AdSense Vor über 2 Jahren hat Google das Referal-System für AdSense eingeführt - und jetzt wird es wieder begraben. Obwohl sich das System nach wenigen Tagen auf Tausenden Webseiten verbreitet hat und sich bis heute hartnäckig hält, hatte Google damit wohl nur wenig Erfolg und stellt das System für uns Europäer nun ein. Weitere Referals funktionieren aber auch weiterhin. Noch vor 1 Jahr hat Google eine neue Preisstruktur für die Referals eingeführt und hat die Prämien sogar noch einmal sehr stark erhöht so dass bis zu 2.000$ drin gewesen sind. Im Laufe des letzten Jahres wurden auch Referals für CheckOut, Google Apps und für Produkte von Drittanbietern eingeführt. Desweiteren kann für AdWords, Google Pack und Firefox geworden werden. Zum 31. Januar 2008 wird Google lediglich die Referals für AdSense einstellen - und das auch nur für alle Länder außerhalb der USA, Lateinamerika und Japan. Europa scheint mit AdSense also schon genug eingedeckt zu sein, so dass hier keine Referals mehr nötig sind oder bzw. nicht funktionieren würden. Offiziell spricht Google davon, dass das System nicht den erwünschten Erfolg erzielt hat. Die Ehrlichkeit in allen Ehren, hat Google leider keine guten Einstellungsbedingungen: Ihr bekommt nur das Geld ausgezahlt dass bis zum 31. Januar auf euer Konto gutgeschrieben wird. Wenn ihr schon User geworden habt, aber die 180-Tage-Frist noch nicht abgelaufen ist, dann bekommt ihr dafür garnichts. Im Grunde haben die User also für Google "gearbeitet" und bekommen kein Geld dafür... Na wenn das mal nicht Ärger gibt... » Ankündigung im AdSense-Blog
Reader Auch kleine Änderungen können einen großen Nutzen haben: Ab sofort zeigt der mobile Google Reader nicht nur den Titel und den eigentlichen Inhalt an, sondern zeigt jetzt auch zusätzlich den Autoren des Beitrags an. Da man auf mobilen Plattformen sparsam sein muss haben sich die Googler wohl gedacht dass diese Angabe weggelassen werden könnte - schön dass sie diese Entscheidung noch einmal überdacht haben ;-) [Google Blogoscoped]
Sixt-Anzeigen
Im Gegensatz zu den AdSense-Anzeigen, ist die AdWords-Abteilung bisher der Nur-Text-Beschränkung treu geblieben. Der Autovermieter Sixt (Siehe auch Matthias Reim) hat diese Beschränkung jetzt via ASCII-Art durchbrochen und zeigt statt einem Text nur 2 Autos an. Sieht schick aus und hat die Klickrate um 47% gesteigert - genial ;-) Die ersten Nachahmer sind sicherlich schon am basteln... [Ricdes, thx to: seekXL]
Panoramio Anfang Januar hat man bei Panoramio ein Redesign bei den Fotobereichen durchgeführt. Einiges ist anderes und wirkt jetzt wesentlich modern, wie ich finde. Das Foto das man im nachfolgendem sieht, ist dieses hier und wurde von mir im Mai 2007 aufgenommen. Was ist neu: Was sich bisher unterhalb der Bilder versteckte, befindet sich nun oberhalb der Fotos: Zu Favoriten hinzufügen, Enlarge, An einen Freund senden und In Google Earth Darunter findet man nun den Hinweis auf die Rechte, jetzt zweizeilige, zuvor war es nur eine Zeile. Bisher war "more by ..." in der rechten Sidebar, auch dieses ist nun unterhalb der Bilder und hat zwei Schaltflächen mit denen man zum nächsten bzw. zum vorherigen Bild des Fotgrafen springen kann. Wie auch schon zuvor findet man dort auch den Hinweis, ob das Bild in Google Earth ist. Insgesamt ist der linke Bereich etwas schmaler und somit auch die Kommentare. An der rechte Sidebar hat sich das meiste getan: Bisher sah man rechts oben weitere Bilder des Fotografen und darunter weitere in der Umgebung. Nachdem ja wie schon geschrieben die weiteren Fotos des Uploader unter dem Bild zu finden sind, werfindet man dort nur noch zwei anstelle von drei Fotos in der Nähe. Diese Fotos sind die zwei grünen Markierungen im rotem Kreis. Außerdem findet man noch die Tags, Foto-Details und Foto Melden: » New Interface im Panoramio Forum Ankündigung auf dem Panoramio Blog
