Goog-411 Unter der Telefonnummer 1-800-GOOG-411 betreibt Google seit genau 3 Monaten seinen Auskunftsdienst GOOG-411. Was für den User in erster Linie eine automatisierte Auskunft ist, ist für Google in Wahrheit etwas komplett anderes - nämlich ein riesiger öffentlicher Beta-Test und Trainingsprogramm für die eigene Spracherkennungssoftware.Google setzt bei seinem Auskunftsdienst nicht mehr wie in der Vergangenheit auf vorhandene Spracherkennungssoftware, sondern hat sich ein eigenes System entwickelt und trainiert dieses jetzt mit Millionen von Stimmen und Anfragen. Durch das nahezu endlose Training verbessert sich das System quasi von selbst immer weiter und wird eines Tages eine 99,9%ige Zuverlässigkeit bieten können - wahrscheinlich auch mit Dialekten.Mit dieser Masche verfolgt Google weiter die Strategie die User umsonst für sich arbeiten zu lassen. Das gleiche wird schon seit langer Zeit sehr erfolgreich beim Google Image Labeler angewendet und dürfte Google ebenfalls schon jede Menge wertvoller Daten bringen. Interessant an diesem Sprachsystem ist aber, wofür es später verwendet werden soll:Wenn die Spracherkennung erst einmal einen ausreichenden Wortschatz mit sehr hoher Zuverlässigkeit aufgebaut hat, wird Google diese Software wohl einmal komplett über YouTube jagen und wird Videos erstmals nicht nur anhand der Beschreibung sondern auch anhand des Audio-Inhalts analysieren können. An der Erkennung des visuellen Inhalts wird ja ebenfalls schon gearbeitet.Eigentlich hätte man ja damit rechnen müssen dass Google auch diese Daten wieder verwendet, aber auf das automatische Training einer Sprachsoftware wäre ich nie gekommen - Genial :-D[Google Blogoscoped]
Earth Google hat die Satelliten Aufnahmen folgender Städte und Regionen aktualisierst:
Deutschland: Leipzig, Augsburg, Aachen Frankreich: Le Havre, Nantes, Lyon Belfast, UK Salzburg Warschau Saint Louis Dänemark Austin Japan: Tokio, Nagoya Sydney Antarktis San Carlos de Bariloche The island of Montserrat The Ile des Saintes, Canoun and Tobago Cays Dominica
Auch das Googleplex steht nun mit neuen Bilder zum betrachten bereit, so sieht man jetzt die Solaranlage.[GEarthblog]
Maps In einem Vorgärten in Melbourne fand die Polizei eine Leiche von einer asiatischen Frau, soweit hat es aber nichts mit Google zu tun. Wenige Tage vor dem Fund hat Google für diese Region neue Satelittenbilder schießen lassen. Die Polizei erhofft sich nun mit deren Hilfe den Täter auf die Spur zu kommen, da die normalen Ermittlungsmethoden noch keinen Täter zu Tage. Für was alles Google gut ist, wie wäre es mit dem Dienst "Google Police" ;-) Übrigens sollen die Bilder dann später auch mal in Google Maps zu sehen sein. Selbst wenn man auf den neuen Bilder den Mord sieht, glaub ich es nicht das es in Google Earth dann unzensiert zu sehen ist.[Winfuture.de]
google.org Das ZDNet-Magazin hat ein Interview mit Google.org-Chef Larry Brilliant über das Engagement der Stiftung, die großen aktuellen Probleme der Menschheit - inklusive Klimawandel - und einige zukünftige Projekte geführt. In dem Interview erklärt er, dass Google - als einer der weltweit größten Stromabnehmer - seine soziale Verantwortung wahr nimmt und daher bereit ist sehr viel Geld und einige Googler dafür zu investieren.Brilliant engagiert sich bereits seit vielen Jahrzehnten beruflich wie privat für gemeinnützige Projekte. Er war Geschäftsführer bei einer Reihe von Wohltätigkeitsorganisationen und hat selbst vor 30 Jahren eine Stiftung gegründet die laut seinen Angaben mittlerweile 2 Millionen Menschen vor der Blindheit bewahrt hat - durch einfachste Operationen. In dem Interview spricht er auch über das Engagement der Ober-Googler Eric, Larry & Sergey.» Interview mit Larry Brilliant
Vint Cerf "Das Magazin" hat ein Interview mit Googles "Chief Internet Evangelist" Vinton Gray Cerf über seinen Arbeitgeber geführt: Darin spricht der, offiziell als "Vater des Internets" bezeichnete, Internetexperte über seinen Job bei Google, seine Zukunftsvisionen sowohl über das Internet als auch über Google und verteidigt sein Unternehmen gegen die immer weiter aufkeimende Anti-Google-Haltung.Im Gegensatz zu einem Interview mit den anderen Chef-Googlern sind die Fragen und Antworten von Cerf nicht technischer Natur, sondern widmen sich ganz seinem Job als Vordenker eben dem Evangelisten bei Google. So verteidigt er Googles immer stärker zunehmende Datensammlung, nennt die konkreten Unterschiede zu Microsoft und gibt ein ganz klein wenig Einblick in die zukünftigen Pläne von Google.Das Interview ist, relativ, umfangreich - ist aber sehr lesenswert und dürfte für den einen oder anderen doch noch die eine oder andere Neuigkeit bereit halten. Natürlich ist Cerf Pro-Google eingestellt, aber an einigen Stellen findet man dennoch kritische Töne gegen seinen Arbeitgeber - an diesen Stellen dürfte es wohl auch intern Streitigkeiten geben ;-)» Interview bei "Das Magazin"[thx to: Roman (ab ca. 12 Uhr online)]