Google hat nicht nur das Limit von 50.000 Anfragen pro Tag aufgehoben sondern bietet auch gleich drei neuen Chart Typen an:
Sparklines
Sparklines sind kleine Grafiken die Werte auf Platz sparende Weise grafisch darstellen. Die meisten von Euch werden diese Grafiken aus Google Analytics kennen.
Radar Charts
Neben Sparklines können jetzt auch "Netzdiagramme" auf eine Art und Weise erstellt werden. Besonders gut eignet sich dieser Chart Typ zum Visualisieren von Evaluationen.
Maps
Der neue Chart Typ "Maps" präsentiert sich in Form einer Weltkarte. Entweder zeigt die Karte die ganze Welt oder einen bestimmten Kontinent an; ähnlich wie das Karte-Overlay in Google Analytics.
[Blogoscoped]
[Gastartikel von: Tino Teuber]
Monat: März 2008
Kleines Update für Power-User an der Google Chart API: Ab sofort ist das Limit von 50.000 Anfragen pro Tag komplett aufgehoben und wird durch eine virtuelle Schranke von etwa 250.000 Anfragen ersetzt. Das heißt wenn ihr einmalig 1-2 Millionen Diagramme benötigt liefert Google die auch brav aus - nur wer für längere Zeit mehr als 250.000 Anfragen pro Tag benötigt sollte eine kurze Mail an Google senden um die dafür erforderliche Freischaltung zu aktivieren.
» Ankündigung im Code-Blog
Der Internetstatistiker comScore hat mal wieder mit einigen Daten um sich geworfen aus dem sich interessante Marktanteil-Statistiken für die Google-Suche und Google Mail ergeben: Es gibt tatsächlich Länder in denen Google mit seiner Suchmaschine weit über die 90%-Grenze hinausgeschossen ist. Außerdem zeigt die Statistik wie klein Google Mail im Vergleich zur Konkurrenz ist.
Googles Suchmaschinen-Marktanteil

Wie man sieht sind wir Deutschen (Österreicher) nicht allein - auch unsere europäischen Nachbarn fahren total auf Google ab, ebenso wie die Südamerikaner. Ist es nicht bezeichnend dass Google genau im Heimatmarkt in dem alles zuerst veröffentlicht wird einen Marktanteil unter dem Gesamtdurchschnitt hat...? Werbe-Anteil bei Websuchen

Wie man sieht zeigt Google zumindest laut den Statistiken am wenigsten Werbung an, verzichtet also gut und gerne mal auf ein paar Dollar. Dafür ist aber auch die Klickrate dann nur im Mittelfeld - was aber immer noch erstaunlich hoch ist und über so manchem AdSense-Schnitt liegen dürfte ;-)

Allein schon in der jetzigen Situation geht Google Mail in dieser Statistik fast schon unter, und wenn sich dann eines Tages die beiden Schwergewichte Microsoft & Yahoo! zusammentun sollten könnte man Google Mail in den Diagrammen beinahe garnicht mehr erkennen... Ob das wohl auch so aussehen würde wenn man nur die aktiven User zählen würde? ;-) Außerdem geben die Statistiken noch folgende bekannte aber dennoch nicht unwichtige Information Preis: "Unsere" 3 Web-Giganten haben in China absolut garnichts zu melden und sind dort komplett von den lokalen Unternehmen verdrängt worden. Angesichts von Chinas wirtschaftlichem Aufstieg in der Gegenwart und Zukunft sollte diese Statistik schnellstmöglichst gedreht werden - wenn nötig durch Übernahmen... P.S. Bei TechCrunch gibt es noch sehr viel mehr Statistiken inklusive Grafiken [TechCrunch]
Passend zum Artikel über das Buch "Die Google Falle" möchten wir nun wissen, ob sich unsere Leser dieses Google-kritische Buch kaufen oder nicht.
Vote #17:
Googles Tochter Doubleclick bietet seinen Kunden seit gestern eine neue Werbeform an: Ab sofort können Werbe-banner bzw. -Anwendungen in Gadgets angezeigt werden. Gadgets unterscheiden sich, im Gegensatz zu Banner, dadurch dass sie meist interaktiv und wesentlich kleiner sind - sozusagen eine Anwendung innerhalb der Website.
