Docs Bei den Google Docs kündigt sich ein neues Feature an, mit dem automatisch ein Inhaltsverzeichnis für ein Dokument erstellt werden kann. Das Inhaltsverzeichnis wird anhand der Überschriften generiert und direkt am Anfang platziert. Implementiert ist das ganze schon, allerdings kann es noch nicht von der Bedienoberfläche aus aufgerufen werden - dabei hilft uns eine kleine Zeile JavaScript. Contents Menu
Um obigen Dialog aufzurufen und ein Inhaltsverzeichnis müsst ihr nur das entsprechende Dokument öffnen und folgendes in die Adressbar eingeben:
javascript:mr("TocSettings");void(0);
Achtung: Gears muss dabei deaktiviert sein. Daraufhin öffnet sich dieses Fenster und es kann aus einer Reihe von verschiedenen Formaten ausgewählt werden. Das geht von einem einfachen strukturiertem Inhaltsverzeichnis bis hin zu einer nummerierten (arabische oder römische Zahlen) Liste oder einer Aufzählung nach Buchstaben (A-Z). Ein Klick auf die Überschrift im Inhaltsverzeichnis scrollt dann direkt zum jeweiligen Kapitel herunter. Das Inhaltsverzeichnis wird derzeit noch anhand der Überschriften generiert die auch als solche Gekennzeichnet sind (h1 - h3). Nur großer oder fettgeschriebener Text wird dabei derzeit ignoriert. Besser wäre es wenn Google einen intelligenten Filter bauen würde der auch in der Lage ist dies als Kapitalüberschriften zu erkennen, bei Google Knol haben sie das auch geschafft. Entsprechend groß geschriebener Text wird hier als Kapitel erkannt und an den Anfang eingefügt. Und so sieht das dann aus: Contents Document
Ein einmal erstelltes Inhaltsverzeichnis kann derzeit nur über den Zurück-Button wieder entfernt werden, bearbeitet werden kann es garnicht. Das liegt natürlich daran dass das ganze noch nicht in das UI implementiert ist, das dürfte sich aber sicherlich schon in den nächsten Tagen beim nächsten Docs-Update ändern. Auch die Thesaurus- und Wörterbuch-Funktionen hat IONut wieder entdeckt, diese sind allerdings schon seit Juli 2007 implementiert und haben es bis heute nicht in die Oberfläche geschafft, warum auch immer... Auch das einfügen von HTML-Code direkt in das Dokument, ohne zur Edit-HTML-Ansicht zu wechseln, ist via JavaScript schon möglich, gebt einfach diesen Code in die Adresszeile ein:
javascript:dy();void(0);
Wer weiß was das Docs-Team sonst noch so im Petto hat. Auf jeden Fall kann man sagen dass die Programmierer derzeit fleißiger sind als die UI-Designer ;-) [Google OS]
GoogleWatchBlog Jens und ich haben uns in den letzten Tagen ein paar Gedanken über die GWB Kategorien gemacht. Beschlossen ist, dass wir die mal aktualisieren sollen und eventuell auch die ein oder andere einstellen werden. Die letzte Frage bezieht sich vor allem auf den Artikel Doppelt hält besser? Knol vs. Sites. Wie könnte man Sites und Knol unter einem Begriff benennen.
Die Umfrage läuft bis Mittwoch.
