Twitter Labs

Ein ewigen Debakel ist wohl der FollowFriday auf twitter. Man sucht sich zwischen Empfehlungen die raus, die einem zusagen. Dabei weiß man eigentlich nie genau, was einem erwartet. Google Follow Finder ist anders. Das neue Tool sucht anhand von Freundes-Freunden und den Interessen etwaige Follower raus und bietet direkt die Möglichkeit, diesen zu folgen.

Auf einen Blick, was zu einem passt. Wenn das nur immer so leicht sein würde, wie mit dem Follow-Finder von Google. Man gibt nur einen (oder seinen) Benutzernamen ein, den man gerne analysieren möchte und schon bekommt man Seitenweise Vorschläge anhand der Follower, denen man schon folgt, sowie anhand von Interessen.  

Google Follow Finder 

Probiert es selbst mal aus: http://followfinder.googlelabs.com

Durch eine Integration des Twitter-oAuth ist man direkt bei Twitter und kann die Ergebnisse zur Follow-Liste hinzufügen. Man muss sich nur einmalig mit Twitter verbinden. Danach genügt ein Klick auf "Follow on Twitter".

Follow Finder Interface 
Toolbar Translate

Ab sofort kann man, wenn man sich in der Google-Toolbar die entsprechende Funktion aktiviert hat, einzelne Wörter übersetzen lassen. Das hat den Vorteil, dass man nicht komplette Sätze (mit öfters) chaotischer Grammatik übersetzen muss, sondern auch einzelne Wörter beim Überfahren mit der Maus. Das kommt allen zugute, die schon viel Ahnung von einer Sprache haben, jedoch ein Wort nicht wissen.

Wortwörtlich ist ja bekanntlich so manche Übersetzung im Netz. Dennoch möchte Google sich immer verbessern und hat so die Grammatik in Translate eingeführt. Jetzt möchte aber nicht jeder gleich komplette Sätze übersetzt haben. Dafür gibts jetzt in der Google Toolbar kleine Tooltipps, wenn man mit der Maus über ein Sprachen-fremdes Wort hovert. 

Word-Translation Google Toolbar 

Diese Option gibt es aber nur, wenn man schon die Standard-Übersetzungssprache in der Google Toolbar aktiviert hat. Man kann die Option auch im Einstellungsmenü abstellen. 

Für Google Chrome gibt es bereits die integrierte Google-Translate-Leiste. Diese wurde in den neuen Devs mit Tooltips für ganze Sätze ausgestattet. Demnächst sollen auch weitere Features aus der Toolbar in Google Chrome einfließen. 

» Download Google Toolbar 
Code

Viele Ajax-Technologien im Internet besitzen den Kern von JavaScript, der neue Daten aus einer Ressource in die Webseite schleusen kann. Dieses Prinzip nutzen bereits so viele Seiten und Services intensiv, dass Mike Belshe, Entwickler bei Google, vorgeschlagen hat, durch eine Priorisierung den XMLHttpRequest beschleunigen kann.

Viele Webseiten sind bereits mit der Technologie ausgestattet, Daten per XMLHttpRequest (eine JavaScript-Funktion) nachzuholen und in die Webseite einzubinden. Das Problem, welches Google Employee Belshe beschreibt, ist dass alle Anfragen an den Server bei dem Standard-XMLHttpRequest gleich behandelt werden. Somit würde die Webseite und Unmengen langsamer werden, da unwichtige Scripte mit eher wichtigeren Scripten gleichzeitig geladen werden.

Daher ist Belshe dafür, dass man XMLHttpRequest eine vierstufige Priorisierung gibt, wonach der Entwickler der Webseite entscheiden kann, welche Daten ihm wichtiger erscheinen und welche nicht. Google hat mit dem modifiziertem XMLHttpRequest schon gute Erfahrungen gemacht, man habe viele Google Apps beschleunigt und für den Besucher ein angenehmes Erlebnis bereitet. Auch in SPDY wurde die Möglichkeit implementiert, so Belshe.

Um eine Implementierung einfach zu machen, hat er einen Codeschnipsel vorgeschlagen, der ein Vierstufen-System vorsieht. Demnach gibt es eine "kritische", eine "hohe", eine "niedrige" und eine "sehr niedrige" Stufe. Sollte die Priorität nicht gesetzt sein, so gibt es ein Fallback auf die niedrigste Stufe. Somit wären Webseiten nicht betroffen, die nicht weiterentwickelt werden. Ein einfaches "client.setPriority( hier die Prio, z. B. "HIGH" );" würde dann genügen, um ein Request den Vortritt zu lassen.
Mobile Apple

Google hat jetzt die erste Google Mobile App optimized for iPad veröffentlicht. Die Applikation hat es durch den Apple AppStore geschafft und beinhaltet erstmal nicht mehr, als die iPhone-App. Außer dass sie für das iPad schick gemacht wurde.

Wieder eine Google-App, die es durch den AppStore-Prozess von Apple geschafft hat. Die Applikation ist speziell für Apple-Mobilgeräte entwickelt und wurde erstmals an das iPad angepasst. Man kann alle Features von der iPhone-App auch auf dem iPad benutzen, so zum Beispiel die Search-by-Voice-Funktion.

Man möchte auch in Zukunft weiter für das iPad optimieren, dazu muss man aber erstmal die Grundlage schaffen. So hat Google die App heute veröffentlicht, die für das iPhone OS 3.0 geeignet ist.