Laut Doubleclick eröffnen die Gadgets den Werbern die Möglichkeit noch mehr mit den Usern zu interagieren und dementsprechend eine sehr viel höhere Werbewirkung zu erzielen - selbst wenn kein Klick und somit auch kein Besuch auf der beworbenen Website ausgeführt wird. Hauptsache die Marke brennt sich ins Hirn - und das tut sie bei Mini-Spielchen direkt innerhalb der Website auf jeden Fall.
22% aller Kunden nutzen mittlerweile Gadgets als Werbeform, in diesem Jahr soll diese Zahl schon auf 47% steigen und damit quasi zu einem neuen Werbestandard mutieren. Der Vorteil dabei ist, wie oben schon gesagt, dass es garnicht mehr darum geht User auf seine Website zu locken die dann doch nichts kaufen, sondern einfach die eigene Marke im Gedächtnis zu behalten und so schon automatisch die nächste Anschaffung zu beeinflussen.
Eingesetzt werden sollen die Widgets vorallem in Social Networks, aber funktionieren natürlich auch auf allen anderen Webseiten. Sinn würde es machen z.B. Gadgets gleichzeitig mit Bannern zu buchen. Das Gadget lockt den User an, weckt das Interesse für das Produkt, und der Banner ist dann sozusagen der Link zum beworbenen Produkt.
Erst im September letztes Jahr hat Google Gadget Ads eingeführt. Bisher habe ich diese aber ehrlich gesagt noch nirgendwo gesehen. Gut gemachte Gadgets können, zumindest bei mir, sehr erfolgreich sein. In letzter Zeit taucht immer mal wieder ein Gadget bei mir auf, in dem es darum geht mit einer Pistole Blätter abzuschießen - ist doch ein netter Zeitvertreib für wenige Sekunden - und damit genau das richtige während einer Surftour ;-)
» Presseerklärung von Doubleclick
[ZDNet, thx to: Richard]
Nachdem Google im Juli den Prozess gegen Giersch und dessen G-mail in Deutschland endgültig verloren hat, muss Google heute die Niederlage vor der europäischen Markenbehörde hinnehmen.
"Der gemeinsame Element Google Mail sei so ähnlich, dass es die Menschen irreführen würde, dass die beiden Marken denselben Ursprung hätten", sagte die Behörde gegenüber dem spanischen Alicante. Desweiteren ist nun bekannt (War mir zumindest bisher unklar) wieso Google im Oktober 10000 ? Strafe zahlen musste: Die Mountain Viewer haben weiterhin m.Google Mail.com in Deutschland und Großbritannien verwendet.
Der nächste Schritt wird wahrscheinlich der Gang vor den Europäischen Gerichtshof sein.
[wirtschaftsblatt.at, thx to: robs; Googling Google]
Die Google Falle ist ein Buch von Gerald Reischl. Reischl ist Ressortleiter in der österreichischen Tageszeitung KURIER, wo er seit 1992 arbeitet.
Sein Buch "Die Google Falle" erscheint 10 Jahre nach seinem ersten Buch. Ein Buch über Google zu schreiben, wie er selbst auf seiner Webseite schreibt, ist nicht gerade einfach und braucht Mut. Denn zum einen hat Google eine große Community. Diese Mitglieder sind der Suchmaschine zumeist positiv gestimmt. Google wurde schließlich ja auch schon Bester Arbeitgeber der Welt. Auch hat Google sehr viele gute Anwälte, die nicht immer die Meinung von Google durchsetzen können, aber es wird im Falle einer Niederlage gegen Google auf jeden Fall sehr teuer.
Durch die große Community bekommt ein kritischer Autor natürlich auch Ärger zu spüren.
Als zweiten Grund für sein Buch nannte er die kritischen Stimmen, die in letzter Zeit, nicht zuletzt auch durch die Lobbyarbeit Microsoft und durch die Studie aus Graz laut geworden sind.
