Microsoft vs. Apps Immer wenn sich Microsoft bedroht sieht, fangen die Redmonder damit an Argumente gegen die Produkte der Konkurrenz zu sammeln - sofern sie denn welche haben. Sehr populär tut man dies zur Zeit bei Linux, aber auch gegen Google wird in der letzten Zeit immer häufiger geschossen - auch wenn man das Unternehmen immer noch nicht als Konkurrenz [1, 2] ansieht. Neuester Clou von MS, eine Liste mit 10 unangenehmen Fragen an die Google Apps. Hier die Fragen von MS, kursive Kommentare dazu sind von mir ;-)
1. Microsoft frage: Wieviele ernsthafte Unternehmenskunden hat Google Apps wirklich? Sicherlich wenige, da das Produkt noch nicht ausgereift ist, aber immerhin gehören große Kunden wie z.B. Walt Disney dazu. 2. Google veröffentlicht oft unfertige Produkte die nach einem undurchsichtigem Zeitplan und ohne Vorankündigung upgedatet werden - das kann nicht im Sinne von Unternehmenskunden sein. Akzeptiert, Google updatet wann es dem Unternehmen passt und ändert alles ohne Vorankündigung, aber dabei kommen immer Funktionen dazu, es verschwinden keine Funktionen. Und zum Punkt "unfertige Produkte"... da sollte sich Microsoft mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen ;-) 3. Google wirbt damit ein kostengünstiges Komplettpaket anzubieten. Wenn die Unternehmen aber weiterhin Microsoft Office einsetzen müssen, entstehen mehr Kosten als ohne Google Den Punkt verstehe ich nicht - warum sollten die Unternehmen noch MS Office einsetzen wenn sie die Google Apps nutzen? 4. Google generiert einen Großteil seiner Umsätze mit Werbung. Was wird passieren wenn die Umsätze nicht den Vorstellungen entsprechen? Werden die Dienste dann eingestellt? Guter Punkt, aber die Bezahlversion - die niemals Anzeigen enthalten wird - wird davon nicht betroffen sein. 5. Die Google Apps richten sich vornehmlich an den Durchschnittsuser der nur wenige Funktionen benötigt. Wenn es dann ums Detail geht ist das Microsoft Office sehr viel stärker. Außerdem müssen die Rechner des Unternehmens über einen ständigen Internetzugang verfügen Einer der wenigen Punkte mit denen ich übereinstimme. Für den professionellen Gebrauch sind die Google Apps noch nicht zu gebrauchen - aber das wird sich in Zukunft sicherlich ändern. Ständiger Internetzugang dagegen dürfte heute wohl keine Hürde mehr sein. 6. Google Apps hat keine wichtigen Dokument-Funktionen wie z.B. Kopfbögen, Header, Footer, Inhaltsverzeichniserstellung oder Seitennummerierung Punkt für Microsoft. Eindeutig. 7. Google garantiert eine 99,9% Verfügbarkeit von Google Mail und garantiert dass es niemals mehr als 10 Minuten offline sein wird. Was ist wenn die kompletten Apps für 7 Minuten offline sind - und das jeden Tag? Das ist halt allgemein ein Problem von Online-Anwendungen, da kann auch Google nicht viel gegen tun - wieder ein Punkt für MS. 8. Google hat nur einen sehr limitierten Support für seine Kunden. Montag - Freitag von 1 Uhr bis 18 Uhr (PST), sind das die neuen globalen Business-Zeiten? Soweit ich mich erinnere hat MS doch auch keinen 24/7 Support - oder? 9. Laut unabhängigen Studien nutzen die meisten Personen nur 10% der Funktionalität einer Office-Anwendung, und genau diese bietet Google. Microsoft argumentiert damit, dass diese 10%-Funktionen nicht bei jedem User gleich sind. Mag sein, aber so gut wie alle Personen die ich kenne gehen nicht über die Nutzung der einfachen Textformatierungs-Funktionen hinaus. Google mag wenig bieten, aber die wichtigsten Funktionen sind schon enthalten. 10. Da Google seine Updates ohne jeglichen offiziellen Zeitplan ausrollt, bleibt dem Unternehmen keine Möglichkeit seine Mitarbeiter umzuschulen bzw. an die neue Oberfläche oder die neuen Funktionen zu gewöhnen. Bei anspruchsvollen Anwendungen unterstütze ich diesen Punkt, aber die Google Apps sind allesamt kinderleicht zu bedienen und benötigen keine Einschulung. Von daher noch ein unsinniger Punkt.
