Gears

Google hat vor rund 2,5 Jahren sein Plugin Gears vorgestellt. Vor über einem Jahr ist das letzte große Update erscheinen. Viele Funktionen, die Gears in "alte" Browser bringt, sind Teil von HTML5, welches immer mehr Browser unterstützen. Dennoch will Google das Plugin nicht einstellen.

Viel mehr sollen es Entwickler einfacher haben HTML5 zu verwenden, wenn sie bisher auf bereits auf Gears gesetzt haben. So bietet Google selbst eine Zusatzbibliotheken an, die den Umstieg von Gears auf HTML5 erleichtern sollen.

Selbst wenn Google irgendwann man die Weiterentwicklung von Gears einstellen sollte, könnte andere das Projekt weiterführen, da Gears Open Source ist.

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Friend ConnectTwitter

Google hat die Integration von Twitter in Google Friend Connect verbessert. Nun kann man seine Follower auf Twitter informieren wenn man einer Webseite beigetreten ist oder einen Kommentar hinterlassen hat. Das ganze erfolgt nicht automatisch.

Nach einem Kommentar erscheint ein Link mit dem man einen Hinweis twittern kann. Dies muss aber erneut bestätigt werden.

Twitter

Eine Zusammenfassung liefert dieses Video:
Analytics

Google Analytics hat in der letzten Zeit einige Aktualisierungen bekommen, die von einer erweiterten Ansicht bis hin zum analysieren von mobilen Inhalten reichen. 

Die erste Änderung betrifft die Ziele. Bisher konnte man nur 5 Ziele anlegen, jetzt kann man 20 Ziele (pro Profil) anlegen. Ziele sind dafür da, um sich ein gewisses Ziel (zum Beispiel eine gewisse Anzahl an Benutzern oder eine gewisse Aufenthaltszeit für Besucher) zu setzen.

Als zweite Erweiterung betrifft die Ansicht von Google Analytics. Jetzt kann man noch tiefer in die Daten eintauchen. Mit der Privot-, Tabellen- und Vergleichsansicht soll das Arbeiten noch einfacher gemacht werden. Man kann sich außerdem ein Kreisdiagramm darstellen lassen. Desweiteren hat man die Möglichkeit, die Ergebnisse beliebig zu filtern, nach Spalten zu sortieren oder benutzerdefinierte Felder hinzufügen und diese ebenfalls anders zu sortieren.

Bei dem dritten Feature handelt es sich eher um ein Webmastertool. Jetzt kann man Kategorien oder andere Variablen beliebig definieren. Diese Neuerung richtet sich eher an speziellere Unternehmen, die über ihre Webseite spezielle Werte mitsenden, damit Google Analytics noch übersichtlicher wird. Diese Variablen kann man in Analytics ebenfalls wieder aufrufen, definieren oder nach bestimmten Variablen sortieren oder suchen.

Das Feature Nummer vier bezieht sich auf eine neue Metrik für Unique Visitors (eindeutige Besuche). Jetzt kann man die Statistiken auch nach eindeutigen Besuchen sortieren. Auch in den Diagrammen oder in den benutzerdefinierten Statistiken wird diese Option angeboten. Ein Unique Visitor wird anhand der IP-Adresse sowie eines Cookies verglichen.

Feature Nummer fünf ist das klassische Sharing von Inhalten. Jetzt ist es möglich, Analytics-Daten auf Wunsch untereinander auszutauschen. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Gegenseite auch Analytics sein Eigentum nennen darf. Dann hat derjenige Zugriff auf freigegebene Elemente, wie z. B. erweitere Berichte oder benutzerdefinierte Statistiken. Außerdem gibt es jetzt die Möglichkeit, via URL die Analytics-Daten auszutauschen, damit man sie beispielsweise auf dem Blog posten kann.

