Docs Google hat seiner Tabellenkalkulation Spreadsheets eine neue Sharing-Option hinzugefügt: Tabellen können jetzt nicht mehr nur webweit veröffentlicht, sondern auch bearbeitet werden. Bisher war es nur möglich, bestimmte Kontakte zum editieren einzuladen - ab sofort kann jeder an einem Spreadheets herumdoktoren. Die Tabellenkalkulation wird somit zum Wiki. Editing with Everyone
Um eine Tabelle zu einem Wiki zu machen, müsst ihr nur zum Share-Tab wechseln und im unteren Teil des Fensters die entsprechende Option auswählen. Das ganze kann natürlich jederzeit wieder rückgängig gemacht und die Tabelle wieder privat geschaltet werden. Die Änderungen die die User vornehmen können auch einzeln in der Revision-List angesehen und entsprechend wieder rückgängig gemacht werden. P.S.: Damit entwickeln sich Docs und Spreadsheets irgendwie in verschiedene Richtungen. Während ersteres über ein neues Design verfügt scheint zweiteres eher für das Sharing und Ausfüllen von Formularen gedacht zu sein. Jetzt müssen die beiden Dienste nur noch gleichziehen. Spreadsheets mit neuem Design und Docs mit erweiterten Sharing-Funktionen. [Google OS]
Analytics Bei der Masse an Daten die Google Analytics sekündlich sammelt kann schon einmal etwas verloren gehen: Bei einigen Usern sind Google die Daten vom 30. April bis zum 5. Mai verloren gegangen. Das ist die schlechte Nachricht, die gute ist: Google konnte so gut wie alle Daten wiederherstellen und wird die Daten am 15.05 nachreichen und die Statistiken dadurch wieder korrigieren. P.S. Warum merkt Google das erst jetzt? Und welche Daten hat Google in diesem Zeitraum angezeigt? Mein Account ist nicht betroffen [Google Blogoscoped (Mit Screenshot)]
google.org Im Rahmen der Initiativen Google Green und Google Recharge investiert Google.org 10 Millionen Dollar in den Aufbau von neuen Solar-Thermischen Anlagen. Das Projekt Brightsource hat derzeit ein Budget von 115 Millionen Dollar. Damit ist schon einmal fast die Hälfte der zurückgestellten 25 Millionen Dollar für nur einen Schwerpunkt investiert. Sicherlich wird Google die Erkenntnisse auch wieder in der eigenen Solaranlage nutzen. » Ankündigung im Google-Blog
Maps Viele Webanwendungen setzen mittlerweile wieder verstärkt auf Flash und schaffen sich somit einige Möglichkeiten die mit Standard-HTML unmöglich oder nur sehr schwer zu bewerkstelligen wären. Andererseits sperrt man so auch viele APIs aus - unter anderem die beliebte Google Maps API. Um auch in diesen Anwendungen präsent zu sein, hat Google jetzt die Maps API for Flash veröffentlicht. Technisch gesehen gibt es nicht viele Unterschiede zur Standard-Version, auch das Endprodukt sieht der Standard-Version sehr ähnlich, einzig und allein die Bedienelemente sehen ein wenig räumlicher aus und haben ein automatisches Quickinfo. Auf diese API lässt sich allerdings sehr viel aufbauen, so dass neue Elemente - und damit ist nicht nur Maps-Content gemeint - problemlos hinzufügen lassen. Auch das einbauen der Maps in bestehende Flash-Projekte soll relativ einfach vonstatten gehen. So könnten alle Seiten die für Flash für die Geo-Lokalisierung- und Anzeige einsetzen jetzt auf die Maps API setzen. Google gibt einige Beispiele dafür, wird auch sicherlich in einigen Wochen oder Monaten die ersten eigenen Anwendungen dafür veröffentlichen. Könnte interessant werden ;-) » Google Maps API for Flash » Anwendungsbeispiele » Liste der Google-APIs [ZDNet-Blog]