Microsoft schießt Giftpfeile, teils begründet, teils aber völlig unsinnig. Ich persönlich würde die Google Apps auch nicht in meinem Unternehmen einsetzen - zumindest nicht ohne eine weitere Software nebenbei zu betreiben. Dafür müssen die Apps noch sehr viel mehr ausgebaut und die Geschwindigkeit erhöht werden. Noch ist es ein Risiko solche Anwendungen zu nutzen, aber die Tatsache dass auch Microsoft an Online-Versionen seiner Office-Palette arbeitet zeigt allein schon dass hier (vielleicht) die Zukunft liegt. Warten wir ab wie sich dieser Markt entwickelt. [Google Blogoscoped]
AdWords, Apps Googles Anwendungen sind zwar größtenteils völlig nativ zu bedienen und benötigen keinerlei Erklärungen, aber wenn doch einmal alle Stricke reißen gibt es immer noch die einzelnen Support-Center die meiner Meinung nach recht gut aufgebaut sind. Wenn auch das nicht hilft konnte man bisher nur Fragen in den dazugehörigen Groups stellen, bei denen man aber auf eine Antwort teilweise sehr lange warten konnte. Google Apps und AdWords haben jetzt einen Support-Chat. AdWords-Chat
Ab sofort stehen Support-Googler in einem extra für die Apps und AdWords eingerichteten Chat-Rooms Rede und Antwort und sollen schnelle Hilfe bei einem Problem bieten. Die Chats sind so aufgebaut, dass man schon beim betreten des Raums seine Frage eingibt, dann so lange alleine mit dem Googler chattet bis das Problem gelöst ist, und der Chat dann beendet ist. Das hat einerseits den Vorteil dass sich der Googler komplett auf das Problem von euch konzentriert und nicht in einem Massen-Chat mit tausend Problemen gleichzeitig belastet wird, hat aber auch den Nachteil dass man teilweise lange warten muss bis eine Kontaktperson frei ist und die Frage beantworten kann - also das gleiche Problem wie bei der klassischen Telefon-Auskunft. Der Chat hat folgende "Öffnungszeiten": - Montag - Donnerstag: 7 Uhr bis 19 Uhr (PST) - Freitag: 7 Uhr bis 18 Uhr (PST) Bei Erfolg werden diese Chats sicherlich auch auf weitere Dienste ausgeweitet, vielleicht aber auch nur bei solchen an denen Google etwas verdient - und da gehören neben AdWords und Apps nicht mehr wirklich viele weitere dazu... Vielleicht wird auch, wie bei Microsoft, eine Support-Gebühr verlangt und nur die ersten 3 Fragen sind kostenlos. Mal abwarten wie sich das entwickelt, auf jeden Fall eine gute Alternative zur Telefon-Hotline. P.S. Der Apps-Chat ist zur Zeit nicht verfügbar » AdWords-Chat [Google Blogoscoped]
Code Die Schweizer Googler haben eine Software zur Verwaltung virtueller Xen-Maschinen entwickelt. Mit dem Programm namens Ganeti können die einzelnen virtuellen Maschinen auf Clustern bestehend aus handelsüblicher Hardware - also genau wie das Google-Grunderüst - verwaltet werden. Da ich in diesem Punkt mal wieder Fach-Idiot bin verweise ich euch lieber auf den golem-Artikel statt hier irgendwelchen blödsinn zu schreiben... » Ganeti [thx to: Pascal]
Google Mail Im iWatchBlog beobachtet Hans Kainz die Trends aus dem Web und berichtet regelmäßig darüber. Einer der Schwerpunkte des Blogs sind aber auch die Tipps mit denen es heavy-user einfacher haben durch das Web zu surfen. Heute geht es um den optimalen Umgang mit Google Mail, denn diesen Dienst verwende ich mehrmals täglich. Daher habe ich hier für Euch die 3 besten Tipps zur Arbeit mit Google Mail zusammengestellt. Posteingang leeren Es steht unter Google Mail zwar enorm viel Speicher zur Verfügung, doch bei der Suche nach emails finden sich auch "Müll" emails in den Ergebnissen. Dies behindert den Arbeitsfluss. Daher leeren wir radikal den Posteingang. Nicht mehr benötigte emails löschen wir, die übrig gebliebenen emails stellen wir ins Archiv (archivieren). Speziell emails mit grossen Attachments sollte man "ausmisten", da diese eine Menge Speicher belegen. Google Mail Sicherheit Eric Schmidt betonte im Interview mit der "Bild"-Zeitung, dass er von