Monat: August 2008
obama08.com (200)
Ruft man derzeit obama08.com auf, landet man nicht auf der Webseite des Präsidentschaftskandidaten, sondern bei der Google Suche nach Barack Obama
[Blogoscoped]
Gestern hat Mozilla eine neues Firefox Addon veröffentlicht. Das Addon heißt Ubiquity und soll neue Bedienkonzepte veranschaulichen. Ubiquity ist noch sehr experimentell und sozusagen eine Alpha Software.
Standardmäßig kann man das Bedienfenster nach der Installation über Strg + Leertaste öffnen.
Das Addon soll zum Beispiel beim schreiben einer eMail hilfreich sein. Angenommen man möchte sich mit jemanden vor dem Brandenburger Tor treffen und will eine Google Maps einbinden. Problem bei Google Mail: HTML einfügen geht nicht.
Man öffnet das Addon über Strg + Leertaste und gibt "map Brandburger Tor Berlin" ein und klickt die erscheinende Karte einmal an.
Unten rechts ist dann ein Link Insert map in page. Klick man diesen an, wird die Karte als in die Mail eingebunden.
Mozilla Ubiquity from Carsten Knobloch on Vimeo.
Auch Google Mail ist in das Addon integriert: Markiert einfach einen Text einer Seite und gebt beim Addon dann email und die Mail adresse eines Kontaktes ein. Leider klappt es nicht immer. Oft kommt es vor, dass man schnell mal eine Mailadresse eines Kontaktes braucht. Über "get-email name" werden Euch eure Google Mail Kontakte angezeigt.
Zwar kann man auch Terminen in den Google Calendar eintragen (add-to-calendar), trotz der Bestätigung, dass der Termin erstellt wurde, kam bei meinen Tests nichts im Google Calendar an.
Wenn man einfach einen Begriff eintippt werden Euch Ergebnisse von Suchmaschinen geliefert. Über die Pfeiltasten könnt Ihr zwischen Google, der englischen Wikipedia, imdb.com, Yahoo! und amazon.com wechseln. Die Ergebnisse werden automatisch in neuen Tabs geöffnet.
Unten werden die jeweils ersten drei Ergebnisse gezeigt:
Auch bei der Übersetzung kann das Addon hilfreich sein "translate (text to translate) (to language) (from language)" eintippen und schon sieht man eine Übersetzung:
Diese Video erklärt die Erweiterung:
Weitere Infos findet man im Mozilla Labs Blog, bei Golem, heise und noch bei vielen anderen Seiten.
Nachdem ich das Addon nun schon gestern Abend nutze, kann ich sagen, dass das Addon großes Potenzial hat und sicherlich mit weitern Features in zukünftigen Versionen aufwartet.
Besonderes die Integration von Google Mail hat es mir angetan.
PS: Vermutlich ab Ubiquity 0.2 sollen weitere Webdienste wie Yahoo! Mail oder der Karten Dienst des Google Konkurrenten integriert werden.
» Addon installieren (0.1)
Diese Funktion soll vorallem dazu dienen, dass keine vertraulichen Daten veröffentlicht werden, sondern nur die es sehen können, die es auch sehen sollen.
» Google Sites Blog
Heute ist mal wieder Tomatina in Buñol in Spanien. Jedes Jahr am letzten Mittwoch im August kippen LKW überreife Tomaten in die Straßen. Circa 30000 Menschen bewerfen sich dann damit.
» Google Spanien

Der Ad Manager übernimmt für mittlere und größere Webseiten die Aufgabe der Werbeabteilung und entscheidet selbstständig welche Anzeigen geschaltet werden - natürlich nach den Kriterien des Users. So kann etwa eingestellt werden wie oft eine bestimmte Anzeige erscheinen soll, wieviel man pro Klick daran verdient und zu welcher Tageszeit und auf welchem Betriebssystem das ganze angezeigt werden soll. Für den Betreiber fällt so die Aufgabe weg sich selbst einen Ad Manager zu schreiben der die Anzeigen austauscht, bzw. die Arbeit welche Anzeige an welcher Position am günstigsten wäre. Ist einmal kein aktueller Anzeigenauftrag im System gespeichert oder der potenzielle Verdienst zu gering, zeigt Google einfach eine AdSense-Anzeige an - mit der der User natürlich auch wieder Geld verdient. Auf die Weise schleicht sich Google sogar in Anzeigeflächen die eigentlichen anderen gewidmet gewesen wären... Der Aufbau des Ad Managers: Orders Die Übersichtsseite mit allen aktuell laufenden Kampagnen und Anzeigekunden. Zeigt an wieviel Geld bisher verdient worden ist und wieviel Budget für eine Kampagne noch zur Verfügung steht. Von hier aus können Kampagnen gestoppt, abgebrochen, bearbeitet oder auch einfach archiviert werden. Zeigt auch Tipps und Tutorials für Neulinge an. Inventory Das Herzstück des Ad Managers. Hier werden die Ad Slots (Channels), Werbeflächen