Jahresrücklick Januar

Der Monat Januar war eigentlich ein recht interessanter Monat, der mit einem Fehler ändert, der viele Nutzer verwirrte. So hat Google in diesem Monat mit Picasa for Mac und den Google Mail Offline Modus zwei lange erwartete Sachen veröffentlicht. 

Wie bereits seit einigen Wochen erwartet hat Google auf der MacWorld eine erste Version von Picasa for Mac vorgestellt. Nun fast ein Jahr später ist die Mac-Version stabil und entspricht der aktuellen Windows-Version, meines Wissens steht die Version auch noch heute nur auf Englisch zum Download bereit.

Google FaviconWenige Tage später sorgte Google mit 256 Pixel für Aufsehen. Nach nur rund 7 Monaten wurde erneut der Google Favicon geändert und verfügt über die Google-typischen Farben. Anregung für das neue Icon waren mehrere Vorschläge von Google-Nutzern. Damals hieß es zwar, dass man vermutlich erneut den Icon wechseln werde, allerdings ist dies bis heute nicht geschehen. Die Meinungen über die Änderungen fielen sehr geteilt aus.

Im Dezember 2008 hat Google die erste stabile Version von Google Chrome veröffentlicht. Mitte Januar wurde dann die erste Version von Google Chrome 2.0 freigeben. Sie brachte eine Features wie Autovervollständigung, verbesserte Unterstützung von CSS, Rechtschreibung und noch einiges mehr mit. Die Version 2.0 wurde im Mai veröffentlicht.

Ein schwarzer Tag ist der 15. Januar. An diesem Tag gab Google zahlreiche Schließungen bekannt. Das Notebook, Google Catalog Search, Jaiku, Dodgeball und Google MashUp wurden geschlossen und bei Google Video wurde eine wichtige Funktion ausgeschaltet. Man kann keine neuen Videos zu Google Video hochladen. Die Plattform ist inzwischen eine reine Suchmaschine.

Gemeinsam mit dem White House ermöglichte es Google den Nutzern ausgewählte Videos herunterzuladen. Der Download ist eigentlich ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube (6.1 K in den deutschen). Inzwischen bietet Google es dem Uploader an seine Videos herunterzuladen.

Im Google Mail Labs hat Google ein lange erwartetes Feature für Google Mail veröffentlicht. Mithilfe von Gears werden Emails auf den PC geladen und man kann auf diese auch ohne Internetverbindung zugreifen. Nach mehreren Updates wurde es Ende des Jahres ein Standardfeature von Google Mail.

Mit „This site may harm your computer“ hat Google Ende Januar jedes Suchergebnis markiert. Über eine halbe Stunde bekam jeder Nutzer eine Warnung angezeigt. Grund für diesen Bug soll wohl ein Fehler in der Liste von StopBadware.org, die Google an diesem Tag neu eingespielt hat. Google gab daraufhin bekannt, dass man diese nun sorgfältiger Überprüfen wird. In der Liste fand man auch '/', welches in jeder URL auftaucht.

GoogleWatchBlog wünscht Frohe Weihnachten

Wir wünschen Euch - liebe Leserinnen und Leser, sowie unserem zahlreichen Feedabonnenten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Lasst Euch reichlich beschenken!

PS: Morgen startet unser Jahresrückblick für 2009

Euer GoogleWatchBlog-Team

Jens, Pascal, Tobias
Frohes Fest!
Der dritte Teil des Logos ist online. Dieses Jahr hat Google auf Geschenke für erfolgreiche AdSense-Nutzer und treue AdWords-Kunden verzichtet. Stattdessen setzte Google das Geld für die Allgemeinheit ein und spendete 20 Millionen an mehrere Organisationen.

In einer Mail an Nutzer schreibt Google: Wir nähern uns dem Ende des Jahres und deswegen wollen wir Euch für Eure Zeit, Energie und das Vertrauen, das ihr uns entgegen gebracht habt, bedanken. Dieses Jahr haben wir uns entschieden das Fest etwas anders zu feiern und wir hoffen, dass ihr damit einverstanden seid. 

» Happy Holidays from Google
Yelp

Wir berichteten am Sonnabend, dass bereits Verhandlungen zur Übernahme von Yelp stattgefunden haben. Heute berichtet der TechCruch-Blog, dass der Deal geplatzt sei. 

Am Freitag wurde bekannt, dass Verhandlungen mit Yelp im Gange wären und es sich um eine Summe um 500 Millionen Dollar handelt.  Heute berichtete aber TechCrunch, dass der Deal gescheitert ist. Zu den Gründen wollte man sich aber bedeckt halten.

Yelp hat sich vorallem auf die Suche von lokalen Empfehlungen im englischsprachigem Raum spezialisiert. Das Unternehmen selbst existiert schon seit 2004 und wurde von Jeremy Stoppelman gegründet. Das deutsche Gegenstück zu Yelp lautet Qype, welches sich auf die selben Services spezialisiert hat.
Holiday Doodle
Seit Jahren hat Google kurz vor Weihnachten eine Doodle-Serie, so auch dieses Jahr. Das Doodle erzählt in der Regel eine Geschichte. Jeden Tag bis zum 25. Dezember wird es nun ein neues Doodle geben. 2008 wurde eine Maschine gebaut, 2007 das Logo festlich geschmückt, 2006 beschenkten sich zwei Kängurus zu Weihnachten, im Jahr 2005 haben Katze und Maus gemeinsam das Logo zum Leuchten gebracht.

2004 vereisten Eisbären das Google Logo, 2003 fanden Schneemänner das Google Logo im Schnee, 2002 beschenkten sich Hase, Pinguin, Bär und Biber, 2001 schmückten Eisbären das Logo mit einer Lichterkette. In den Jahren 1998-2000 gab es eine solche Serie nicht.
Doc Verse

Google will mit einen Übernahme den Druck auf Microsoft erhöhen. Der Konzern aus Mountain View soll laut einem Bericht von Techcrunch mit DocVerse, ein Start-up, das ehemalige Microsoft-Manager gegründet haben, verhandeln. Google will 25 Millionen Dollar zahlen. 

Noch ist nichts unterschrieben, aber die Verhandlungen seien schon recht weit fortgeschritten, heißt es. DocVerse wurde von Shan Sinha und Alex DeNeui im Jahr 2007 gegründet. Sinha war Verantwortlicher für die Produktstrategie von Sharepoint und SQL Server, DeNeui für die Webstrategie von Microsoft SQL Server.

Wenn es um die Zusammenarbeit an Dokumenten mit anderen geht, hat sich in den letzten 10 Jahren nicht viel verändert, heißt es bei DocVerse. Dateien werden lokal gespeichert und dann per Mail weiter versendet. Docverse erlaubt über ein Plug-In für Microsoft Office das Bearbeiten von Word-, Powerpoint und Excel-Dateien mit Editoren im Webbrowser. So können mehrere gleichzeitig an einem Dokument arbeiten, wie es auch bei Google Docs üblich ist.

DocVerse kombiniert die Vorteile von Google Docs und Zoho mit der Vertrautheit der Mitarbeiter in Office von Microsoft miteinander.