Nutzern erwarte, dass diese ihre Daten schützen. Das nehmen wir ernst und daher sichern wir unser Google Mail gegen neugierige Zeitgenossen ab. Dies funktioniert relativ einfach. Wir setzen vor der üblichen URL von Google Mail ein "s" nach dem "http". Das sieht dann so aus: https://Google Mail.google.com. Durch dieses zusätzliche "s" werden Deine emails in Zukunft "relativ" sicher übertragen. Das aufrufen der sicheren Verbindung kann via Customize Google automatisiert werden. Google Mail Shortcuts Aktiviere die Tastaturkürzel unter Einstellungen/Allgemein/Tastaturkürzel aktivieren. Folgende oft verwendete Tastaturkürzel solltest Du dir merken:
* Email schreiben Umschalttaste (Shift) + C * Archivieren (im Posteingang angewandt) "Y" Taste drücken (vorher Nachricht markieren) * Auf Nachricht antworten Umschalttaste (Shift) + R * Weiterleiten Umschalttaste (Shift) + F
Weitere Tastaturkürzel findest Du auf dieser Webseite von Google. Falls Du weitere Tipps zu Google Mail kennst, die das Arbeiten beschleunigen und erleichtern, scheue Dich nicht einen Kommentar mit Deinem Tipp hier zu hinterlassen. [Gastartikel von: Hans Kainz]
Trends + Reader Seit dem letzten Google Trends-Update werden die beliebtesten Suchabfragen nicht mehr nur alle paar Wochen upgedatet, sondern sind stündlich aktuell abrufbar. Seit gestern kann man diese Liste auch via Feed abrufen und hat so stündlich die 100 beliebtesten Anfragen in seinem Feedreader. Mit Hilfe des Google Readers kann man aus diesen Daten jede Menge weitere Statistiken erstellen. Der eigentliche Feed wird jede Stunde mit einem neuen Eintrag gefüllt in dem lediglich eine durchnummerierte Liste mit den 100 beliebtesten Suchabfragen erscheint, ohne jede weitere Prozentanzahl, totale Abfragesumme oder einer Art Chart-Funktion mit auf und ab-Pfeilen. Der eigentliche Feed enthält nur jeweils einen Eintrag, aber mithilfe der Archivfunktion des Google Readers gehen keine Informationen verloren. Mit der neuen Suchfunktion des Google Readers lässt sich diese Liste bis zum Anfang zurückverfolgen und durchsuchen und daraus z.B. schließen wann ein Suchbegriff das erste mal aufgetaucht ist. Ich denke daraus lassen sich ganz interessante Statistiken erstellen. Vielleicht setzt sich ja auch mal jemand einen Nachmittag lang hin und erstellt eine Art Such-Charts aus den Daten. Um die vergangenen Daten abzurufen kann man das Google Reader Archiv nutzen, dieses auswerten und dann z.B. anzeigen um wieviele Plätze der Suchbegriff in den letzten Stunden und Tagen nach oben bzw. nach unten geklettert ist. Oder noch interessanter, welcher Suchbegriff vielleicht schon seit Wochen in den Top100 zu finden ist - so Standardsuchen wie "weather" zum Beispiel. » Google Trends Hourly Feed [Google OS]
Eric  Schmidt
Die BILD-Zeitung hat ein Interview mit Google-Chef Eric Schmidt geführt und Teil 1 gestern abgedruckt und ins Internet gestellt. Neben den üblichen verdächtigen Fragen wie z.B. "Was ist Google?", "Wie sieht das Internet in 10 Jahren aus?" kommt auch mal wieder, zumindest indirekt, das GooglePhone zum Gespräch. Schmidt ist, wie er auch schon in früheren Interviews dargestellt hat, sicher dass das Internet noch immer am Anfang steht und wir in einigen Jahren schon in einer kompletten Informationsgesellschaft leben in der jeder über jeden Informationen suchen und diese auch bekommen kann. Ein Seitenhieb auf Spock.com? Steht da mal wieder eine Übernahme an? Viel interessanter ist aber folgender Auszug aus dem Interview:
BILD: Was ist Ihr größter Traum im Internet? Schmidt: Ein Leben online ohne die vielen verschiedenen Geräte wie Handy, Laptop oder Computer! Sehen Sie, ich habe heute zwei Handys, ein iPhone und einen Blackberry dabei. Das macht mich wahnsinnig, so viele Geräte mit mir rumtragen zu müssen. In Zukunft sollten jeder nur noch ein internetfähiges Handy haben, mit dem alles geht, was wichtig ist.
