Health Lange haben wir nichts mehr von dem zur Zeit in Entwicklung befindlichen Google Health gehört. Vor einigen Wochen wurde zwar ein Health Blog gestartet, aber der hat keinerlei Aufsehen erregt oder sonst welche Spekulationen angeregt. Dass dieser Blog nicht ganz zufällig gestartet ist, zeigen erste jetzt aufgetauchte Screenshots von Google Health. In den vergangenen Tagen hat Google verschiedensten Vertretern der Gesundheitsindustrie einen Prototyp des neuesten Produkts vorgestellt und erstmals einen Einblick gegeben, worum es sich bei Health überhaupt handelt. Die bei dieser Präsentation gemachten bzw. vorgestellten Screenshots wurden freundlicherweise an Philipp Lenssen verschickt der sie in seinem Blog veröffentlicht hat. Die virtuelle Krankenakte Google Health soll nicht, wie anfänglich angenommen, eine Suchmaschine werden die bei Krankheiten helfen soll - das wäre wohl auch viel zu gefährlich - sondern eine virtuelle Krankenakte vorstellen. Statt Befunde, Röntgenbilder und ähnliche Dinge von Arzt zu Arzt zu schleppen, sollen all diese Dinge bei Google Health unter dem Google Account gespeichert werden. Krankheiten, Allergien, Befunde, Arztbesuche, Operationen und alle weiteren Dinge sollen hier auf ewig gespeichert und immer und überall abrufbar gemacht werden. Teilnehmende Ärzte können dann mit einem Knopfdruck auf die gesamte Krankenakte des Patienten zugreifen - vorausgesetzt der Patient hat den Arzt dafür freigeschaltet - und kann so im Notfall eine schnellere Diagnose und eventuell auch Behandlung durchführen. Eine verunfallte Person könnte etwa eine Art GoogleCard mit den Zugriffsinformationen bei sich tragen. Bei einem Unfall hat der Arzt so in Sekundenschnelle Zugriff auf alle Eventualitäten die berücksichtigt werden müssen. Aber nicht nur bei Notfällen kann dieses System zum Einsatz kommen, sondern auch beim einfachen Wechsel des Arztes, oder bei der Weiterleitung zu einem Spezialisten. Und natürlich auch beim abholen des Rezepts in der Apotheke. Screenshots: Google Health Screenshot
Die Anwendung ist in 2 Tabs geteilt. Einmal Profil und einmal Medizinische Kontakte. Im Profil werden alle Daten von der Person oder einem behandelndem Arzt eingetragen und dauerhaft gespeichert. Im Kontakte-Tab findet sich eine Liste aller Ärzte die auf diese Informationen Zugriff haben soll. Aber was passiert bei einem Unfall, wenn man nicht in der Lage den Arzt "freizugeben"...? Google Health Screenshot
Hier können die auftretenden Symptome eingetragen werden, die derzeit auftreten. Die Autovervollständigen-Funktion hilft dabei. Google Health Screenshot
Auf dieser Seite kann man zu seinem eigenem Profil entsprechende Ärzte oder Beratungsstellen finden. Dabei wird im Grunde schon vorgeschlagen zu welchem Arzt man mit seinen Beschwerden gehen sollte. Google Health Screenshot
In dieser Sektion können alle bekannten Allergien eingetragen werden. Wohl eine der wichtigsten Informationen bei einem Arztbesuch Google Health Screenshot
Hier können bevorstehende oder schon getätigte Operationen eingetragen werden. Google Health Screenshot
Unter dem Menüpunkt "test results" können alle bekannten Werte wie z.B. Blutgruppe, Cholesterinspiegel und ähnliche Dinge eingetragen werden. Google Health Screenshot