Google Bereits vor einem Jahr haben wir berichtet, dass einmal googlen einer Stunde Licht entsprechen würden. Damals sprach man von einer 11 Watt Energiesparlampe. US-Forscher haben nun errechnet, dass es 4 Watt sind und bei der nur wenige Sekundenbruchteile dauernden Suche 2 Gramm CO2 ausgestoßen werden. Wie es Google geschafft hat den Wert von 11 auf 4 auf fast ein drittel gesenkt hat, ist unbekannt? Die Strato-Statistik aus dem letzten Jahr, wurde so errechnet: Die Berliner haben den jährlichen Google Energieverbrauch durch die jährliche Anzahl an Google Suchanfragen geteilt. Da aber Google nicht nur aus der Suche besteht könnte das die Ursache für den Unterschied sein. » Weiteres bei Stern.de
YouTube Der YouTube Channel Beijing2008 ist nur für 77 Ländern offen. Die Seite Valleywag nun einen Tipp veröffentlicht wie man diese IP-basierte Sperre umgehen kann. Nachdem Ihr YouTube aufgerufen habt, öffnet ihr den Cookie-Manager im Firefox (Extras > Einstellungen > Datenschutz > "Cookies anzeigen") und schaut nach ob ein YouTube Cookie mit dem Namen GEO gespeichert ist. Sollte eines existieren, löscht es. Als nächstes fügt Ihr dieses Script in die Adresszeile des Browsers ein, wenn Ihr auf Youtube.com seid, und drückt Enter: javascript:alert(document.cookie="GEO=bb84fb3cd7df0311bb5026df4d6b524 fcxkAAABLUixubyByZWdpb24sc2VvdWwsLCwsLC0x;path=/;domain=.youtube.com") Leerzeile ist zu entfernen Der PopUp, der erscheint, bestätigt nur, dass das neue Cookie erfolgreich erstellt wurde. Wenn Ihr nun youtube.com/beijing2008 öffnet, wird Euch der Channel angezeigt: beijing-youtube-channel-large Die Videos konnte ich dennoch nicht abspielen. PS: YouTube empfehlt nun chinesische Videos. Das Cookie löscht sich automatisch wenn der Browser geschlossen wird. PPS: Die Zensur geht nicht von China aus, sondern vom Internationalem Olympischem Komitee.
Knol vs. Sites Gestern habe ich mich ein wenig mehr mit Google Knol beschäftigt und 2 mehr oder weniger hilfreiche Knols angelegt. Nach der Veröffentlichung kam mir der Gedanke, dass ich diesen Content eigentlich hätte auch bei Google Sites veröffentlichen können. Im Grunde haben beide Dienste zwar einen völlig anderen Hintergrund, nutzen aber exakt den gleichen Ansatz und unterscheiden sich auch sonst nur sehr wenig voneinander... Sowohl bei Knol als auch bei Sites kann ich Webseiten anlegen und diese in Googles Rahmen hosten (also entweder mit Sites- oder Knol-Logo oben). Bei beiden stehen mir die gleichen Editier-Werkzeuge zur Verfügung, bei beiden kann ich Dateien hochladen, bei beiden kann ich den HTML-Quellcode komplett frei bearbeiten. Bei beiden kann ich beliebig viele Seiten erstellen. Die Angebote haben auch noch eine ganze weitere Reihe Ähnlichkeiten: Bei beiden ist der Content eindeutig einem User zugeordnet. Bei beiden kann der Besucher eine Liste weiterer Seiten bzw. Knols abrufen. Bei beiden wird jede veränderte Version des Inhalts gespeichert und kann wiederhergestellt werden. Und auch bei beiden können die Besucher Kommentare über den Inhalt loswerden. Okay, der Ansatz ist ein anderer: Bei Knol soll ich nur wissenswerte Dinge eintragen die anderen Usern helfen könnten, bei Sites hingegen kann ich veröffentlichen was ich will. Aber wer kontrolliert was wissenswert ist - und ist das nicht ein subjektiver Eindruck? Ich kann auch bei Knol meine Seite mit den lustigsten Partyfotos hosten ohne dass Google es löschen wird. Andererseits wiederum kann ich die Erklärung der Relativitätstheorie auch bei Sites veröffentlichen statt sie in Knol einzutragen. Page Creator die bessere Alternative? Hätte Google den Page Creator weiterentwickelt und ihn nicht zu Gunsten von Sites sterben lassen, wäre die Sache klarer gewesen. Der Page Creator war eindeutig für das hosten von Webseiten gedacht - kein Google-Logo, keine vorgeschriebene Rahmenumgebung, keine Kommentare, Versionen und sonstiges. Einfach nur Webseite zusammenklicken, veröffentlichen, fertig. Während man beim Page Creator noch