Schwer zu glauben dass Schmidt diesen Markt einem anderen Unternehmen überlassen und dann auch noch Tipps geben wird. Wir dürfen also ein Google-Handy erwarten dass alle Funktionen in sich vereinigt, von den Telefon-Funktionen über die Organizer-Funktionen bis hin zur Verbindung mit dem Internet und der Unterstützung der einzelnen (Google)-Anwendungen. Teil 2 des Interviews gibt es dann morgen. » Teil 1 des Eric Schmidt-Interviews » Teil 2 des Eric Schmidt-Interviews [Google Blogoscoped]
Schäuble
Mr. Schäuble möchte seine Nase gerne in all eure persönlichen Daten und am liebsten direkt auf eure Festplatte stecken. Oder anders gesagt, Schäuble möchte genau die Daten von euch haben, die Google tagtäglich von der halben Bevölkerung einsammelt. Was liegt also näher als eine Kooperation? Gemeinsam mit Google hat Herr Schäuble jetzt seine eigene Suchmaschine gestartet. Schäuble Deutschland
Mit Schäuble.com kann sowohl das Internet, als auch der eigene Computer, der Computer vom Nachbarn oder alle Computer weltweit durchsucht werden. Außerdem kann auch das Einwohnermeldeamt oder die Zentral-Datei nach Daten durchsucht werden. Wem das nicht ausreicht, der kann sich auch der angebotenen Schnüffel-Tools bedienen oder die kommerziellen Überwachungstools nutzen. » Schäuble Deutschland [Spreeblick]
Docs and Spreadsheets Die mobile Version von Google Docs & Spreadsheets scheint in den Startlöchern zu stehen - zumindest für das iPhone. Öffnet man ein Dokument bei Google Docs mit dem iPhone von Apple, so erscheint unter jedem Dokument ein Link zu docs.google.com/m. Die Seite liefert noch einen Fehler zurück, könnte aber in wenigen Tagen starten und ein weiterer Hinweis für ein GooglePhone sein. Surft man mit einem "normalen" Mobiltelefon auf der Seite erscheint, so habe ich zumindest in einigen Kommentaren gelesen, kein Link zu D&S Mobile. Das könnte ein Hinweis darauf sein dass die Anwendung exklusiv auf dem iPhone laufen wird. Möglich wäre es auch dass das GooglePhone ein verändertes iPhone ist - schließlich sitzt Eric Schmidt im Apple Aufsichtsrat... Ein weiterer Punkt der für einen exklusiven iPhone-Dienst spricht ist, dass bisher wohl kein anderes Mobiltelefon in der Lage ist die komplexen AJAX-Anweisungen zu verarbeiten. Dafür könnte für alle anderen Handy aber wenigstens ein ReadOnly-Zugriff freigeschaltet werden. Ich denke wir dürfen noch in dieser Woche mit D&S Mobile rechnen - und interessanterweise auch mit dem GPhone [Indien-Ankündigung, Ankündigung diese Woche]. [Googlified]
Time OneBox
Eine, meiner Meinung nach, der nützlichsten OneBoxen der Google-Suche, die Zeit-OneBox, hat ein paar kleine Updates bekommen und zeigt nun noch mehr Informationen auf einen Blick an. Neben dem Namen der Zeitzone in der sich die Stadt bzw. das Land befindet werden jetzt auch die Zeiten für weitere Städte mit ähnlichen Namen angezeigt. Als besonders Gimmick zeigt das Uhr-Icon jetzt auch die aktuelle Uhrzeit im analogen Format an, das fällt dem Durchschnitts-User zwar nicht auf, aber es soll ja immer noch einige geben die dieses Uhren-Format mehr mögen als das digitale ;-) In der Nacht ist der Wecker in Silber gehalten und am Tage verwandelt er sich in Gold. Nettes Gimmick, gefällt mir ;-) » Time in Cologne [Google Blogoscoped]