Hier können alle Krankheiten aufgezählt werden, gegen die man in der Vergangenheit geimpft worden ist. Wenn eine Impfung abläuft, informiert Google Health darüber. Google Health Screenshot
Ein einfaches Profil mit allen allgemeinen Daten wie dem Namen, Geburtsdatum sowie Größe und Gewicht. Google Health Screenshot
Auch die Krankheiten von Verwandten müssen natürlich bei einer Diagnose berücksichtigt werden, hier können sie eingetragen werden. Google Health Screenshot
Und schlussendlich, der Kontakte-Tab, hier kann eingetragen werden welche Doktoren Zugriff auf all die eingetragenen Daten haben dürfen. -- Das ganze klingt schon sehr futuristisch, da der User im Grunde seine komplette Gesundheit und dessen Pflege in die Hände von Google legt. Mein Impfbuch brauche ich also nicht mehr, ich verlasse mich blind darauf dass Google mich an die Spritze schon erinnern wird. Und ich verlasse mich darauf dass Google auf meine Daten aufpasst und ihnen dabei kein Fehler unterläuft. Nicht dass aus Blutgruppe A mal schnell Blutgruppe B wird und ich bei der nächsten Not-Transfulsion mein blaues Wunder erlebe... bzw. nicht...! Ich denke das ganze kann funktionieren und wird sich auch eines Tages durchsetzen. Aber spätestens dann wird der Google Account zum Heiligtum und man sollte noch besser darauf aufpassen dass niemand Fremdes darauf Zugriff erhält. Bleibt nur noch die Frage, wer Google diese mehr als persönlichen Daten anvertrauen möchte... [Google Blogoscoped]
GoogleWatchBlog
Ich habe gerade eben mal wieder ein bißchen mit Google Analytics gespielt und dabei einige interessante Daten gesammelt die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe alle Besuche von Google, Yahoo! und Microsoft innerhalb der letzten 2,5 Monate zurückverfolgt und daraus einmal eine kleine Statistik erstellt. Überraschungen garantiert ;-) Gut, der GWB mag jetzt nicht gerade aussagekräftig über die Surf-Gewohnheiten der Angestellten der 3 Internet-Riesen und deren Systemkonfigurationen sein, aber ich denke die Daten sind dennoch recht interessant: Googler: Besuche der Googler
Besuche: 497 Wiederkehrend: 262 Suchmaschinen: Google (93), Ask (1) Verschiedene Seiten: 213 Standort: Mountain View (289), Hamburg (200), Amsterdam (6) Internetanbindung: DSL (206), T1 (5) Browser: Firefox (420), Opera (38), IE (36), Safari (1) Betriebssystem: Windows (490), Mac OS (6), Linux (1)
Die Googler scheinen sich allgemein sehr für ihren Arbeitgeber zu interessieren, bzw. dafür was die Netzgemeinde von den neuesten Entwicklungen hält. Mit 497 Besuchern stellen die Googler die absolute Mehrheit da, und mindestens 1x am Tag lässt sich ein Googler hier im Blog blicken. Auch die Anzahl der wiederkehrenden Besucher erfreut mein Blogger-Herz :-) Wie man sieht vertrauen die Googler auf die Technik aus dem eigenen Hause, setzen sie doch zu 99,9% nur ihre eigene Suchmaschine ein - und Ask kann man ja fast schon als Freund bezeichnen. Google ist auch die einzige Firma die sich hier mit dem Opera hat blicken lassen, und das dann gleich öfter als mit dem IE! Der Anteil von Linux als Betriebssystem hat mich dann jetzt auch wieder sehr verwundert. Gerade mal ein einziger Linuxer-Googler hat sich hier im Blog verirrt - die große Mehrheit nutzt die Software aus dem Hause Microsoft.