Google Was eBay schon seit 1996 hat, sieht man nun auch bei Google Products. Artikel haben jetzt Bewertungen von Kunden. Bei eBay kann man direkt bewerten, bei Google geht das nur über die Internetseite des Verkäufers, schließlich ist Google Products nur eine Suchmaschine. Beim indizieren der Seiten schauen die Google Bots jetzt auch noch nach neuen Reviews und diese werden dann bei Google Products in Form von Sternen angezeigt. Um die vollständige Bewertung sehen zu können, muss man auf die Seite des Verkäufers. [Auctionbytes.com; thx: SeekXL]
DataPortability
Gemeinsam mit Facebook ist Google der DataPortability Workgroup beigetreten und hat jeweils einen verantwortlichen dafür abgestellt. DataPortability beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit dem Transfer von Daten von einem Gerät bzw. von einer Plattform auf die andere. Dabei sollen offene Protokolle gefördert, neue entwickelt und miteinander verbunden werden. DataPortability listet beispielsweise RSS, OPML, openID und RDF als unterstützte Technologien auf. Google wird wahrscheinlich OpenSocial zu dieser Liste beisteuern und eventuell auch die Google Data API - schließlich basiert sie auf RSS. Die Mitglieder von DataPortability werden, soweit es bei ihrem Angebot möglich ist, all diese Austauschformate unterstützen und eigene mit beitragen. Ziel ist es, Daten problemlos von einer Anwendung auf die nächste und am besten auch von einem Gerät auf das andere zu übertragen - ohne umständliches exportieren und umwandeln und ohne Probleme. Google hatte schon vor langer Zeit angekündigt, bald die Möglichkeit zu schaffen die Daten des Google Accounts exportieren zu lassen, so dass jeder alle dort eingetragenen Daten auf dem lokalen PC sichern kann bzw. zu einem anderen Portal wechseln kann. DataPortability könnte der Weg dort hin sein. » DataPortability [ReadWriteWeb, thx to: seekXL]
Google Im Dezember wurde überraschend die Google Chart API veröffentlicht und begeistert von den Usern aufgenommen. Leider besteht die API nur aus einer einzigen URL mit vielen verschiedenen Parametern und bietet derzeit keine Benutzeroberfläche an. Das haben jetzt die User übernommen und jede Menge GUIs zur einfachen Diagramm-Erstellung gebastelt. Chart Maker Mit dem Chart Maker lassen sich alle 5 Diagrammtypen erstellen, die Daten müssen direkt eingegeben werden und ihr könnt das Diagramm titulieren sowie die Größe voreinstellen. Als Ergebnis spuckt das Tool den Link zum Diagramm aus, zeigt es aber nicht in der Benutzeroberfläche an. Schade. » Chart Maker Google Charting Tool Das Charting Tool kann nur die beiden verschiedenen Liniendiagramme erstellen, die Daten müssen direkt eingegeben werden. Außerdem kann die Farbe und Breite der Linien des Diagramms eingestellt werden sowie alle möglichen Beschriftungen eingestellt werden. Als Ergebnis seht ihr das fertige Diagramm plus den dazugehörigen Link zum Einbau in die eigene Webseite. » Google Charting Tool Google Charter Der Google Charter kann alle Formen von Diagrammen erstellen, die Daten müssen direkt eingegeben werden. Es können außerdem alle Farben und Beschriftungen sowie ein Diagramm-Titel eingegeben werden. Als Ergebnis bekommt ihr das Diagramm, den dazugehörigen Link und ein HTML-Snippet zur direkten Integration in die Webseite. » Google Charter Online