Anstatt bei spezialisierteren Suchen und weiteren Diensten über die Mehr-Seite zu gehen gibt es in einer neuen Designstudie nun eine Menüleistenähnliche Struktur, die dynamisch eine Auswahl von weiteren Diensten ermöglicht.Die Auswahl der Dienste befindet sich in diesem Experiment nicht mehr direkt über dem Suchfeld, sondern erweitert die bisherige Quick-Navigation in der linken oberen Ecke.[gOS]
AdSense + CheckOut
AdSense erweitert sein internes Referal-Programm um ein weiteres Angebot: Ab sofort können Webmaster ihren Usern die Verwendung von Google CheckOut als bevorzugtes Online-Bezahlungsmittel empfehlen. Als kleine Gegenleistung bietet Google 1$ pro geworbenem User.CheckOut-Banner
Meldet sich ein User über den Banner auf eurer Webseite an und kauft innerhalb von 90 Tagen Artikel im Gesamtwert von mindestens 10$, bekommt ihr 1$ auf euer AdSense-Konto gut geschrieben. Da CheckOut zur Zeit jedem neuen User einen Bonus von 10$ schenkt dürfte das ganze eigentlich kein Problem sein und es dürften viele neue User gewonnen werden.Ich denke CheckOut kommt noch nicht so gut an wie Google sich das wünscht, daher müssen jetzt wieder alle anderen Webmaster herhalten - und sie werden es gerne tun. Gerade bei großen Seiten dürften sich einige tausend User sammeln lassen und jeder wird CheckOut mit seinem 10$-Bonus ausprobieren. Auch wenn es nur 1$ pro User gibt, ich denke es wird sich lohnen ;-)Bisher gibt es den Banner in meinem AdSense-Account noch nicht, sonst hätte ich ihn schon in die Banner-Rotation mit eingebaut - obwohl CheckOut offiziell noch nicht in Deutschland verfügbar ist. Bisher hattenen Webmaster die Möglichkeit AdSense, AdWords, Firefox, Picasa und Google Pack zu bewerben.» Ankündigung im AdSense-Blog
Google Maps
Schon seit mitten letzten Jahres lassen sich KMZ- und KML-Dateien teilweise bei Google Maps anzeigen, allerdings war das ganze bei großen Dateien bisher sehr unübersichtlich. Um ein wenig Ordnung rein zu bringen können jetzt einzelne Placemarks ausgeblendet werden, außerdem sind die Maps jetzt auch kompatibel zu GeoRSS und via API lassen sich jetzt sehr viel leichter externe Dateien einbinden.Datei-Anzeige Google Maps Dateianzeige
Die Anzeige von Placemark-Dateien in Google Maps sind natürlich eine sehr gute Sache und stellen eine kleine Verbindung zwischen Earth und den Maps da. Allerdings hat das entscheidende Earth-Feature bislang in Maps gefehlt, das ein- und ausblenden von einzelnen Placemarks und die Strukturierung in Ordnern.Ab sofort werden die Dateien genauso strukturiert wie in Earth angezeigt und die einzelnen Placemarks können einzeln ausgeblendet und wieder eingeblendet werden. Das schafft eine sehr viel bessere Übersicht und ist natürlich auch praktisch, da man jetzt all seine Placemarks in einer Datei bündeln kann und nicht für jeden neuen Bereich eine neue Datei erstellen muss. Leider ist die Dateigrößengrenze immer noch viel zu klein um alle Earth-Placemarks zu exportieren (falls man ein paar hundert besitzt), aber daran werden die Googler sicherlich auch noch arbeiten.GeoRSS GeoRSS ist ein offenes Dateiformat für geographische Koordinaten und wird von vielen Anwendungen und Online-Diesten zur Lokalisierung verwendet. Seit neuestem können GeoRSS-Dateien nun auch bei den Google Maps angezeigt werden. Das Format zeichnet sich vorallem durch seine unkomplizierte und einfache XML-Syntax aus - wurde Zeit das sdie Maps das endlich unterstützen.Dateien einbinden Um eine KMZ-, KML- oder GeoRSS-Datei in der eigenen Karte anzuzeigen sind jetzt bloß noch 2 Zeilen und Funktionsaufrufe nötig. Einfacher kann man es den Webmastern nun wirklich nicht mehr machen, die Parsing-Funktion übernimmt alle Aufgaben und selbst die Anzeige der Maps und die Erstellung der Placemark-Variablen geht ganz von alleine.
