Nintendo
Gerüchten zufolge liebäugelt Google wieder einmal mit der Übernahme eines bekannten Unternehmens. Der Kauf würde den von YouTube bei weitem übersteigen und für Google einen völlig neuen Markt öffnen. Die Rede ist vom Spielkonsolenmarkt und dessen praktischer Erfinder Nintendo.Ausgerechnet von einem Yahoo!-Mitarbeiter wurde das Gerücht zuerst in die Welt gesetzt, aber auch die Googler selbst haben schon von diesen Gerüchten gehört - was aber nun wirklich dran ist konnte niemand von ihnen sagen. Der Preis dürfte wohl bei einigen Milliarden $ liegen und die Wohnzimmer für Google öffnen - eine Revolution?Zugegeben, so eine Übernahme würde schon einen Sinn machen und könnte den Markt neu aufrollen. Die Spielkonsolen entwickeln sich heutzutage immer weiter und können schon für viel mehr als nur das reine spielen genutzt werden. Mit ihnen kann Musik gehört, Filme angesehen und im Internet gesurft werden - und auch als Linux-Server musste schon so manche XBOX und PS herhalten.Google könnte das ganze weiter öffnen und hier jede Menge Informationen über den User sammeln. Es könnte seine DVD-Sammlung ganz automatisch sortieren und durchsuchbar machen und ihm eventuell ähnliche Filme zum Kauf anbieten. Pläne für Google TV existieren ja schon lange und könnten mit so eine Konsole in die Realität umgesetzt werden.Der Kauf von Nintendo ist meiner Meinung nach auch der einzigste Weg in diesen Markt einzusteigen. Denn Sega ist längst in der Vergessenheit verschwunden (zumindest die Konsolen) und für eine Übernahme von Sony oder Microsoft dürfte wohl noch das nötige Kleingeld fehlen. Die Entwicklung einer eigenen Konsole kommt auch nicht in Frage, da dies am Ende noch teurer kommen würde.Natürlich spricht, wenn man lange darüber nachdenkt, einiges für eine Übernahme - aber ich glaube absolut nicht dran. Ich gebe diesem Gerücht 1 von 100 Punkten. Viel mehr wird dieses Gerücht wohl daraus entstanden sein dass die 3 großen derzeit ihre neuen Konsolen veröffentlichen und Google sich derzeit in vielen Märkten ausbreitet.» Artikel bei Schreiblogade (deutsch) » Artikel bei shoemoney (englisch)[thx to: Stefan2904]
Google Earth
Ein russischer Student hat still und heimlich per Reverse Engineering das Google Earth-Protokoll zerlegt und analysiert. Aus diesen Daten, und dem Wissen wie die Software mit dem Google-Server kommuniziert, hat er eine eigene Software zur Darstellung der Erde geschrieben und jetzt in einer ersten Version veröffentlicht - natürlich ohne Genehmigung von Google.Die Software nennt sich Gaia und kann derzeit nicht viel mehr als die einzelnen Kartenausschnitte darzustellen, sich darüber zu bewegen und die Zoomingstufe zu verändern. Screenshots von der Software gibt es nicht, zumindest keine Aussagekräftigen. Die 3 auf der Website veröffentlichten Screenshots könnten auch von Google Earth stammen, man weiß es nicht. Leider steht die Software nur für Mac und Linux zur Verfügung (Windows folgt), so dass ich es nicht testen kann.Ich finde es zwar beeindruckend dass sich da jemand hingesetzt und das Protokoll in mühsamer Kleinstarbeit analysiert hat und dann die Software nachbaut. Allerdings frage ich mich wofür das ganze, Google Earth selbst bietet alle nur wünschenswerten Funktionen und wird ständig von einem großen Team weiter entwickelt - ich glaube kaum dass ein einziger Student jemals den Funktionsumfang der Originalsoftware erreichen oder gar toppen kann.Was Google zu dieser Software sagt ist zur Zeit noch nicht bekannt, aber ich gehe davon aus dass sie das Projekt scharf beobachten. So lange es keine Verbreitung findet werden sie nichts sagen, aber wenn doch werden sie wohl einschreiten müssen. Google hat die Bilddaten für teuer Geld eingekauft und stellt seine Server + Bandbreite für alle kostenlos zur Verfügung - aber nur wenn die hauseigene Software verwendet wird, schließlich soll hier mit später Geld verdient werden (und wird jetzt schon durch teilweise Anzeigen verdient)Es gibt nun 2 Möglichkeiten: Entweder er bekommt ein Unterlassungsschreiben von Google und nimmt das Projekt sofort aus dem Netz, oder es wird weiter beobachtet und wenn interessante Funktionen hinzukommen zieht der Student um nach Mountain View ;-)» Gaia[heise]Nachtrag: » Google Earth-Client Gaia ist offline
