Heute soll es kommen, nichts ist in den letzten Tagen mehr diskutiert als das mobile Telefon von Apple, das auch einen iPod und das Internet in der Westentasche vereint. Web: iPhone (81,000,000) News: iPhone (2.320) Bilder: iPhone (2,050,000) Für Google Fans ist das iPhone vor allem interessant, weil Apple sowohl spzielle Anwendungen für Google Maps, als auch YouTube auf das iPhone vorinstalliert hat, weitere Applikationen sollen laut Google CEO Eric Schmidt noch folgen. Vor allem im Bereich E-Mail ist zu erwarten, dass noch ein Zugang zu Google Mail geschaffen wird, da für die Applikation vorerst Yahoo! ins Boot geholt wurde, da deren Mailer IMAP unterstützt... Und hier gibt es ein leckeren iPhone-Kuchen zum Essen: iPhone Kuchen
Vor einigen Tagen hatte Google angekündigt die eigene Software so bald wie möglich für Linux anzubieten - und hier ist der erste Spross aus der neuen Linux-Familie: Seit heute steht Google Desktop für alle Linuxer bereit und kann mit allen Such-Features aufwarten die wir bereits von der Windows-Version kennen, die Sidebar fehlt allerdings noch.
Die Webseite von Googles Softwarepaket Google Pack wurde einem kleinen Redesign unterzogen und ist nun wesentlich übersichtlicher als vorher. War die Liste mit der zu installierenden Software bisher über die ganze Seite verteilt, kann man jetzt in einer kleinen Liste am anfang der Webseite sofort sehen welche Programme derzeit zur Verfügung stehen.
Picasa Mobile
Kurz nach der Veröffentlichung der Kartenansicht für die Picasa-Galerien hat Google noch eine mobile Version von Picasa Web nachgeschoben. Alle Fotos werden handygerecht im 128x96-Pixel-Format angezeigt und können vom Handy aus kommentiert werden. Besonders Funktionen wie einen Upload via Handy gibt es noch nicht, dürfte aber sicherlich in Zukunft nachgerüstet werden ;-) Wie das ganze dann auf dem Handy aussieht seht ihr bei Philipp Lenssen » Picasa Web Mobile » Liste der mobilen Google-Dienste [Google Blogoscoped]
Google
Zwar gibt es immer mal wieder kleine Sicherheitslücken aber im großen und ganzen hat Google die Sicherheit der Daten seiner User ganz gut im Griff und die eigenen Server zu einer Festung gemacht. Ein Eindringen von außen scheint also so gut wie unmöglich - aber wie sieht es von innen auf? Wer hat vollen Zugriff auf die Google-Server und eure privaten Daten? Wie sichert Google die Datensicherheit intern? Douglas Merrill von Google sagt dazu folgendes:
Wir beschränken den Zugriff auf die Daten mit verschiedenen Ansätzen. Zum Beispiel hat der Produktmanager der Google Maps keinen Zugriff auf die Daten die das Book Search Team gesammelt hat. Auf besonders sensible Informationen wie z.B. Kreditkarteninformationen oder persönliche Mails ist der Zugriff noch sehr viel stärker beschränkt. Es wird komplett aufgezeichnet wer wann auf welche Daten zugegriffen hat und was er damit angestellt hat. Diese kleine Gruppe von berechtigten Personen bekommt jeweils nur soviel Zugriff wie es unbedingt für die Arbeit erforderlich ist. Größtenteils wird der Zugriff auf die Daten auch soweit automatisiert dass kein direkter Eingriff in die Datenbank notwendig ist.
