Did you mean...?
Die bekannte "Did You Mean...?"-Nachricht über den Google-Suchergebnissen bei einem Buchstabendreher in der Suchanfrage ist altbekannt. Zu 99,9% erkennt Google korrekt das Suchwort nach dem man eigentlich suchen wollte - warum also dem User diesen zusätzlichen Klick nicht ersparen und gleich nach der korrekten Version suchen? Teilweise tut Google dies jetzt.Sucht man z.B. nach Christine Aguilera sucht Google automatisch nach dem eingegebenen UND zusätzlich nach dem korrigieten Begriff. Zwar sind die ersten paar Suchergebnisse meistens die gleichen, aber spätestens ab dem 5. Ergebnis unterscheidet sich die Ergebnisliste dann - und das obwohl automatisch immer "Christina" vorgehoben ist.Der Vorschlag für den korrigierten Begriff wird hier garnicht mehr angezeigt, was einen großen Nachteil darstellen kann - da vielleicht einige Benutzer garnicht merken dass sie nach dem falschen Begriff suchen. Damit geht ein Großteil an Informationen verloren - auch Google-interne, wie mein Screenshotvergleich der beiden Suchen zeigt:Christine vs. Christina
Meiner Meinung nach sollte Google trotz Autokorrektur weiterhin den Vorschlag für die alternative Suche vorschlagen. Ich persönlich kenne auch einige Leute die die Google-Suche als Rechtschreibkorrektur nutzen, das tu ich auch öfters wenn ich nicht weiß wie ein Wort geschrieben wird - z.B. Städte und Länder in Landessprache. Dafür ist das ganz nützlich :-)[Google Blogoscoped]
New York
Seit bestehen der Maps-OneBox, die Links zu verschiedenen Kartendienstleistern bei der Eingabe von Adressen anzeigt, wurden die Konkurrenten von Google praktisch unterstützt. Natürlich sind die Google Maps als erstes gelistet und noch weitere 2 mal beim OneBox-Titel und beim Klick auf die Karte verlinkt - daher dürften die Konkurrenten nicht viel Klicks abbekommen haben. Seit gestern sind die Links zu den Konkurrenten jetzt verschwunden.Ohne Ankündigung oder Nennung von Gründen hat Google die Links zu den Konkurrenten Yahoo! und MapQuest einfach entfernt. Da Google jeden einzelnen Klick analysiert darf man entweder davon ausgehen dass so gut wie niemand auf diese Links geklickt hat - oder aber das zuviele User auf diese Links geklickt haben und somit die Marktführerschaft der Google Maps gefährden.Das ist wieder einmal ein kleiner Schritt weg von dem "Do not Evil"-Prinzip. Zwar ist es sehr ungewöhnlich dass man seine Konkurrenten unterstützt und sogar User liefert - aber genau mit solchen Dingen hat sich Google seit jeher gebrüstet und war stolz auf seine sehr fairen Leistungen. Das jetzt nach und nach so etwas entfernt wird könnte einen kleinen Strategiewechsel bedeuten.Und auch das erklärte Ziel, alle Informationen der Welt zu organisieren und durchsuchbar zu machen, passt nicht so ganz zu dieser Aktion. Schließlich bietet MapQuest doch noch einige Funktionen mit denen die Google Maps nicht aufwarten können, und genau diese Funktionen - und damit Informationen - gehen für den DAU-Googler damit verloren. Schade.P.S. In der Finance-OneBox sind die Links noch vorhanden.[Googlified]
Balls
Auch im Dezember 2006 konnte Google seinen Anteil im US-Suchmaschinenmarkt wieder weiter ausbauen. Von 46,9% im Vormonat ist der Anteil auf jetzt 47,3% gestiegen, einen ähnlichen Anstieg konnte nur Yahoo! mit jetzt 28,5% Marktanteil (0,3% mehr) aufweisen. Die Verlierer heißen, wie schon üblich, MSN, AOL und diesmal auch Ask.Die genauen Marktanteile: Google: 47,3% Yahoo!: 28,5% MSN: 10,5% Ask: 5,4% AOL: 4,9%Ich bin sehr gespannt wie sich der Release von Windows Vista in 2 Wochen auf die Marktanteile der einzelnen Suchmaschinen auswirken wird. Microsofts Suchmaschine ist natürlich standardmäßig eingerichtet, aber die einzelnen Suchmaschinen liefern sich ein Wettrennen im Kampf um den IE. Ich könnte mir vorstellen dass es für MSN anfangs stark nach oben gehen wird - aber das wird kein anhaltender Trend.» Zahlen bei heise