Google Earth
Die von der Universität Stanford stammende Technologie wurde für die erste DARPA Grand Challenge 2005 entwickelt, in der ein unbemanntes Fahrzeug 131 Meilen quer durch die Wüste von New Mexico fuhr. Duch die automatisierte Generierung von 3D Modellen aus zusammengesetztem Bildmaterial wird es so in Zunkunft möglich die Lücken zwischen den bereits wenigen vorhandenen 3D Gebäuden zu füllen.Bisher war dies nur durch die mühevolle manuelle Konstruktion in SketchUp möglich. Erste Ansätze wie die 3D-Modelle von Berlin texturierten die automatisch generierten grauen 3D-Gebäude doch mit tatsächlichen Bildern der Gebäude wird eine wesentlich höhere Präzision und vor allem die individuelle Darstellung jeder Fassade basierend auf tatsächlichen Fotos der jeweiligen Gebäude.Auch Microsoft hat inzwischen eine entsprechende Technologie und hat aus großen Mengen von Bilddaten bereits erste 3D Modelle von Stadtteilen in kleinen Videos präsentiert. Bereits im letzten Jahr wurden große Anstrengungen initiiert, mit Kleinflugzeugen Luftbilder der meisten großen Städte der USA zu produzieren. Ein weiterer Ansatz sind mit GPS und Kameras ausgerüstete Fahrzeuge, die ganze Straßennetze abfahren und die Grundlage für bebilderte 3D-Modelle liefern.Im Herbst diesen Jahres findet übrigens wieder die DARPA Grand Challenge, dessen Ziel diesmal eine autonome Fahrt durch die Stadt sein wird. Diesmal sind auch Teams aus Deutschland dabei. Mal sehen welche Technologien für ganz andere Bereiche diesmal dabei so nebenbei heraus fallen...[Google Earth Blog]
Feedburner
Wieder einmal steht ein bekannter Webservice als potenzieller Übernahmekandidat für Google im Raum: Laut aktuell in Blogs kursierenden Gerüchte steht Google kurz vor der Übernahme von Feedburner, das zur Zeit 100 Millionen Dollar wert sein soll. Feedburner hat zur Zeit fast 420.000 Kunden die über 700.000 Feeds verwalten lassen und würde sich sehr gut in Googles Netzwerk integrieren.Feedburner-Funktionen Mit Feedburner kann man innerhalb von wenigen Minuten den Feed des eigenen Blogs oder der Webseite aufmotzen und mit Funktionen vollstopfen sowie umfangreiche Nutzungs-Statistiken erstellen ohne den Feed-Code zu verändern oder überhaupt Programmierkenntnisse zu besitzen. Der eigene Feed muss einfach nur in Feedburner eingetragen werden und den Rest erledigt das Tool ganz von alleine.Neben der Möglichkeit umfangreiche Statistiken über den eigenen Feed zu sammeln, Werbung in Feeds zu schalten, weitere Inhalte hinzuzufügen und das ganze auch noch in einer schönen Webansicht präsentiert zu bekommen eignet sich Feedburner auch für schwächere Server oder schlecht programmierte Anwendungen: - Der Feed wird automatisch geparst, auf Fehler untersucht und diese eventuell vollautomatisch behoben ohne dass der Webmaster oder Feedleser etwas davon mitbekommen - ganz nebenbei macht Feedburner den Feed dadurch auch für alle Anwendungen lesbar, was im Normalfall nicht bei allen Feeds funktioniert. - Bei schwachen Servern die mit einem hohen Anstum zurecht kommen müssen kommt es öfter einmal vor dass der Feed nicht erreichbar ist. wenn das genau dann passiert wenn die großen Feedreader ihren Datenbestand aktualisieren verpassen die User natürlich einiges. Feedburner hingegen speichert den Feed so lange temporär bis die Quelle wieder erreichbar ist - und da Feedburner sehr viel öfter den Feed abruft ist die Wahrscheinlichkeit immer aktuell zu sein hier sehr viel höher.Feedburner bei Google Meiner Meinung nach würde sich Feedburner wunderbar in die verschiedensten Google-Anwendungen wie z.B. Blogger, Google Reader und selbstverständlich auch Google Analytics integrieren.Blogger Blogger könnte seinen Nutzern endlich die Möglichkeit geben den Feed individuell zu gestalten und mit einigen Feedburner-Funktionen aufzurüsten sowie die Möglichkeit geben AdSense-Anzeigen auch in den Feeds zu schalten. Eine Nutzungsstatistik für den eigenen Feed wäre für die Blogger natürlich sicherlich auch nicht ganz uninteressant ;-)Google Reader Im Google Reader könnte die Feedburner die Aufgabe übernehmen, Statistiken für jeden beliebigen Feed anzuzeigen. Es wäre doch interessant zu sehen wieviele Personen die gleichen Feeds lesen und ob ein News-Feed tatsächlich so