Microsofties: Besuche der Microsofties
Besuche: 78 Wiederkehrend: 54 Suchmaschinen: Google (12), Live (1) Verschiedene Seiten: 18 Standort: Redmond (9) Internetanbindung: T1 Browser: IE (62), Firefox (7) Betriebssystem: Windows (78)
Die Microsofties scheinen sich mehr oder weniger oft über den Lieblingskonkurrenten ihres Chefs zu informieren, mehr als die Hälfte aller Besucher hat den Blog noch ein weiteres mal besucht. Wenn Steve Ballmer sehen würde, dass von 13 Suchabfragen die zu diesem Blog geführt haben 12 von Google und nur eine einzige von der hauseigenen Suchmaschine gemacht worden sind, würden bestimmt so einige Stühle durchs Büro fliegen... Aber immerhin beim verwendeten Betriebssystem und dem Browser scheinen die Microsofties ihrem Chef zu folgen. Kein einziger hat sich hier mit Linux, Mac OS oder anderem blicken lassen - jeder nutzt Windows! Bei den Browsern sieht es für den IE auch noch sehr gut aus, aber selbst in den Microsoft-Büros ist der Firefox mehr oder weniger dicht auf den Fersen. Auf die Entwicklung IE/FF bin ich sehr gespannt und werde sie weiter verfolgen. Auch bin ich auf den ersten Besuch eines Microsoftlers ohne Windows gespannt - falls es den jemals geben sollte.
Yahoo!ler: Besuche der Yahoo!ler
Besuche: 16 Wiederkehrend: 5 Suchmaschinen: Google (2), Yahoo! (1) Verschiedene Seiten: 7 Standort: London (12) Internetanbindung: keine Angabe Browser: Firefox (6), IE (6) Betriebssystem: Windows (12)
Die Yahoo!ler scheinen sich am wenigsten über die Entwicklungen bei der Konkurrenz informieren zu wollen. Gerade einmal 16 Besucher, und laut den weiteren Statistiken sind das wohl nur 2 Personen, haben sich hier blicken lassen. Top-Referer und damit Haupt-Suchmaschine ist auch hier wieder Google. 2x wurden die Yahoo!ler über die Konkurrenz hierher geführt, nur 1x über die hauseigene Suchmaschine. Bei den verwendeten Browsern verlässt man sich bei Yahoo! auf Firefox und dem Browser aus dem Hause Microsoft. Ob es sich dabei wohl um die Yahoo!-versionen der beiden Browser handelt? Leider lässt es sich nicht herausfinden... Als Betriebssystem kommt auch bei Yahoo! ausnahmslos Windows zum Einsatz, scheinbar hat auch Yahoo! noch nie etwas von Linux gehört ;-)
Und anschließend, um die Daten noch einmal in Relation zu setzen: Gesamtbesucher: Besuche aller Leser
Besuche: 195.184 Wiederkehrend: 55.542 Suchmaschinen: Google (86.172), AOL (427), Yahoo! (208), Live (159), Ask (53) Verschiedene Seiten: 12.912 Standort: D/A/CH (156.774/11.486/10.855), USA (2.348), Japan (1.689), Frankreich (1.470) Internetanbindung: DSL (69.506), Dialup (62.301), T1 (10.527), Kabel (9.723), ISDN (259) Browser: Firefox (115.665), IE (63.154), Opera (7.688), Safari (4.587) Betriebssystem: Windows (177.149), Mac OS (10.313), Linux (6.842) -- Ich denke damit ist sowohl Google als auch Windows als Marktführer in ihren Bereichen wieder einmal bestätigt ;-) P.S. Ich habe jeweils nur die Punkte mit den meisten Visits aufgelistet, sonst würde es diese Liste sprengen. Bemessungszeitraum: 1. Juni 2007 - 14. August 2007
Bekannterweise ist es nicht ganz so einfach einen Job bei Google zu ergattern - was nicht zuletzt an der Flut der Bewerbungen liegt die der arme Briefträger jeden Tag nach Mountain View schleppen darf. Trotz einiger hundert oder tausend Bewerbungen täglich, werden nur ca. 5-6 Bewerbungsgespräche am Tag geführt. Doch Google sucht sich seine Mitarbeiter auch auf einem ganz anderem Weg...
