adscape
Die meisten Teile aus Googles Werbenetzwerk sind noch garnicht richtig angelaufen, da sucht man sich schon neue Betätigungsfelder. Nachdem die Medien mit Zeitungen, Radio und Fernsehen durch ist, und auch Werbeplakate in Angriff genommen werden könnte jetzt die Werbung in Computerspielen folgen. Laut dem Wall Street Journal wird Google in den nächsten Tagen die Übernahme der Firma Adscape Media ankündigen. Die Firma verdient Geld damit, Werbeplätze in Computerspielen zu vermieten - ein Markt dem Analysten eine große Zukunft voraussagen. Diese Werbung beschränkt sich dabei nicht nur auf die Klassiker wie z.B. Bandenwerbung bei FIFA und Formel1, sondern beinhaltet auch Schleichwerbung, Produkt-Placements oder die bloße Erwähnung von Markennamen in allen möglichen Spielen. Dass Google in diesem Markt aktiv werden wird war nur eine Frage der Zeit, schließlich ist Google gerade auf dem Weg zur weltweit größten Werbeagentur. Konkurrent Microsoft hat im letzten Jahr die Firma Massive übernommen, welche genau auf dem gleichen Gebiet aktiv ist - nur hat Microsoft hier den Vorteil dass sie selbst sehr viele Spiele in der Angebotspalette haben. Eine Bestätigung oder einen eventuellen Kaufpreis gibt es derzeit noch nicht, genauso wenig wie Informationen darüber wie sich Google die zukünftige Zusammenarbeit vorstellt oder welche Verträge mit großen Spielstudios laufen. Interessant wird es, wie Google in einem PC-Spiel seine AdSense-Technik einsetzen will, schließlich ist die Handlung meistens relativ fest gesetzt und kann nur wenig variiert werden. [ZDNet-Blog] Update: » Google kauft AdScape
Google Book Search
Googles immer weiter anwachsendes Bucharchiv hält zwar mittlerweile jede Menge Schätze bereit, lässt den User - aus Copyright-Gründen - aber nur sehr wenige Bücher komplett anschauen und durchlesen. Das könnte sich bald ändern, denn Google plant derzeit mit Verlagen eine Möglichkeit Bücher online komplett verfügbar zu machen - natürlich gegen ein entsprechendes Entgelt. Bisher ist man noch auf der Suche nach großen Verlagen die ihre Bücher einscannen lassen und gegen eine Gebühr komplett für den User zum lesen freigeben. Eine Preisspanne ist derzeit noch nicht abzusehen, da Google diesen mit den Verlagen gemeinsam besprechen möchte - es dürfte aber weit unter dem Kaufpreis liegen, da die Bücher nur online angesehen und nicht heruntergeladen oder ausgedruckt werden können. Google möchte damit nicht mit dem klassischen Buchhandel konkurrieren, sondern ihm sogar neue Kunden verschaffen und die Liebe zum Buch im digitalen Zeitalter wieder wecken. Ein User dem die ersten Kapitel eines Buches gefallen haben, die er aber leider nur auf dem Bildschirm zu Hause sehen kann, wird sich dieses Buch sicherlich kaufen und es so auch auf dem Weg zur Arbeit lesen. Ich denke auf lange Sicht wird sich für die Verlage hier eine neue Verdienstmöglichkeit via Book Search auftun. Und Verlage die diesen Vertriebsweg nutzen möchten, müssen ihre Bücher natürlich einscannen lassen - so dass der Index auch in Richtung populäre Bücher in Zukunft stark wachsen würde, bisher beschränkt sich das ganze ja eher auf klassische Werke und Dokumentationen. » Google Hilfeseite für Verlage mit einigen Informationen [Google OS]
Google Desktop
Was mir bei Google Desktop noch fehlt ist ein guter Mediaplayer der aus allen indizierten Dateien mit wenigen klicks eine Playliste erstellen und diese dann natürlich auch abspielen und speichern kann. Bisher habe ich für diese Zwecke Media Player Remote genutzt - eine Fernbedienung für den WMP. Aber jetzt hat Google mit der Entwicklung eines eigenen Media Players begonnen, dessen Konzept sehr gut aussieht. Media Player Remote Media Player Remote
Media Player Remote nutze ich seit vielen Monaten und bin relativ zufrieden, aber leider lädt dies eben gleich vom Start weg den Windows Media Player im Hintergrund. Außerdem ist es nicht möglich vom Gadget aus die Playlist zu ändern, ansonsten bin ich mit damit sehr zufrieden und werde dies wohl auch weiterhin benutzen. Google Music Player Google Music Player