Hoffen wir dass das intern auch wirklich so streng geregelt wird. Fragt sich nur: Welche Person verteilt die Zugriffsrechte? [Google Blogoscoped]
Google Earth
Der Österreichische Autombil-Club ÖAMTC bietet auf seiner Webseite schon seit längerer Zeit aktuelle Stau- und Baustellen-Informationen an die sehr rege genutzt werden. Um diese Informationen jetzt noch besser darstellen zu können gibt es jetzt eine KMZ-Datei für Google Earth in der die Informationen für ganz Österreich live dargestellt werden. Außerdem wurde die Anzeige von Panoramio- und Wikipedia-Placemarks ein wenig verändert. ÖAMTC-Stauinfos ÖAMTC-Stauinformationen
Mit großen Baustellen-Symbolen auf der Karte werden die einzelnen Baustellen mit allen verfügbaren Details auf der Karte dargestellt. Dazu gehört nicht nur die genaue Angabe der Position der Baustelle, sondern auch bis wann sie voraussichtlich wieder verschwunden ist. Von aktuellen Verkehrsinformationen habe ich zur Zeit nichts gesehen, in ganz Österreich nicht - kann natürlich sein dass es derzeit keinen Stau gibt, aber das halte ich für unwahrscheinlich. Laut dem ÖAMTC nutzen viele Unternehmen in der Speditionsbranche Google Earth mit GPS-Unterstützung zur Ortung der eigenen Fahrzeuge, daher sind die Stau-Informationen dort genau richtig untergebracht und können bei der Einsatzplanung helfen. So lange Google dies nicht offiziell, so wie bei den Maps anbietet ist dies natürlich eine sehr gute Lösung. Schön wäre es wenn der Routenplaner von Earth jetzt noch dabei hilft genau diese Staus zu umfahren :-D » Stau-Datei herunterladen Panoramio & Wikipedia Panoramio-Placemarks
Nach der Panoramio-Übernahme wurden die Placemarks von der Webseite jetzt noch weiter in Earth integriert und werden standardmäßig angezeigt wenn man den "Geographic Web"-Layer aktiviert, einzelne Dienste davon abzuschalten ist jetzt nicht mehr möglich. Leider wurden aber auch die Symbole der einzelnen Dienste in bunte Pünktchen verwandelt, so dass man jetzt nicht mehr erkennen kann welche Information sich unter einem Placemark befindet. orange: Google Earth Community violett: Wikipedia blau: Panoramio Die bunten Punkte verwandeln sich bei näherem ranzoomen zwar wieder in die ursprünglichen Symbole, z.B. eine Kamera oder das Wikipedia-Logo, aber von der Ferne aus kann man jetzt leider nur noch mit Übung sehen welche Informationen für welchen Ort verfügbar sind. Wirklich sehr schade, sollte Google dringend wieder ändern. [thx to: Jakob & Fabian]
Google Gadget Ventures
Um die Erstellung von Google-Gadgets noch weiter zu fördern und auch mal einige Killer-Applikations-Gadgets im Angebot zu haben hat Google bisher so einiges versucht: Es gab Verschiedene Gadget-Wettbewerb die leider alle keine wirklichen Sensationen hervorgebracht haben. Um dies zu ändern stellt Google jetzt Preisgelder von 5.000 $ bis hin zu 100.000 $ bereit. Um die eigenen Gadgets weiter zu promoten wurde das Google Gadget Venture-Programm gestartet. Jedes Gadget dass mehr als 250.000 Pageviews pro Woche bekommt bringt dem Autor des Gadgets einmalig 5.000$ ein. Ein nettes Preisgeld für so eine doch recht kleine Anwendung. Und wem die Erstellung der Gadgets soviel Freude bereitet dass er gleich ein ganz Business drumrum aufbauen möchte, dem gibt Google eine Finanzspritze von 100.000$ - vorausgesetzt ist allerdings dass sich das Unternehmen nur mit der Erstellung von Google-Gadgets beschäftigt. Die Gründung eines solchen Unternehmens ist aber nur den Personen möglich die schon einmal ein Preisgeld von 5.000$ bekommen haben. Für mich klingt das ganze fast wie ein Hilferuf von Google an seine User, sich doch endlich mal mit der Erstellung von richtig guten Gadgets zu befassen, statt nur immer RSS-Feeds zu parsen oder einen Countdown anzubieten. Hoffen wir dass der Ruf erhört wird und wir demnächst jede Menge interessante Gadget geboten bekommen :-) » Google Gadget Venture » Ankündigung im Google-Blog [ZDNet-Blog]
Laut einem Bericht von HitWise steigt der Marktanteil von Googles Videoplattform YouTube immer noch genauso steil an wie in der Vergangenheit und läuft der Konkurrenz förmlich davon. Die Auswertungen haben ergeben dass YouTube einen höheren Marktanteil als 64 andere Videoseiten zusammen - welche das genau sind wird leider nicht erwähnt. Weiß jemand warum YouTube im Februar so einen Sprung gemacht hat?