YouTubeAm 31. März hat Google angekündigt, dass es Musikvideos für die deutschen YouTube Nutzer sperren wird. Grund ist der ausgelaufene Vertrag zwischen der Gema und YouTube.Nachdem der VUT YouTube gezielte Fehlinformationen Google vorgeworfen hat und behauptet, dass Google bisher keine Gebühren zahlte und damit selbst eine Falschinformation veröffentlicht hat, meldet sich nun ein GEMA-Sprecher im Spiegel zu Wort. Harald Hecker sagte im Interview: "Wenn ich mich bei YouTube umschaue, kann ich bisher nicht entdecken, dass in größerem Umfang schon Videos gesperrt worden sind." Er sei zudem der Meinung, dass die ganze Sache nur ein PR-Trick gewesen. Mit der Androhung will Google nur die Rechteinhaber unter Druck setzen. "Das hat nichts mehr mit fairen Verhandlungen zu tun." In Großbritannien hingegen seien sehr viel Musikvideos gesperrt worden.Der für Deutschland zuständige YouTube-Sprecher Henning Dorstewitz sagte süddeutsche.de, dass die Verzögerung "rein technischer" Natur seien.Die Videos der offiziellen Channels von Universial Music, Emi Music sind nach meinen Tests größtensteils zugänglich, die Videos von Sony BMG hingegen komplett gesperrt.[heise]
ChromeChromium, das Open Source Projekt hinter Google Chrome, lässt sich nun native für Mac bilden. Nun gibt es eine erste Version von Chromium auf dem Mac, die ein Mac Fan mithilfe der Anleitung von Google erstellt hat.Chromium auf dem Mac bietet sehr ähnliche Features wie Chrome auf Windows. Alle Tabs laufen in einer einzelnen Sandbox und das Design ähnelt sehr stark Windows. Auch hier werden die Tabs oben angezeigt.Hier kann man eine aktuelle Version von Chromium auf dem Mac herunterladen. Derzeit geht es nur auf einem Mac mit Mac OS X 10.5. Manu will alle zwei Wochen oder wenn es ein Update auf der Statusseite gibt, eine neue Version zur Verfügung stellen.Was geht derzeit: -Man kann auf Surfen (Google Mail funktioniert manchmal) -Lesezeichen speichern -Häufig besuchte Seiten auf der "Neuer Tab"-Seite -Neue Tabs öffnen -Links in neuen Fenster öffnen -Aus einem Tab per Drag'n'Drop ein Fenster machen -Ausschneiden, kopieren, einfügen -Tastenkürzel -about:version, about:dns, about:crash, about:histogramsWas noch nicht geht: -Links in neuen Tabs öffnen -Plugins (kein Flash -> Kein YouTube) -Verlauf -Die sogenannten Omnibox (so heißt die Adressleiste in Chrome) -Lesezeichenleiste -In Seite suchen -Drucken -about:network, about:memory -Web Inspector -EinstellungenDiese Screenshots hat er veröffentlicht: New Tab: Google Chrome MacGoogle Mail on Google Chrome for Mac OS XNative Google Chrome Mac OS X
[Gastartikel von Simon] YouTubeMit dem Satz "Musikrechte sind ein kompliziertes Thema" beginnt der Blogpost von Google, in dem das Unternehmen Stellung zu der aktuellen Auseinandersetzung mit der GEMA bezieht. Dem stimmen wir auch zu. Wir sind auch, wie Google, der Meinung, dass Künstler für ihre Werke vergütet werden sollen. Bisher existierte eine Vereinbarung zwischen Google und der GEMA, die diese Vergütung geregelt hat.Dieser Vertrag ist zum 31. März 2009 ausgelaufen und beinhaltete bisher eine Pauschale, die von YouTube an die GEMA gezahlt wurde. Die jetzt von der GEMA geforderte Gebühr für eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit mit YouTube ist jedoch beispiellos hoch in der Geschichte der Online-Musik. So liegt der veröffentlichte GEMA-Tarif mehr als fünfzig Mal über dem, was die vergleichbare Verwertungsgesellschaft "PRS for Music" aus Großbritannien vor einigen Wochen von Google in Großbritannien gefordert hat. Und schon die PRS-Forderung überstieg eindeutig das für YouTube wirtschaftlich Tragbare. Übertragen auf den Kauf einer CD würde dies bedeuten, dass ein Musikliebhaber in Deutschland für eine herkömmliche CD mehr als 500 Euro zahlen müsste. Abgesehen davon erwirtschaft YouTube unabhängig vom restlichen Konzern keine Gewinne.Wir möchten mit dieser Unterschriftenliste bezwecken, dass die GEMA auf ihren alten Tarif gegenüber YouTube zurückgreift. Viele etablierte Künstler sowie viele neue, unentdeckte Talente nutzen YouTube, um ihre Songs erfolgreich zu promoten, um direkt mit ihren Fans in Kontakt zu treten, um entdeckt zu werden und auch um Geld zu verdienen. Dies ist alles im Sinne des Künstlers. Durch eingeblendete iTunes Werbung in den Videos wird YouTube sogar zu einer indirekten Verkaufsplattform für die Musik der Künstler.Mit jeder Unterschrift helft ihr, dass die GEMA ihre Position überdenkt.Beachtet bitte, dass diese Aktion in keinerlei Verbindung zu YouTube, Google, der GEMA oder den Künstlern steht.» Unterschriftenliste[Gastartikel von Simon]