China Map
Nachdem man bereits mit Google Checkout für die Zyklon-Opfer spenden konnte, hat sich Google für die nächste Katastrophe gewappnet: Auf der chinesischen Startseite befindet sich derzeit ein Link zu einer Karte mit Informationen über Nachbeben, Abflugmöglichkeiten, Notrufnummern usw. Dabei handelt es sich sich wahrscheinlich um eine einfache My Map » Google Map: China Erdbeben [Google Blogoscoped]
Groups Base Google hat schon desöfteren gezeigt, dass das Unternehmen gute Mittel gegen die Spam-Bekämpfung im Petto hat: Die Websuche wird (relativ) zuverlässig sauber gehalten und auch der Google Mail-Posteingang würde ohne den sehr guten Spamfilter aus allen Nähten platzen. Allerdings scheinen diese Filter nicht überall zu laufen - und so sind insbesondere die Google Groups und Google Base zum Abschuss freigegeben. Groups Die Groups stellen Googles Tor zum Usenet und somit quasi zu einer unendlichen Informationsquelle da - wenn auch größtenteils nur noch für die Vergangenheit. Wirlich intensiv genutzt werden die Groups nur von Google selbst - als Diskussionsforum für die eigenen Angebote. Besucht man aber eine Gruppe außerhalb des Google-Bereichs wird man Spam nur so erschlagen dass es keinen Spaß mehr machen kann sich dort ernsthaft einzulesen oder diskutieren zu wollen. Wer einmal durch die Suchfunktion eine interessante Gruppe entdeckt hat, dürfte schnell gemerkt haben dass die wirklich nützlichen Informationen Jahre in der Vergangenheit liegen (meist noch vor der Übernahme durch Google) und die Gruppe selbst längst nur noch als Viagra-Marktplat genutzt wird. Schade drum. So macht sich dieser Service natürlich nur sehr wenig Freunde. Warum Google seine Spamfilter nicht auch bei den Groups einsetzt ist mir ein Rätsel. Tatsächlich gibt es Spamfilter bei den Groups, aber diese funktionieren nur sehr unzuverlässig, und auch von Captchas oder ähnlichen Dingen hat man dort noch nichts gesehen. Wiederbeleben kann man diesen Dienst und das gesamte Usenet dadurch wahrscheinlich auch nicht mehr, aber dennoch könnte man den Index mit den 20 Jahre und mehr alten Beiträgen für die Nachwelt sauber halten ;-) Base Google Base ist _DER_ Spamfresser schlechthin im Googleversum. Das liegt einerseits daran dass sich hier jeder auf google.com einen Link zur eigenen Webseite setzen kann - und das nahezu endlos oft und unbegrenzt. Andererseits liegt es auch daran, dass selbst Google auch heute immer noch nicht zu wissen scheint was Base überhaupt ist und welche Informationen dort zu finden sein sollen - und das Über 2,5 Jahre nach dem Start! Hätte Froogle (aka Google Product Search) nicht auf Google Base als Datenlieferant gewechselt, hätte Base absolut garkeine Daseinsberechtigung und wäre wohl schon längst eingestellt worden. Die Grundlegende Idee einer universellen Datenbank mit den vielen dazugehörigen Tags und Einzelinformationen ist ja sehr interessant, allerdings kann den Service eben niemand nutzen wenn keiner weiß wozu das Angebot überhaupt da ist. Ich bin gespannt wie es mit Base weitergehen wird. Aus oben genanntem Grund wird der Service erst einmal nicht auf den Google Friedhof getragen, aber zumindest auf der Intensivstation dürfte das Produkt schon liegen... -- Lange Reder, kurzer Sinn: Googler, schaltet die Spamfilter für Groups und Base ein!