zumindest den subjektiven Eindruck hatte die Seite für sich selbst zu erstellen und Herr über den eigenen Content zu sein, sieht das bei Sites ganz anders aus. Über jeder Webseite prangt prominent das Google-Logo und die Sidebar + Menüleiste ist ebenfalls vorgegeben. Man hostet im Grunde für Google, und nicht mehr für sich selbst. Und wer will schon seine Website in einer vorgeschriebenen Umgebung hosten? Sites und Knol haben die gleiche Herkunft Sites hingegen greift zu sehr das Wiki-Konzept auf als dass es als Hoster für Webseiten geeignet wäre. Ich denke es liegt einfach daran dass beide Dienste aus dem übernommenen JotSpot entstanden sind und sich vielleicht vom Konzept, nicht aber von der Umsetzung her kaum voneinander entfernt haben. In Zukunft wird sich daran auch wahrscheinlich nicht viel ändern - auch wenn beide Dienste nach und nach Funktionen bekommen die sie mehr voneinander unterscheiden, so bleibt das Grundkonzept doch immer gleich. Mit Google Knol habe ich sogar noch die Möglichkeit Geld zu verdienen - durch die AdSense-Integration. Diese bietet Sites (zur Zeit) noch nicht, von daher ist es derzeit natürlich sinnvoller den eigenen Content bei Knol zu hosten. Erstens wegen dem Geld, zweitens weil Knol über eine eigene Suche verfügt - die Sites hingegen erscheinen nur in der Websuche, wenn überhaupt. Das wiederum bedeutet aber dass Hinz und Kunz ihre Urlaubserlebnisse für wichtig halten und diese bei Knol veröffentlichen - und das wiederum verstopft den Index und lässt die wichtigen Inhalte verschwinden. Lange Rede, kurzer Sinn: Google sollte Sites mehr vom Wiki-Charakter loslösen und wieder einen richtigen Webseiten-Hoster daraus machen. Knol hingegen sollte auch eine private Sektion bieten die nicht in den Suchergebnissen erscheint aber dennoch öffentlich von allen Usern angesehen werden kann. Schon hätten wir das ganze Problem gelöst ;-) » Google Knol » Google Sites
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Mit jeder noch so einfachen Suchanfrage bei Google setzen wir als User eine gewaltige Server-Maschinerie in Bewegung die uns die Daten in Millisekundenschnelle zusammenstellt und auf dem Bildschirm präsentiert. Obige Illustration zeigt, denke ich, sehr eindrucksvoll wie man sich eine Suchanfrage des "kleinen" Users an das "große Google" vorstellen kann ;-) [Google Blogoscoped Forum, Original von Overburen]
Das Gerücht hat sich für mich wie erwartet nicht bestätigt und Google China hat sich nicht für eine halbe Stunde abgeschaltet. Der Blogger bei noxanys.blogspot.com hat sich einfach nur ein dummen Scherz erlaubt. Zum von ihm angekündigtem Zeitpunkt (17:45 Uhr) war Google China komplett funktionstüchtig. google china Pressesprecher Stefan Keuchel bestätigte mir heute Morgen auf Anfrage, dass google.cn natürlich nicht abgeschaltet werden wird.
AOLGoogle Google hat nun bekannt gegeben, dass die eine Milliarde $ große Investition in AOL, wodurch Google 5 % der AOL Anteile hält, womöglich ein Fehler war und nun zu größeren Abschreibungen führen könnte. Im Bericht an die Börsenaufsicht heißt es: "Auf Grundlage unserer Überprüfung glauben wir, dass unsere Investitionen in AOL beeinträchtigt werden könnten. Wir werden diese Investitionen auch weiterhin darauf überprüfen, ob eine Wertminderung vorgenommen werden muss. Wir können Wertminderungen nicht ausschließen, die sich deutlich in unserer Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen." Als "beeinträchtigt" werden in der US-Buchführung angeschlagene Investitionen bezeichnet die durch Abschreibungen im Wert gemindert werden müssen. Als Google die 5 % erwarb war AOL an der Börse noch 20 Milliarden US-Dollar wert, heute spricht man von der Hälfte. Vor einigen Wochen wurde Google erlaubt die AOL-Anteile zu verkaufen. [Golem, thx to: Jon]