Google
Bei einigen Anwendungen führt Google intern eine Blacklist mit Wörtern bzw. Markennamen die bei einer Eingabe nicht verwendet werden dürfen. Das mag die Rechtsabteilung freuen, da man auf diesem Wege sicherlich vielen unnötigen Prozessen aus dem Weg geht, kann für den End-User aber ziemlich nervig werden. Ein paar Beispiele folgen. Bisher habe ich negative Erfahrungen mit AdWords und den Google Apps gemacht. AdWords
Vor ca. einem halben Jahr habe ich versucht eine AdWords-Kampagne für den GWB zu starten. Leider ist das schon beim erstellen der Kampagne gescheitert - wegen dem Wortteil "Google". Die Benutzung des Wortes "Google" wurde mir aber nicht nur im Anzeigentext, sondern sogar im Titel - also praktisch im Titel der beworbenen Seite - verboten. Ich habe bei Google um eine Ausnahmeregelung gebeten - und diese überraschenderweise auch nach einigen Tagen bekommen. Ab diesem Zeitpunkt hätte ich Anzeigen mit dem Titel "GoogleWatchBlog" schalten dürfen, leider durfte das Wort aber immer noch nicht im Anzeigentext vorkommen - dies wurde mir auch auf eine zweite Anfrage hin nicht erlaubt. Damit habe ich meine Pläne dann verworfen und Google einen potenziellen Kunden verloren. Natürlich wäre das Wort Google nicht unbedingt nötig - zumal der Name des Blogs wohl aussagekräftig genug ist - aber ich denke durch solche automatischen Sperren kann man sich auch einige Kunden vergraulen. Philipp Lenssen ist dies jetzt sogar mit den Worten "The Brain" passiert. Ich fände es besser wenn Google vor der Benutzung warnt, dem User aber dennoch die Möglichkeit gibt mit diesem Wort zu werben - dafür aber auch alle daraus eventuell folgenden Rechtsstreitigkeiten auf die eigne Kappe nimmt. Apps
Ähnliches habe ich leider auch vor einiger Zeit mit den Google Apps erlebt. Auf meiner alten Domain, jmboard.com, waren die Google Apps installiert und liefen problemlos. Jetzt wollte ich mir vor etwa 4-5 Wochen die Google Apps für die Domain googlewatchblog.de registrieren. 3x dürft ihr raten ob das funktioniert hat... Erst dachte ich, es liegt an der deutschsprachigen Domain - aber das war nicht das Problem. Das Problem ist mal wieder die verwendete Marke in der URL. Ich habe wieder einmal um eine Ausnahmeregelung gebeten, leider aber bis heute keine Antwort oder eine Freischaltung erhalten. googlewatchblog.de wird also wohl leider ohne die Apps auskommen müssen :-( Dass man die Markenrechte bei öffentlich angezeigten Werbebannern überprüft kann ich voll und ganz verstehen. Aber warum wird denn eine Domain - die immerhin in _MEINEM_ Besitz ist, angekreidet und mir die Benutzung dieses Dienstes verboten? Google (und deren Rechtsabteilung) hat nichts gegen die Domain, also sollte dem nichts im Wege stehen. Die Hoffnung auf eine Antwort habe ich aber trotzdem aufgegeben... -- Habt ihr schon ähnliches mit anderen Marken bei einem Google-Dienst erlebt? Oftmals kommt es ja auch vor, dass der Firmenname eher zufällig durch den Titel einer Webseite gebildet wird - ich denke hier wird es schon einige Kuriose Fälle gegeben haben :-D [Inspiriert von: Google Blogoscoped]
Die Software-Sammlung Google Pack kann mal wieder mit einer neuen Perle in seinem Installer aufwarten: Seit 2 Tagen ist Star Office von SUN im Google Pack enthalten und kann - entsprechende Bandbreite vorausgesetzt - in kürzester Zeit ohne großen Aufwand und vorallem _kostenlos_ die Office-Software auf seinen PC holen.
Google Mail - Picasa Web Albums Test
Schon beim Start von Shared Storage habe ich gefragt, was Google mit den gespeicherten Daten anstellt, wenn das Speicherplatz-Abo nicht verlängert wird. Eine wirkliche Antwort darauf gibt es wohl erst in einem Jahr - wenn die ersten Abos auslaufen - aber ein früherer Web Albums-Support-Eintrag lässt übles ahnen... Bekanntlich konnte man den Picasa Web Albums schon seit längerer Zeit Speicherplatz dazukaufen. Damals stand dazu folgender Eintrag im Support-Center (mittlerweile gelöscht):
If I cancel my subscription for additional storage, what will happen to my photos? If you cancel your subscription at any time, your Picasa Web Albums account will revert to 250MB of free storage space, and any photos beyond the 250MB limit may be deleted.