Charts Builder Mit dem Online Charts Builder lassen sich alle Arten von Diagrammen erstellen, und auch hier müssen die Daten direkt eingegeben werden. Für das Diagramm kann nur eine Grundfarbe eingestellt werden, aber nicht einzelne Farben für die verschiedensten Einträge. Außerdem können auch einige Titel für das Diagramme eingestellt werden. Der Charts Builder überzeugt zwar nicht mit Funktionen, hat aber die benutzerfreundlichste Oberfläche. » Online Charts Builder -- Also wirklich begeistert bin ich von allen nicht, da muss wirklich noch etwas besseres her. Wird Zeit dass sich Googles Designer dem annehmen und eine wirklich gut benutzbare Oberfläche anbieten. Wäre sicherlich auch für die Verbreitung dieser API sehr förderlich ;-) » Links & Oberflächen über die Chart API » Posting im Google Code Blog
Earth Das Navigations-Tool von Google Earth gehört designtechnisch zu den genialsten Dingen die Google bisher hervorgebracht hat: Es nimmt wenig Platz weg, vereint sehr viele Funktionen in sich und wirkt dennoch nicht überladen und ist intuitiv zu bedienen. Der Google Earth Blog hat sich mit diesem Tool beschäftigt und alle Funktionen sauber aufgelistet. Hier die deutsche Übersetzung. Google Earth Tool
Verschieben Um die Ansicht Frei Hand zu verschieben, klickt entweder auf einen der Pfeile in die jeweilige Richtung oder haltet den Button ganz in der Mitte gedrückt und schiebt ihn wie ein Joystick hin und her. Drehen Um die Ansicht zu drehen könnt ihr entweder das "N" gedrückt halten und frei verschieben, oder auf die jeweilige Position im Kreis klicken. Tipp: Um wieder zur Standard-Drehung zurückzukehren klickt einmal auf das "N". Zoomen Um in die aktuelle Ansicht herein- oder herauszuzoomen könnt ihr entweder den Slider frei in die jeweilige Richtung verschieben oder auf den + bzw. - Button klicken. Tipp: Wenn ihr auf das + oder - doppelt klickt zoomt ihr sofort voll rein oder voll raus. Kippen Um die Ansicht zu kippen könnt ihr entweder den Slider frei nach links oder rechts verschieben oder auf das dazugehörige + oder - klicken. Tipp: Doppelklick auf das + oder - kippt die Ansicht komplett in die jeweilige Richtung. Bedienung mit der Maus Google Earth kann aber auch komplett mit der Maus, ohne das Navigations-Tool, bedient werden: Verschieben: Linke Maustaste gedrückt halten Drehen: Mittlere Maustaste gedrückt halten und nach links oder rechts schieben Zoomen: Scrollrad - oder doppelt mit der linken oder rechten Maustaste klicken Kippen: Mittlere Maustaste gedrückt halten und nach oben oder unten schieben » Google Earth Blog
Panasonic
Lange Zeit wussten wir nicht was wir uns unter dem Stichwort Google TV vorstellen sollen, aber spätestens seit Ende November wurde zumindest die Richtung grob vorgegeben: Statt, Wie vermutet, eine SetTop-Box, wird Google schon in einigen Wochen auf den heimischen Fernsehern erscheinen - zumindest von der Marke Panasonic, eine entsprechende Kooperation wurde heute bekannt gegeben. Foto von der Oberfläche
Original Schon im Frühjahr werden Panasonic-Fernseher erscheinen die direkt auf YouTube und die Picasa Web Albums zugreifen können. Weitere Dienst sind ebenfalls möglich, aber noch nicht bestätigt. Dieses Angebot soll auch nicht exklusiv bei Panasonic bleiben sondern auf viele weitere Hersteller ausgedehnt werden - Panasonic stellt nur den ersten Test-Partner. Bei Erfolg dürfte Google wohl doch so etwas wie eine TV-Plattform entwickeln. Im nächsten Schritt könnte es sogar darauf hinaus laufen dass Google eine Art Betriebssystem oder zumindest Benutzeroberfläche für Fernseher entwickeln wird. Anhand der Tv-Gewohnheiten kann Google seine User sehr gut kennenlernen und so kontextbasierte Werbung anzeigen - direkt im Fernsehen. Damit schließt sich der Kreis wieder und auch die Finanzierung wäre damit sicher gestellt. Lassen wir uns einfach mal überraschen was daraus langfristig wird... [Google Blogoscoped, TechCrunch, thx to: SeekXL]