3. (ich zitiere):
und hier schließt sich bei Drittens der Kreis zum ersten Punkt: Jeder, der sich schlecht oder kritisch gegen Google äußert, ist automatisch ein Google-Basher. Genau deshalb ist es notwendig, ein Buch zu schreiben: »Die Google-Falle«, das erste kritische Google-Buch.Reischl gibt allerdings gleich nach den drei Gründen zu, dass im Google bei der Recherche, die neun Monate gedauerte, geholfen hat. Informationen, die man früher tagelang in Archiven von Zeitungen hätte suchen müssen, findet Google innerhalb von wenigen Sekunden, so der Autor. Das Ziel des Buches ist es dem Google Nutzer die Augen zu öffnen. Aber Reischl schreibt auch von Googles zukünftigen Pläne, von Handymarkt bis hin zur Werbung. Die Google Falle kostet bei Amazon 19,95 ? und ist seit gestern auch im Handel erhältlich. Gerald Reischls geheimes Video aus dem Google Plex: Weitere Informationen findet man auf der Webseite der Google Falle: www.googlefalle.com
In einem Video erklärt ein Mitarbeiter aus dem Google Gadget Team wie man die Gadget API verwendet und ein Google Gadget baut.
Schritt für Schritt wird im Video gezeigt, wie man Tabs erstellt, Standardeinstellungen festlegt und das Design mit CSS anpasst. Auch Funktionen wie Analytics und wie man es dem Nutzer möglich macht verschiedenes am Gadget zu verändern, wird erklärt. Zu guter letzt muss man sein Gadget nur noch bei iGoogle einsenden.
https://www.youtube.com/watch?v=LwXMa8MAgFA
» Google Gadgets API: Mission: Possible - Building a Google Gadget
Keine Frage, wenn Google die eigenen Webseiten mit mehr Werbung ausstatten würde, könnte man sicherlich die eine oder andere Million mehr verdienen. Aber Google verzichtet darauf, freiwillig - um die Nutzer nicht zu nerven, die eigenen Grundsätze einzuhalten und um die Übersichtlichkeit zu wahren. An welchen Stellen Google sonst noch Millionen oder gar Milliarden verschenkt hat SEO-United zusammengestellt.
» SEO-United: Google verschenkt Milliarden
Nach Armenien, Pakistan und einigen Sperren in der Türkei, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis auch China den neuesten Trend nachmacht und YouTube sperrt.
Auf Grund der Proteste in Tibet und über YouTube verbreiteten Videos, die zu diesem Aufruhr aufrufen, hat die chinesische Regierung YouTube in einigen Städten in China sperren lassen. Laut Spiegel Online ging in Shanghai und Peking der Zugriff auf YouTube nicht, aber in Hongkong.
In China sind die Provider verpflichtet Inhalte auf ihren Servern zu beobachten und unter Umständen Selbstzensur zu üben.
[SPON; thx to: Richard]

Laut Google OS erscheint die Option zur Eintragung eines neuen Ortes in der linken Sidebar unter den Suchergebnissen bzw. unter der Meldung dass kein passender Ort gefunden worden ist. Das ganze soll bisher nur (geographisch) in Amerika funktionieren, bei mir erscheint dieser Link aber bisher überhaupt nicht. Ein neuer Ort wird in 2 Schritten eingetragen, als erstes wird entweder die Adresse angegeben oder der Marker direkt, wenn die Adresse nicht bekannt ist, auf der Karte platziert. Als nächsten Schritt kann dann der Name des Ortes, eine Kontakttelefonnummer sowie eine Website und eine Kategorisierung (wie z.B. Pizzeria, Denkmal) angegeben werden. Und fertig. Nach einigen Minuten ist das ganze im Index und kann von jedem gefunden werden. Das Problem ist jetzt natürlich, dass Spammern Tür und Tor geöffnet wird. Es müssen nur Orte an beliebten Locations eingetragen und entsprechend betitelt werden (wie z.B. die Freiheitsstatue), aber als Website natürlich eine Spammer-Website angegeben werden. Da das ganze weder vom Maps-Team noch von den Usern kontrolliert werden kann dürfte sich die Qualität des Maps-Indexes erheblich verschlechtern. Daher verstehe ich nicht warum man es nicht bei den My Maps belassen hat oder wenigstens eine Kontrollfunktion durch die User eingeführt hat. Das wird hoffentlich noch folgen... [Google OS (Mit mehr Screenshots)]
Der Grund ist die aktuelle Abmahnwelle gegen Google Maps / Earth Bilder ? mein Blog wimmelt nur so von Screenshots ohne CopyrighthinweiseObwohl die Lage eigentlich geklärt sei sollte, sind sich viele immer noch nicht sicher wie es mit der Verwendung der Satellitenaufnahmen steht. An dieser Stelle: Danke, Stefan!