YouTube Eigentlich ist gegen die Suchfunktion von YouTube nichts einzuwenden, außer dass man die Suchergebnisseite jedesmal verlassen muss wenn ein Video angeklickt wird. Die Website checker-forum.de hat sich diesem Problem angenommen und mithilfe der YouTube API eine Suchfunktion gebastelt bei der die Videos dynamisch nachgeladen werden und kein Reload der Seite notwendig ist. TubeSearch
Die Suchfunktion von TubeSearch kann zwar nicht unbedingt mit vielen Funktionen aufwarten und beschränkt seine Ergebnisliste sehr stark, aber ansonsten sind alle nötigen Informationen enthalten. Es gibt zu jedem Video ein Vorschaubild und den Titel des Videos zu sehen. Bei einem Klick auf das Ergebnis wird das Video in der linken Fensterhälfte mit dem YouTube Embedded Player geöffnet. TubeSearch bietet diese Suchfunktion nicht ganz uneigennützig an, scheinbar kann jedes Video direkt von der Ergebnisseite aus kommentiert werden. Diese Kommentare werden dann wahrscheinlich im checker-forum gespeichert - habe jetzt keine Lust mich da zu registrieren und das auszuprobieren. » TubeSearch [thx to: MUlbricht]
Google Mail MockUp
Google Mail hat mit dem Erfolgsrezept der Google-Suchmaschine gepunktet - dem übersichtliche Design und einer Funktionsvielfalt die dennoch nicht erschlägt. Aber wie würde Google Mail aussehen wenn es nicht aus Mountain View kommen sondern in Redmond (Microsoft) entwickelt worden wäre? Philipp Lenssen hat sich dazu einige Gedanken gemacht und eine wirklich sehr nette MockUp-Serie erstellt. Lacher garantiert ;-) » What If Google Mail Had Been Designed by Microsoft?
Doodle 4 Google: This or This
Der Gewinner des diesjährigen britischen Doodle 4 Google-Contests zum Thema "My Future" in Großbritannien steht fest und das Gewinner-Doodle wurde heute auf der britischen Homepage angezeigt. Dass Doodle von Claire Rammelkamp trägt den Titel "This or This?" und zeigt die beiden Varianten wie wir die Zukunft der Erde mitgestalten könnten. Sehr tiefgreifend für eine 14jährige, Respekt! [Google Blogoscoped]
Google Mail Nathan Weinberg, von Blognewschannel, bekam von Eric*, einem Soldat, und seiner Frau Lisa* eine eMail. Die beiden erhielten von einem Google Mail Nutzer schreckliche eMails, die eine sexuelle Botschaft gegen Lisa enthielt. Laut der Mail soll Eric getötet werden, wenn er am Thanksgiving Day heim kommt. Auch wenn die meisten solcher Emails von einem harmlosen Idioten verschickt wurden, sollte man immer die richtigen Schritte unternehmen um sich zu schützen. Wie beim letzen Mal hat Weinberg Kontakt mit Google aufgenommen: Er wählte auf dieser Seite die Option: "Ich habe eine belästigende Nachricht von einem Google Mail-Konto erhalten." Weiter empfiehlt er die gesamte eMail an Google zu schicken und um Hilfe zu bitten und selbst wenn Google helfen konnte die örtliche Polizei auf Suchen. Durch die richtigen Schritte, lässt sich solche Schikane schnell beheben. [Blognewschannel] *Namen geändert
Co-Op Die anpassbare Suchmaschine von Google, mit der man eine Suche für genz bestimmte Teile des Webs selbst basteln kann ist nun in 40 Sprachen und damit sogar in 80 Ländern verfügbar. Die entsprechenden Webseiten gibt es daher jetzt auch auf deutsch: Google Co-Op und die Custom Search Engine. Mit den Such-Werkzeugen von Google Co-Op wie der Custom Search Engine lassen sich für bestimmte Themenbereiche oder einzelne Webseiten eigene Suchmaschinen anlegen, ohne ein eigenes System zu implementieren. Es genügt bereits die URL anzugeben, und schon kann man mit einem kleinen Codeschnipsel die Suche für die eigene Webseite in die Webpräsenz integrieren. Das funktioniert natürlich genauso für eine Liste von Blogs oder Webseiten und läßt sich sogar um manuell angelegte Vorschläge für relevante Suchen erweitern. Auf Wunsch können zudem auch Informationen die auf der eigenen Seite nur verlinkt wurden in den Suchergebnissen aufgenommen werden. Mit dem Google CSE On-The-Fly Tool kann man mit der Angabe von nur einer URL und einem einzigen Klick eine ganze Suchmaschine anlegen. Über diese Funktion haben wir bereits berichtet. » Google CSE auf deutsch » Ankündigung auf dem offiziellen Google Blog » Meldung auf dem Google Custom Search Blog