Microsoft Google Kleine Zahlenspielerei die die Stuhlproduktion in Redmond wieder ein bißchen anregen wird: Im laufe des nächsten Jahres wird Google alleine mit seiner Websuche mehr Geld verdienen als Microsoft durch den Verkauf von Windows. Sowohl die Websuche als auch das Betriebssystem sind die Zugpferde der beiden Unternehmen und können somit gleichgesetzt werden. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Google Microsoft auch beim Gesamtumsatz überrundet... P.S. Ich weiß nicht ob die Zahlen wirklich stimmen, ist nur abgeschrieben [Blogoscoped Forum]
Maps Das Maps-Dropdown-Menü wurde wieder einmal um einen weiteren Suchtyp erweitert: Ab sofort kann man mit den Maps auch nach zum Verkauf stehenden Häusern rund um die Welt Ausschau halten. Die Suche kann noch dazu nach einigen Details wie z.B. Anzahl der Zimmer oder Grundstückgröße verfeinert werden. Real Estate Search
Die Suche verläuft genauso wie bei allen anderen Maps-Suchtypen: Links die Ergebnisse und rechts die Karte. Die gefundenen Ergebnisse werden direkt auf der Karte angezeigt und können auf Vollbildgröße maximiert werden. Dabei werden dann weitere Details wie etwa eine genaue Beschreibung, Fotos des Hauses sowie natürlich auch Webseiten die mit dem Haus in Bezug stehen angezeigt. Auch wenn ursprünglich das derzeit in vergessen geratene Google Base für das hosten von Immobilienangeboten gedacht gewesen ist, kommen die Daten wieder von Drittlieferanten. Google scheint einfach die Feeds und Webseiten verschiedenster Firmen indiziert und geparst zu haben und nutzt diese Information für sich selbst. Base-Einträge sind wohl derzeit eher nicht dabei weil der Service "leicht" zugespammt wird. » Beispielsuche [Google OS]
Google Nach dem Da Vinci-Spiel, der Jagd nach Jason Bourne und der Wei Hwa Puzzle Challenge veranstaltet Google mal wieder eine Schnitzeljagd: Die australischen Googler haben Google Treasure Hunt initiiert und versprechen 4 spannende Wochen voll Quiz- und Rätselfragen. Um die "unwürdigen" User gleich auszusperren, hat Google gleich beim Eingang zu diesem Quiz die Schranken sehr hoch gesetzt: Statt das Spiel direkt zu verlinken, wird es verschlüsselt verlinkt:
URL: aHR0cDovL3RyZWFzdXJlaHVudC5hcHBzcG90LmNvbS8= Start: 1210550400
Lösung: http://treasurehunt.appspot.com/ 12. Mai Hier ein Screenshot aus dem ersten Spiel: Treasure Hunt
Scheinbar bin ich zu unwürdig um überhaupt an dem Spiel teilzunehmen: Treasure Hunt Error
Die Fragen und Spiele drehen sich rund um die Themen Informatik, Unix und PCs allgemein und sollen den User quer durch die Google-Welt führen. Gehostet wird das ganze auf der Google App Engine. » Google Treasure Hunt (Nicht schummeln!) » Ankündigung im Australia-Blog [Chip]
Im Rahmen der Green Initiative verkauft der Google Store seit fast einem Jahr umweltfreundliche Produkte. Das Sortiment wurde jetzt um 3 neue Produkte erweitert, die größtenteils auf recycelten Rohstoffen hergestellt worden sind: Eine kabellose Maus, USB-Sticks sowie Notizbücher. Maus
Die Maus ist komplett recycelt (bis auf die dazu benötigten Batterien) und derzeit nur in den Farben Rot und Blau verfügbar. Die Daten werden per WiFi übertragen welches per USB an das Notebook angeschlossen werden kann. Meiner Meinung nach sieht die Maus ein wenig merkwürdig aus... selbst für eine Notebookmaus. Aber der Preis von knapp 20$ ist bei dem derzeitigen Wechselkurs nicht schlecht ;-) » Maus im Google Store kaufen USB-Stick
Der USB-Stick fasst 1 GB Daten und ist in den 4 typischen Google-Farben erhältlich, die Außenhülle ist komplett recycelt. Verpackt ist der Stick in einer weißen Box - wahrscheinlich für den Transport *zwinker*. Fast 23$ für einen 1 GB-Stick ist allerdings ein stolzer Preis. » USB-Stick im Google Store kaufen Notizbuch
Ein Notebook für das kein Baum sein Leben lassen musste mit 100 Seiten. Macht einen Preis von 8 Cent pro Seite. » Notizbuch im Google Store kaufen [Macadelic, thx to: Potsdam Blog]
Google Dass Google umweltbewusster wurde, zeigt sich an der riesigen Solaranlage, die man letztes Jahr auf dem Dach des Google Plexes installiert hat. Nun möchte man die Server in der Firmenzentrale in Mountain View noch energiesparender und effizienter nutzen und plant Solid State Drives anstelle von Festplatten einzubauen. Solid State Drives (SSDs) sind Flashspeicher und verbrauchen deutlich weniger Energie als normale Festplatten. Diese Energiesparer haben aber auch einen Nachteil: Die Anschaffung ist zur Zeit noch sehr teuer. Da im Moment aber mehr SSDs nachgefragt werden als die Unternehmen fertigen können, ist es möglich, dass nun dieses Vorhaben von Google zur einer Knappheit von SSDs führen kann. Bereits in anderthalb Monaten sollen die ersten Server mit SSDs ans Netz gehen. Dafür nötige Komponenten wie Flash-Chips wird Intel liefern, der Controller soll von Marvell bereitgestellt werden. [Winfuture]
Street View Heute Nacht um 03:52 Uhr habe ich über die neuen Streetview Aufnahmen von Manhattan geschrieben. Dabei ist mir wohl aus Freude, vielleicht aber auch weil ich müde war, ein Fehler unterlaufen, der aber auch Haochi passiert ist: Ich habe überlesen, dass die Bilder erst noch online gehen werden. Seit circa 19:00 Uhr MESZ sind nun die Bilder online und man kann nun live sehen, dass Google die Gesichter zum Großteil unkenntlich gemacht wurden. Die vor 7 Monaten eingebaute Funktion mit dem Blick in die Vertikalen ist nun auch in den New York Bildern vorhanden.