Nach Ablauf der Speicherplatz-Frist werden die Fotos also, scheinbar ohne Vorwarnung, gelöscht. Dass der Eintrag mittlerweile gelöscht ist, lässt darauf schließen dass diese Praxis mittlerweile nicht mehr angewendet wird. Bleibt aber die Frage, was denn nun mit den Daten passiert wenn der Speicherplatz sich wieder verringert. Rein rechtlich ist es natürlich korrekt dass Google den Speicherplatz durch löschen der Fotos, bzw. auch der Mails, wieder frei gibt - keine Bezahlung, keine Leistung. Das widerspricht aber leider komplett Googles Firmenpolitik, nie wieder etwas löschen zu müssen und _ALLE_ Daten online abzuspeichern. Noch dazu gibt Konkurrent Yahoo! seinen Speicherplatz für Lau weg. Mein Vorschlag wäre: Google sollte die Daten nicht löschen, Speicherplatz haben sie doch eh genug, sondern einfach den User nicht mehr darauf zugreifen lassen. Wenn sich der User dann eines Tages dazu entschließt sein Abo zu verlängern, sind alle Daten wieder da. Eine bessere Lösung fällt mir im Moment nicht ein... [thx to: Franz Binder & Googlified]
Google Web History Book Search
Und wieder einmal wird ein weiterer Suchdienst in der Google Web History getrackt: Ab sofort werden alle Suchen bei Google Book Search protokolliert und sind später wieder nachvollziehbar. Leider werden nur ab jetzt getätigte Suchen angezeigt - frühere Suchen, die in der Web History via Toolbar gespeichert worden sind, erscheinen in der Liste nicht.
Orkut Die Scrap-Funktion von Orkut unterlag seit jeher designtechnisch sehr starken Einschränkungen, verschiedene Schriftfarben und einige Smileys waren auf lange Zeit das höchste der Gefühle - was die Verbreitung von ASCII-Art sicherlich stark gefördert hat. In einigen Tagen können in die Scraps auch Videos von YouTube, Fotos von Picasa Web Albums (wie erwartet) und weiteres eingefügt werden. Ab nächster Woche gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten, Fotos zu den Scraps hinzuzufügen: Angeben einer Bild-URL Bei der einfachsten Variante muss einfach nur die URL des Bildes in den Text kopiert werden, das Bild wird dann automatisch geladen und in dem Scrap angezeigt. Wahlweise kann man das Bild auch direkt mit HTML-Code einbinden - wobei die Googler hoffentlich daran gedacht haben nur das IMG-Tag zu aktivieren, und nicht etwa das JavaScript... Fotos hochladen Über den neuen Upload-Button kann ein Foto direkt zu Orkut bzw. zu den Picasa Web Albums hochgeladen werden. Genau wie bei Blogger.com werden die Fotos zusätzlich in den Web Albums als eigene Galerie angezeigt und wahrscheinlich auch dort gehostet. Die Frage ist wieder einmal nur, ob der User das auch wirklich will... denn die Option ist zur Zeit noch nicht deaktivierbar. Fotos von Picasa Web Albums einbinden Und wenn die Orkutler schon einmal Web Albums-Unterstützung eingebaut haben, dann kann man natürlich auch gleich direkt ein Foto aus einer Web Albums-Galerie auswählen und dieses in das Scrap integrieren. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn diese Funktion auch schon für das Passfoto-Zuschnitt-Tool aktiviert gewesen wäre. Weitere Möglichkeiten: Videos hinzufügen Videos von Google Video und YouTube können einfach durch das kopieren der Video-URL in das Scrap mit eingebunden werden. Orkut wandelt dies dann automatisch in den entsprechenden embedded-Code um. Podcasts / Audiodateien Audiodateien können genauso einfach per Angabe der URL eingefügt werden. Zum abspielen der Dateien wird wahrscheinlich der bei Google Mail und dem GReader zum Einsatz kommende Google Audio Player verwendet. embedded Objects Damit nicht nur Videos oder andere Dateitypen von YouTube oder GVideo integriert werden können, wird das embedded-Tag von Orkut ebenfalls unterstützt. Weiß jemand ob man durch embedded-Objekte irgendeine Sicherheitslücke ausnutzen könnte? -- Ich denke damit bietet Orkut die volle Bandbreite die man sich bei Scraps nur wünschen kann. Sicherlich wird auch die Formatierungs-Symbolleiste noch überarbeitet und mehr Funktionen bieten, aber davon ist zur Zeit noch nicht die Rede. » FAQ: Scraps-Formatierung » Ankündigung im Orkut-Blog