GoogleWatchBlog Nachdem in der letzten Zeit wieder so viele Ideen aufgekommen sind, ist es mal wieder an der Zeit eine neue Wunschliste zu starten. Doch die neue Liste wird einzigartig sein, denn sie wird als ständige Einrichtung fortbestehen. Zu jedem Vorschlag können Kommentare abgegeben werden und die Community kann abstimmen. Wir wünschen Euch viel Kreativen Spaß auf der neuen Wunschliste. Natürlich werden die gesammelten Ideen in der durch die Stimmen bestimmte Reihenfolge dann regelmäßig an Google weitergeleitet und wir werden zu jedem Feature berichten, dass eine Würdigung durch Veränderungen der Google-Dienste erhalten hat. Auf lange Sicht entsteht mit dieser Wunschliste auch eine Übersicht über die gewünschten und erfüllten Änderungen. Zur Funktionsweise: - Jeder (Gäste und Registrierte) kann einen Wunsch abgeben - Jeder kann für einen bereits eingestellten Wunsch voten und ihn damit nach oben befördern - Registrierte können nur 1x voten, Gäste (leider) unbegrenzt oft Bitte trotzdem nur 1x pro Wunsch voten! - Zu jedem Wunsch kann ein Kommentar, unabhängig vom Voting, abgegeben und eventuell der Wunsch diskutiert werden - Wem die zahlreichen Kategorien nicht ausreichen, der nutzt bitte die Kategorie "Weiteres" oder schlägt HIER in den Kommentaren weitere Kategorien vor Viel Spaß! » Wunschliste
GooglePhone
In wenigen Monaten, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, wird das iPhone von Apple in einigen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland und Österreich, erhältlich sein. Doch nicht nur durch den neuen iPod Touch könnte sich Apple hausintern das Geschäft vermiesen, sondern auch das GooglePhone könnte die Käuferlust stark bremsen. Details sollen schon in dieser Woche folgen. Mittlerweile gilt es schon als so gut wie gesichert dass das GooglePhone, in das inoffiziell schon einige 100 Millionen $ gesteckt worden sind, in naher Zukunft erscheinen wird. Das GPhone ist mittlerweile ein genauso offenes Geheimnis wie es das iPhone lange Zeit vor seinem Release gewesen ist. Die Geschichte könnte sich also, zum Schaden von Apple, noch einmal wiederholen - inklusive dessen dass das GooglePhone alles bisher da gewesene inklusive iPhone in den Schatten stellen könnte. Ausgerechnet die Österreichische Zeitung OÖ-Nachrichten will nun erfahren haben, dass Google in der nächsten Woche (oder diese Woche, je nachdem wie man es sieht ;-)) Details zu seinem eigenem Mobiltelefon nennen oder es sogar offiziell vorstellen wird. Zu welchem Anlass, Pressekonferenzen oder Messeauftritte sind zur Zeit nicht geplant, nennt die Zeitung aber nicht. Hoffen wir mal dass aus dem GPhone nicht ein zweites Presentations oder JotSpot wird - auf deren Release dürfen wir wohl auch noch bis zum St. Nimmerleintag warten... » Artikel bei OÖNachrichten [thx to: Longbottom]
Google Ich nutze die Google History in der vollen Bandbreite, also auch mit der neuen Web History - sprich ich informiere Google über jede einzelne Seite die ich angesurft habe. Normalerweise ist die Google-User-Beziehung ein Geben und Nehmen. User gibt Daten, Google gibt Speicherplatz, Tools und Lebenserleichterungen. Aber bei der Web History gebe ich Google zur Zeit sehr viel mehr als es mir zurück gibt... Mein kompletter Surfverlauf ist für Google ein sehr kostbares gut, eine Datenquelle von der jede andere Suchmaschine bzw. Personalisierungs-Webseite nur träumt. Jeder einzelne Klick den ich tätige wird seit einigen Monaten direkt an Google gesandt und wahrscheinlich in Mountain View auch fleißig ausgewertet. Google kann damit sehr viel besser personalisierte Anzeigen einblenden und damit den Gewinn, den es mit meinem Klicks macht, maximieren. Doch was gibt Google mir dafür zurück? Eine Liste der Webseiten auf denen ich gesurft habe. Toll, das bietet mir der Verlauf in meinem Browser - sofern eingeschaltet - auch. Noch dazu sind bei Google nicht alle Webseiten gelistet, https-Seiten sucht