Heute ist es soweit Google Inc., die Firma hinter Google feiert seinen 10. Geburtstag. Das Doodle von heute basiert nicht auf dem Google Logo, welches seit August 1999 verwendet wird. Dennis Hwang hat heute das erste Google Logo für sein Doodle als Vorlage genommen:Ich habe hier mal fast alle Doodle seit 1999 als YouTube Video zusammengefasst. Ich habe die Doodles nicht nach der Veröffentlichung sortiert, sondern nach Jahren: Video nutzt YouTube AudioSwap» Google Blog: Ten years and counting
Android + Visa
Das android-Handy ist noch nicht einmal auf dem Markt, da gibt es schon Pläne für zukünftige Möglichkeiten des Handys: Visa entwickelt derzeit, in Partnerschaft mit Google, ein Bezahlsystem fürs Handy. Da mittlerweile mehr Menschen ein Handy als eine Kreditkarte besitzen ist das natürlich ein logischer Schritt, und gemeinsam mit Handy-Herstellern möchte Visa dieses Bezahlsystem etablieren.Statt der Kreditkarte soll in Zukunft an der Supermarktkasse das Handy gezückt werden. Auf welche Art und Weise damit bezahlt wird ist derzeit noch unklar (SMS an bestimmte Nummer schicken, Verbindung zu einem Bluetooth-Gerät aufbauen, Nummer anrufen, Handy andocken,...). Bezahlt wird das ganze dann wahrscheinlich über die Handy-Rechnung. Entwickelt wird das ganze derzeit in Kooperation mit Google, Visa erhofft sich über den Android-Software-Shop eine rasche Verbreitung dieser Anwendung.In Zukunft soll auch mit Nokia und Apple zusammengearbeitet werden um das System weiter zu verbreiten. Allerdings reiche allein das Handy nicht aus, auch alle Kreditkartenautomaten müssten laut Visa umgerüstet werden - was die weltweite Einführung auf viele Jahre hinauszögert. Getestet werden soll das ganze demnächst von Kunden die ein android-Handy und eine Visa-Karte der JP Morgan-Bank besitzen.Warten wir mal ab ob sich Google damit zufrieden gibt lediglich Datenlieferant zu sein, statt selbst Daten empfangen zu können. "CheckOut Mobile" wäre für Google die logischere Alternative...[heise]
Google Help
Google scheint sich nicht mehr auf die Google Groups zu verlassen, und testet derzeit für den eigenen Bedarf einen komplett neuen Service um Usern Antworten auf Fragen zu liefern. Die Support-Group von Google Talk wurde geschlossen und das ganze in die neue Umgebung Google Help umgezogen - ein Service der schlicht und einfach dafür gedacht ist Fragen zu stellen und beantwortet zu bekommen.Google Help
Die Startseite von Google Help sieht anfangs sehr chaotisch und aufgeräumt aus, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kommt man aber damit klar. In der linken Sidebar werden die einzelnen Foren bzw. Kategorien angezeigt und auf der rechten Seite werden die offenen Fragen aufgelistet. Ein Klick auf eine Frage zeit die bisher gegebenen Antworten bzw. lässt einem die Möglichkeit - nach Anmeldung - selbst die Frage zu beantworten.Dieses neue Help-Forum nutzt exakt die gleiche Engine wie das in diesem Sommer in Polen veröffentlichte Google Pomoc, nur mit einem sehr viel minimalistischerem Design - schade drum. Verläuft der Test erfolgreich, könnten vielleicht noch andere oder gar alle Google-Services auf diese Plattform umziehen. Das fände ich aber sehr schade, da es das sterben der Google Groups nur vorantreiben würde. Eine Integration von Google Help in Groups wäre sinnvoller.Während Google Groups mittlerweile zu einer guten Alternative zum betreiben eines eigenen Support-Forums geworden ist, bietet es keine Möglichkeiten eines einfachen Q&A-Portals - kurze Frage, kurze Antwort. Groups ist eher zum diskutieren konzipiert - das jetzt hier verwendete Google Help dafür dass einer eine Frage stellt und andere exakt auf diese Frage antworten, ohne Diskussion drumherum.» Google Help: Talk[Google Blogoscoped]
Google Nachdem das erste android-Handy nun erfolgreich präsentiert wurde, wagt sich Google wiede an ein neues Projekt dass den Mobilfunkmarkt von hinten aufrollt: Das Unternehmen hat vor 2 Tagen einen Patentantrag für eine Technik gestellt, die es erlaubt den jeweils günstigsten Anbieter automatisch auszuwählen, und zwar ohne auf eine bestimmte Verbindungstechnik angewiesen zu sein und ohne Datenverlust.Die Technik hinter dem Patent ist eigentlich ganz simpel: Das Handy sucht sich automatisch den Provider aus der die günstigsten Tarife für die aktuelle Aktion (telefonieren ins Ausland, SMS schreiben, surfen,...) bietet und bucht sich in dessen Netz ein. Das Handy macht dabei auch keinen Unterschied ob die Daten per Handy-Netz, WiMax, Voice-over-IP oder sonstigen Verbindungsmöglichkeiten kommen. Beim Wechsel zwischen 2 Netzen bzw. Verbindungstypen soll es zu keiner Unterbrechung des aktuellen Gesprächs/Downloads kommen.Natürlich dürften die Provider, die ihre Kunden meist für 2 Jahre binden, über diese Entwicklung nicht wirklich erfreut sein - verlieren sie doch dadurch einen Haufen Geld und den direkten Draht zum Kunden. Google selbst hat zwar keine Funklizenz bekommen, aber sich dennoch Zugangsberechtigungen sichern können und ist derzeit dabei sich die Nutzung der White Spaces zu sichern. Die Handy-Nutzer sind damit quasi nur noch Kunden von Google und Google nutzt die Netze der anderen für die eigene Datenübertragung.Geräte die automatisch den günstigsten Tarif wählen sind zwar nichts neues mehr, aber meist beschränken sich diese auf die automatische Weiterleitung auf eine andere Vorwahlnummer. Dass das Netz komplett gewechselt wird, und das eventuell auch noch mit einem anderen Verbindungstyp und dennoch die Verbindung aufrecht bleibt ist, wurde soweit ich weiß bisher noch nicht umgesetzt. Zwar gab es schon öfter Pläne und Versuche in der Richtung, nur wurde bis heute nichts realisiert oder durchgesetzt.Ich bin mal gespannt wie die Mobilfunker reagieren wenn die ersten android-Handys mit dieser Technik ausgeliefert werden. Das dürfte zwar noch einige Jahre dauern, aber der nächste Preiskampf kommt bestimmt ;-)» Das eingereichte Patent[Spiegel Online, heise]