var gx = new GGeoXml("http://kml.lover.googlepages.com/my-vacation-photos.kml"); map.addOverlay(gx);
-- Dies sind wirklich 3 sehr wichtige Neuerungen bei den Google Maps, auch wenn der Durchschnittsuser davon nicht so wirklich profitieren wird. Nur die wenigsten wissen dass sie ihre Placemarks auch bei den Maps anzeigen können und noch sehr viel weniger nutzen die Möglichkeiten der Maps API. Für alle anderen dürften es aber gute Nachrichten sein ;-)» Ankündigung im Maps API Blog
Panoramio
Die Integration als Standardlayer in Google Earth hat der Website Panoramio große Erfolge beschert: Nicht nur dass der Traffic explosionsartig angestiegen ist, sondern auch die Anzahl der User und der eingestellten Fotos haben sich rekordverdächtig entwickelt.Panoramio existierte als Website schon seit Ende 2005 und hat schon damals jedem User Speicherplatz für seine Fotos von den v erschiedensten Orten der Welt geboten. Seit mitte Dezember als verfrühtes Weihnachtsgeschenk Panoramio als Standard-Layer für Google Earth eingestellt worden ist hat die Serverbelastung natürlich sehr stark zugenommen.Wie Panoramio mir gegenüber per Mail mitgeilt hat, hat die Website vor einigen Tagen die magische Millionen-Grenze von Fotos durchbrochen und hat fast die ganze Welt flächendeckend in seiner Datenbank. Der Traffic ist seit der Eart-Integration um das 50fache gestiegen und auch die User-Zahlen bewegen sich mittlerweile in einem Bereich jenseits der 300.000.Ich denke dass sind schon sehr beeindruckende Zahlen die zeigen dass Panoramio den einen oder anderen Blick wert ist. Ich muss zugeben dass ich mir die Website noch nie angesehen habe, aber dafür schon einige hundert Panoramio-Fotos rund um die Welt -und ich muss wirklich sagen dass die Flächenabdeckung schon sehr gut ist, auch wenn es noch einige Lücken gibt - aber die werden durch die zunehmende Popularität und die kommende Urlaubssaison sicherlich auch noch gestopft ;-)Um Panoramio-Fotos anzusehen ist übrigens nicht unbedingt Google Earth notwendig, alle Fotos können auch im Browser auf der Website auf - natürlich - Google Maps angesehen werden. Schade dass die Suchfunktion von Panoramio nicht auch noch bei den Maps eingebunden wird, das wäre auch eine große Bereicherung - vorallem für ältere PCs die mit Earth nicht wirklich klar kommen. Aber vielleicht kommt das noch :-D» Panoramio[thx to: Sebastian H. von Panoramio]
Google
Ein Urgestein aus der Anfangszeit verlässt demnächst seinen Vorstandsposten bei Google: Michael Moritz wird sich zur kommenden Vorstandswahl nicht mehr zur Verfügung stellen um mehr Zeit für seinen Job bei Sequoia Capital zu haben. Moritz ist seit Mai 1999 bei Google und hat enge Beziehungen zu Larry, Sergey und natürlich auch Eric gepflegt.In der Pressemitteilung von Google heißt es, dass er sich zur kommenden Wahl am 10. Mai nicht zur Verfügung stellen wird. Ob das jetzt heißt dass er sein Amt am 10. Mai oder mit sofortiger Wirkung niederlegt weiß ich allerdings nicht. Ich könnte mir vorstellen dass Moritz genügend Geld mit Google-Aktien verdient haben dürfte und sein Leben jetzt etwas ruhiger angehen lässt ;-)Hoffen wir nur dass die beiden Überväter Larry und Sergey Google noch lange erhalten bleiben werden und nicht auch irgendwann ihren Hut nehmen werden...» Pressemitteilung von Google » Homepage von Michael Moritz