beliebt ist wie man immer gedacht hat. Voraussetzung ist natürlich dass der Feed durch Feedburner gejagt wird, aber das würde Google schon irgendwie durchdrücken und bald gibt es keine Feeds mehr ohne Feedburner.Google Analytics Am besten integriert sich das ganze natürlich in Google Analytics. Analytics quetscht zur Zeit den letzten Informationstropfen aus einer Webseite heraus den man sich nur wünschen kann, lässt aber Feeds völlig außer acht. Hier könnte natürlich die gesamte Feedburner-Oberfläche in Analytics aufgehen und einen eigenen Bereich darstellen. Ich denke durch die Verknüpfung der Website- und der Feed-Statistiken kann man noch einmal interessante Rückschlüsse ziehen.-- Dass Feedburner ein Übernahmekandidat ist, dürfte eigentlich schon lange klar sein - aber bisher konnte ich mich nie recht zwischen Yahoo! und Google unterscheiden. Da Google in der Vergangenheit noch nichts in Richtung Feed unternommen hat geschweige denn eine eigene Anwendung entwickelt hat, denke ich dass eine Übernahme von Feedburner sehr wahrscheinlich ist - nicht zuletzt weil zwischen den beiden Firmen in der Vergangenheit schon gute Beziehungen zu stande gekommen sind ;-)[Google Blogoscoped]
Google Apps
So langsam ist das Google Apps-Chaos perfekt: Erst gab es Google Mail for your Domain, dann Google Apps for your Domain, dann Google Apps for Education, dann Google Apps Premium und jetzt kommt noch ein neuer Typ - Google Apps Partner Edition dazu. Die neueste Version richtet sich vorallem an ISPs und größere Portale die ihren Usern mehr Komfort bieten möchten.Google Apps Partner
Die Google Apps Partner Edition ist eigentlich nur der nächste Schritt in Richtung Verbindung von Googles Anwendungen mit einer Domain oder einem Benutzerkreis. Seit letztem Jahr ist es möglich per Apps eine Domain zu registrieren und diese dann gleich mit Googles Tools auzustatten. Umgekehrt war es bisher für ISPs aber noch nicht möglich ihre Domains standardmäßig mit den Apps auzustatten. Genau für diesen Zweck ist die Partner Edition gemacht.Bei so gut wie jeder Domain ist ein installierter Webmailer schon an Board den die meisten Besitzer sicherlich nicht einmal kennen geschweige denn überhaupt kennen wollen. Sowohl vom Funktionsumfang als auch vom Design und der Leistung sind diese Mailer 10 Jahre in der Vergangenheit und bieten einem auch sonst absolut keinen Grund sich mit ihnen näher zu beschäftigen.Wenn man auf der eigenen Domain jetzt natürlich Google Mail installiert hat dürfte das ganze ein wenig anders aussehen, dann würden es sicherlich auch viele Personen benutzen und müssten nicht alle Mails weiterleiten oder per Outlook&co abrufen sondern könnten sie gleich online für alle Ewigkeit gespeichert lassen. Das gleiche gilt natürlich auch für alle weiteren Anwendungen wie Calendar, Docs, Talk & co von denen man auf standardmäßigen Domains noch nie etwas gehört hat.In Zukunft sollen ISPs und auch Portalbetreiber ihren Kunden den vollen Funktionsumfang der Google Apps anbieten können. Was das ganze kosten wird ist bisher noch nicht bekannt und teilt Google zur Zeit nur auf Anfrage per Mail mit. Das Angebot richtet sich eindeutig an größere Netzwerke - es ist die Rede von 1 Million und mehr Kunden - anscheinend hat Google wieder ordentlich Platz auf seinen Servern geschafft ;-)Wenn die Apps künftig sehr viel personalisierbarer sind, vorallem vom Design, könnte ich mir vorstellen dass so ein Angebot bei den Kunden recht gut ankommt und Google damit einen neue Einnahmequelle gefunden hat - ich bin gespannt auf die ersten Partner-Angebote :-D» Google Apps Partner Edition » Ankündigung im Google-Blog[thx to: Stefan2904]
Google Maps
Seit bei den Google Maps die gespeicherten Standorte eingeführt worden sind, besitzt das Suchfeld eine automatische Vervollständigungsfunktion. Wenn man jetzt immer wieder die gleichen Orte ansieht reichen wenige Buchstaben und der Ort wird wieder gefunden - leider muss man dazu die Adresse wissen und den Anfang des Straßennamens oder des Orts eintragen. Besser ist es, wenn man statt der Adresse einfach jedem Ort einem Namen gibt und ihn so noch leichter wiederfinden kann.Um einem Ort einen Namen zu geben reicht es, einmalig hinter der Sucheingabe in Klammern zu schreiben wie das Placemark heißen soll. Beispielsweise "Friedrichstraße 111, 10679 Berlin (Pizza)". Normalerweise müsste man jetzt "Frie..." eingeben und die Adresse erscheint ganz oben und wird automatisch vervollständigt. Glücklicherweise sucht Google aber auch einzeln in der Klammer, und so reicht wenn man "Piz..." eingibt und die Adresse wird ebenfalls gefunden.Ich denke wenn man sehr viele Orte hat die man sich immer wieder ansieht kann dieser gute Tipp von IOnut wirklich Gold wert sein ;-)[Google OS]