Google AdSense
Um die Qualität seiner Anzeigen noch weiter zu verbessern und auf den User zuzuschneiden, startet Google ein neues Testprojekt an dem standardmäßig jeder Surfer weltweit teilnimmt. AdSense-Banner sammeln ab sofort noch mehr Daten über den User, ordnen ihm eine einmalige ID zu und können so problemlos jeden User identifizieren. Wer dies nicht will kann sich mit 1 Klick aus dem Test verabschieden. Der jetzt angelaufene Test soll Google, und auch allen Mitbewerben, dabei helfen Anzeigen nicht mehr nur relevant auf die Webseite zuzuschneiden, sondern auch auf den jeweiligen User. Speziell wird das dann so aussehen, dass jemand der nie auf Anzeigen zum Auto-Kauf klickt, auch beim Besuch einer Auto-Seite keine Banner mehr aus diesem Themengebiet sehen soll - oder nur so wenige dass er nicht damit überschüttet wird. Bei Google träumt man also von komplett zugeschnittener Werbung, die genau weiß was der User möchte und ihm nur die passenden Anzeigen einblendet. Auf diese Art und Weise kann der Umsatz mit Anzeigen sicherlich noch einmal astronomisch gesteigert werden - das freut sowohl Google, als auch die Adsense-Kunden sowie die Inserenten die jetzt noch mehr potenzielle Kunden auf ihre Webseite locken können. Um dies zu erreichen sammelt Google ab sofort mit jeder Bannereinblendung folgende Daten von euch:
time: 0x431d2c87beb40 ad_placement_id: 105 ad_id: 1003 userid: 0x11da016337ba6232 client_ip: 0x480ee301 referral_url: "http://youtube.com/categories"
Diese Logs werden sowohl bei einem Klick auf einen Banner gesammelt, als auch bei einer einfachen Einblendung ohne irgendeine Interaktion. Wem das zu viele und zu eindeutige Daten sind, der kann sich mit einem Klick auf dieser Webseite austragen. Damit wird nicht nur die Sammlung von neuen Daten verhindert, sondern auch alle bisher gesammelten Daten werden sofort gelöscht und nicht weiter verwendet. Allerdings - so warnt Google - werden die Anzeigen dann nicht mehr die bisher gewohnte Qualität aufweisen und eventuell nicht mehr relevant sein. » Google Ad Serving Test FAQ » Aus dem Test austragen » Ankündigung im Google-Blog
Google Video
Der im Januar 2006 gestartete Google Video Store muss jetzt endgültig zu Gunsten von YouTube seine Pforten schließen. Im Zuge der langsamen Einstellung von Google Video ist dies jetzt ein weiterer großer Schritt und zeigt dass das Geschäftsmodell mit verkauften Online-Videos nicht zu funktionieren scheint. Die Einstellung des Video Stores ist für den 15. August geplant und wurde daher relativ kurzfristig angekündigt. Mit folgender Mail wurden die Kunden des Video Stores über die Einstellung informiert:
As a valued Google user, we?re contacting you with some important information about the videos you?ve purchased or rented from Google Video. In an effort to improve all Google services, we will no longer offer the ability to buy or rent videos for download from Google Video, ending the DTO/DTR (download-to-own/rent) program. This change will be effective August 15, 2007. To fully account for the video purchases you made before July 18, 2007, we are providing you with a Google Checkout bonus for $2.00. Your bonus expires in 60 days, and you can use it at the stores listed here: http://www.google.com/checkout/signupwelcome.html. The minimum purchase amount must be equal to or greater than your bonus amount, before shipping and tax. After August 15, 2007, you will no longer be able to view your purchased or rented videos.