Logo Wenige Stunden vor dem Start der 29. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit hat Google eine Seite veröffentlicht auf der Ihr auf einem Blick News, Events und den Medaillenspiegel sehen könnt. Der Aufbau der Seite ist dem vom 23 Tage, dem Portal zur Euro 2008, ähnlich. Das Gadget (unten eingebunden) zeigt News, Termine der einzelnen Wettkämpfe und den Medaillenspiegel. Ein Video von YouTube Partnern zeigt eine Vorschau auf die Spiele. Der YouTube Channel ist für jeden zugänglich. Ein Google Maps Mashup zeigt uns Standardmäßig den Medaillenspiegel und daneben eine Karte auf der bei den jeweiligen Ländern die Anzahl an gesammeltem Gold, Silber und Bronze steht. Der Tab Events zeigt die Termine der Wettkämpfe an und stellte Orte entweder auf einer Karte, auf Satellitenfotos angezeigt oder mit Hilfe der Earth API auch einem Globus. Im Tab Stadiums sind alle Wettkampfstätten aufgeführt. Hinter jedem Ort werden Symbole angezeigt, die erklären welche Disziplinen dort stattfinden. Auch hier gibt es neben der Karte, Satellitenfotos auch Earth direkt im Browser. Am Ende der Seite werden schließlich noch Nachrichten rund um die Olympischen Spiele angezeigt. Das Layout der deutschen Seite unterscheidet sich in einigen Punkten minimal von der englischen. Google ? 2008 Summer Games Das Gadget: » Google Blog » Google 2008 Summer Games » Google Sommerspiele 2008 [thx to: vol & Stefan Keuchel] Update um 20:00 Auf den Google Startseiten wird nun ein Hinweis angezeigt: google.de olympia
DoubleClick Cookies von DoubleClick zählen nicht unbedingt zu den beliebtesten im Web und dürften in vielen Browsern sogar auf der Blacklist stehen. Das hindert Google aber nicht daran, deren Verbreitung jetzt rasant weiter voranzutreiben und auf so gut wie jedem PC mit Internetzugang ein Cookie abzulegen. Ab sofort legen AdSense-Banner nicht mehr nur Google- sondern auch DoubleClick-Cookies auf dem PC ab. Durch das doppelte ablegen von Cookies bei jedem AdSense-Banner, verspricht sich Google mehr Kontrolle für die DoubleClick-Kunden und bessere Statistiken. Die Werber könnten so noch genauer kontrollieren und einstellen wie oft ein Banner bei einem bestimmten User angezeigt werden soll. Im Grunde ist das jetzt die Verschmelzung von AdSense und DoubleClick - denn dadurch kann jeder User eindeutig zugeordnet werden. Durch diesen DoubleCookie wird es demnächst folgende Funktionen geben: Banner-User-Beschränkung Es kann eingestellt werden wie oft ein User einen Banner "ertragen" muss. Wird zum Beispiel eingestellt, dass der Banner höchstens 10 mal pro User angezeigt werden soll, dann wird dieser User ihn kein 11. mal mehr sehen müssen. Um dies sicher zu stellen muss natürlich jeder User zugeordnet werden können - was nur via Cookie funktioniert. Mehr Banner-Statistiken Mehr Statistiken rund um die User die die Banner angesehen und angeklickt haben. Es soll genau angezeigt werden wieviele User das Banner insgesamt gesehen haben, wie oft ein User diesen Banner durchschnittlich gesehen hat und wieviel % der User diesen dann auch angeklickt haben. Höhere Anzeigen-Qualität Durch die erweiterten Daten verspricht sich Google eine noch höhere Qualität der Banner und der Anzeigen die darin erscheinen werden. Ziel ist es natürlich, nur Banner zu liefern die den User interessieren und sowohl dem Werber als auch Google und dem Webseitenbetreiber den höchstmöglichen Umsatz bescheren. Mehr Details über die Banner-Referer Die Werber sollen dadurch noch genauer nachverfolgen können auf welchen Webseiten ihr Banner besonders gut funktioniert hat. Eventuell kann auch der komplette Verlauf vom 1. Anzeigen des Banners bis zum Klick nachverfolgt werden - das war jetzt nicht so genau rauszulesen. -- Klingt für Googles Kunden natürlich alles ganz gut und dürfte auf jeden Fall eine Verbesserung für Googles Werbeabteilung bedeuten - aber ob die User das wirklich akzeptieren bleibt abzuwarten. Cookies von DoubleClick müssen jetzt übrigens nicht mehr händisch gefiltert werden, Google bietet dafür eine Option: Klickt einfach auf Dieser Webseite auf Opt-Out und schon bekommt ihr keine Cookies mehr von AdSense und Doubleclick. » Ankündigung im Google-Blog [TechCrunch]