Orkut Lange Zeit mussten sich Orkut-Fans und Google-Beobachter fragen, ob Google Orkut sterben lassen wird, da man sich ewige Zeiten nicht um sein Stiefkind mit sehr viel Potenzial gekümmert und die Konkurrenz - allen voran - MySpace nahezu unbeeindruckt vorbeiziehen lassen hat. Doch in letzter Zeit tut sich so einiges und schon in naher Zukunft könnte Google zurückschlagen. Orkut als Plattform Wie schon angekündigt wird Google am 5. November eine Reihe von APIs veröffentlichen mit der man Orkut zur Mutter aller Social Networks machen möchte. Tatsächlich kann Orkut sich als Mutter bezeichnen, schließlich war das Network schon online als an MySpace noch hart gearbeitet wurde und an Facebook noch garnicht zu denken war. Was genau am 5. November passieren wird ist noch unklar, es ist lediglich bekannt dass Orkut mit Facebook gleichziehen wird und sich nach außen hin für externe Anwendungen öffnen wird - und das sehr viel weiter als Facebook und mit vollen Zugriffsrechten auf alle Daten - inklusive Bearbeitungsrechte. Google wird uns sicherlich einige gute Gründe dafür liefern diese Anwendungen dann auch zu nutzen. Konzentration auf neue Märkte Aber auch mit einer anderen Strategie versucht man an der Konkurrenz vorbeizuziehen: Die Konzentration auf Wachstumsmärkte. Während sich die beiden großen Konkurrenten vorallem auf die USA konzentrieren und ihre Auslandsgeschäfte nur nebenbei laufen lassen, konzentriert man sich bei Orkut eher auf den ostasiatischen Markt: Neben chinesisch, japanisch und koreanisch steht Orkut in 5 indischen Sprachen zur Verfügung - damit kann die Konkurrenz nicht aufwarten. -- Ob diese beiden Konzepte aufgehen werden bleibt abzuwarten. Und selbst wenn es funktionieren sollte, ist es dennoch recht merkwürdig dass Google auf diesem Gebiet so lange geschlafen hat - und das obwohl genau dies die perfekte Verbindung und Erweiterung zu Googles Netzwerk ist/gewesen wäre. [ORF.at, thx to: Stefan2904]
Calendar Schon kurz nach dem Start wurden Schreie nach einer Todo-List für Google Calendar laut. Mittlerweile sind 1,5 Jahre vergangen und es gibt mehrere Workarounds um eine Todo-List für den Calendar nachzurüsten, aber offiziell ist bis heute noch nichts passiert - bis heute. Vor 3 Tagen hat ein Googler die Entwickler einer ToDo-List offiziell bestätigt.
Maps -> Symbian Nachdem man die Google Maps bisher schon via Palm Treo und seinem java-fähigem Handy abrufen konnte, gibt es jetzt auch eine Alternative für alle Handybesitzer mit Symbian-Betriebssystem. Die Symbian-Version zeichnet sich vorallem durch eine bessere Integration in das Betriebssystem aus und greift auf die GPS-Daten, wenn vorhanden, zu. Dafür lässt die Grafik zu wünschen übrig. Google Maps Mobile Symbian Auf Geräten wie etwa dem Nokia N95 kann man sich seinen aktuellen Standort jederzeit auf der Google Map anzeigen lassen und mit dieser interagieren, z.B. um eine Wegbeschreibung vom aktuellen Standort aus zu finden. Hat man eine Adresse gefunden, kann diese auch gleich in das Symbian-Adressbuch gespeichert werden, in ersten Tests von Usern hat dies problemlos funktioniert und alle Felder wurden korrekt ausgefüllt. Wer mit einem Datentarif ins mobile Internet geht, kann sich außerdem anzeigen lassen wieviele KB oder MB insgesamt schon übertragen worden sind. Das kann die böse Überraschung am Monatsletzten ersparen, denn die Maps verbrauchen wesentlich mehr Bandbreite als man denken sollte. Dafür ist die Grafik zwar nicht ganz so gut, aber dass kann man verschmerzen, zur Orientierung reicht das allemal aus. » Google Maps for Symbian Download (Via Handy aufrufen) » flickr-Galerie: Google Maps Mobile on Nokia N95 [Symbian Guru, Google OS]