Wer also in der Vergangenheit jede Menge Videos gekauft hat, sollte sie sich also schnell noch einmal ansehen und versuchen diese herunterzuladen - wobei ich nicht weiß ob das auch bei gekauften Videos funktioniert. Als kleinen Trost gibt Google jedem User einen CheckOut-Bonus von ganzen 2$, und dieser läuft auch noch in 60 Tagen ab... Interessant wird es auch werden, welche Änderungen sonst noch am 15. August stattfinden werden. Werden alle Videos von GVideo automatisch zu YouTube überspielt und das herkömmliche Google Video endgültig eingestellt? Anders kann ich mir nicht erklären warum Google den Zugang zu den gekauften Videos nicht einfach bestehen lässt. Die Schließung zeigt auch, dass das Geschäftsmodell mit den online verkauften nicht funktioniert und anscheinend nicht einmal zur Querfinanzierung der entstehendenen Kosten so einer Plattform ausreicht. Hoffen wir dass das aktuelle Geschäftsmodell mit werbung bei YouTube besser funktioniert. Viel mehr Möglichkeiten zum Geld verdienen auf seinen Videoportal hat Google ja sonst nicht mehr - und das wäre ein Milliardengrab... [Google Blogoscoped] Nachtrag: » Video-Store-Schließung: Google zahlt vollen Video-Kaufpreis zurück
Wer sich schon immer gefragt hat, was die Googler den ganzen Tag lang machen... Hier ist die Antwort! Fairerweise muss man dazu sagen, dass diese Murmel symbolisch noch einmal das ganze AdWords-Büro durchrollt hat, bevor es geschlossen wurde und das Team in eine größere Niederlassung umgezogen ist ;-)
Google Maps
Ein Google Maps Mashup der geschmacklosen Art hat die Los Angeles Times jetzt auf ihrer Webseite veröffentlicht: Mit dem Homicide Guide kann man sich, grafisch per Diagramm und Maps-Einbindung aufbereitet, ansehen an welchem Ort welche Person und auf welche Art und Weise ermordet worden ist. Homicide Guide
Die Daten sind nicht nur als Liste, als Diagramm oder als Kartenansicht verfügbar, sondern können auch komplett gefiltert und durchsucht werden. Aus den Daten geht also hervor dass sich 20-29jährige Männer vorallem am Sonntag vor Schusswaffen in acht nehmen sollten... Erschreckend dass die Karte vor roten Markern nur so strotzt... und dass an fast jedem Tag 5-6 Leute - manchmal noch mehr - in einem einzigen Bundesstaat der USA ermordet werden... » Homicide Map [Spiegel Online]
Google
Zwar ist Google gerade fleißig dabei dass Misstrauen der User in die Datenspeicherung der Suchmaschine mit Erklärungs-Videos abzubauen, aber dennoch möchten einige User in Zukunft lieber anonym suchen. Die Seite googlonymous.com bietet genau dies an und fungiert als Mittelsmann zwischen dem User und Google. Googlonymous
Die Startseite von Googlonymous ist nicht wirklich einladend, das eigentliche Suchfeld nimmt weniger als 1/3 der Seite ein - der Rest ist mit einem langen Text (den eh niemand liest) und einem Video gefüllt. Auch auf der Suchergebnis-Seite muss man - wie auf dem Screenshot zu sehen - auf so einige Features verzichten und fühlt sich leicht in die Zeiten von Lynx oder anderen Textbrowsern zurück katapultiert... Aber nichts desto trotz scheint die Seite ihre Dienste gut zu verrichten, zeigt werbefreie Suchergebnisse und hält euch vor Google anonym ;-) » googlonymous.com [thx to: hebbet]