GDrive Seit Jahren gibt es Spekulationen über das GDrive. Nachdem vor allem im Juli 2006 die Gerüchte immer stärker wurden, kam lange nichts neues bis vor wenigen Tagen, bekannt wurde, dass das GDrive seit 5 Jahren einsatzbereit ist. Gerade stieß ich bei blogoscoped.com auf einen Beweis, dass GDrive vielleicht in Google Apps eingesetzt wird, oder anderes herum GDrive ein Teil von Apps wird.Hier ein Screenshot: GDrive disable
Durch eine kleine Änderung der Parameter hat es Tony Ruscoe geschafft, den Google Apps vorzugaukeln eine Zugangsberechtigung für das GDrive zu besitzen und dieses folglich auch deaktivieren kann. Durch folgende URL, den Domain-Namen müsst ihr durch euren ersetzen, kann das ganze reproduziert werden: https://www.google.com/a/cpanel/googlewatchblog.de/DisableService?service=www10Ich denke damit ist die Existenz des GDrives wohl endgültig bewiesen. Interessanterweise scheint man hierfür wirklich den Namen "GDrive" verwenden zu wollen - fragt sich nur was dann aus dem Shared Storage Programm wird... Und wie wird das ganze bei den Apps eingebunden? Um Dateien im Netzwerk tauschen zu können? Das wird wieder mal ein spannendes Thema ;-)[Google Blogoscoped][Gastartikel von: Pascal, erweitert von Jens]GoogleWatchBlog » Themenübersicht: Das lange Warten auf das GDrive
Google Googles Suchbox sieht von Natur aus unscheinbar aus. Wir geben den Suchstring ein, warten 1 Sekunde und bekommen eine Liste mit Ergebnissen präsentiert - alles ganz easy, kann jeder. So denken wohl 99% der (DAU?)-User - aber wie läuft so eine Google-Suche wirklich ab? Was passiert im Hintergrund und wieviele tausend Server setzt der kleine "Google Search"-Button in Bewegung?Portfolio.com hat sich einmal die Mühe gemacht das ganze in 10 Schritten zu ordnen und diese ausführlich zu erklären. Ich habe das ganze für euch hier auf deutsch übersetzt:1. Die Suchanfrage Alles beginnt mit der Eingabe einer mehr oder weniger sinnvollen Suchanfrage.2. Die Suche nach dem Cluster Die Software im Hintergrund wählt automatisch den Cluster aus welcher die Suche durchführen wird. Die Auswahl basiert unter anderem auf der geographischen Nähe zum User und auf der aktuellen Auslastung.3. Der Cluster Die Suchanfrage wird an den Cluster gesendet und dort weiter verarbeitet4. Die Web-Server Die Such-Software gibt einigen Hundert bis Tausend Rechnern jetzt die Aufgabe nach der Anfrage zu suchen - mit Teamarbeit kommt man schneller ans Ziel ;-)5. Index Server Die einzelnen Rechner durchsuchen jetzt den Index-Server nach passenden Dokumenten zum Suchbegriff. Beliebte Suchanfragen werden für einige Stunden zwischengespeichert um sie nicht jedes mal neu ausführen zu müssen.6. Document Server Sind die nötigen Dokumente dann gefunden, werden der Titel, der Textauszug und einige weitere Daten aus dem jeweiligen Suchergebnis vom Dokument-Server geladen. Dieser enthält die eigentlichen Daten und eine komplette Kopie des öffentlich zugänglichen Internets.7. Rechtschreibkorrektur Nachdem die Suchergebnisse zusammengestellt sind, wird noch einmal eine Qualitätskontrolle durchgeführt. Hat sich der User vielleicht vertippt? Gibt es mehr Ergebnisse wenn