Health Marissa Mayer hat in ihrer Funktion als neue Projektleiterin für Google Health den Start des Angebots für Anfang 2008 angekündigt. Google Health soll nicht nur die eigene Krankheitsakte online abspeichern sondern auch allgemein Informationen über Gesundheitsrelevante Themen zusammenstellen. Schon vor 2 Monaten sind die ersten Screenshots aufgetaucht die den Grundaufbau der Oberfläche und die zu erwartende Funktionalität zeigen. Da immer mehr User nach Gesundheitsthemen im Internet suchen sieht es Google als Teil seiner Mission an, auch diese Informationen vollständig zu digitalisieren, analysieren und zur Verfügung zu stellen.
If you look at health care, there?s already a huge user need, people are already using Google more than any other tool on the Web to find health information ... And the health care industry generates a huge amount of information every year. It?s a natural core competency fo us, to understand how to organize all that data. ... The goal for a lot of doctors is how many patients can they see in a day ... That means their minutes per patient has got to go down, and the less time they have to spend finding and going over patient records the better. Ultimately we will design a product that?s useful for users, and also helps doctors do their job more quickly and more efficiently.
Der Sinn des Projekts ist es also dass Ärzte noch mehr Patienten in noch kürzerer Zeit behandeln können. Das mag gut klingen und als Argument zur Verwendung von Google Health durchgehen, setzt die Ärzte dann aber wohl eher unter Zeitdruck und lässt keine genauen Diagnosen mehr zu. Wir legen mit diesem Service also quasi unser Leben in Googles Hand... Erschreckend! (Ja, sogar für mich) Microsoft ist mit seinem Konkurrenzprodukt HealthVault schon seit 1 Monat im geschlossenen Beta-Test online. [Google Blogoscoped]
Google Blog
So gut wie jeder Google-Dienst hat mittlerweile einen eigenen Blog und all diese Blogs sind so geschrieben als wenn ein Mitarbeiter in seiner Mittagspause mal eben etwas erzählt oder neue Errungenschaften ankündigt. Doch ganz so einfach ist das natürlich nicht, ein Unternehmen - gerade so ein Geheimniskrämer wie Google - muss aufpassen welche Informationen rausgehen und welche nicht. Hier kommt Karen Wickre ins Spiel. Karens Job bei Google trägt die Bezeichnung "editor & ?gatekeeper", liebevoll auch "Mutter der Google-Blogs" genannt und ist dafür verantwortlich jedes einzelne Blog-Posting vor der Veröffentlichung zu checken. Nicht nur die Ausdrucksweise, die eventuell zuviel genannten Informationen oder Ungenauigkeiten werden von ihr ausgebessert, sondern auch mal ein ganzes Posting gelöscht wenn es einfach unrelevant und unnötig ist. Jedes Blog-Posting wird, bevor es von Karen freigegeben wird, von mehreren an diesem Projekt beteiligten Personen gelesen und zusätzlich nochmal von der PR-Abteilung abgesegnet (Google sieht seine Blogs als PR der anderen Art). Intern werden alle Postings mit Google Docs erstellt und an die betreffenden Personen weitergeleitet die dann Einsicht nehmen können und eventuell Dinge verbessern können. Karens Job ist es jetzt, die Postings nicht zu verfremden sondern in ihrer Grundform zu belassen, den privaten Teil nicht herauszukürzen und einfach nur die Seele eines jeden Artikels beizubehalten. Das ist nicht immer ganz so leicht - vorallem bei der Masse der Blogs und Postings - aber Karen gibt ihr bestes ;-) P.S. Ich weiß nicht wie alt Karen ist, aber sie ist bestimmt eine der ältesten Googler :-D Sind doch sonst alles so Jungspunde... » Interview mit Karen Wickre bei SearchEngineLand [Google Blogoscoped]
Steve Irwin Google Earth
Schon zu Lebzeiten war Steve Irwin einer der bekanntesten Australier und wurde deswegen jetzt von einem "Fan" mit einer Verewigung in Google Earth geehrt: Direkt neben der weltberühmten Oper von Sydney wurde ihm ein Denkmal geschaffen - makabererweise mit einem Gesicht das eher an seinen Tod erinnert... aber immerhin ist es kein Teufelsrochen in seiner Hand. [Potsdam Blog]
Google (960.000.000) Laut Google Trends ist das Keyword "Google" mittlerweile beliebter als die standardmäßigen "Music", "Movies", "Flowers" und sogar "Sex". Philipp Lenssen fragt warum das so ist. Meine Vermutung: Die Leute suchen einfach nach Google-News oder nach Tipps & Tricks oder Hilfe zu einem Produkt. Außerdem wird eine Suche nach "Google Mail", "Google Earth", Google Docs" oder sonst etwas ja ebenfalls unter diesem Keyword gezählt - von daher kommt das eben zusammen... oder habt ihr eine andere Erklärung?
