ChromeNutzer von Google Chrome 2.0 (diesen setzen rund 40% der Chrome Nutzer im GWB ein, Daten der letzten 10 Tage) sollten möglichst bald die neueste Version installieren. Die Version 2.0.172.43 behebt erneut Sicherheitslücken. Eine davon ist als high eingestuft, die zwei anderen als "Medium".Eine Lücke in Chromes V8-JavaScript-Engine könnte dazu genutzt werden, den Speicher auszulesen und Sicherheitskontrollen zu umgehen. Es ist möglich, dass der Angreifer so an Daten kommt und/oder Schadcode ausführen könnte. Weitere Infos (noch unter Verschluss bis ein Großteil das Update installiert hat). Entdeckt wurde der Fehler vom Mozilla Security Team.Eine als Medium eingestufte Sicherheitslücke ist diese: Google Chrome verbindet sich jetzt nicht mehr verschlüsselt zu Seiten, deren Zertifikat mit MD2 oder MD4 signiert wurde. Diese Verschlüsselungen sind beide sehr schwach und könnten von Angreifern leicht gefälscht werden. Weitere Infos (ebenfalls noch unter Verschluss).Dritter Fehler (High): Pages using XML can cause a Google Chrome tab process to crash. A malicious XML payload may be able to trigger a use-after-free condition. Other tabs are unaffected.Das Update soll sich in den kommenden Tagen automatisch installieren. Alternativ kann man über Schraubenschlüssel Infos zu Google Chrome ein Update auslösen.
Street View

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat heute beschlossen ein Gutachten zu Rechtsfragen, die Street View betreffen einzuholen.

Das Gutachten solle untersuchen, ob das Vorgehen von Google Street View nach geltendem Recht, insbesondere unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Bestimmungen, dem Recht am eigenen Bild, dem allgemeinen Persönlichkeitsrechten und dem Schutze der Privatsphäre zulässig sei, betont der Justizminister Heinz Georg Bamberger.

Das Gutachten werden Professor Thomas Dreier und die Professorin Indra Spiecker von der Uni Karlsruhe erstellen. Bamberger unterstrich, dass die vollständige Erfassung des Wohnumfeldes von Bürgerinnen und Bürgern und die weltweite Verbreitung über das Internet von vielen als persönliche Beeinträchtigung und als Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung empfunden werde. Deshalb müssten die Möglichkeiten einer weiteren Stärkung der Rechte der Betroffenen geprüft werden. "Die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger muss auch von Internet-Diensten respektiert werden", so Bamberger 
Netzwert
Das Internet verändert die Möglichkeiten von Unternehmen und Kunden in fast allen Branchen und Märkten. Um die Chance für Unternehmen klarzustellen, führen die Universität St. Gallen, Google und das Handelsblatt nun die Expertise ausgewiesener Hochschul- und Branchenexperten im YouTube Channel Netzwert zusammen. Der Channel zeigt wie Unternehmen mit dem Internet ihren wirtschaftenlichen Erfolg steigern können.

Die Professorin Dr. Miriam Meckel, geschäftsführende Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, sagt, dass das Internet im Bereich der Unternehmens- und Kundenkommunikation ganz neue Möglichkeiten bietet, die auch in wirstschaftlich schwierigen Zeiten spannend sind, da sie nichts oder nur sehr wenig kosten. Sie ist eine von fünf Hochschulexperten, die Videos in den Netzwert-Kanal gestellt haben. Darin weist die auf die veränderte Rolle von Konsumenten im Internet hin. Sie betont neue Anforderungen an die Kundenkommunikation und Markenführung.

Stefan Tweraser, Country Director Sales von Google Deutschland: "Unternehmer bekommen mit "Netzwert" einen intuitiven Zugang zu Experten-Tipps, die wertvoll für Prozesse innerhalb und außerhalb des eigenen Unternehmens sein können. Unternehmen und alle, die versuchen die Krise als Chance zu sehen, werden in dem Netzwert-Kanal kompetent beraten und informiert", so Tweraser. "Man kann aus jeder Situation lernen und sie positiv nutzen. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, so wie wir sie gerade erleben."

Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer begründet die Teilnahme am Projekt so: "Experten-Know-How im Rahmen des "Netzwert"- Kanals zu bündeln und auf den Punkt zu bringen, ist ein ausgezeichneter Ansatz, der unsere Berichterstattung rund um Themen der IT- und Onlinewirtschaft sehr gut ergänzt." Das Handelsblatt wird die Beiträge aus dem YouTube Channel bei sich online Stellen, aber auch im Print aufgreifen und in weiterführende Berichte einbinden. Diese Verbindung bietet den Nutzern von YouTube und den Lesern das Handelsblatts einen abwechslungsreichen und informativen Mehrwert. Man setze so einen innovative, cross-medial vernetzte Journalismus um.