Google Maps
In den letzten Monaten hat sich Google darauf konzentriert seine Maps auf viele neue Länder auszudehnen und dort lokale Suchen anzubieten, und jetzt bekommen auch die älteren Karten mal wieder ein sehr schönes Update spendiert. In ausgewählten amerikanischen Städten werden jetzt Fake-3D-Gebäude und Bahnhöfe angezeigt.Die Anzeige von Bahnhöfen ist für uns deutsche Nutzer nichts neues mehr, wir genießen diese Daten schon seit vielen Monaten, auch wenn sie teilweise Fehler enthalten - aber diese gehen sicherlich nicht auf Googles Konto, sondern auf das des regionalen Datenlieferanten. In den USA ist die Anzeige, z.B. der New Yorker U-Bahn, aber neu und sicherlich dort auch sehr viel wichtiger als hierzulande.Google Maps 3D - New York
Ganz neu werden jetzt auch vermeintliche 3D-Gebäude auf der Karte dargestellt. Statt vielen großen leeren grauen Flecken wie sie bisher zwischen den einzelnen Straßen zu finden waren gibt es jetzt zu jedem Gebäude einen Grundriss und einen kleinen 3D-Effekt. Das lässt die Karte nicht nur sehr viel schöner aussehen sondern kann auch bei der Orientierung sehr nützlich sein, denn in New Yorks Straßendschungel kann man sich sicherlich sehr schön verirren ;-)So wie die Gebäude jetzt auf der Karte dargestellt werden reichen sie auch allemal aus, wer schön 3D-Ansichten haben möchte muss eben zu Google Earth wechseln. Nützlich fände ich jetzt noch die Integration von Hausnummern oder die Anzeige der Firmen die sich im Umkreis befinden. Ich klicke z.B. auf ein Haus am Ende der Straße und bekomme eine Liste aller Firmen im Maps-Index die sich dort einquartiert haben - das wär doch super.Was die weitere Integration von Informationen auf der Karte angeht muss Google jetzt aber vorsichtig sein, denn schon jetzt kann die Karte in einer Großstadt leicht vollgestopft und unübersichtlich wie ein alter Stadtplan sein. Ich denke es wird langsam Zeit für ein- und ausblendbare Layer - und wenn wir die dann haben dann können die Maps so richtig mit Infos vollgepackt werden, ich freu mich drauf :-D» New York[Google BlogNewsChannel]
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Finanziell dürften die dMarc-Gründer die Übernahme durch Google sehr gut verkraftet haben, aber ideologisch waren sie von der bunten Suchmaschine alles andere als begeistert. Da sich die beiden Parteien nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen konnten (oder besser gesagt, Google hat nicht nachgegeben), haben die beiden Gründer Chad und Ryan Steelberg Google verlassen.Der einzige offizielle Kritikpunkt den die Steelberg-Brüder an Google hatten war die konsequente Automatisierung aller Prozesse. Ich denke intern wird es wohl noch etwas mehr über die Zukunftsvorstellungen von dMarc gebrodelt haben, aber so etwas schickt man natürlich nicht über den Presseticker... Gerüchteweise soll sich Google finanziell nicht an den Vertrag gehalten haben - was immer das auch heißen mag.Der Hauptgrund ist aber, dass die Gebrüder Steelberg sehr auf die Nähe zum Kunden gesetzt haben und den persönlichen Kontakt als sehr wichtig ansahen und mit zu ihrer Geschäftsgrundlage gemacht haben. Das passt natürlich garnicht zu Google, schließlich wird hier umgekehrt jeder persönliche Kontakt vermieden und alles, soweit technisch möglich, automatisiert und mit Algorithmen vollgestopft.Naja, jetzt können sich die beiden erst einmal zur Ruhe setzen und dann später eine neue Firma aufziehen - genügend Geld haben sie ja jetzt. Sie müssen nur beten dass sie nicht wieder von Google aufgekauft werden .p[ZDNet-Blog]
Google 1997
Wie die aktuelle Google-Homepage aussieht kann sich jeder der schon einmal im Internet gesurft ist im Schlaf vorstellen. Bei der Google-Homepage 1999 wird es schon schwieriger - und ich wette niemand weiß die Google-Homepage im Jahr 1997 aussah. Damit wir diese Wissenslücke auch noch stopfen können hat Philipp Lenssen für uns eine Kopie dieser sehr sehr frühen Google-Homepage ausgegraben.Im Jahr 1997, also noch ganz frisch aus der Taufe sah die Homepage so aus: Google 1997
» Google 1997Wie man sieht war der Datenbestand früher noch nicht ganz so groß (76,5 Mio. Webseiten [147 GB]), aber auch hier wurde das minimalistische schon groß geschrieben. Die Statistiken über den aktuellen Datenbestand tauchen erst weiter unten auf der Seite auf, so dass das "Suchfeeling" nicht gestört wird. Und wie man sieht hatten Larry und Sergey schon damals einen Hang zu bunten Logos ;-)Nur zur komplettierung: Google 1999
» Google 1999Google heute
» Google heute» Viele weitere Startseiten-Versionen[Google Blogoscoped]