Orkut Möchtest du deine Fotos von Fotolog, Picasa-Webalben oder Flickr freigeben? Besitzt du ein Blog auf Blogger, WordPress oder LiveJournal? Du kannst dein Blog, deine Fotos, Events, Lesezeichen und vieles mehr deinem orkut-Profil hinzufügen. Füge unten die Website oder den RSS-/Atom-Feed hinzu. Nach einem automatischen Import ruft orkut die neuen Elemente ab. Link zur Hilfe für weitere Informationen [Orkut-Hilfe] [Gastartikel von: Snigga]
Maps Millionen von Usern haben mittlerweile eigene Google Maps mit Placemarks, Erklärungen und Objekten erstellt und diese für die Welt zugänglich gemacht. Bisher wusste man nicht wer hinter dieser Karte steckt, aber das ändert sich jetzt: Jeder Maps-User hat jetzt ein eigenes Profil in dem man den Besuchern ein wenig über sich erzählen kann und weitere Karten eines Users findet. Maps: My Profile
Das Profil teilt sich in 2 Spalten: In der rechten Spalte werden alle My Maps und Reviews angezeigt die der User erstellt hat und in der linken befindet sich das Profil des Users. Die Daten aus diesem Profil kommen direkt vom Google Shared Stuff-Profil - die My Maps dürften also ein weiterer Baustein in Googles Social Network sein. Dass die Profildaten direkt mit Shared Stuff abgeglichen werden - andersrum gilt das übrigens genauso - ist endlich der richtige Weg hin zu einem zentralen Profil. Aber leider habe ich bei Blogger und Orkut und Jaiku wieder ein völlig anderes Profil. Diese sollten wirklich alle zusammengeführt werden, so dass jede Information von jedem Service aus eingesehen werden kann. Einführungsvideo von Maps My Profile » Ankündigung im Lat-Long-Blog [Google OS, thx to: Pascal]
Docs Die im September aufgetauchte mobile Version von Google Docs ist jetzt offiziell gestartet worden. Unter docs.google.com/m steht das Online-Office für Mobiltelefon (auch für das iPhone) aufbereitet zur Verfügung. Zur Zeit ist es aber leider nicht möglich Präsentationen anzuschauen oder Dokumente zu bearbeiten. Listenansicht, Spreadsheets
Dokumentübersicht Die Startseite zeigt genau wie bei der großen Online-Version eine Liste aller Dokumente nach Datum sortiert, eine andere Sortierungsmethode ist derzeit in der mobilen Version noch nicht möglich. Am untern Rand der Seite steht eine Liste der Funktionen zur Verfügung die bei der Online-Version in der Sidebar zu finden sind, also z.B. ein Link zur Ordner-Liste, zum Papierkorb und zu den favorisierten Dokumenten. Es können sowohl die Textdateien als auch die Tabellen angesehen werden, die Präsentationen werden zwar ebenfalls in der Liste angezeigt können aber derzeit nicht mit dem Mobiltelefon geöffnet werden - das dürfte sich aber demnächst ändern, sonst würden die Dokumente wohl garnicht erst in der Liste angezeigt werden. Spreadsheets Während die Textversion ganz normal auf dem Handy dargestellt wird mussten die Googler bei den Tabellen schon etwas kreativer werden: Auf einer Seite werden jeweils 20 Zeile einer Spalte angezeigt. Mit einem Klick kann man dann zur nächsten oder vorherigen Spalte wechseln oder 20 Zeilen nach oben bzw. unten scrollen. Es kann auch direkt zu einer bestimmten Zeile/Spalte gesprungen werden - sofern man denn weiß wo sich der gewünschte Inhalt befindet. Das mag nicht unbedingt die praktischste Lösung sein, aber meiner Meinung nach derzeit die beste die mit den beschränkten Möglichkeiten eines Mobiltelefons möglich ist - eine wirkliche Hilfe werden diese Online-Tabellen aber sicherlich nicht sein. Wie auch bei den Dokumente ist es auch hier nicht möglich den Inhalt zu bearbeiten oder gar ein neues Dokument anzulegen. Docs Mobile ist derzeit View-Only. » Google Docs Mobile » Liste der mobilen Google-Dienste [Google Blogoscoped]
Google + Co-Op Das Google Co-Op-Programm setzt sich aus den 3 Teilen CSE, Subscribed Links und den Topics zusammen. Bisher konnten nur die CSEs einen nennenswerten Erfolg verbuchen, während die anderen beiden Angebote nahezu unbekannt und ungenutzt sind. Für die Subscribed Links soll sich dies jetzt ändern, denn diese werden demnächst in die Websuche integriert. Search Add-Ons
Unter dem Namen Search Add-Ons (womit das auch geklärt wäre) wurden auf der Einstellungsseite der Suchmaschine eine Reihe von Subscribed Links für jeden User vorgeschlagen und das Verzeichnis aller verfügbaren Subscribed Links verlinkt sowie eine Möglichkeit geboten eigene Add-Ons zu erstellen. Leider ist dieses Feature mittlerweile wieder entfernt worden. Ich denke als feste Integration in die Suchergebnisse und die entsprechende Einstellungsseite könnten aus den Subscribed Links doch noch ein Erfolg werden. Der neue Name trägt schon viel dazu bei um überhaupt zu verstehen worum es sich dabei handelt. Allerdings sollte die Erstellung dieser Links noch stark vereinfacht werden, denn in der derzeitigen Form ist es wirklich eine Qual ein funktionierendes Add-On zu erstellen. [Google OS]
Orkut In einem Orkut-Fotoalbum konnten bisher nur 25 Fotos hochgeladen und mit den Kontakten geteilt werden, doch dass hat den meisten Usern natürlich nicht gereicht. Jetzt gibt sich Google spendabel und hat die Größe des Albums sensationell verdoppelt! Jetzt können bis zu 50 Fotos hochgeladen werden! Laut Orkut ist das genügend Platz um alle Fotos von euch selbst, der Familie, euren Ausflügen und allen anderen Dingen hochzuladen. Wer Ironie findet darf sie behalten » Ankündigung im Orkut-Blog