auf der Website, Filter und die eigentlichen Anzeigen bzw. Kampagnen erstellt und modifiziert. Um eine Anzeige zu schalten muss erst einmal ein Ad Slot erstellt werden. Danach wird dieser mit einer Werbefläche auf eurer Website verbunden (via JavaScript-Snippet das eingebunden werden muss) und dann darin Anzeigen direkt via Ad Manager geschaltet. Die einzelnen Kampagnen können nach Tageszeit, Betriebssystem, Gesamtzeit in einem bestimmten Zeitraum, Domain usw. gefiltert werden. Außerdem kann auf den Cent genau angegeben werden wieviel mit einer Einblendung bzw. einem Klick verdient wird. Anhand dieser Daten entscheidet der Ad Manager welche Anzeige ausgeliefert werden soll oder ob nicht AdSense vielleicht doch die bessere Alternative wäre. Reports Hier können umfangreiche Statistiken über die Kampagnen, Ad Slots und Werbeflächen angesehen werden. Die Statistiken bestehen aus CPM-Statistiken in Prozent und einer Anzeige wieviel Geld mit welcher Anzeige verdient worden ist. Da ich den Ad Manager derzeit nicht nutze sind meine Statistiken komplett leer und ich kann dazu weiter nicht viel sagen. Admin Allgemeine Einstellungen. Hier kann die Verbindung zum AdSense-Konto geändert werden, neue User für den Verkauf von Werbeflächen eingerichtet werden und eine Kontaktliste gepflegt werden. Außerdem gibt es eine "Change History" in der alle Änderungen an Kampagnen nachvollzogen und eventuell rückgängig gemacht werden können. -- Ich denke über kurz oder lang dürfte der Ad Manager die erste Wahl gegenüber AdSense sein. Da man auch weiterhin AdSense-Anzeigen einbinden kann und nur optional noch weitere Anzeigen dazu schalten kann, ist das ganze natürlich sehr viel praktischer in der Handhabung. Vorallem für Webseiten die nur ab und an einmal gebuchte Anzeigen haben ist das ganze äußerst sinnvoll. Auf Dauer dürfte der Ad Manager wohl auch das AdSense-Center ablösen, da zweiteres wie schon gesagt kaum Vorteile bietet. Die Anpassung der AdSense-Anzeigen wird man schon irgendwie im Ad Manager unterkriegen können. Google sichert sich damit den Vorteil, selbst die Anzeigen der Konkurrenz-Werber somit unter Kontrolle zu haben und freut sich über umfangreiche Statistiken direkt aus der Hand der Konkurrenz... Werdet ihr umsteigen oder bleibt ihr erst einmal bei AdSense? Ich bleibe AdSense erst einmal treu und warte ab wie sich das entwickelt - auch wenn das ganze ein sehr mächtiges Werkzeug ist. P.S. Der Ad Manager ist nicht zu verwechseln mit dem Ad Planner ;-) » Google Ad Manager » Ankündigung im AdSense-Blog
Unser Leser Florian war heute auf der Autobahn A 52 zwischen Essen und Düsseldorf und hat ein Streetview-Auto gesehen:
In seinem Posting vermutet er, dass das Auto bald in Düsseldorf unterwegs ist, nachdem es zuvor durch Essen unterwegs war
[thx to: Florian]
In seinem Posting vermutet er, dass das Auto bald in Düsseldorf unterwegs ist, nachdem es zuvor durch Essen unterwegs war
[thx to: Florian]
- Offtopic, sorry -
Passt nicht wirklich hierher, aber für alle Freunde des Datensammelns (*hrhr*) eine interessante Geschichte: Paul Mawhinney hat über Jahrzehnte hinweg Schallplatten, Kassetten und CDs gesammelt und so eine Sammlung von unglaublichen 6 Millionen Songtiteln verteilt auf 2,5 Mio. Datenträger gesammelt. Leider muss er diese Sammlung jetzt aus Alters- und Krankheitsgründen aufgeben und möchte sie verkaufen. Die Sammlung hat einen Wert von 50 Mio. Dollar - er verlangt 3 Mio. Dollar - nur leider hat sich bisher kein Käufer gefunden...
Einfach mal anschauen und mitfühlen:
The Archive from Sean Dunne on Vimeo.
Das wäre doch mal eine Super Aktion wenn Google diese Sammlung jetzt kaufen würde - soviel Musik, und das auch noch auf dem Original-Medium zu diesem Spottpreis bekommen sie nie wieder. Also Googler, sendet diese Video mal in eure Chefetage ;-) Oder wie wärs mit Amazon? Archive.org? Hoffentlich findet er einen Käufe :-)
» The Greatest Music Collection
[nomnomnom]
- Offtopic Ende -
Der Direktor der Landesanstalt für Medien des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Norbert Schneider, hat sich Ende letzter Woche an per Brief an Google Deutschland gewendet. Er fordert nun, dass der Dienst RottenNeighbor.com eingestellt wird. Allerdings wendet er sich für diesen Zweck nicht an die Betreiber der Webseite, sondern an Google.
