YouTube
Lange wurde darüber spekuliert wie Google die YouTube-Milliarden wieder reinholen und die ganze Videoplattform zu einem Gewinngeschäft ausbauen will. Der einzige annehmbare und für Google logische Weg ist dabei natürlich Werbung - und genau diese wird demnächst kommen. Schon in einigen Wochen werden in die höherwertigen YouTube-Videos Werbespots mit eingebunden.Was für Spots in den Videos angezeigt werden, wie lang diese sind, ob sie am Ende am Anfang oder in der Mitte angezeigt werden ist derzeit noch nicht bekannt. Die YouTubeler sind zur Zeit eifrig am testen wie man dem User Werbung interessant präsentieren kann ohne ihn vom eigentlich Videomaterial abzulenken oder gar für immer von YouTube zu vertreiben. Interessant wird auch die Frage sein, ob die Spots übersprungen werden können.Laut einem YouTube-Mitarbeiter werden die Spots vorerst nur in den Clips der "Premium Content"-User angezeigt, die ebenfalls an den Werbespots mitverdienen soll. Ob auf die Anzeigen geklickt werden kann oder diese nur angesehen werden müssen um Geld zu verdienen ist ebenfalls noch nicht bekannt. Ich hoffe dass YouTube es schaffen wird die Werbung nicht zu aufdringlich einzubauen und die große User-Basis nicht weiter bröckelt.Ich denke YouTube-Werbung kann wirklich nur im Player selbst geschaltet werden, denn spätestens beim embedded-Player ist die Werbung auf der Webseite eh hinfällig. Mein Vorschlag wäre, Spots erst bei Videos ab 1 Minute länge und sie sollten kurz - 5-10 Sekunden - lang sein und überspringbar sein. Bei längeren Videos, ab 30 Minuten, können die Spots ruhig auch einmal mittendrin geschaltet werden - allerdings sollte das wie bei Google Video markiert und ebenfalls überspringbar sein.Ich bin mal gespannt wie es dann schlussendlich aussehen wird, lange wirds ja nicht mehr dauern...» Bericht des YouTube-Mitarbeiters[Googlified]
Google
In der letzten Zeit bricht Google eine Superlative nach der anderen: Rekordstand der Aktie, weltweit bester Arbeitgeber, Milliardengewinne, einflussreichste Marke, wertvollste Marke der Welt und jetzt kommt auch noch der fürs Internet wichtige Titel meist besuchte Webseite der Welt dazu - und wieder einmal wurde Microsoft vom Thron gestoßen.Insgesamt hatte Google im März 528 Millionen Besucher, damit liegt man mit gerade mal 1 Million vor Microsoft aber mit großem Abstand vor Yahoo! Top3: Google: 528 Millionen Microsoft: 527 Millionen Yahoo!: 476 MillionenDas Microsoft soweit diese Liste seit Jahren angeführt hat liegt nicht zuletzt daran dass jeder Admin ständig seine Updates von dieser Webseite herunterladen muss - es handelt sich also um Zwangsbesuche oder Links in Microsoft-Software bzw. Startseite des IE usw. Google konnte die Spitzenposition nicht zuletzt durch die YouTUbe-Übernahme erreichen - denn dieser Traffic wird jetzt ebenfalls mit eingerechnet.[heise]
AdSense
Das geniale an AdSense und AdWords ist, dass jeder mit wenig Aufwand eine Werbekampagne für die eigene Webseite erstellen kann und diese sofort Millionen von Usern präsentiert wird. Natürlich lässt sich diese hohe Verbreitung auch zum verteilen von schadhafter Software genutzt werden - Google kontrolliert zwar ständig die Links, aber manchmal eben viel zu spät...Für die Entwickler von Spyware- oder Malware-Software lohnt sich das Geschäftsmodell Google AdWords natürlich. Mit vergleichbar wenig Geld erreicht man eine bestimmte Zielgruppe, drängt ihnen die eigene Software via Download oder Sicherheitslücke im Browser auf und der User bekommt fortan Werbung eingeblendet, Software installiert die er garnicht möchte oder wird ständig auf gesponsorte Seiten weitegeleitet - ein lukratives Geschäft.Um so etwas und die Verbreitung von pornographischen, volksverhetzendem und sonstigem bedenklichem Material auf Webseiten die in Googles Werbenetzwerk beworben werden zu unterbinden gibt es eine eigene Abteilung die den ganzen Tag damit beschäftigt ist die Links zu überprüfen für die Google selbst wirbt. Doch bei der Masse an Links ist dies natürlich zeitnah kaum möglich - allerdings werden neu eingereichte Anzeigen sofort geschaltet.In einem Beispielfall war der Text der Anzeige selbst ganz und garnicht verdächtig, die Webseite auf die weitergeleitet wird aber natürlich schon. Bei einer Suche nach "betterbusinessbureau" (wer gibt das schon ein? .p) wurde ganz oben als Sponsored Link die Website BBB.org angegeben welche eben solche Malware verbreitet. Laut eigenen Aussagen war diese Werbung über 14 Tage lang aktiv - man kann also nicht von einer schnellen Kontrolle durch Google reden.Zwar tut Google mittlerweile einiges gegen solche Webseiten, Warnungen in der Websuche und auch in Google Desktop, aber in dem Werbenetzwerk scheinen diese Filter noch nicht angekommen zu sein. Ich denke dass man sich auch über so etwas Gedanken machen sollte, vorallem wenn das Werbenetzwerk auf andere Bereiche wie Print, Radio und TV ausgeweitet wird...[BloggingTom]
Google
Nicht durch vollständige Deaktivierung der Suche, aber abhängig von einer Altersverifikation will die südkoeranische Regierung Kinder vor Pornographie schützen. Über 200 solcher Angebote von südkoeranischen Firmen mit ausländischen Hostern werden bereits gänzlich blockiert. Nun habe die Regierung bereits eine Vereinbarung mit Google geschlossen, nach der Begriffe wie "nackt" oder "Sex" nur noch nach einer Altersverifikation suchbar sein sollen.Die Volljährigkeit ist in Südkorea mit 20 erreicht. Doch gesetzliche Regelungen, Inhalte zu filtern gibt es nicht. Bisher weigerte sich Google wehement gegen den Einsatz von Filtern für die Suche. Lois Kim, Pressesprecher von Google in Südkorea dementierte Filtermaßnahmen. Allderdings würden der Regierung verschiedene Möglichkeiten vorschlagen, um Minderjährige vor pornographischen Inhalten zu schützen.Wieder mal typisch Google für ein Problem eine strukturierte Lösung mit anzubieten, ohne gleich stupide drauf zu schlagen. Man sollte dabei auch bedenken, die Pornobranche ist eine der am stärksten wachsenden Industrien im Internet. Davon profitiert auch Google, wenn Werbung in diesem Umfeld weiterhin angeboten werden kann. Der Umsatz wird nicht gefährdet, wenn für eine ohnehin nicht zahlungsfähige Gruppe heraus gefiltert wird und Eltern können ihre Kinder wieder beruhigt im Internet surfen lassen.[heise.de]