Der Google Music Player nutzt die Desktop-Search-Engine um alle Musikdateien auf der Platte zu finden und stellt diese in einer Liste da. Mit einem Klick kann der Song abgespielt oder in die Playlist gepackt werden. Von der Funktionalität her war es das dann auch schon wieder, aber für ein einfaches Gadget reicht dies ja vollkommen aus. Leider findet der Player nicht alle Songs die ich auf der Platte habe, und es ist nicht möglich Songs abzuspielen diesich nicht im Desktop-Index befinden. Außerdem lassen sich aus mir unerfindlichen Gründen einige Songs zwar abspielen aber nicht in die Playlist verschieben. Ein abspeichern der Playlist ist ebenfalls nicht möglich - aber vielleicht folgen all diese Dinge noch in den nächsten Versionen. Besser würde ich es jetzt finden wenn Google einen schönen Media Player anbietet und diesen per Gadget fernsteuern lässt. Einen Video Player haben sie schon länger in der Angebotspalette, und ich denke einen Audio- und einen Video-Player sollte man nicht getrennt anbieten sondern miteinander verschmelzen. Welchen der beiden findet ihr besser, oder kennt ihr noch andere gute Gadgets für GDesktop? » Media Player Remote Download » Google Music Player Download [Google OS]
Google Searchhistory + Google AdWords
Googles Suchverlauf ist eine wunderbare Möglichkeit um früher gefundene Informationen schnell wieder aufzufinden. Meistens erinnert man sich noch an die damalige Suchanfrage, aber weiß natürlich nicht mehr auf welches Ergebnis man geklickthat - hier greift der Suchverlauf ein und zeigt genau dieses an. Seit Samstag werden jetzt auch Klicks auf AdWords-Anzeigen mitgeloggt. Wenn man die gesuchte Information hinter einer Anzeige gefunden hat, ist es beinahe unmöglich diese Website wieder zu finden, da die meisten Kampagnen nur eine sehr kurze Laufzeit haben, oder die Anzeigen nur selten erscheinen weil der Werber zu wenig Geld bietet. Ich hatte mich schon lange gefragt warum Google nicht auch diese Klicks mitgeloggt hat - zumindest nicht offiziell - aber diese Lücke wurde jetzt gestopft. Suchverlauf mit Sponsored Links
Die Darstellung der Suchen und der geklickten Ergebnisse präsentiert sich genauso wie der Verlauf der normalen Websuche, es wird jeweils der Suchstring und darunter der Titel und die URL der Webseite angezeigt - natürlich können auch diese wieder mit einem Klick in die Favoriten aufgenommen werden. Inserenten müssen aber keine Sorgen haben, die User die vom Suchverlauf aus auf die eigene Webseite gelockt werden kosten garnichts. Ich klicke zwar so gut wie nie auf die Ads in den Suchergebnissen, aber trotzdem finde ich es sehr gut dass auch diese teilweise wertvollen Links jetzt nicht mehr verloren gehen. Was jetzt noch ganz schön wäre, wenn auch die Klicks auf die AdSense-Anzeigen auf anderen Webseiten mitgeloggt werden - dank Google-Cookie ist das kein Problem. Und auch die Links auf die Co-op-Anzeigen oberhalb der Suchergebnisse wird - soweit ich weiß - noch nicht mitgeloggt, das könnte auch noch behoben werden ;-) [Google OS]
Google Black
In Zeiten des drohenden Klimawandels wird der sparsame Umgang mit unseren Ressourcen immer wichtiger - und damit natürlich auch das Thema Strom sparen wieder sehr attraktiv. Ein Blogger hat jetzt ausgerechnet dass Google mit einer simplen, aber entscheidenden, Änderung an seiner Webseite Riesenmengen Strom sparen könnte. Google müsste seine Homepage nur schwarz umfärben. Der Hauptbestandteil von Googles Startseite und den Suchergebnissen ist immer noch weiß. Und ein CRT-Monitor benötigt zur Darstellung von weißen Pixeln 74 Watt - im Gegenzug braucht er für schwarze Pixel nur 59 Watt. Wenn man bedenkt dass Millionen von PCs Google als Startseite eingestellt haben und mehrmals täglich googeln ergibt sich hier natürlich ein riesiges Sparpotenzial wenn die Homepage einfach schwarz wäre - 3000 Megawatt oder 300.000$ Ersparnis. Wenn ich mir meinen PC-Alltag so anschaue könnte aber auch Microsoft eine Menge dazu beitragen Strom zu sparen. Jeder Hintergrund eines Ordners ist weiß, jedes Eingabefeld ist weiß, und auch der Hintergrund von Notepad (mit dem ich jeden Tag die Artikel schreibe) ist komplett weiß - ein unnötiger Stromverbrauch. Und dann erst der weiße Cursor... Zwar lassen sich all diese Farben anpassen, aber 99% dürften wohl die Standardfarben nutzen. Das Posting ist ein sehr guter Gedanke, aber so wohl leider nicht umsetzbar. Ich bin übrigens auch ein Freund von Energie sparen, und betreibe es auch sehr konsequent. Was ich jetzt gut finden würde, wenn Google einen "Black-Day" einführen würde. 1x im Jahr wird die Homepage in schwarz gehalten - das sieht dann zwar aus wie ein Trauerfall, aber man kann die User ja per Doodle darüber informieren was da los ist ;-) » Blogposting » Stromverbrauch der Farben [thx to: Jan]
Yahoogle
IOnut von Google OS hat ein interessantes Posting über Yahoo!s Übernahmepläne von Google im Jahr 2001 geschrieben. Doch der Kauf wurde dann doch noch kurzfristig abgeblasen, da die Chefetage nicht das Potenzial von Google erkannt hat. Tja, dafür beißen sie sich heute sicherlich in den Arsch... :-D Wobei ich aber glaube dass Google nicht soweit wäre wie es heute ist, wenn es von Yahoo! kontrolliert werden würde... » Artikel bei Google OS