Docs Vor rund 2 Monate wurde Google Presentations veröffentlicht. Im ersten Update wurde nicht wie erwartet der Export ins PowerPoint-Format integriert, sondern es ist nun möglich den Hintergrund von Präsentationen anzupassen. Die Einstellungen Hier kann man ein Bild als Hintergrund hochladen und eine Farbe wählen. Was ebenfalls interessant ist, dass man auswählen kann ob die Farbe nur für diesen Slide gilt oder für alle. Vielleicht kann man schon nach dem nächsten Update jede Folie mit einer anderen Theme versehen. Schon seit einiger Zeit kann man Präsentationen mit Google Mail öffnen. Wenn man bei der URL aus "disp=vgp&view=att" "disp=attd&view=wtatt" macht, öffnet sich die Datei in Google Docs. [GoogleOS]
Google Sharing
Es wird mal wieder Zeit die lose Serie Lost Services fortzusetzen: Neben einer Verwaltung für die eigenen Daten (Google Central) und einer umfangreichen Kontaktverwaltung (Google Contacts) fehlt uns auch noch eine Plattform für unsere "geshareten" Informationen - ich möchte es einmal Google Sharing nennen. Ausgangssituation: Mittlerweile bieten sehr viele Google-Dienste die Möglichkeit an die damit erstellten Informationen mit anderen zu teilen. Ich kann Dokumente teilen, Feed-Einträge teilen, Termine teilen, Fotos teilen, Videos teilen... und habe sogar Services die nur fürs teilen von Informationen gemacht worden sind wie Jaiku und das immer noch unoffizielle Google Shared Stuff. Aber wo bleibt der Überblick über die Sharing-Flut? Google Sharing muss her! Beispiel: Ich habe ein interessantes Video bei YouTube gefunden. Jetzt kann ich es bei YouTube bookmarken und in eine Playlist aufnehmen um es auf meinem Channel mit anderen zu teilen. Damit es wirklich jeder sieht muss ich es aber auch bei Shared Stuff einstellen, den Leuten bei jaiku mitteilen, das Video bei Orkut favorisieren und und und... bis ich das alles durch habe gefällt mir das Video schon garnicht mehr und ich muss alles wieder löschen .p Mein Vorschlag: Google sollte alle Informationen die wir mit anderen Usern teilen auf einer großen Plattform zusammenfassen und zentral verwaltbar machen. Von dieser Plattform aus sollte man eine einzige Information an die verschiedensten Dienste versenden können. Oben genannten YouTube-Video möchte ich zum Beispiel nur einmal in dieser Plattform eingeben und dann soll es bei allen verfügbaren Diensten auf meiner Shared-Seite promotet werden. Natürlich sollte diese Zentrale aber auch in der anderen Richtung funktionieren und eine Art Homepage für jeden User bereit halten. Ich möchte einem User nur diese eine Adresse geben und er sieht sofort alle Informationen die ich für alle bereit stelle. Idealerweise ist das ganze dann noch per Feed abonnierbar so dass jeder täglich darüber auf dem laufenden bleibt welche Informationen ich wieder freigegeben habe. Google Shared Stuff ist schon ein guter Ansatz für so ein Portal, wird aber wahrscheinlich nicht mit der von mir genannten Funktion aufwarten können. Für Shared Stuff erwarte ich eher dass man nach und nach immer mehr Informationen einstellen kann und vielleicht auch jaiku integriert wird um nur ein kurzes Statement ohne Link abzugeben. Eine zentrale Verwaltungsstelle wird das aber wohl nicht werden. Das diese Datenflut ein wirkliches Problem zeit die Existenz von Diensten wie FriendFeed. Gerade bei einer Firma die sich die Organisierung von Informationen auf die Fahnen geschrieben hat finde ich es sehr peinlich dass man selbst jede Menge Content ohne irgendein Organisations-System produziert. Ganz nebenbei würde Google durch so eine Plattform natürlich auch wieder die eigenen Dienste promoten die dort natürlich kräftig verlinkt sind. P.S. Ich hoffe ich habe mich richtig ausgedrückt, es geht nur um Informationen die mit _jedem_ geteilt werden nicht die die nur mit einem bestimmten Kontakt geteilt werden - dafür wäre Google Contacts wieder zuständig ;-) [Icon von AlexKing]
