Mobile In 2 Tagen findet die Versteigerung der US-Mobilfunklizenzen statt, an denen sich auch Google beteiligen wird und laut offiziellen Angaben 4,6 Milliarden Dollar dafür zurückgelegt hat. Kevin J. Martin, Chef der Mobilfunkregulierungsbehörde FCC, ist davon überzeugt dass Google bei der Versteigerung keine Chance haben wird. Dennoch sieht er Google als großen Gewinner der anstehenden Auktion.4,6 Milliarden Dollar sind der Minimalpreis für diese Lizenz, und Google ist offiziell nicht dazu bereit auch nur einen Cent mehr dafür auszugeben. Da sich die Anbieter aber sicherlich einen Bieterwettkampf liefern werden, wird diese Summe wahrscheinlich nicht reichen. Martin glaubt dass Google schon in der ersten Bieterphase aussteigen wird und das ganze Engagement nur vorgetäuscht hat.Laut Martin hat Google sein Ziel schon dadurch erreicht dass die Regeln zu dessen Gunsten geändert worden sind. Die Netze werden weiter nach außen geöffnet - und das ist genau das was Google wollte, und wenn man das ganze mit 4,6 Milliarden Dollar mehr auf dem Konto - also umsonst - erreichen kann, ist das ja ein mehr als großer Gewinn ;-)Eventuell könnte Google aber auch wieder einmal alle überraschen - mit einem Partner der ebenfalls immer für eine Überraschung gut ist: Apple. Gerüchten zufolge ist Apple nicht unwesentlich an der Google Airwaves Inc. beteiligt - und das würde die Finanzkraft natürlich wieder stark nach oben drücken. Andererseits spricht aber auch wieder der kleine Streit zwischen Steve Jobs und Google dagegen... es bleibt mal wieder spannend :-D[NYTimes, thx to: Richard]
Arcor
Die gefordertete Google-Sperre durch Arcor wurde jetzt endgültig zurückgewiesen. Bereits Mitte Dezember wurde in erster Instanz entschieden dass Google nicht für die verlinkten Suchergebnis-Seiten verantwortlich ist und somit nicht gesperrt werden muss. In der Urteilsbegründung heißt es, dass es Arcor nicht zuzumuten ist die "unverzichtbare Suchmaschine" zu sperren.P.S. Wieviele Kunden hätte Arcor wohl verloren wenn sie Google hätten sperren müssen...?[Spiegel, thx to: seekXL]
Nachdem es ja bei der Übernahme von Double-Click einige Probleme gibt, sucht Google sich nun einen neuen weiteren Partner für Werbung.Eric Schmidt gab gestern in Paris eine Kooperation mit der Werbeagentur Publicis bekannt. Man will vor allem neue Werbeform in der digitalen Welt entwickeln, aber Google möchte auch in den Werbemarkt jenseits des Webs weitere Anzeigen schalten. Laut Medien gibt es nicht einmal einen schriftlichen Vertrag und auch ein Preisschild wollte man nicht beschriften. (Soll heißen: Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung ist unbekannt.) Übrigens arbeiten die zwei Firmen schon länger zusammen und haben bereits gegenseitig Mitarbeiter ausgetauscht. Laut Schmidt will man nicht zur Werbeagentur werden, sondern "Open-Source-Werbung" erfinden.Wie auch Google hat Publicis sich letztes Jahr durch einen Zukauf in Höhe von 1,3 Milliarden vergrößert.[heise]
GoogleMicrosoftYahoo Gestern haben die Marktforscher der Firma Nielsen die Anteile der Suche des Monats Dezember 2007 für die USA veröffentlicht. Google gab 1,4 % ab und liegt nun bei 56,3 Prozent (Vormonat 57,7 %). Konkurrent Yahoo! hatte einen fast gleich großen Marktanteil wie im November. Der Dezember-Wert ist 17,7 % (-0,2). Platz drei geht an Microsoft. Die Suche live der Redmonder kann immerhin auch 13,8 % und gewann dadurch 1,8 %. Anscheinend tragen MS Bemühungen um eine größere Bekanntheit erste Früchte.[Winfuture]
Google Bei der Linkbar hat Google heute das Design etwas geändert. Im Drop Down findet man nun horizontale Linien. Diese unterteilen zumindest auf der Startseite die Dienste folgendermaßen: Video, Groups, Books, Scholar, Finance, Blogs | YouTube, Calendar, Photos, Documents, Reader | even more ». Bin jetzt mal die wichtigsten Dienste durchgegangen und stellte fest, dass Google Mail und Picasa Web noch die alte haben. Bei Google Docs und beim Google Reader ist der Reader nicht mehr im Drop Down. Alle anderen Dienste haben mindestens eine horizontale Linie. Übrigens findet man die Designveränderung auch schon in der deutschen Version. Wo wir nun schon bei der deutschen Version sind: Hier wurde Products auch umbenannt und heißt jetzt Einkaufen. [Blogoscoped-Fourm]
Google -> Ask Und wieder einmal verlässt ein Googler seinen Arbeitgeber in Richtung Konkurrenz: Allerdings diesmal nicht zu Facebook oder Yahoo!, sondern zum kleineren Konkurrenten Ask. Cesar Mascaraque tritt seinen neuen Posten als neuer Europa-Manager am 4. Februar an. Bei Google war er für Business Developement in Südeuropa zuständig.
Cesar Mascaraque: Mascaraque said in a statement that Ask.com is the fastest growing search engine and that it is "an exciting time to join".I have watched the brand set itself apart from competitors by pioneering new products and offering innovative ways of bringing search to users.I look forward to working with the international teams to build on this already successful mode.
Klingt irgendwie nach den gleichen Gründen wie bei allen anderen Googlern. Bei Google kann man nicht mehr viel aufbauen, sondern nur bestehende Dinge erweitern. Ask hingegen dürfte für die Zukunft wohl noch größere Pläne haben um zu Google aufzuschießen und den Mitbewerber vielleicht eines Tages zu überholen. Das ist eine Herausforderung - und genau so etwas brauchen die Googler ;-)[ZDnet-Blog]
Maps Da derzeit nur sehr wenige Handys über GPS verfügen, hat Google Ende November die My Location-Funktion für Google Maps eingeführt. Mit dieser Funktion kann der Standort auf Grundlage der Ortung der Netzzelle bestimmt werden und so die grobe Position des Users herausgefunden werden. Leider steht diese Funktion offiziell noch nicht für Smartphones mit Palm OS zur Verfügung - inoffiziell gibt es jetzt die Software MyLocation 0.1 dafür.MyLocation heißt nicht nur genauso wie Googles offizielles Vorbild, sondern nutzt auch die gleiche Funktionsweise der Ortung via Netzzelle. Voraussetzung für die Software ist eine installierte Google Maps mit der minimalen Versionsnummer 1.2.0.9. Das Programm wird via Werbung finanziert, diese kann aber gegen 10 Dollar Gebühr abgeschaltet werden - ansonsten ist die Benutzung des Dienstes komplett kostenlos.In einem ist MyLocation Google aber voraus: Der aktuelle Standort wird nicht nur euch selbst angezeigt, sondern kann auch mit einer Reihe von Freunden geteilt werden. So können alle eure Kontakte immer sehen wo ihr euch befindet und euch so einen Kurzbesuch abstatten ;-) Google wird dieses Feature sicherlich demnächst ebenfalls integrieren - und Big Brother watcht uns mal wieder ein bißchen mehr.» MyLocation[Pocketbrain, thx to: seekXL]