Google Mit der damaligen Einführung von Google2.0 ist Google offenbar kläglich gescheitert: Bis auf vereinzelte YouTube-Videos und News innerhalb der Suchergebnisse gab es kaum Integrationen von anderen Suchtypen. Dafür scheint Google jetzt erst einmal den umgekehrten Weg zu gehen, und holt soviele Details wie möglich aus den schon vorhandenen Suchergebnissen heraus - aktuell im Fall Google Scholar zu sehen.Websuche - Scholar
Taucht in der Websuche eine Seite bzw. Dokument auf, dass auch bei Scholar gelistet ist, greift die Websuche auf dessen Datenbank zu und zeigt noch einige weitere Details zu diesem Treffer an. Auf obigem Screenshot wird bspw. noch die Anzahl der zitierten Stellen - inklusive Verlinkung eben dieser, die ähnlichen Artikel und die Anzahl der verschiedenen Artikelversionen angezeigt.Im Grunde hat die Websuche Scholar komplett in sich integriert und Scholar könnte von der Bildfläche verschwinden. Der einzige Unterschied zur Websuche ist nur noch der unterschiedliche Datenbestand der durchsucht wird. Würde man jetzt eine kleine Zusatzoption in der Websuche, "Only Scholar Documents" oder ähnlich, einbauen wäre Scholar auch ein Fall für den Google-Friedhof.Im Zuge dessen zeigt die Websuche jetzt auch bei PDF-Dokumenten den Autor an, soweit angegeben. Erst vor wenigen Monaten hat man in der Websuche ähnliche Informationen für verlinkte Foren eingeführt. Ich denke das ist jetzt durchaus der bessere Weg - mehr Informationen zu den Suchergebnisse, statt noch mehr Ergebnisse die man wahrscheinlich garnicht gesucht hat. Videos und Bilder haben in der Websuche wirklich nichts verloren...[Google OS, Google Blogoscoped]
Reader Seit Einführung der Google Reader Shared Items gab es Diskussionen darüber, ob jemand mit dem man 2x gemailt hat tatsächlich als Freund anzusehen ist und dieser einen selbst auch noch mit Feed-Einträgen bombardieren sollte. Nach knapp 8 Monaten hat Google es nun endlich geschafft dieses kleine Ärgernis zu beheben, und bietet jetzt eine eigene Friend-List nur für den Reader an.Meldung des ReadersFriend List
Beim nächstmaligen Aufrufen des Readers, werdet ihr mit einem Hinweis begrüßt, dass ihr ab sofort selbst bestimmen könnt wer eure Freund sind und wer nicht. Ein Klick auf den Hinweistext öffnet ein Popup in dem Kontakte an- und abgewählt werden können sowie neue per Eingabe der eMail-Adresse hinzugefügt werden können. Das ganze kann natürlich später jederzeit in den Einstellungen wieder bearbeitet werden. Man kann übrigens auch weiterhin die Google Mail-Kontaktliste verwenden, einfach dazu die entsprechende Option auswählen.Ich denke so langsam hat Google gemerkt dass man in dieses Kontakte-Wirrwarr Licht bringen musste. Erst vor einigen Wochen wurde die "Zwangsverfreudung" von Google Mail aufgegeben und man konnte endlich ein vernünftiges Adressbuch pflegen. Das der Reader jetzt wieder eine komplett eigene Liste anlegen möchte ist zwar ganz gut, besser wäre es aber vielleicht wenn einfach nur eine Untergruppe im Google Mail-Adressbuch dafür angelegt werden würde. Aber das kann ja noch kommen...Wenn jemand mit Euch sharen möchte, wird dieser Dialog angezeigt: » Google Reader Blog
Finance Innerhalb eines Charts von Google Finance werden seit jeher Informationen über den aktuellen Kursanstieg- bzw. Verfall angezeigt - mittels Nachrichten aus diesem Zeitraum in den Google News. Ab sofort kann diese Quelle auch geändert werden, etwa in einen bestimmten Feed oder die komplette Blogosphäre.Finance CHart
Direkt neben dem Chart, in dem die Informationen angezeigt werden, kann jetzt als Quelle entweder die Google News, Blogsearch oder ein bestimmter Feed ausgewählt werden. Die Informationen aus dem Feed werden dann geladen und direkt innerhalb des Diagramm angezeigt.Leider nutzt Finance in diesem Fall nicht Googles riesiges Feed-Archiv, sondern greift direkt auf die Quelle zu - wodurch natürlich nur wesentlich weniger Informationen vorhanden sind, und auch nur aus dem aktuellen Zeitraum. Scrollt man bspw. 1 Jahr zurück, wird nicht der Feed aus dieser Zeit geladen, sondern einfach garkeine Informationen mehr angezeigt. Und das obwohl Google nachweislich diese Daten gespeichert hat.[Google OS]
AndroidDie Seite TmoNews.com will erfahren haben, dass T-Mobile USA schon in 5 Wochen mit dem Verkauf des ersten Android Handys beginnen wird. Ab dem 17. September haben Vertragskunden eine Woche Zeit sich eines der Geräte von HTC zu sichern.Bei dem Handy soll es sich um das Gerät handeln, das am Montag für Aufsehen sorgte, und von T-Mobile USA G1 getauft worden sein.Einige technische Daten: Das HTC-Handy soll über einen 3 mal 5 Zoll (etwa 7,6 mal 12,7 cm) großen Touchscreen verfügen und eine ausklappbare Tastatur haben. Außerdem kann man Fotos mit bis zu 3 Megapixeln machen.Neukunden, die bis zum Verkaufsstart im Oktober warten müssen, zahlen laut TmoNews 399 $ (ca. 270 ?), Bestandskunden nur 150 $ (100 ?). Wer das HTC G1 nutzen möchte, benötigt angeblich einen Google Mail Account.Ob das Gerücht stimmt, werden wir spätestens am 17. September sehen. -- Google selbst sagte, dass die ersten Geräte im Herbst verkauft werden. Im April hat T-Mobile USA bekannt gegeben noch 2008 mehrere andorid-Geräte auf den Markt zu bringen.» Artikel bei TmoNews