Downloaden kann man die App, indem man "Google Mobile App" in die Suche vom Apple-Store eingibt oder man direkt auf http://itunes.com/app/googlemobileapp geht.
AdWords

Werbung für das iPad ist schon längere Zeit bei Google AdWords im englischsprachigen Raum möglich. Jetzt ist das kleine Tool auch für AdWords in Deutschland erschienen. Mit der Einstellung kann man entscheiden, auf welchen Geräten seine Kampagne erscheinen soll. Dabei hat man die Möglichkeit zwischen mobilen Android-, Apple- und Palm WebOS-Geräten - oder man wählt die Option "alle Mobilgeräte".

Screenshot AdWords Mobilgeräte 

Die Einstellung befindet sich im Bereich "Werbenetzwerke und Empfänger", dort wählt man einfach aus, ob die Anzeige auf dem Desktop und/oder auf mobilen Geräten verfügbar sein soll. Außerdem kann man auch ISPs auswählen. Damit wird die Anzeige noch exakter auf die Zielgruppe ausgerichtet, wenn man z. B. eine iPad/iPhone-App entwickelt hat.
Wave

Wer mal aufmerksam bei Google Wave unterwegs war, hat sicher einige Neuerungen mitbekommen. Es gab einige Updates, die nicht durch die Blogs gingen. Wir haben uns mal zwei Stück rausgepickt und ein Feature, welches der User Dudelsack entdeckt hat.

Extensions auf einen Blick
Google hat einen Extensions-Reiter in Wave integriert. Beim klick darauf wird man gefragt, ob man die populärsten oder alle Extensions angezeigt bekommen möchte. Dabei greift Wave auf die Google-Groups zu. Jeder kann dort seine Extension posten oder in den entsprechenden "Threads" antworten. Diese Funktion ist Ende März von der Sandbox in die generelle Wave-App übergegangen.

Wiederherstellen von Playbacks
Jetzt wurde endlich die bekannte Etherpad-Funktion übernommen. Man kann Revisionen wiederherstellen und ist damit gegen Vandalen und Spammern erstmal gut geschützt. Sollte das nicht funktionieren, kann man aber auch auf die Rechte-Funktion von Wave zurückgreifen. 

Sandbox? Simple Vorlagen für Waves
Aktuell ist noch nicht verifiziert, inwiefern dieses Feature wirklich bei Wave Einzug erhält. Jedoch sieht es danach aus, als würde das tatsächlich gerade in der Sandbox von Wave getestet. Wir konnten das leider nicht nicht bestätigen, jedoch wird im Blogeintrag davon gesprochen, dass es demnächt 6 Modi für eine neue Wave geben soll. Entweder man nimmt die komplett leere Wave oder man sucht sich eine der 6 Vorlagen aus. Mehr im Blog.
Web Search

Nachdem Google im Dezember die Real Time Search für alle freigegeben hatte, dauerte es nicht lange, bis auch Facebook, mySpace und Buzz in die Echtzeitsuche integriert wurden. Später wurde das Ganze dann auch noch für Deutschland freigegeben. Jetzt hat man das nächste Feature hinzugefügt: Die Echtzeitsuche unterstützt jetzt auch die Suche im Twitter-Archiv. Dabei kann man derzeit bis in den Februar zurückverfolgen, was so über das Thema verzwitschert wurde.
Ab sofort kann man auf Google zurückverfolgen, was in den letzten Stunden, Tagen, Wochen und Monaten auf Twitter über das Thema geschrieben wurde. Dabei sieht man eine Art Zeitstrahl, der in Balken anzeigt, wie hoch die Aktivität zum jeweiligen Thema und zur jeweiligen Zeit war.
Real Time Search
Allerdings gibt es derzeit einen kleinen Haken: Die Real Time-Timeline ist derzeit nur auf Englisch verfügbar und nur über die spezielle URL
und danach entsprechend das Suchwort per &q=Suchwort. Deutsche Begriffe werden derzeit nicht indiziert.
Mit dem neuen Tool soll man schnell herausfinden, welche Themen zu welcher Zeit recht aktuell und heiß diskutiert wurden. Außerdem soll es die Suche nach Tweets beschleunigen.
Real Time Search
Google Mail

Google hat jetzt auch das Desktop-Feature auf die Mobil-Telefone und -Pads dieser Welt gebracht. Jetzt gibt es bei Google Mail Mobile die Autovervollständigung für E-Mail-Adressen und Namen aus der Google Mail-Kontakt-Liste.

Dabei arbeitet das Tool sehr live und schnell, tippt man einige Buchstaben los, erscheint auch schon ein kleiner Dialog mit verschiedenen Kontakten. Wie bekannt lässt sich das verfeinern, umso mehr Buchstaben man eingibt.


 Google Mail Mobile - Compose


Außerdem gibt es weitere neue Features:
- Wenn man Backspace (<--) drückt, wird der Kontakt aus der "An"-Liste gelöscht
- Drücke "+", wenn du deine Top-Kontakte sehen möchtest, "-" um sie wieder auszublenden
- Sollte die Autocompletion mal nicht funktionieren, tippe einfach den Google-Usernamen (vor dem @Google Mail.com) und "," und schon wird er automatisch zu [email protected] Mail.com umgerechnet
- Der Editor sollte nun den ganzen Bildschirm füllen, damit man auch mal sieht, was man schreibt.