die beiden Worte zusammengeschrieben werden? Für solche Aufgaben wird die Suchanfrage noch einmal durch den "Spelling Server" gejagt. Dieser gibt dann eventuell einen besseren Suchvorschlag zurück der dann oberhalb der Suchergebnisse präsentiert wird.8. AdWords-Server Damit die ganze Mühe und Arbeit der Server nicht umsonst war, müssen die Suchergebnisse noch monetarisiert werden. Die Suchanfrage wird noch ein drittes mal über die Server gejagt, diesmal auf der Suche nach passenden AdWords-Anzeigen.9. Page Builder All diese Informationen werden vom Page Builder jetzt noch schon säuberlich in eine HTML-Datei verpackt und können endlich an den Browser zurück geschickt werden - im bekannten Google-Design.10. Voila Und all das passiert in weniger als einer halben Sekunde...» Portfolio.com: How Google Works
Docs and Spreadsheets Die meisten User nutzen Google Docs & Spreadsheets in dem Glauben, dass ihre Dokumente privat sind und diese niemand sonst zu Gesicht bekommt - so lange man niemanden dazu einlädt. Zwar sind die Dokumente für niemanden zugänglich und auch Google wertet die Inhalte bisher nicht weiter aus oder verkauft sie weiter - aber in den AGBs hält sich Google genau diese Möglichkeiten offen...Auszug aus den D&S-AGB:
11. Von Ihnen gewährte Lizenz für Inhalte11.1 Ihre Urheberrechte sowie alle anderen Rechte, die Sie bezüglich der von Ihnen in den oder über die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte innehaben, verbleiben bei Ihnen. Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte. Diese Lizenz dient ausschließlich dem Zweck, Google in die Lage zu versetzen, die Services darzustellen, zu verbreiten und zu bewerben; sie kann für bestimmte Services, wie in den Zusatzbedingungen für die entsprechenden Services festgelegt, widerrufen werden.11.2 Sie stimmen zu, dass diese Lizenz Google auch das Recht einräumt, entsprechende Inhalte anderen Gesellschaften, Organisationen oder Personen, mit denen Google vertragliche Beziehungen über die gemeinsame Erbringung von Diensten unterhält, zugänglich zu machen und die Inhalte im Zusammenhang mit der Erbringung entsprechender Dienste zu nutzen.11.3 Ihnen ist bekannt, dass Google bei der Durchführung der für die Bereitstellung der Services an unsere Nutzer erforderlichen technischen Schritte (a) Ihre Inhalte über verschiedene öffentliche Netzwerke und in unterschiedlichen Medien übermitteln oder verbreiten kann; und (b) an Ihren Inhalten Änderungen vornehmen kann, die in Anpassung an die entsprechenden verbindenden Netzwerke, Geräte, Dienste oder Medien erforderlich sind. Sie sind damit einverstanden, dass diese Lizenz Google zur Vornahme entsprechender Handlungen ermächtigt.11.4 Sie bestätigen und gewährleisten gegenüber Google, dass Sie über sämtliche zur Gewährung der oben beschriebenen Lizenz erforderlichen Rechte, Vollmachten und Befugnisse verfügen.
Jemand der sich als Googler ausgibt, hat das ganze folgendermaßen verteidigt:
To be clear, Google will not use your documents beyond the scope that you and you alone control. Your fantasy football spreadsheets are not going to end up shared with the world unless you want them to be.