Auf RottenNeigbor.com kann jeder anonym seine Nachbarn bewerten. Offizielle Bezeichnung des Dienst, ist die Möglichkeit vor einem Umzug zu checken ob in der Gegend unter Umständen unliebsame und unfreundliche Menschen leben.
Oft wird der Dienst aber dazu genutzt um die Nachbarn in aller Öffentlichkeit zu beschimpfen und sie anzuschwärzen.
Der Direktor der Medienlandesanstalt ist der Meinung, dass Google sich von der Seite, die Google Maps einsetzt, distanzieren müsse und am besten noch dafür sorgen soll, dass das Portal, welches überwiegend in den USA genutzt wird, eingestellt wird. "Google sollte sich nicht daran beteiligen, dass nun ein digitaler Pranger wieder eingeführt wird", schrieb Schneider.
Jeder kann Google Maps ohne vorherige Genehmigung in seine Seite einbinden.
Selbst wenn Google nun den Betreibern einbinden der Google Karten untersagen würde, wäre die Seite auch weiterhin online. Entweder ohne Karten oder die Betreiber würden sich einen anderen Kartendienst suchen.
» RottenNeighbor.com
[Golem]
Danke an oona für den Screenshot
Die Versionsnummer dieser ersten Version für den Safari ist übrigens 0.4.16. Wie auch die bisherige Version für den Firefox soll Gears sich automatisch aktualisieren.
An die Mac Nutzer: Wie läuft Gears im Safari? Klappt der Offline Modus von Google Docs?
» Download
» Ankündigung
[Golem]
Wie eine Googlerin der Webseite valleywag.com verraten hat, wird der zweimalige beste Arbeitgeber der USA in Zukunft am Essen sparen. Der Grund ist: Immer mehr Googler nutzen den kostenlosen Service und brachten ihre ganze Familie und regelmäßig Freunde zum Essen mit.
Google habe das Budget für Essen drastisch gekürzt, sagte eine Angestellte. Während Google das Abendessen, den Nachmittagssnack und die Tee-Wagen abschafft, wird es aber weiterhin ein kostenloses Frühstück und ein Mittagessen geben.
Aber die Googler sind nicht alleine schuld daran, dass es weniger Essen gibt. Auch die Firma Bon Appétit habe eine Teilschuld. Die Mitarbeiter, des Kantinenbetreibers haben sich mit Googlern über die Benutzung von Spielzeug wie Kickern gestritten.
Google kostet die Verpflegung der US-Mitarbeiter circa 70 Millionen $ im Jahr.
Im April wechselte der Google Chefkoch Josef Desimone zu Facebook.
» Valleywag
[heise]
Update:
Valleywag hat inzwischen ein weiteres Posting zu dem Thema veröffentlicht. Dort heißt es, dass es in einigen Häusern, wenn dort Google Ingenieure arbeiten, des Googleplex weiterhin ein Abendessen geben wird.
Heute ist ein weiteres Google Buch auf den Markt gekommen. Während die beiden letzten Bücher, die wir kurz vorstellte - Google Apps Hacks und Google Apps - The Missing Manual - auf Englisch verfasst waren, ist das Buch Das Google Imperium auf Deutsch veröffentlicht worden.

Statt die Ergebnisse nach User bzw. Eintragung zu sortieren, sind diese jetzt nach Fragen sortiert. Die Frage ist der Titel und alle dafür gegebenen Antworten werden via Google Charts API aufbereitet. Handelt es sich um eine Textbox, werden alle Eingaben mit Kommata getrennt aufgezählt, handelt es sich um eine vorgefertigte Auswahl erscheint eine Diagramm mit dem sich die häufigsten Antworten ganz schnell ablesen lassen - inklusive Prozentsatz und der Anzahl der Voter. Diese neue Übersichtsseite nennt sich dann "Form Summary" und gibt schnell einen Überblick über die bisherige Lage - selbst wenn tausende Ergebnisse abgegeben worden sind. Um die Form Summarys zu erreichen müsst ihr in den Form-Einstellungen auf "View Response" klicken. Mit den alten Forms, die in Spreadsheets erstellt worden sind, scheint das ganze nicht zu funktionieren. Daher kann ich leider keinen eigenen Screenshot liefern und greife auf den von IONut zurück. Jetzt müsste man nur noch den Usern die Möglichkeit geben, sich diese Ergebnisse ebenfalls anzusehen bzw. die Antworten auf der eigenen Seite veröffentlichen zu können. Umfragen machen ja nur Sinn, wenn man als User auch weiß was am Ende dabei herausgekommen ist ;-) [Google OS]