Google Mail Knapp 1 Jahr nach der Veröffentlichung von Google Mail Mobile Java gibt es die erste Zwischenversion die mit jeder Menge neuen Funktionen aufwarten kann: Neben einer besseren Kontaktverwaltung, der Möglichkeit Entwürfe anzulegen und das telefonieren von Google Mail aus, kann man sich auch den Traffic anzeigen lassen. Allerdings sind Google Mails jetzt standardmäßig nicht mehr werbefrei. Genau wie in der "großen" Google Mail-Version wird jetzt auch in der Java-Anwendung der Menüpunkt "Contacts" angezeigt, und auch die Thumbnail-Fotos der Kontakte sind jetzt in der mobilen Version integriert worden. Von der Kontaktseite aus kann eine Person auch direkt angerufen werden. Der Anruf läuft dann wieder über das Handy-Betriebssystem und hat im Grunde nichts mit Google Mail zu tun. Auch das anlegen von Entwürfen ist jetzt mit der mobilen Version möglich - allerdings gibt es hierbei einige Merkwürdigkeiten: Erstens werden die Entwürfe nicht bei Google Mail sondern direkt im Speicher des Handys abgelegt und zweitens kann jeweils nur ein Entwurf gespeichert werden. Warum die Nachrichten nicht online gespeichert werden wird wohl auf ewig ein Geheimnis der Googler bleiben... Auf Wunsch kann man sich den bisher verwendeten Traffic der aktuellen Google Mail-Session in einer Ecke des Interfaces anzeigen lassen. Standardmäßig wird in den Mails, die vom Java-Client aus verschickt werden, folgende kurze Werbe-Message angehangen:
Sent from Google Mail for mobile | mobile.google.com
In den Einstellungsmöglichkeiten soll dies aber abgeschaltet werden können. Es ist zwar unwahrscheinlich dass hier in Zukunft echte Werbung, vielleicht sogar AdSense, angezeigt wird - aber wenn doch ist es schon interessant zu erfahren ob man das dann auch noch abschalten kann ;-) Auch in der neuesten Version ist der Client noch nicht mit Google Mail for Google Apps kompatibel. » Google Mail Mobile Java 1.5 installieren [Google OS]
Google Laut einer aktuellen comScore-Studie hat Google einen Anteil von 60,6% am weltweiten Suchmaschinenmarkt. Insgesamt wurden im August 2007 61 Milliarden Suchanfragen von 754 Millionen Usern bearbeitet - und ganze 37 Milliarden davon liefen über Google-Server. Auf den weiteren Plätzen folgen weit abgeschlagen Yahoo! (8,5 Mrd), Baidu (3,2 Mrd) und Live.com (2,1 Mrd). » Mehr Daten bei comScore.com [Chip.de, thx to: Gregor Best]
Blog Action Day
Am 15. Oktober ist Blog Action Day, eine Aktion bei der alle teilnehmenden Blogger einen beliebigen Beitrag zum Thema Umwelt und Umweltschutz veröffentlichen werden, um ihre Leser auf dieses wichtige und sensible Thema aufmerksam zu machen. Vor allem in den USA haben sich etliche bekannte und viel gelesene Schreiber gefunden, die ihrem Beitrag leisten möchten. So finden sich unter den Teilnehmern Netz-Berühmtheiten wie zenhabits, Dumb Little Man, Om Malik von GigaOm, Mashable, JohnChow und auch der Problogger Darren Rowse. Wie im offiziellen Blog von Blog Action Day zu lesen ist, hat sich auch Google registriert und möchte an dem Projekt teilnehmen. Unter anderem sind der Google Base Deutschland Blog, Google Book Search Blog, Google Checkout Blog und auch der Official Google Blog in der Teilnehmerliste zu finden. Auch YouTube ließ sich nicht lumpen und will sich am 15. Oktober dem Thema Umwelt widmen. Laut der Kalkulation von Blog Action Day wird man mit dieser gesammelten Blog-Macht knapp 12.077.115 Leser erreichen können. » Blog Action Day [Gastartikel von: GoogleFokus]