Aardvark Help

Wie TechCrunch berichtet (Danke!), gibt es jetzt eine Art Aardvark-"Integration" in den Google Hilfe Artikeln. Man wird jetzt dazu animiert, auch Fragen an die Cloud zu stellen und damit sich helfen zu lassen. Im Februar hatte Google Aardvark für nicht weniger als $50 Mio. übernommen

Screenshot: Vark im Hilfe-Bereich

Aardvark wird jetzt ein wenig mehr gepusht, und zwar im Hilfe-Bereich von YouTube und Google Toolbar. Man bekommt ein kleinen Hinweis, dass man doch Aardvark befragen soll und eventuell von der Cloud geholfen wird.

Dieser Schritt, ist laut TechCrunch, sehr interessant, aber dennoch nachvollziehbar. Der TechCrunch-Autor hat Vark für Youtube ausprobiert und bekam in 5 Minuten eine Antwort auf die simple Frage "Welche Dateiformate unterstützt YouTube, und funktioniert WMV?" - Der Autor vermutet auch, dass es bald mehr dieser Links zu sehen geben wird und vielleicht sogar eine richtige Integration.
Google China

Googles Ex-Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D Center) in Shanghai wechselt zum Erzfeind Baidu. Die Konkurrenz zensiert seit Jahren brav nach der Regierungsnase und hat daher gute Karten bei vielen politischen Fragen. Sowohl Google als auch Baidu haben bereits bestätigt, dass der Mitarbeiter zukünftig bei der Konkurrenz arbeiten wird.

Der ehemalige Leiter der Research-Abteilung bei Google China wechselt zum Erzkonkurrenten in Sachen Suchmaschine und Marketing überhaupt: Bei Baidu hat der Manager eine Anstellung als Vice-President für Entwicklung, das belegt eine Kontaktperson, die mit Google und Baidu gesprochen hat: "Baidu sagte, Wang Jing tritt dem Unternehmen als Vice-President für Engineering bei. Google sagte, Herr Wang hat das Verhältnis als technischer Director zu Beginn diesen Monats beendet."

Diese Nachricht dürfte für Google sehr schlecht bekommen sein. Erst kürzlich musste Google China nach Hong Kong umziehen und seine Domain weiterleiten, um nicht mit der chinesischen Regierung in Konflikt zu kommen. Dabei werden weiterhin einige Services gesperrt und die Politiker aus China drohen Google und seinen Mitarbeitern weiter. Dennoch läuft die Entwicklungs- und Forschungsabteilung bei Google in China weiter.

Baidu steht als Konkurrenz zu Google in China sehr hoch im Kurs: Das Unternehmen beugt sich total der chinesischen Zensur und ist der Suchmaschinen-Marktführer in China. Derweil bedauert ein Suchmaschinen-Analyst, dass Googles Anfragen an das chinesische Festland abgenommen hätten und damit auch die Anzeigenumsätze zurück gingen.
EarthSeit Freitag kann man die Wolken der Eyjafjallajökull-Eruption bei Google Earth begutachten. Der Vulkan spuckt seit Mittwoch immer wieder Gestein aus, welches durch das unglückliche Zusammenspiel von Wasser und Magma verpulvert war und bis nach Europa enorme Rauchwolken verursacht hatte, sodass fast das komplette europäische Flugnetz lahmgelegt wurde. Die Satellitenbilder wurden in Zusammenarbeit mit dem Raumfahrzentrum NASA angefertigt.Google EarthDownload KLM-File.