Earth GeoEyeDas Google-Logo prangt nun auf einem Satelliten im Weltraum. Die bisher eingekauften Satellitenbilder von Maps und Earth werden nun mit Bildern eines neuen Satelliten der Firma GeoEye ergänzt, der Fotos mit einer noch höheren Genauigkeit schießt. GeoEye wird den neuen Satelliten schon in der nächsten Woche ins All schießen. Das Kartenmaterial dürfte dadurch deutlich aktueller werden.
YouTubeYouTube testet eine neue Funktion. Unter dem Videoplayer wird ein ähnliches Video angezeigt. Das Video ist exakt das Video, welches in der Seitenleiste an erster Position ist.Als ich gerade ein Video von d11btv anschaute, wurde mir unter dem Player folgende Leiste anzeigt: Neben dem Play Next Video Button und der Vorschau des ähnlichen Videos gibt es eine Option. Ist diese Funktion ausgewählt, lädt Youtube - so kam es mir zumindest vor - das nächste Video im Hintergrund schon ein bisschen, wenn das aktuelle fertig ist.Es handelt sich allerdings nur um einen Test, nachdem bei mir das dritte Video abgespielt worden war, war dieses Feature wieder verschwunden.
YahooGoogleWie Google Chef Eric Schmidt in einem Interview mit Bloomberg sagte, rechne man bei Google derzeit mit dem Start der Kooperation mit Yahoo! im Oktober. Seit Anfang Juli überprüfen die US-Behörden den Vertrag auf kartellrechtliche Bedenken. Noch gibt es keine Anzeichen, wie die Kartellwächter entscheiden werden. Google Vertreter verhandelt derzeit mit der US-Regierung.Nachdem Yahoo für 14 Tagen Google AdSense Anzeigen in den Yahoo Suchergebnissen getestet hatte, haben Google und Yahoo! einen Vertrag für 4 Jahre geschlossen. Kaum war er unterzeichnet protestierte Google Konkurrent Microsoft.Im Interview, das während des Parteitags der Demokraten geführt wurde, sagte Schmidt aber nicht, wie Google reagieren würde, sollte das Kartellamt Einspruch erheben. Schmidt war auf dem Parteitag, da er Obama in Fragen der Energie- und IT-Politik beratend zur Seite steht.[heise]
Vor einigen Tagen haben wir schon mal darüber berichtet, dass T-Mobile einen AppStore für Android veröffentlichen könnte. Nun wurde der Shop bestätigt. Im Android Market kann jeder eigene Anwendungen für andere Android Nutzer anbieten. Das ist zugleich auch einer der Unterschiede zu dem Shop von Apple, der nur für ausgewählte Entwickler offen steht.
CodeVor einigen Wochen wurde die Mozilla Public License - kurz MPL - aus Google Code entfernt. Neue Projekte durften diese Lizenz nicht mehr nutzen. Nun fast vier Wochen ist diese Lizenz wieder erlaubt und die Entwickler haben die Open-Source-Lizenz Eclipse Public License zusätzlich aufgenommen.In einem Blogpost erklärt Chris DiBona vom Google OpenSource Team, dass man die Meinung über MPL geändert habe. Da Google Mitglied der Eclipse Foundation sei, habe man nun auch EPL hinzugefügt.» Google Code Blog: Mozilla and Eclipse Licenses Now Available for Hosting Users
Forestle
Die Website Forestle hat es sich zum Ziel gesetzt einen möglichst großen Teil des Regenwalds für die Ewigkeit zu retten - finanziert wurde das ganze durch Werbeeinnahmen von Google. Forestle hat Googles Suchmaschine genutzt und die Einnahmen aus den Klicks der Anzeigen zum Kauf der Regenwaldflächen verwendet. Jetzt hat Google aber den Hahn zugedreht, wegen Verstößen gegen die AdSense-Richtlinien.Forestle hat von Google vorgestern eine eMail erhalten, in der die Partnerschaft gekündigt wird, da "Anreize geschaffen wurden, künstlich auf Google-Anzeigen zu klicken". Das ist ganz eindeutig ein Verstoß gegen die Richtlinien. Allerdings gibt es jetzt Streit darum, ob Forestle tatsächlich seine User zum klicken auf die Anzeigen aufgefordert hat.In den FAQs steht ziemlich eindeutig dass man auf die Anzeigenklicks angewiesen ist - das dürfte schon die grenzwertige Stelle sein. Im Grunde kann man das als Aufforderung zum klicken verstehen und Google hat richtig reagiert. Allerdings steht bei Forestle auch dass man 0,5 Cent pro Suche und nicht pro Klick verdient - das ist aber natürlich nur ein Durchschnittswert. Am Ende läuft ohne Bannerklick garnichts.Nicht klicken