Accounts Heute der zweite Teil der Wochenserie: Wie schaut es denn mit dem Zugriffschutz aus? Viele Accounts von Webdiensten bieten Mechanismen an, um die Sicherheit der Daten des Benutzers zu gewähren. Sie zeigen an wann der letzte Login war, einige sogar welcher Provider das war. Bei Google sind zwar schon manche Mechanismen vorhanden, aber da herrscht Verbesserungsbedarf: Wann war der letzte Login? Wie siehts bei Google aus: Bei Google Mail wird zwar der Zeitpunkt des letzte POP3 Abruf angezeigt, aber nicht der letzte Login. Bei Google AdSense oder AdWords, also bei den Diensten die mit Geld zu tun haben, wird der Zeitpunkt des letzten Logins angezeigt, was zeigt, dass die Technik bei Google schon vorhanden ist. Schon bald könnte das für den ganzen Account bereit stehen. Laut Garett Rogers gibt es im Google in your language Programm "View account activity" zu übersetzen. Diese Daten könnten dann bereit stehen: *Anzahl PCs bzw. Browser die momentanen mit dem Google Account eingeloggt sind, sowie deren IPs *In Verbindung mit den Real-Time Aktivitäten, lassen sich dann auch die Aktivitäten der Vergangenheit anzeigen Siehe auch Wunsch #191. Die Konkurrenz GMX Wenn man sich bei GMX einloggt, sieht man entweder oder Beide Hinweise geben einen Aufschluss, wann der letzte erfolgreiche Login war; der zweite zeigt wann der letzte war und wie viele fehlgeschlagene Loginversuche - durch letzteres könnte, wenn man es nicht selber war, ein Beweis dafür sein, dass jemand versucht (hat), den Account zu stehlen. Arcor Verschlüsselung Auch kann man bei Google eMails nicht verschlüsselt senden. Dadurch wird Google Mail für Unternehmen uninteressant, da Daten fürs Finanzamt verschlüsselt per Mail verschickt werden müssen. Selbst wenn Google hier nachlegt, muss es eine Technik sein, die es bereits gibt. Bis sich nämlich eine neue durchsetzt, vergehen Jahre. Automatisches Ausloggen Das ist ein Problem das nicht nur Google betrifft. Ein Szenario: Während der Arbeit logst Du Dich mit deinem Google Account ein, vergisst es aber dich abzumelden. Der nächste Kollege oder Dein Chef bemerkt es, macht Dich aber nicht darauf aufmerksam, weil du schon weg bist. Neugierig liest er nun die Google Mails. Unter Umständen hast Du etwas aus der Firma mit Google Mail verschickt. Was hier die Kündigung verhindert hätte können, wäre ein Auto-Logout.
AdSense Seit über einem Jahr haben wir nichts mehr von Google Print gehört, aber das wird sich in Zukunft wohl sehr schnell ändern: Vor knapp 10 Tagen hat Google das entsprechende Patent zugesprochen bekommen um das AdSense-System auch auf Print-Magazine auszuweiten. Der Vorteil von Googles Vermittlung soll die sehr hohe Relevanz der Anzeige sein. Hier der Inhalt des Patents:
Consumers may purchase a variety of publications in various forms, e.g., print form (e.g., newspapers, magazines, books, etc.), electronic form (e.g., electronic newspapers, electronic books (?e-Books?), electronic magazines, etc.), etc. The publishers define the content of such publications, and advertisers define which advertisements (ads) may be seen in the publications. Since consumers have no control over publication content or advertisements, they may purchase a publication that contains at least some content and advertisements that may be of no interest to them. Publishers often lack insight into the profiles of consumers who purchase their publications, and, accordingly, miss out on subscription and advertisement revenue due to a lack of personalized content and advertisements. Likewise, consumer targeting for advertisers is limited, and there is virtually no standardization for ad sizes (e.g., an ad that is supposed to be a full page may need to be reduced in size to fit within a publication). Accordingly, advertisers sometimes purchase sub-optimal or worthless ad space in an attempt to reach their target markets. Advertisers also have difficulty identifying new prospective market segments to target because they have limited insight into the desires and reactions of consumers.
Bisher hatte man das Problem dass die eigenen Anzeigen, bei Beauftragung einer Werbeagentur, nicht unbedingt nur in Zielgruppengerechten Zeitungen landen sondern oft in Zeitschriften mit denen die Werbeagentur gute Beziehungen pflegt. Google möchte mit seinem Erfolgsrezept "hohe Relevanz" punkten und verspricht dass die Anzeigen nur dort geschaltet werden wo die Leser am beworbenen Produkt interessiert sind. Schon vor über einem Jahr lief eine erste Testphase von Google Print, diese war aber nicht gerade von Erfolg gekrönt und soll mehr Kosten verursacht haben als die normale Schaltung einer Anzeige. Durch das neue Patent wird Google sein System aber sicherlich noch einmal komplett neu starten und neue Tests durchführen. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten Zeitungen testweise ihren kompletten Anzeigenbestand an Google verkaufen... » Das Patent [TechCrunch]