Vorletztes Feature nennt sich "Intelligenz", und genau das ist es auch. Man kann sich mit der Intelligenz jetzt einfach benachrichtigen lassen. Wenn man Änderungen nicht bemerkt hat, wird es in Zukunft Warnungen dafür geben, die sich auch optional anschalten lassen. Dabei rechnet ein Algorithmus aus, wie stark die Änderung ist und bewertet das. Als Methode zum Warnen wird E-Mail oder eben auf der Intelligenz-Seite angeboten. 

Letztes Feature und damit Feature sieben ist das erweitere Mobile-Reporting. Jetzt werden nicht nur Handys unterstützt, sondern auch Smartphones mit Android oder das iPhone. Als Schnittstellen auf der Homepage wird seitens Google eine PHP, ASP, Javascript und Perl-Schnittstelle geboten.

Die Features wurden bereits in Google Analytics integriert und sind ab sofort auch in deutscher Sprache verfügbar.

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Google

Google hat heute seinen eigenen DNS-Server-Dienst "Google Public DNS" gestartet. Laut Angabe von Google soll damit die Geschwindigkeit im Internet deutlich verbessert werden. 

Domain-Name-System-Server (kurz: DNS-Server) sorgen dafür, dass Rechner hinter Domains schnell lokalisiert werden können und angesprochen werden können. Nimmt man beispielsweise die GoogleWatchBlog.de-Domain, kommt man auf 85.13.143.23. Dabei hat die Anfrage einen weiten Weg über verschiedene andere DNS-Server genommen. Das kann mitunter dauern, besonders bei DNS-Servern im Ausland oder langsameren DNS-Servern. Weitere Informationen über den Aufbau von DNS findet man beispielsweise bei Wikipedia oder als Podcast bei "Chaosradio Express"

Google möchte dem Problem mit langsamen DNS entgegen steuern und hat deshalb, im Rahmen der Aktion "make the web faster" (wir berichteten bereits), die Google Public DNS-Server online geschalten. Auf der offiziellen Homepage findet man ausführliche Tutorials (in Englisch) für alle gängigen Betriebssysteme, sowie die Google Public DNS-Server-Adressen. Google möchte mit den öffentlichen DNS-Servern erreichen, dass das Internet noch "schneller, sicherer und zuverlässiger" wird. Wie immer gibt es auch eine Google Gruppe, in der man Feedback loswerden kann.

» Google Public DNS
» Ankündigung
Street View

Google gab heute eine globale Allianz mit der UNESCO bekannt und veröffentlicht 19 UNESCO-Welterbestätten in Street View. Auf www.google.com/unesco können sich Nutzer ab sofort 360-Grad-Ansichten der UNESCO-Stätten aus der tschechischen Republik, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien überall auf der Welt online in Google Maps ansehen. 

In den kommenden Monaten will Google gemeinsam mit der UNESCO weitere Welterbestätten für Street View auswählen. Alle Stätten werden extra für das Projekt neufotografiert. Ziel ist es, Bilder aus unterschiedlichen Regionen weltweit zu sammeln - beispielsweise aus Australien, Brasilien, Kanada, Japan, Mexiko. Mit Zustimmung der Welterbestätten-Verwalter können sich eines Tages Millionen von Menschen weltweit diese besonderen Plätze online ansehen, die sie vielleicht niemals persönlich besuchen können. Hierzu zählen die Höhlen von Sterkfontein, Südafrika, Vieux Québec in Kanada und viele mehr. 

Die Präsentation von UNESCO-Welterbestätten in Street View soll das Bewusstsein für unser Kultur- und Naturerbe schärfen und die Menschen weltweit ermutigen, sich bei dessen Schutz zu engagieren. 

Orte, die nicht für Autos zugänglich oder weit abgelegen sind, werden mit dem Google Trike fotografiert. Mithilfe dieses dreirädrigen Kamerafahrads sind zum Beispiel die Bilder von Stonehenge und Pompei entstanden. 

Stefan Keuchel, Sprecher für Google Deutschland sagt dazu: "Die Kultur- und Naturerbestätten sind für uns alle eine Quelle der Inspiration und Faszination, die uns unsere Weltgeschichte vermitteln. Das ist ein spannendes Projekt, und wir sind davon begeistert, zusammen mit der UNESCO noch mehr Welterbestätten für alle zugänglich und nutzbar machen zu können. 