Mittlerweile finden sich auch überall auf der Website Hinweise wie obiger - aber ob die vorher schon dort gewesen sind wage ich mal zu bezweifeln, weiß es aber nicht genau. Forestle würde die Gespräche mit Google gerne wieder aufnehmen, ich denke aber nicht dass das noch einmal etwas wird. Vielleicht sollten sie einfach den Partner wechseln. Im April gab es mit Ecocho einen ähnlichen Fall, diese sind zu Yahoo! gewechselt und bisher scheint es keine Probleme zu geben.» Erklärung bei Forestle[Spreeblick]
Google Gerade erst ist die Verlegung des unterseekabels Unity zwischen Japan und den USA beschlossene Sache, da plant Google schon die nächste Erweiterung: Geplant ist ein Unterseekabel von Japan in den Südost-asiatischen Raum mit einigen Ablegern auf die Philippinen, Singapur und Thailand. Derzeit befindet sich das Projekt noch im Planungsstadium, Google soll aber schon genügend Partner zur Realisierung gefunden haben.Unterseekabel
Original von TeleGeography Wie man sieht schließt das neu geplante Unterseekabel direkt an das derzeit realisierte Unity-Projekt an. Im Grunde verlegt Google also ein Kabel von den USA nach Asien, mit einer Zwischenstation in Japan. Wann das Projekt realisiert wird und wie hoch sich die Kosten belaufen werden ist derzeit noch nicht bekannt. Weitere geplante Kabelprojekte gibt es zwischen den USA und Australien (sicherlich wieder eine Fortsetzung von Singapur nach Australien) und in Südafrika.Auch wenn sich die Kabelprojekte langsam häufen, plant Google nach eigenen Aussagen nicht den Aufbau eines GoogleNets. Die derzeitige Infrastruktur hält dem Datenvolumen einfach nicht mehr stand, daher muss diese dringend erweitert und verstärkt werden. Außerdem kommt es Google billiger die Kabel selbst zu verlegen als diese teuer zu mieten. Aber vielleicht wird man genau letzteres ja in Zukunft ebenfalls tun - als Vermieter ;-)» Artikel bei The Register[Google Blogoscoped]
YouTube YouTube wird im Jahr 2008 voraussichtlich nur einen Umsatz von 200 Mio. Dollar erwirtschaften und dabei wohl nur einen sehr kleinen bis garkeinen Gewinn einfahren. Um YouTube endlich zur langersehnten Cash-Cow zu verwandeln, wird Google in den nächsten Wochen und Monaten mit Anzeigen auf der YouTube-Seite experimentieren - mit gigantischen Preisen.Pineapple Express Werbung auf YouTube
"Insider" wollen herausbekommen haben, dass YouTube sich in den nächsten Wochen erst einmal auf die Monetarisierung der eigenen Homepage, anstatt der Videos, kümmern wird. So wird es Bannerplätze geben die bei einem Klick in den FullScreen-Modus wechseln. Der begehrteste Platz ist dabei rechts oben direkt unter der Hauptnavigation - der linke Rand ist mit dem User-Bereich belegt.Die Preise haben es in sich: Diese FullScreen-Banner kosten 200.000$ am Tag, eine Videoanzeige kostet 175.000$ am Tag + die Verpflichtung weitere 50.000$ bei Google oder YouTube auszugeben. Und das sind nur die Eröffnungspreise, im Spätherbst sollen diese noch einmal nach oben korrigiert werden. Mag sein dass man mit YouTube an einem Tag Millionen User erreicht - aber die Preise erscheinen mir dennoch relativ hoch.Google tut sich schwer damit Anzeigen innerhalb von Videos oder außen herum anzuzeigen, da man keine Rechte für den Content besitzt und saftige Klagen fürchtet. Aus diesem Grund muss die Werbung derzeit von Rechte-Inhabern freigeschaltet werden. Und für die handvoll Videos werden die Werbeeinnahmen sicherlich nicht wirklich hoch sein.Man merkt Google die Verzweiflung geradezu an die man mit der Monetarisierung von YouTube mittlerweile hat. Das hat man sich vor 2 Jahren sicherlich nicht ganz so schwer erwartet - das klassische Werbemodell funktioniert hier einfach nicht. YouTube hat zwar eine gigantische User-Basis, aber diese ist eben rein auf den Content fixiert und interessiert sich nicht für die Anzeigen drumherum...[TechCrunch]