Blogger
Offline-Anwendungen beherrschen die Funktion der Auto-Speicherung schon lange, insbesondere die Programmpakete im Office-Bereich. Bei Online-Anwendungen hat diese doch sehr nützliche Funktion erst in den letzten Monaten Einzug gehalten und wird mittlerweile in immer mehr Angeboten integriert. Ab sofort speichert auch Blogger fast im Live-Modus den gerade eingegebenen Text.Autosave
Ich denke jeder hat schon einmal die Erfahrung machen müssen dass man einen schönen langen Text eingetippt hat und sich die Anwendung oder der PC dann einfach aufgehängt haben. Insbesondere Browser sind dafür bis heute relativ anfällig und haben sicherlich schon so manchen kreativen Artikel verhindert und in Luft aufgelöst. Ich denke nicht nur ich schreibe jeden längeren Text daher offline statt im Browser ;-)AutoSaving hat Google bisher in Google Mail, Google Office und seit neuestem auch beim Google Notebook eingeführt. Mit Blogger kommt dann vorerst die letzte Anwendung dazu die viel Text entgegen nimmt und noch keine Auto-Speicherungs-Funktion hatte.» Ankündigung im Blogger-Blog[thx to: Stefan2904]
Microsoft
Nun nimmt die Konzentration auf dem Werbemarkt immer mehr zu. Nachdem Google Doubleclick für 3,1 Milliarden US-Dollar gekauft hat, zieht Microsoft nach, die letzten Konkurrenten aus dem Markt aufzusaugen. Das ebenfalls mit in Seattle ansässige Unternehmen aQuantive beschäftigt 1100 Mitarbeiter in und ist das Mutterunternehmen von Avenue A Razorfish, der größten interaktiven Werbeagentur in den USA.Nach Microsoft Chef Steve Ballmer sei der Kauf von aQuantive der nächste Schritt bei der Entwicklung des Werbenetzes.Komisch nur, dass denen das nicht früher eingefallen ist... immerhin hat Microsoft schon lang die nötige Liquidität und wächst nicht erst seit kurzem in einen Markt hineinen, wie die schnell wachsende Suchmaschine Google. Hier wird der wesentliche Strategiewechsel des Unternehmens deutlich. Eine weitere klare Kampfansage, diesen Markt beherrschen zu wollen, oder ein Schritt zur Verteidigung ?Auch Yahoo hat sich kräftig bedient und Ende April für 680 Millionen US-Dollar RightMedia übernommen, nachdem Google den Konkurrenten DoubleClick vor der Nase weggeschnappt hatte.Nun bleibt noch das Unternehmen ValueClick übrig, das ebenfalls als potenzieller Übernahmekandidat gilt... die Aktie hat entsprechend reagiert und sprang um über 8 Prozent ins Plus und ganze Werbemarkt wird von der Phantasie nach oben gerissen.[heise.de]
Google Buchsuche
Nach und nach sollen auch Bücher in der Buchsuche zu finden sein, die noch nicht in eingescannter Version zum Lesen verfügbar gemacht wurden. Vielleicht ein Weg gegen die anhaltenen Widerstände von Seiten einiger Verlage und Autoren.Für solche Fälle wird dann nur das Cover angezeigt und Links auf Möglichkeiten das Buch zu kaufen. Außerdem gibt es inzwischen auch Links auf relevante Einträge in Google Scholar.Bei manchen Büchern hat Google den Inhalt nicht gescannt, aber Amazon ;)[Inside Google]
Google TalkEin Screenshot verrät, dass es vielleicht bald eine neue Funktion in Google Talk geben wird, mit der sich auch reguläre Telefone anrufen lassen. Die in der momentan verfügbaren Version von Google Talk noch nicht enhaltenen Schatflächen ?Show dialpad?, ?Call details? und ?Close? deuten auf dieses neue Feature hin.Screenshot
In dieser Google Apps Training Präsentation kommt der besagte Sceenshot vor.Dave Girouard, Leiter der Abteilung Google Enterprise deutete bereits im Dezember auf einen solchen Dienst hin: "Nachdem die Benutzer bereits Voice over IP Gespräche untereinander führen können, wird Google Talk von einer Integration mit den herkömmlichen Telefonsystemen, wie auch schon andere Voice over IP Clients gezeigt haben, deutlich profitieren."[ZDNet]