In einem kurzen Abstecher nach Italien können Interessierte danach die römischen Städte Pompei und Herculaneum sowie die zahlreichen luxuriösen Villen in der Gegend um den Vesuv bestaunen, die am 24. August des Jahres 79 durch einen Vulkanausbruch zerstört und seit Mitte des 18. Jahrhunderts nach und nach wieder ausgegraben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Nun reicht lediglich ein Mausklick, um sie zu besichtigen. 

Stonehenge in Wiltshire, Südengland, eine der berühmtesten Gruppen von Megalithen der Welt, ist eine andere Stätte, die bereits heute online besucht werden kann. Die Steinkreise sind in einem Muster angeordnet, dessen astronomische Bedeutung immer noch nicht vollständig geklärt ist. Diese heiligen Stätten und die nahe gelegenen Megalithgräber sind stumme, beeindruckende Zeugen aus prähistorischer Zeit. 

*Tschechische Republik: Historische Altstadt Prag, C(eský Krumlov mit dem Schloss C(eský Krumlov, Historischer Stadtkern von Olo mouc 
* Spanien: Jakobsweg, Cáceres, Cuenca, Salamanca, Ávila, Segovia, Toledo 
* Frankreich: Notre Dame 
* Italien: Pompei, Siena, Urbino, San Gimignano 
* Niederlande: Kinderdijk 
* Großbritannien: Stonehenge, Kew Gardens

 
Google Startseite

Google hat vor wenigen Stunden eine eine neue klassische Startseite gelauncht. Das neue Google ist zunächst ziemlich minimal, aber bei der kleinsten Mausbewegung kommt das gewohnte Interface zurück. Das Interface wurde bereits vor einigen Monaten getestet.

Wer seit gestern auf Google.com geht, wird seinen Augen nicht getraut haben, als nur noch die Suchleiste, das Google-Logo und die zwei Buttons vorhanden war. Nein, Google hat keinen Sparkurs für die Internet-Traffic von Google-Benutzern eingeschlagen. Vielmehr wurde eine neue Startseite gelaucht, die ihr Design wandelt, sobald man eine Mausbewegung macht. Dann kommt innerhalb weniger Millisekunden die klassische Link-Leiste mit einem Javascript-"Fade-In"-Effekt hervor und alles ist wieder wie gewohnt. 

Bevor diese Version der Startseite soweit war, gingen die Jungs von Google durch eine Reihe von Experimenten, wo mitunter einmal Such-Buttons fehlten und dadurch scherzhafte Effekte wie der Barcode mit Eingabefeld entstanden. Letztendlich entschieden sie sich aber für das Modell, die Buttons, das Logo sowie das Suchfeld immer eingeblendet zu lassen und den restlichen "Rahmen" per Javascript nachzuliefern.

Auch die Google-Blogger sind von ihrer Erfindung ziemlich überzeugt und schreiben: "Das hat uns selbst etwas verwundert: Zunächst sorgen wir dafür, dass die Benutzer schneller voran kommen - andererseits bringen wir sie dazu, ihre Geschwindigkeit potentiell zu verlangsamen. Dann merkten wir: Wir wollen aber, dass die Benutzer diese Änderung merken... und es braucht etwas Zeit, bis sie das realisieren (obwohl es in diesem Fall nur Millisekunden sind!). Unser Ziel war es dann zu verstehen, wie der Benutzer die Startseite noch effektiver nutzen kann ... und - sicherlich - das war der Trend, den wir vorausgesehen haben. Intern haben schon viele Google-Mitarbeiter die neue Startseite benutzt. Mit der Zeit mochten sie es."

Mit der Webseite möchte Google aber vor allem den Fokus auf die ursprüngliche Websuche lenken: "Es repräsentiert unseren Fokus auf die großartige Suche, sowie es auch hilft, die Google-Produkte noch besser zu vermarkten". 

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