man vergebens, heruntergeladene Dateien erscheinen genauso wenig wie Webseiten auf denen man via SSL-Verbindung gesurft hat. Und auch die Benutzeroberfläche hat jede Menge Lücken zu bieten: - Surft man wiederholt auf einer Webseite, erscheint ein Text ala "visited 4 Times". Diese Information wäre vielleicht nützlich wenn ich sehen könnte WANN ich auf diesen Webseiten gesurft habe. Aber das ist weder verlinkt, noch lässt es sich über die Suchfunktion herausbekommen - von daher sinnlos - Klicks auf eine Unterseite einer Site werden nicht immer erkannt, so dass diese teilweise als neu angesurfte Seite eingeordnet werden - Die Suchfunktion ist völlig sinnlos: Ich habe damit noch nie eine angesurfte Webseite wiedergefunden. Die Suche nach einem bestimmten Keyword ergibt 0 Treffer, die händische Suche im Verlauf hat aber ergeben dass die angesurfte Webseite abgespeichert war - Überhaupt sieht die ganze Benutzeroberfläche so aus als wenn sie ein Googler in der Mittagspause schnell zusammengefrickelt hätte Verbesserungsvorschläge: Umfangreiche Statistiken: » Ich möchte gerne sehen WANN und wie oft ich auf einer bestimmten Webseite gesurft habe, inklusive Statistik ob das eher morgens oder abends war » Ich möchte sehen von welcher Seite aus ich auf eine andere Seite gekommen bin, bzw. eine Refer-Statistik » Ich möchte eine Surf-Session-Statistik. Zum Beispiel möchte ich sehen, dass ich immer wenn ich heise.de angesurft habe auch bild.de angesurft habe. Außerdem möchte ich sehen zu welcher Tageszeit ich die meisten Webseiten ansurfe » DIE Killerstatistik: Auf wieviele neue Seite - die ich jetzt ständig besuche - hat mich eine bestimmte Seite geführt? Sprich, welche Seiten habe ich über eine bestimmte Seite kennengelernt. Beispiel: von heise.de wurde ich das allererste mal auf youtube.com aufmerksam gemacht. Seitdem surfe ich dort ständig - heise hat also YouTube für mich supportet. Daraus könnten dann noch weitere schöne Statistik-Bäume gemacht werden, das Potenzial ist riesig und wäre sicherlich eine nette Spielerei Suchfunktion mit CSEs Mit den CSEs hat Google ein schönes Werkzeug dazu geschaffen sich in wenigen Sekunden eine eigene Suchmaschine zusammenzubasteln. Warum wird nicht für meine History automatisch eine CSE generiert mit der ich alle Webseite die ich je besucht habe durchsuchen kann? So oft passiert es mir dass ich einige Satzteile noch im Kopf habe aber die Seite niemals wieder finde... mit so einer CSE würde ich alles in sekundenschnelle wieder finden! Ähnliche Webseiten Auf welchen Webseiten surfen User die einen ungefähr gleichen Webverlauf haben wie ich? So eine Funktion gibt es zwar schon in der History, aber bisher haben die Webseiten mich so gut wie nie angesprochen - das dürfte daran liegen dass bisher nur die Suchen und nicht die Surfverläufe dafür ausgewertet werden. Ich denke damit könnte man so einige neue Webseiten entdecken die man dann auch öfter mal besucht. -- Mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein, für die Kreativität ist ja schließlich auch Google verantwortlich. Ich hoffe aber dass ihr, und vielleicht auch die mitlesenden Googler, wisst was ich meine. Hinter diesen gesammelten Daten steckt soviel Potenzial und es könnten Tonnen von Statistiken damit aufgestellt werden - das sollte genutzt werden. Denn im moment sieht es wirklich so aus dass das Geben-Nehmen-Spiel eher zu Gunsten von Google verläuft, was relativ untypisch ist. Der einzige Grund warum ich die Web History aktiviert habe ist, dass ich auf ein baldiges Update hoffe und darin auch die Daten der Vergangenheit auswerten möchte.