Maps Mit den von Amazon veröffentlichten Quellcode des sogenannten Kindle ist es einem Spezialisten gelungen andere Anwendungen auf Kindle zu installieren und zu ermöglichen. So gelang es Skochinsky "Minesweeper" zum laufen zu bringen. Mit den CDMA könne man die Position auf Google Maps sichtbar machen. Original Mit Kindle kann man bei amazon Bücher in digitaler Form kaufen (eBooks) und diese dann auf dem Gerät anzeigen. Außerdem kann man eMail senden und empfangen. Scheinbar kann man mit dem Gerät, das auch WLAN hat, dazu bringen das vollständige Internet anzuzeigen. [Silicon.de]
Microsoft Für 1,2 Milliarden US-Dollar plant Microsoft den norwegischen Suchspezialisten FAST aus Oslo zu kaufen, 42% über dem bisherigen Börsenkurs. Der Name dieses Unternehmens ist ein rekursives Akronym: "Fast Search and Transfer". Die Firma ist auf Echtzeit-Suchmaschinentechnik für Unternehmen spezialisiert und eine Ausgründung der Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens (NTNU) Trondheim aus dem Jahr 1997. Kunden sind unter anderen AT&T, Reuters und Dell. Die Transaktion soll im 2. Quartal 2008 abgeschlossen werden. FAST verkaufte seine Web Search Unit mit dem Vorzeigeprojekt der Suchmaschine Alltheweb im Februar 2003 für 100 Millionen Dollar an Overture. Overture (inklusive AltaVista) wurde daraufhin im Juli 2003 für 1,6 Milliarden US-Dollar von Yahoo übernommen. Der Webcrawler von FAST heißt FAST-WebCrawler. FAST stellt u.a. die Suchmaschinentechnologie für die Wissenschaftssuchmaschine Scirus und die Suchmaschine für Menschenrechte HuriSearch. Das Unternehmen ist an der Osloer Börse mit dem Kürzel FAST gelistet. Der Aktienkurs reagierte promt mit einem Sprung von 14 auf knapp 19 norwegische Kronen. Bis zum 2. Quartal 2008 soll Microsoft 90% der Aktien übernommen haben. Die beiden größten Fast-Anteilseigner, Orkla und Hermes Focus Asset Management, die rund 35 Prozent an Fast halt, haben bereits zugesagt, das Angebot zu akzeptieren. "Fast Search & Transfer hat finanzielle Probleme", hieß es dazu von Mike Davis, Senior Analyst beim Marktforscher Ovum. Nur ein großes Unternehmen wie Microsoft könne es sich leisten, die mit den Problemen verbundene Ungewissheit in Kauf zu nehmen. Primär geht es Microsoft ohnehin primär um die Mitarbeiter und die Vertriebskanäle für Entersprise-Suchdienste. Als Folge enstanden nun schon die ersten Gerüchte über weitere Überhahmen in diesem Bereich. Mögliche Kandidaten wären das US-Unternehmen Endeca oder die britische Firma Autonomy... (Quelle: Wikipedia-Artikel zu FAST) Webseite des Unternehmens [sistrix, marketwatch.com, at-web, golem.de, faz.net, spiegel.de, ftd.de 1, 2, winfuture.de, silicon.de]
Nürnberger Knut (68 400) Gestern Vormittag stellte man im Nürnberger Tiergarten fest, dass die Eisbärin Vilma ihre zwei Babys vermutlich gefressen hat. Nachdem sich der Tiergarten gestern noch sagte, das Baby der zweiten Eisbärdame Vera von der Mutter aufziehen zu lassen, entschloss man heute den kleinen noch namenlosen Eisbär doch wie den Bärliner Knut per Flasche aufzuziehen. Übrigens sucht man in Nürnberg nach einem Zoo vergebens. Die Nürnberger mögen es nur ungern wenn der Tiergarten, gegründet 1912, als Zoo bezeichnet wird. Offizielle Seite Bild des Babys von Vera