View Larger Map Dass es Google unter Umständen auch zu genau mit dem Zensieren genommen hat, zeigt sich an dieser Werbetafel:

View Larger Map Hier noch die zwei mit dem Paket:

View Larger Map Und weil am Tag zu viel los ist waren die Autos auch nachts unterwegs:

View Larger Map Laut TOMHTML sind im Süden noch alte Bilder vorhanden. Die Bilder um den Times Square sind am 14. September 2007 aufgenommen worden:

View Larger Map An dieser Stelle: Merci TOMHTML
Street View Der australische Google Blog kündigt heute den Start von Streetview an. Dieser soll später im Jahre 2008 über die Bühne gehen. In Australien und Neuseeland gibt es strengere Datenschutzbestimmungen als in den USA. Bereits im November 2007 - also vor 6 Monaten - wurde bekannt, dass man in Australien die Gesichter und KFZ Kennzeichen wegen dem Schutz der Privatsphäre unkenntlich machen wird. Heute Morgen wurde uns die erste Testversion in Manhattan vorgestellt. Gleichzeitig wird es in Australien und Neuseeland aber eine weitere Funktion geben, die es Menschen möglich macht sich aus den Bildern über Tools entfernen zu lassen. In den USA war dieser Vorgang zuerst sehr kompliziert und wurde schließlich 3 Monate nach dem Start geändert Laut dem Blog war die Australian Privacy Foundation mit der Zensur der Bilder zufrienden » Google Australien Blog: Street View in Australia
Friend Connect Seit gut einer Stunde ist der neuen Google Service Google Friend Connect jetzt online. Nutzen kann man ihn noch nicht. Wer Interesse hat, kann sich für den Preview Release bewerben. Folgende Dinge sollen zu mehr Besuchern führen:
Attract more visitors. Visitors bring along friends from social networks like Facebook, orkut, and others to interact on your site. Enrich your site with social features. Choose engaging social features from a catalog of gadgets provided by Google and the OpenSocial developer community. No programming whatsoever. Just copy and paste snippets of code into your site, and Google Friend Connect does the rest.
Für Seitenbetreiber hat Google Friend Connect aber auch andere Vorteile, denn sie müssen den Code von Social Features nicht selbst schreiben. Zur Zeit existieren einigen Gadget, die von Google oder anderen Entwickler geschrieben worden sind. Das wichtigste Gadget ist das members gadget. Durch dieses können sich die User der Webseite mit einem der folgenden Services anmelden und Inhalte teilen: -Google, Yahoo, AIM oder OpenID account -Freunde aus den Social Networks wie Facebook, Google Talk, hi5, orkut, Plaxo, ... einladen -Betrachten von Profilen in verschiedene Netzwerke -Verbindungen zu neuen Freunden über deine Webseite In einigen Monaten wird der Service dann in einer richtigen BETA starten. » weitere Infos » Beispiele » Google Blog: A friend connected web
Street View Als Google Streetview vor fast einem Jahr gestartet wurde, war Manhattan eine der ersten Städte. Nun haben die Google Autos den New Yorker Stadtteil nochmal besucht und nicht nur neue Bilder mitgebracht. Etwas was wir wahrscheinlich auch in anderen Ländern sehen werden, wurde nun Manhattan Realität: Die Gesichter von Passanten sind verschwommen. Im großen und ganzen eine sehr schöne Sache, aber zumindest bei meinen Tests waren auch Bilder unscharf, auf denen man keine Menschenseele entdecken konnte.

View Larger Map Screen: Fed Ex in NY Haochi ist der Meinung, dass Google hier neven vision integriert hat. » Google Latlong: Street View revisits Manhattan