Hier mit den Themen: Optimierungen bei Google Search, die Ziegen sind zurück, Updates bei Street View, Google Services nun in Plesk verfügbar.

Optimierungen bei Google Search
Viele haben die Erfahrung gemacht, dass die Vorschlags-Suche (Suggest) von witzigen über sinnlosen Vorschlägen alles bringt, bestenfalls aber nicht lokalisierte Ergebnisse zeigt. Das möchte Google ändern und hat daher eine bessere Lokalisierung von Vorschlägen vorgelegt. So wird z. B. in San Francisco statt Bart als Name, Bart, also der Transit, angezeigt. 

Nun gibt es außerdem Rechtschreibvorschläge für Namen. Das hat Google bisher meistens ignoriert und versuchte, mit den Ergebnissen zurecht zukommen. Jetzt gibt es für die häufigsten Namen Vorschläge, damit man noch schneller zur Person findet.

Autokorrektur in 31 Sprachen: Google hat jetzt außerdem die Autokorrektur für Suchbegriffe hinzugefügt. Statt "Did you mean... ?" wird man jetzt direkt zu den (möglicherweise) richtigen Ergebnissen weitergeleitet.
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Die Ziegen sind baaahhhk!
Google hat wieder seine Ziegen auf die Weide gebracht, die eine umweltschonende Art zu den Rasenmähern darstellen. Für eine Woche dürfen rund 200 Vieher bei Google für Klarschiff sorgen und die Grünflächen kürzen.

Updates bei Street View
Angeblichen seien wieder kleinere Updates bei Google Street View von Statten gegangen. Dabei soll der Umfang von Street View in Mexico gestiegen sein. Auch in UK soll es Updates gegeben haben, wie z. B. den Lego-Park und weitere Themenparks.

Google Services nun in Plesk und anderen Hosting-Panels verfügbar
Die Google-Services von Webmaster Tools, AdSense, Custom Search und Site Search wurden nun in das Kontroll-Panel von Plesk und anderen Hosting-Panels integriert. Dabei kann der Administrator verschiedene Elemente zur Seite hinzufügen und über seine Google-Services verwalten. Gut ist dabei, dass man ohne weiteres konfigurieren mit Plesk 9.5 loslegen kann. Plesk kommt vom führenden Unternehmen für Hosting-Verwaltung und (Server-)Virtualisierungs-Software, Parallels.
Linux Android

Android möchte wieder zurück in den Linux-Kernel, das berichtet Golem.de. Auf der diesjährigen Linux Collaboration Summit spricht Android-Entwickler DiBona nochmals das Thema an und weist darauf hin, dass nicht alle Treiber für den Linux-Main-Kernel relevant seien, jedoch man wieder an das Projekt anknüpfen möchte.

Während die einen sagen "der Pinguin wird immer fetter", dreht sich bei der Entwickler-Konferenz der GNU/Linux alles um den berühmten Kernel. Die Google-Entwickler waren auch in Form von Chris DiBona vor Ort. Es ging darum, dass der Android-Kernel sich zunehmend vom Linux-Projekt distanziert. Letzten Jahres im Oktober entfernte Linux-Entwickler Kroah-Hartman den Android-Zweig aus dem Linux-Kernel, da Android nicht weiter an den Treibern entwickelt wurde.

Anfang März gab es seitens DiBona eine Äußerung, dass Android bald wieder in den Kernel Einzug erhält. Allerding müsse man auch beachten, dass einige Treiber nicht für die Main-Distribution vom Linux-Kernel relevant wären. Da wären zum Beispiel die Treiber von Qualcomm, die nur in mobilen Geräten vorkommen.

So genannte "forks", also die Abspaltungen von Projekten aus dem Linux-Kernel seien nicht an der Tagesordnung und gehen meistens stillschweigend aus dem Projekt, wenn Code nicht weiterentwickelt wird. Im Falle von Android war es aber prominenter und hat daher mehr Aufsehen erregt, als es eigentlich sollte.

Nun diskutieren beide darüber, um eine Lösung zu finden. Kritiker bemängeln aber bereits, dass der Linux dadurch immer "fetter" wird und Vieles in den Kernel kommt, ohne vorher nachgedacht zu haben.

Danke an Golem
Chrome OS ChromeGoogle möchte das Drucken nicht neu erfinden, sondern eher die Anwendung von Druckern. Dabei kommuniziert ein Dienst auf dem PC oder auf einem speziellem Google-Cloud-Printer mit dem Google-Service und bekommt dabei die Druckaufträge zurück, sodass der Druck ausgeführt wird. Es ist eine fest Implementation in Google Chrome OS geplant und eine abstellbare Option in Google Chrome.Viele Nutzer kennen bei Druckern nur Probleme: Hat man irgendwann einmal den richtigen Treiber gefunden, passt er nicht zum Betriebssystem. Auch beim Kumpel will der Drucker irgendwie nicht den Treiber annehmen und so ist man in vielen Fällen einfach hilflos, da man nicht drucken kann.Cloud PrintDas möchte Google nun verbessern und schickt daher eine neue Idee ins Rennen, die die Handhabung von Druckern vereinfacht. Dabei wird es in naher Zukunft mit Chrome OS eine Möglichkeit geben, Dokumente direkt über die Cloud und einem Proxy zu drucken. Für Google Chrome möchte man auch diese Möglichkeit einräumen. Später soll es dann Verträge mit Hardware-Herstellern geben, damit bald "Google Cloud Printer" in den Umlauf kommen und somit direkt mit Google sprechen, ohne den Rechner zu benutzen.Google hat bereits einen Quellcode veröffentlicht und hofft darauf, dass sich einige Hersteller und Software-Entwickler eingliedern sodass bald "Drucken über die Cloud" Wirklichkeit wird.
Google

Google hat seinen Bericht für das erste Quartal diesen Jahres vorgelegt. Demnach stieg der Nettogewinn um satte 38 Prozent als im vierten Quartal. Auch die Klickrate der Nutzer ist gestiegen: Rund 15 Prozent mehr Klicks gab es im Werbemarkt von Google.

Der Konzern Google hat im vergangen Quartal hohe Gewinne eingespielt. 1,96 Milliarden US-Dollar Gewinn verzeichnet Google - das sind knapp 1,4 Milliarden Euro. Auch der Umsatz stieg: Um 23 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar, wobei im Q4/2009 der Umsatz bei 6,7 Mrd. Dollar lag.

In der Summe macht das rund 2 Milliarden Dollar, die dem Unternehmen als Nettogewinn zugesteuert werden konnten. Googles CFO (Finanzdirektor) Patrick Pichette bezeichnete das Quartal als "sehr gut" und sah eine Bestärkung in allen wichtigen Branchen. Man würde auch in Zukunft hohe Investitionen für das Unternehmen als auch für das Open Web tätigen.

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