Im Streit mit Google China will IT-Minister Li Yizhong eine Lösung mit Google finden. Das sagte er zumindestens heute am Rande einer Parlamentssitzung. Google wurde im Januar von Unbekannten, die angeblich von der chinesischen Regierung beauftragt wurden, gehackt.

Bereits zwei Monate ist es her, dass Google bekannt gegeben hat, dass sie nicht mehr den Forderungen der chinesischen Regierung nachkommen möchten und sich aus dem Geschäft in China allgemein zurückziehen möchten. Bisher ist aber noch nichts diesbezüglich geschehen und so hat Li Yizhong, Industrie- und Informationsminister der rep. China, in einem Nebensatz angekündigt, dass man eine Lösung mit Google finden möchte.

Derweil tauchen neue Gerüchte über mögliche Datenmanipulation auf. Wie McAfee im Interview gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, käme es bei den Angriffen auch zu Hacks auf das Personal, das für die Quellcode-Verwaltung zuständig ist. Daher sei es auch möglich, dass Quellcode kopiert oder sogar bearbeitet wurde. McAfee ist seit Monaten damit beschäftigt, die Angriffe auf einen "unbekannten Kunden" zu untersuchen. Ob es sich um Google handeln könnte, ist noch unklar, da auch weitere 100 Firmen angegriffen wurden.
 
Google Mail remail

Nachdem Google im Februar wieder auf Shopping-Tour war und reMail kaufte, verkündet man heute, dass reMail Open Source geht. Damit ist der Code jetzt auf Google Code verfügbar.

So wirklich froh ist Autor "Gabor" im Blogposting nicht, dennoch macht ihn sein Projekt stolzer denn je: Der komplette ReMail-Quellcode wurde bei Google Code eingestellt und ist für jeden Entwickler verfügbar. Gabor dazu im ReMail-Blog: "meine Hoffnung ist wirklich, dass Leute die E-Mail-related Apps machen, auf den reMail-Code zurückgreifen. Warum E-Mail-Apps so schwer zu programmieren sind, zeigt sich daran, wieviel man an Know-How benötigt, um IMAP-Downloads, MIME-Nachrichten zu parsen, mit Dateianhängen umzugehen und Dateien zu speichern. ReMail hat diese Probleme schon gelöst."

Das Projekt ist bei Google Code verfügbar und steht unter der Apache 2.0 Lizenz
DocVerse
Google hat soeben bekanntgeben, dass man den Office-Web-Experten DocVerse gekauft hat. Berichten zufolge soll der Preis 25 Millionen Dollar betragen.

In DocVerse werden die Vorteile von Google Docs mit Office von Microsoft verknüpft. Die Mitarbeiter können weiterhin in der gewohnten Umgebung, aber dennoch gemeinsam arbeiten. Wie bei anderen Übernahmen ist es derzeit nicht möglich sich zu registrieren. In einiger Zeit soll dies allerdings wieder möglich sein.

Dass Google Interesse an DocVerse hat, haben wir schon kurz vor Weihnachten 2009 geschrieben.
Heute in den Kurzmeldungen: YouTube Design, Umfrage, Seo-Tipps von Google, Backups und TOR.

Google hat eine weitere Änderung am Youtube Design vorgenommen. Hat man das neue Design aktiviert, so schaut der Header nun etwas anders aus als bisher.

Hier ein Vergleich
Alt:
YouTube Header
Neu:
YouTube Header

Laut einer Umfrage von Faktenkontor und Toluna haben die Befragten die größte Angst vor den Internetriesen Google, Facebook und Microsoft. (via)

Google hat einige Seo-Tipps veröffentlicht. Wirklich neues findet man nicht in dem 49 Seiten langen Report. Google hat hierfür 100 seiner Webseiten untersucht und verbessert.

Google weist daraufhin, dass Google Apps über eine integrierte Sicherung verfügt. Alle Daten werden mindestens zweimal auf den Google Servern gespeichert. Fällt ein Rechenzentrum aus, so wird auf die Kopie zurückgegriffen.

Google unterstützt das TOR Projekt, das für mehr Anonymität im Internet sorgen will. So sind schon einige Beiträge über den Google Summer of Code in das Projekt eingeflossen. Google weißt außerdem daraufhin, dass die Nutzer aus China und dem Iran in letzter Zeit gestiegen sind.
wave

Ab sofort kann man als Nutzer von Google Wave festlegen, ob man eine Benachrichtigung per Mail erhalten möchte, wenn es eine neue Wave gibt. Diese Funktion stellt Google nun zum Testen zur Verfügung.

Beim Menü bei Inbox in der Seitenleiste gibt es nun den Punkt Notifications. Hier kann man festlegen, wie oft man eine Benachrichtigung per Mail erhalten will, wenn es eine neue Wave gibt.
Wave
gesture search

Im Google Labs hat Google Gesture Search für Android-Nutzer vorgestellt. Mithilfe von Gesten kann man nun mit bestimmten Dingen suchen. Die App steht im Android Market für Android 2.0 oder höher zur Verfügung. 

Mit der Gestensuche kann man in den Kontakten, Apps, Lesezeichen, Musik und viele andere Inhalten suchen. Bei den Kontakten reicht es dann die ersten Buchstaben des Namens einzugeben.

Gesture Search

» Weitere Infos
Webmaster ToolsSpam, Missbrauch von Foren und Blogs - Probleme, mit denen sich Webmaster häufig auseinandersetzen müssen. Jedoch ein viel problematischeres Problem, mit dem auch Besucher der Seite zu kämpfen haben, ist das Hacking von Webseiten. Sollte irgendwann der Fall eintreten, muss der Webmaster haften und wird aus dem Google-Index gestrichen. Damit es aber nicht soweit kommt, informieren die Webmaster-Tools jetzt, ob ein möglicher Hacking-Versuch vorliegt.