Google Earth
Google Earth hat mal wieder ein kleines Foto-Update bekommen und kann mit ein paar hochauflösenden Städten mehr glänzen. In Deutschland wurde die Qualität der Fotos für 12 Städte verbessert, bestehende hochaufgelöste Städte wurden nicht upgedatet. Und auch im Rest der Welt hat sich etwas getan.Die Änderungen im Detail:
Deutsche Städte: Bayreuth, Bochum, Castrop-Rauxel, Fulda, Hof, Mannheim, Marburg, Potsdam, Schweifurt, Siegen, Fröndenberg, Würzburg) [wo ist Fröndenberg *verwirrt*]Britische Regionen: Bridgend, Cleveland, Dundee, Plymouth, Poole, Rochford31 weitere Städte rund um die Welt verteiltInsel OahuAmerikanische Städte: Grants Pass, City of Kent, Salem, Douglas Country, Hartford County, Jackson County, Summit CountyAmerikanische Staaten: Massachusetts, Rhode Island, Indiana, FloridaSudanische Stadt Darfur66 weitere InselnVerbesserte Wasser-Bereiche Dabei handelt es sich wohl um Höhen- und Tiefenwerte, Satelitenfotos der Ozeane hat Google jedenfalls nicht eingekauft
Na das sieht ja schon mal wieder ganz nett aus, leider blieb das erwartete Afrika-Update vorerst aus, obwohl dass auch sehr interessant gewesen wäre. Hochauflösendere Bilder für Wien wären auch mal etwas nettes ;-)[Ogle Earth]
Google Blogsuche
Google testet in einem kleinen Userkreis mal wieder eine neue OneBox, diesmal unter den Suchergebnissen. Diesmal ist die Blogsuche in den Suchergebnissen integriert worden und bringt damit, neben der News-Onebox, eine noch sehr viel höhere Aktualität in die SERPs.Es ist eindeutig anzumerken dass die Googler Blogs zwar lieben, und für sich wichtig halten, aber sie auch wissen dass immer noch ein Großteil der Surfer gegen Blogs ist. Und eine OneBox die erst am Ende der Suchergebnisse auftaucht ist dabei eigentlich die ideale Lösung - sie ist zwar da, aber stört nicht bei der normalen Suche.Ich finde diese ganzen OneBoxen zwar sehr interessant, aber Google sollte diese Technologie endlich einmal ausreifen lassen und für alle Angebote öffnen. Wahlweise soll man den Benutzer einstellen lassen welche Boxen angezeigt werden sollen und welche nicht. Oder über den Suchergebnisse eine OneBox einbinden, die zeigt welche OneBox-Ergebnisse noch zur VErfügung stehen - fährt man dann mit dem Cursor darüber öffnen sich die Boxen und zeigen die Informationen.Zumindest auf diesem Markt sind andere Suchmaschinen schon sehr viel weiter, vorallem ask.com kann mit einer ganzen Menge interessanter OneBoxen glänzen - Google muss nachziehen![Googlified]
Google Bildersuche
Die Programmierung von Zufallsgeneratoren ist seit jeher eine große Herausforderung für alle Entwickler. Egal wie gut der Zufallsgenerator auch funktioniert, immer wieder gibt es Kritiker die behaupten, dass echter Zufall nicht existiert. Dabei sitzt der beste Zufallsgenerator direkt neben uns in einem, hoffentlich gut mit Futter gefülltem, Käfig.Der folgende Zufallsgenerator nennt sich Google Goose 1. Öffnet Googles Bildersuche 2. Lasst euer Lieblingstierchen über die Tastatur laufen 3. Wenn jetzt ein Zeichenmix erscheint, lasst das verängstigte Tier wieder frei 4. ENTER 5. Lasst nur nach großen Bildern suchen 6. Wenn es jetzt keine Ergebnisse gibt, dann löscht das letzte Zeichen. Tut das so lange bis es Ergebnisse gibtSo, und diese Bilder können jetzt analysiert und in Zufallsgeneratoren mit einbezogen werden - das nennt sich dann Zufall ;-)[Google Blogoscoped]