Google Contacts
Bisher hat es Google nicht geschafft ein vernünftiges Adressbuch mit einigen Standard-Funktionen auf die Beine zu stellen. Es wäre sicherlich nur eine Arbeit von wenigen Tagen die Kontaktliste von Google Mail zu lösen, daraus eine eigenständige Funktion zu machen und diese um einige Details zu erweitern - aber bei Google passiert nichts. Mit Google Contacts könnte man aber noch sehr viel mehr anstellen... Alle Kontakte auf einen Blick Das Adressbuch von Google Mail ist eine gute Grundlage, müsste aber um sehr viele Einträge erweitert werden. Google Contacts könnte ein eigenständiger Service werden in dem jede Person gelistet wird mit der man irgendwann einmal irgendwie in Kontakt gestanden hat. Dazu zählen nicht nur eMail-Kontakte, sondern auch die Kontakte von Orkut, YouTube, Google Documents oder vielleicht sogar Webmaster der Seiten auf denen man surft. Jeder dieser Kontakte müsste dann erst einmal in eine grobe Kategorie untergebracht werden wie z.B. "Familie", "Freunde", "Kontakte" - wobei unter dem Punkt "Kontakte" die Personen gelistet sind von denen man vielleicht garnicht was dass man mit ihnen Kontakte gehabt hat. Wenn ich z.B. ein externes Dokument von Google Docs aufrufe dann könnte die Person die dieses Dokument erstellt hat in diese Liste automatisch eingefügt werden. Google Contacts als Social Network Jeder mit einem eigenen Google-Profil sollte die Möglichkeit haben alle beliebigen Informationen über sich selbst einzutragen und eventuell eine Art Visitenkarte zu erstellen. Zu jeder einzelnen Information, vom Geburtsdatum über die Schuhgröße bis zum Lieblingsessen, sollte außerdem eingestellt werden können ob sie jeder sehen darf, nur Freunde sie sehen dürfen oder diese Informationen privat bleiben sollen. Außerdem sollte man die Möglichkeit haben einem Kontakt-Profil selbst noch eigene Informationen hinzuzufügen wie z.B. eine alternative Handynummer die nur für Freunde zugänglich ist. Diese Information wird natürlich nicht auf der öffentlichen Profil-Seite angezeigt. Sharing So eine Contacts-Seite könnte auch eine wunderbare Sharing-Zentrale für alle Google Services werden. Mittlerweile kann man schon seine Termine, seine Dokumente, seine Videos und Fotogalerien nur mit bestimmten Kontakten teilen. Google Contacts könnte all diese Sharing-Einstellungen zusammenfassen und eventuell bestimmten Personen dauerhaft einen kompletten Zugang zu einem bestimmtem Service anbieten. Die Web-Visitenkarte Auf der eigenen Profil-Seite sollte jeder User die Möglichkeit haben sich selbst ein wenig vorzustellen. Dazu gehören nicht nur die öffentlichen Profil-Einträge, sondern natürlich auch die Möglichkeit die eigenen Web-Aktivitäten - soweit gewünscht - ein wenig offen zu legen. Eine kleine Fotogalerie oder ein Lebenslauf für interessierte Firmen sowie ein kurzes Vorstellungsvideo wären sicherlich von Vorteil. So könnte aus der eigenen Profil-Seite eine Art Online-Visitenkarte werden die man immer dabei hat und jeder neuen Person mit der man in Kontakt tritt sofort einen kleinen Einblick über die Interessen und die Aktivitäten der einzelnen Person gibt. Eine Funktion um mit der Person sofort via Mail oder Chat (wenn online und im Profil aktiviert) in Kontakt zu treten ist dabei natürlich selbstverständlich. Viele Social-Network Seiten haben das schon vorgemacht, aber Google ist eines der wenigen Firmen dass die volle Bandbreite aller Informationen liefern kann - und das schon seit langer Zeit. Warum dieses Potenzial nicht genutzt wird verstehe ich aber bis heute nicht... Zusammen mit Google Central wäre das eine wunderbare Zusammenfassung aller Angebote - und genau das ist doch seit langer Zeit eines der Hauptziele von Google. Also los!