CuilDie ehemalige Googlerin - ein sogenannter Xoogler - Anna Patterson und ihr Mann Tom Costello, ehemaliger IBM Mitarbeiter, haben gemeinsam die Suchmaschine cuil entwickelt und diese gestern veröffentlicht.Nach eigenen Angaben ist der Index der Suchmaschine über 120 Milliarden Seiten groß, derzeit exakt 121.617.892.992 Webseiten. Google hat nach Schätzungen circa 40 bis 50 Milliarden Webseiten im Index. Der GoogleBot fand vor einigen Tagen die Billionste unique URL. cuil, das man wie "cool" ausspricht, ist ein Gälisches Wort und bedeutet Wissen und Hasel, erklärt das FAQ. Mit der genannten Indexgröße ist cuil dreimal so groß wie Google und zehnmal größer als Live.com.cuil soll gerade für Internetnutzer interessant sein, die sehr viel Wert auf Datenschutz legen. Die Suche legt lediglich ein Cookie auf den PC und überträgt vorlieben des Nutzers an die Server, die die Daten nicht speichern. Das Motto der Firma ist "Cuil analyzes the Web, not its users" (Cuil analysiert das Web, nicht seine Nutzer).Die Suchergebnisse sind nicht in einer Liste dargestellt, sondern in verschiedenen Spalten und zu den meisten Ergebnissen gibt es auch ein Bild. Laut den Betreibern soll dies besser lesbar sei. Die Ansicht nennt sich übrigens "organized results". Die Nutzer können zwischen zwei und drei Spalten wählen, wobei bei zwei Spalten einfach nur die dritte ausgeblendet wird.In der dritten Spalte wird eine Box angezeigt, mit der man die Ergebnisse einschränken kann.googlewatchblog - CuilDerzeit finanziert sich die Suchmaschine aus 33 Millionen $, die von einigen Investoren zur Verfügung gestellt wurden.Die Suche gibt es nur auf Englisch.» cuil.com-- Meine persönliche Meinung zu cuil.com: Die Startseite ist schlicht genau wie Google. Mir gefällt es aber nicht, dass der Hintergrund schwarz ist. Die Ergebnisse von Einwortsuchen (also Suchanfragen die nur aus einem Wort bestehen) sind in Ordnung, aber bei einigen Suchen mit zwei oder mehr Worten kam es mir so vor, als ob cuil das Suchergebnis aus den Resultaten der einzelnen Begriffen zusammenmischt. --[heise]
DiggDie Übernahme von Digg.com durch Google ist gescheitert. Das berichtet TechCrunch unter Berufung aus Unternehmenskreise.Google habe die Entscheidung Digg nicht zu kaufen am Donnerstag oder Freitag den Digg Verantwortlichen mitgeteilt. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Eine Quelle sagt, dass Google bei der Kaufprüfung auf Ungereimtheiten gestoßen war, eine andere nennt persönliche Gründe für das Absagen der Übernahme.Desweiteren haben man während der Verhandlungen feststellen müssen, dass man nicht zusammenpasst. Wie es mit Digg weitergeht ist unklar. Letzte Woche hatte auch Microsoft Interesse an einer Übernahme bekundet.[Winfuture]