Wir als User müssen also einfach darauf vertrauen dass unsere Daten wirklich so geheim und geschützt sind wie wir es erwarten. Google wird eure Dokumente natürlich nicht öffentlich zugänglich machen oder verkaufen - viel mehr kann ich mir vorstellen dass es bald APIs geben wird die die direkt auf die Dokumente zugreifen können. Das wären dann die Anwendungen dritter für die die Daten zugänglich sein sollen - hoffe ich doch.Mal ehrlich, wieviele von euch haben die AGB während der Registrierung gelesen? ;-)» Docs & Spreadsheets AGB » GWB: Google erst ab 18 Jahren[Basic Thinking]Nachtrag: » Docs & Spreadsheets-AGB: Google rudert zurück
JotSpot -> Google Wiki
Morgen ist der heiß ersehnte 5. September - der Tag an dem Apple sein Geheimnis lüftet, höchstwahrscheinlich Google Presentations gestartet wird - und vielleicht auch der Tag an dem das vor knapp einem Jahr von Google übernommene JotSpot neu gestartet wird. Und zwar innerhalb der Google Apps und wahrscheinlich unter dem Namen Google Wiki.Ein User im Blogoscoped-Forum hat herausgefunden, dass der Projektname "jotspot" für die Google Apps freigeschaltet ist und eine Fehlermeldung, statt einem 404-Error, zurückliefert. Außerdem wird auch das zukünftige Logo der Anwendung angezeigt, und dies verrät uns dass die Anwendung Google Wiki heißen wird. Die verlinkte Seite beta.pages.google.com/a/DOMAIN ist noch nicht online, nährt aber Gerüchte dass JotSpot bzw. Google Wiki den Google Page Creator ersetzen soll.Page Creator-Ersatz? Ich glaube aber nicht dass man den Page Creator ersetzen wird, vorallem nicht durch die Wiki-Anwendung. Mit dem Wiki lässt sich sicherlich auch eine Webseite zusammenbasteln, aber trotzdem haben die beiden Anwendungen völlig verschiedene Grundsätze und sind meiner Meinung nach nicht miteinander kompatibel.Google Wiki als Einzelanwendung? Viel interessanter ist aber die Frage, ob das Google Wiki auch außerhalb der Google Apps gestartet wird. Ich könnte mir vorstellen dass einige Anwendungen eine Wiki-Funktionalität bekommen werden, aber an einen kompletten Release von Google Wiki glaube ich nicht. Es nützt nichts wenn sich jeder User ein eigenes Wiki anlegt und dass am Ende doch nicht pflegt - da würde für Google ein riesiger Datenfriedhof entstehen, der noch dazu zu 99% aus kopierten Wikipedia-Artikeln besteht.In einem Unternehmen sieht das natürlich ganz anders aus. Hier können spezielle Themen behandelt werden die nach außen hin vielleicht nicht so interessant sind, aber die Kommunikation der einzelnen Abteilungen untereinander fördern und verbessern kann. Neben den Mails, Chat und gemeinsam bearbeiteten Dokumenten entsteht so noch eine vierte Möglichkeit Informationen schnell und kompakt an möglichst viele Kollegen weiter zu geben.Die ersten Spuren von Google Wiki JotSpot Support-Seite
Schon im April ist das Support-Center von JotSpot aufgetaucht, war damals aber noch relativ leer. Mittlerweile sind die Support-Seiten gut gefüllt und lassen erahnen welche Funktionalitäten JotSpot bzw. Google Wiki besitzen wird. Im Support Center ist übrigens immer noch die Rede von "JotSpot" - die Entscheidung dass ganze "Google Wiki" zu nennen dürfte also erst in den letzten Wochen gefallen sein.-- Jetzt heißt es nur "abwarten und Tee trinken", morgen wird die Office 2.0-Konferenz eröffnet. Wenn Google innerhalb dieser Messe wieder keines der beiden Anwendungen startet, dann dürfen wir die Hoffnung darauf dass es jemals releast wird guten Gewissens aufgeben .p» Fehler auf der Login-Seite mit dem Wiki-Logo » JotSpot-Support-Seite[Google Blogoscoped]
Blogger-Auto
Wir kennen das Google Taxi und den StreetView NewBeetle, aber auch den Schweden der sein Auto mit dem leicht zu merkendem Nummernschild GOOGLE ausgerüstet hat. Es gibt noch sehr viel mehr Fahrzeuge von Googlern, Google-Fans und solche die es noch werden wollen. SeekXL hat eine ganze Reihe Fotos von Google Cars gesammelt - wirklich sehenswert ;-)» Google Cars[thx to: Pascal]