Reader In den letzten Monaten hat der Google Reader beim indizieren von Feeds deutlich an Geschwindigkeit zugelegt, was nicht zuletzt am Blogsearch-Pingservice und natürlich der Übernahme von Feedburner liegt. Leider ist der Geschwindigkeitszuwachst nur darauf zurückzuführen und nicht auf einer erhöhten Indizierungsgeschwindigkeit.In den letzten Monaten hat schon die Websuche neue Rekorde aufgestellt und Webseiten teilweise schon einige Minuten nachdem sie online gegangen sind im Index gehabt. Auffällig dabei war, dass dies nur Webseiten betraf die einen Feed anbieten und in dem Fall auch nur die Webseiten die im Feed verlinkt worden sind. Daraus lässt sich schließen dass diese Daten nicht zuletzt vom Google Reader bzw. dem FeedFetcher kamen.Sowohl Googles Blogsuche als auch Feedburner bieten einen Ping-Service an mit dem der Dienst über neue Einträge informiert werden kann. Wird dieser Ping ausgeführt kann ein Eintrag sogar in Sekunden verfügbar sein - zumindest habe ich das mit dem GWB-Feed nach dem pingen festgestellt. Bleibt dieser Ping aber aus kann es bis zu 1 Stunde dauern bis neue Einträge es in den Reader geschafft haben.Wer also auf Aktualität setzt sollte pingen. Ein gutes Tool dafür ist Ping-O-Matic, ich nutze es selbst täglich und die Einträge sind wie gesagt in sekundenschnell, allerhöchstens 1 Minute, im Reader zu finden. Den Anzug der Geschwindigkeit beobachte ich mittlerweile schon seit 2 Monaten und ich denke schneller als so geht es nun wirklich nicht mehr ;-)» Ping-O-Matic[Google OS, thx to: Pascal]
YouTube Heute vor genau 1000 Tagen ging ein Online-Videohoster mit dem einprägsamen und mittlerweile legendärem Namen "YouTube" online. Heute ist YouTube die erste Anlaufstelle für Videos, verpasste TV-Sendungen, Musikvideos und vielem mehr. Ein kleiner Rückblick.Wahrscheinlich hätten es sich die beiden YouTube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen niemals träumen lassen dass beinahe so gut wie jedes Video auf ihren Server hundertfach gespeichert und zu finden ist und sie damit einen neuen Boom auslösen. Erst Recht nicht hätten sie sich träumen lassen dass ihr Portal nur 1 Jahr nach der Gründung für 1,6 Milliarden Dollar verkauft wird.Angefangen hat alles mit diesem Video: Diesem Video ist dann in den nächsten Tagen und Wochen erstmal nicht viel gefolgt, da niemand Interesse daran hatte seine Videos dort hochzuladen und mit der Welt zu teilen. In sehr sehr kleinen Schritten ging es in den ersten Monaten voran, bis dann irgendwann die Videos hochgeladen worden sind die man unbedingt der restlichen Welt zeigen wollte. Welche Videos nun genau den Boom ausgelöst haben ist heute leider nicht mehr nachzuvollziehen, aber das ganze ging dann plötzlich explosionsartig voran und diese Kettenreaktion hält bis heute an.Neben einigen "Stars" wie LonelyGirl, den YouTube-Opa oder Grup Tekkan hat die Videoplattform auch sehr viele andere Dinge hervorgebracht: Nämlich die unendliche Vielfalt der Video-Archive die auf Festplatten oder Videokassetten vor sich vegetiert sind und so endlich verewigt werden konnten.Tatsächlich gab es bis heute kein mir bekanntes Video dass ich bei YouTube noch nicht gefunden habe. Es ist immer wieder interessant dass man zu jeder alten Story ein passendes Video mit Bildern dieses Ereignisses findet. Sei es aus dem Sport, der Politik oder einfach Ausschnitte aus alten Filmen oder gar komplette kurze Stummfilme - hier findet sich alles an Material an das man ohne so eine Videoplattform wohl nie im Leben herangekommen wäre.Also dann, Glückwunsch zu den ersten 1000 Tagen YouTube! Auf die nächsten 1000 mit hoffentlich hochaufgelösten Videos ;-)[Süddeutsche, thx to: Pascal]
Google Die Northeastern University und das Unternehmen Jarg haben Google wegen einer Patentverletzung verklagt. Das Patent 5,694,593 wurde 1997 eingereicht und beschreibt eine Methode, bei der Datenbankabfragen in mehrere Portionen aufgeteilt und von verschiedenen Computern bearbeitet werden. Die Klage wurde beim District Court for the Eastern District of Texas in Marshall am 06.11.07 eingereicht, weil dem Gericht nachgesagt wird, häufig für den Kläger zu entscheiden. Die Firma Jarg, die die Nutzungsrechte für das Patent hat, hat die Klage erst jetzt eingereicht, weil man bisher die Finanzkraft Googles fürchtete. Bei einem Sieg der Uni müsste Google angemessene Nutzungsgebühren zahlen.Allerdings bei dieser Klage davon ausgegangen, dass es kein "Patent-Trolle" sind. Ein Google Sprecher nannte die Klage gegenstandslos.[reuters; winfuture; heise]Nachtrag:Gegenklage bei einem Patentstreit
Am letzten Montag, 05.11.07, war auf Seite 15 der Main Post ein Bericht mit dem Titel "Wie googeln das Privatleben anderer enthüllt" über Google und wie die Suchmaschine sich bei Bewerbungen negativ auswirken kann, zu lesen.Laut dem Artikel sei Google und andere Suchmaschinen wie Live.com oder Yahoo! daran schuld, dass die ein oder andere Beziehung bereits gebrochen sein, weil ein Partner mit Hilfe von Google ausspionierte und herausfindet was der Partner früher gemacht hat. Aber auch im Berufsleben gibt es Risiken meint Klaus Reiners vom Bunderverband Deutscher Unternehmensberater. Es sei mittlerweile gang und gäbe bei Bewerbungen auch mal einen Blick ins Internet zu werfen, was der mögliche neue Mitarbeiter so alles ins Internet gestellt hat. Oftmals können dann peinliche Bilder oder Lästereien über den alten Chef oder auch Lehrer "Karierre-Killer" sein. Eine Lösung, wie man das ganze verhindern kann, schlägt die Tageszeitung aus Würzburg auch vor: Mehr Vorsicht bei persönlichen Daten. Ist es doch schon zu spät kann man die Dienste von Mario Grobholz aus Köln und seiner Firma myOn-ID in Anspruch nehmen. Dieses Unternehmen versucht mit "speziellen Programmiertechniken" Altlasten auf die hinteren Plätze zu verschieben. Aber ist das nicht Manipulation der Suchergebnisse und damit ein Verstoß gegen die Google Richtlinie?Durch die eMail Adresse kann man leicht die richtige Adresse über Kontaktanzeigen heraus finden. Doch in Zukunft soll es möglich sein die Adresse viel einfacher zu finden. Die US-amerikanische Seite Spock.com will für jeden Benwohner der Erde ein Profil anlegen und ihn mit Hilfe von Suchmaschinen charakterisieren und Kategorien zuweisen.[Aus Main Post vom 05. November 2007 Ausgabe Nr. 254 Seite 15]Hinweis: Das ist nicht meine Meinung, sondern die Zusammenfassung des Zeitungsartikels