Google Mail

Google hat für Google Mail drei+eins neue Themes veröffentlicht. Drei sind wirklich neu, die vierte zeigt zufällig eine der anderen an.

Vor gut 10 Monaten (wie schnell die Zeit vergeht) hat Google die ersten Google Mail Themes veröffentlicht. Folgende drei Themes kamen hinzu: Orcas Island, Punkterekord, Gras und Zufall.

Orcas Island:
Orcas Island Google Mail Theme

Punkterekord:
Super Mario Theme Google Mail

Gras:
Google Mail Gras Theme

Punkterekord hat ein bisschen Ähnlichkeit mit Super Mario. Ob "Zufall" nur einmalig eine andere Theme auswählt kann ich nicht sagen. Möglicherweise wird auch einmal am Tag dann ein neues ausgewählt. 
Calendar

Google hat bereits vor einigen Tagen zwei neue Features im Google Calendar Labs veröffentlicht. Außerdem kann man die Labs nun auch im deutschen Interface nutzen.

Dim future repeating eventsDim future repeating events ist das neueste Experiment im Google Calendar Labs. Dieses Experiment soll für einen besseren Überblick sorgen. Sich wiederholenden Termine werden in der Zukunft immer heller. 

Ähnlich wie bei Google Mail gibt es jetzt auch das Experiment Add any gadget by URL. Damit kann man weitere Gadgets in die Sidebar einfügen. Weitere Details für Entwickler findet man in der Dokumentation

Die ersten Experimente von Google Calendar Labs gibt es jetzt auch in der deutschen Oberfläche. Zum aktivieren klickt man auf Einstellungen und dann auf Google Labs. Hier wählt man seine gewünschten Experimente aus. Derzeit ist Dim future repeating events noch nicht über die deutsche Oberfläche aktivierbar.
Booksearch

Der Widerstand gegen das Google Books Settlement Agreement ist groß. Amazon, Yahoo und Microsoft verbünden sich dagegen, die Bundesregierung sieht die Sache kritisch und die Deutschen Verleger sind ebenfalls nicht begeistert. Nichts desto trotz gibt es auch Befürworter der Vereinbarung.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sieht im Abkommen eine Legalisierung der ungenehmigten Digitalisierung und Onlinenutzung von Millionen urheberrechtlich geschützter Bücher durch Google. "Es ist klar, dass dieser Vorschlag für Autoren und Verlage in Europa in keiner Weise akzeptabel ist", sagt Gottfried Honnefelder, Chef des Börsenvereins, Golem.de.

Mit den Einwänden wolle man den Richtern verdeutlichen, dass das Abkommen für ausländische Verleger und Autoren unzumutbar sei. Deswegen wolle man mit allen rechtlichen Mitteln das Zustandekommen des Google Book Settlement verhindern.

Auch die Bundesregierung äußert sich gegen das Abkommen. Am Dienstag hat die Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) einen sogenannten Amicus-Curiae-Schriftsatz an das Gericht in New York. "Wir hoffen, dass das New Yorker Gericht die Billigung des Vergleichs insgesamt ablehnt oder zumindest unsere deutschen Autoren und Verleger aus der so genannten "class" herausnimmt, damit die Folgen des Vergleichs sie nicht treffen. Die deutschen Rechtsinhaber könnten dann selbst entscheiden, ob und welche Rechte sie Google einräumen", sagte Zypries.

Im Schriftsatz, der dem Handelsblatt vorliegt, heißt es, der Vergleich habe Auswirkungen auf deutsche Rechteinhaber, auch wenn die Bücher online nur in Amerika verfügbar sein sollten. Das Abkommen missachtet auch Verträge wie den Wipo-Urheberrechtsvertrag.

Aber auch die Befürworter von Google Books haben sich zusammengeschlossen. Unter ihnen findet man Universitäten, Bürgerrechtler, Studenten und ein Behindertenverband. Der Bürgerrechtler Wade Henderson sagte, dass man das Abkommen unterstütze, weil Google allen Menschen Wissen zugänglich machen wolle. National Federation of the Blind hoffe, dass so Millionen von Büchern für Sehbehinderte zur Verfügung gestellt werden können. 

Unterdessen wurde bekannt, dass die eigentlich gestern abgelaufene Frist für die Eingabe von Schriftsätzen wegen Wartungsarbeiten an der Webseite bis Dienstag verlängert wurde. Google hat vermutlich im Vorgriff auf das Urteil die Richtlinien für die Nutzung von Google Books überarbeitet. Die Bedingungen sind derzeit noch nicht vollständig überarbeitet, man hat aber mit der Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission zusammengearbeitet. Die kompletten Änderungen werden dem Gericht vorgelegt. So ist zum Anschauen von Büchern kein Google Account mehr notwendig. Diesen benötigt man aber beim Kauf von Büchern, wobei man aber das Recht erhalten wird, Daten über den Kauf löschen zu lassen.
Rätselhaftes PhänomenMit dem heutigen Doodle "Rätselhaftes Phänomen" wirft Google eigentlich selbst gleich ein Rätsel auf. Zu sehen ist auf dem Doodle ein Ufo, das ein o aus dem Google Logo klaut. Interessant ist auch die URL des Doodles: http://www.google.com/logos/go_gle.gif. Im Internet wird schon einiges diskutiert, was Google damit genau aussagen will.Die meisten Doodles bisher waren entweder für Personen, Nationalfeiertage, besondere Ereignisse oder andere Feiertage. In der Vergangenheit hat es schon öfters ein "Rätselhaftes Phänomen" geben. Häufig wurden diese mit Außerirdischen in Verbindung gebracht. Meist fehlt auch eine sinnvolle Erklärung.Google selbst hat folgendes getweetet: 1.12.12 25.15.21.18 15 1.18.5 2.5.12.15.14.7 20.15 21.19. Übersetzt man das in Buchstaben kommt All your o are belong to us. Dies ist eine Anspielung auf das. Update: » Auflösung zum Doodle
Calendar

Google hat diese Woche ein neues Feature bei Google Calendar veröffentlicht. Mit wenigen Klicks kann man sich Interessante Kalender hinzufügen. 

Neben Feiertagen in fast allen Ländern, kann man sich auch verschiedene Sportereignisse wie die Bundesliga, DFB-Pokal, Basketball, Baseball und Rugby. Sicherlich wäre es sehr unübersichtlich wenn man jede Spielpaarung angezeigt bekommt, deswegen kann man die Vereine einzeln auswählen. 

Google Calendar

Derzeit ist die Auswahl nur auf Englisch möglich.