Picasa Web Albums
Die Picasa Web Albums haben einige neue Features bekommen und werden jetzt in 18 weiteren Sprachen angeboten. Darunter sind die üblichen Verdächtigen bei einer Lokalisierung - natürlich auch Deutsch. Außerdem können jetzt bis zu 250 GB Speicherplatz dazu gekauft werden.Weitere Sprachen Ab sofort stehen die Web Albums in den Sprachen englisch (UK), chinesisch, dänisch, niederländisch, finnisch, französisch, deutsch, italienisch, japanisch, koreanisch, norwegisch, polnisch, portugiesisch, russisch, spanisch, taiwanesisch und türkisch zur Verfügung. Das wurde ja auch Zeit - denn soviel zu übersetzen gab es ja hier schließlich nicht.Features Auf der My Photos-Seite wird seit einigen Tagen ein großer "Upload Photos"-Button eingeblendet, der, anders als der tradionelle Link, nicht direkt zur Upload-Seite führt, sondern dem User erst die Wahl lässt in welcher Galerie er ein Foto hinzufügen möchte. Ich denke der Button wird dafür sorgen dass die Web Albums schneller gefüllt werden - denn bisher war der Foto-Upload nicht so wirklich prominent platziert.Außerdem erscheint im Upload-Fenster, sofern man Bilder per Browser hochlädt, ein "Launch Picasa"-Button. Google ist es anscheinend lieber wenn die Benutzer die Fotos per Picasa in die Galerie laden. Das ist verständlich, da man so eine bessere Kontrolle über den Datenfluss hat, und dem Benutzer so nebenbei noch die eigene Fotoverwaltung aufdrückt ;-) Ich benutze seit eh und je die Upload-Funktion von Picasa, da dies für mich einfach komfortabler ist.250 GB Speicherplatz War es bisher nur möglich den Speicherplatz auf 6 GB zu erhöhen, so wurden diese Werte jetzt stark gesteigert. Folgende Upgrade-Möglichkeiten werden jetzt angeboten: - 6 GB (25$ pro Jahr) - 25 GB (100$ pro Jahr) - 100 GB (300$ pro Jahr) - 250 GB (500$ pro Jahr)250 GB braucht man wohl nur wenn man Videos hochladen möchte, wobei dies bei Google Video aber kostenlos und per Privatschaltung auch noch besser geeignet ist ;-)Wenn jetzt die Integration in fremde Webseiten kommt, würde Picasa Web Albums sicherlich sehr schnell ein ernsthafter flickr-Konkurrent werden. Hoffentlich arbeitet Google dran...[Googlified #1, Googlified #2]
searchmash Google hat seine Spielwiese SearchMash wieder ein wenig umgebaut und mit neuen Features ausgestattet. Ab sofort werden einige weitere Suchtypen in der rechten Sidebar angezeigt, die mit einem Klick zugeschaltet werden können. Leider sind dabei die meisten Features des letzten Updates verloren gegangen.SearchMash
In der rechten Sidebar kann jetzt mit einem Klick die Bildersuche, eine Blogsuche, eine Videosuche und eine Wikipedia-Suche dazu geschaltet werden. Darunter prangt wieder eine Box, die nach der Qualität der Suchergebnisse fragt. Leider sind die Suchen in der Sidebar nicht vorbereitet, sondern werden live durchgeführt. Wird eine Box also ausgeklappt, dauert es 1-2 Sekunden bis die Ergebnisse sichtbar sind.Außerdem können die Suchergebnisse stark vereinfacht und auf den Webseitentitel beschränkt werden. Dazu erscheint oben rechts ein Link "Hide Details". Einen Sinn hinter diesem Feature sehe ich aber nicht, denn der schnelle Überblick nützt überhaupt nichts, denn fast immer sind die Webseitentitel nichtssagend.Es ist schade dass die alten Update größtenteils verloren gegangen, denn so könnte nach und nach eine perfekte Suchmaschine gebastelt werden. Aber anscheinend ist der Test abgeschlossen, und jetzt wird das nächte getestet. Fragt sich nur, wann eines der Features Einzug in unser aller Google hält. Die Sidebar ist schon sehr schick, darüber sollte Google wirklich nachdenken. Nur leider bleibt dann kein Platz mehr für die Werbung...» SearchMash Suche: Britney Spears[Google OS]
Google Page Creator
Die Funktion mehrere Webseiten mit verschiedenen Adressen beim Page Creator zu erstellen ist vor einigen Wochen komplett verschwunden, und nun wieder aufgetaucht und verfügbar. Anscheinend gab es kleinere Probleme mit dieser Funktion, daher wurde sie vorübergehend abgeschaltet. Außerdem können Webseiten jetzt komplett versteckt und unzugänglich gemacht werden.Webseiten-Adresse ändern Ab sofort können wieder 5 verschiedene Adressen zum eigenen Account hinzugefügt werden. Dies dient vorallem dazu, die eigene eMail-Adresse nicht zu verraten - da diese vorher unweigerlich preisgegeben wurde. In den allermeisten Fällen konnten Spam-Bots nach folgendem Schema Adressen erschleichen: XXX.googlepages.com -> XXX@Google Mail.com Eine einfache Google-Abfrage ist somit ein Paradies für Adressensammler.Webseiten verstecken In den Einstellungen kann ab sofort die Option "Hide this Site" ausgewählt werden, welche die eigenen Webseiten komplett unerreichbar macht - und zwar für jeden. Bisher war die einzige Möglichkeit, eine Datei oder Webseite die hochgeladen wurde nicht mehr verfügbar zu machen eine Löschung. Dies widerspricht natürlich Googles Grundsatz, und so wird jetzt jedem die Möglichkeit geboten die Dateien privat zu behalten aber vor äußeren Zugriffen zu schützen.Schön wäre es auch, wenn man einstellen könnte dass die Seite weiterhin zugänglich sein soll, aber einschlägige Suchmaschinenenbots aussperrt - damit wäre das eMail-Adressen-Problem ebenfalls gelöst.[ZDNet-Blog]
Google Video
Videos die bei Google Video mit Untertiteln versehen sind, werden ab sofort noch besser durchsucht. Nicht nur, dass die Untertitel durchsucht und in den Suchergebnissen angezeigt werden, es kann auch sofort an die Stelle im Video gesprungen werden in der die gesuchte Textstelle vorkommt.Da die Untertitel der Videos genau auf die Sekunden der Videos verteilt werden, und es schon länger möglich ist Videos ab einer bestimmten Position abzuspielen war eine Kombination der beiden Features natürlich nur noch eine Frage der Zeit. Praktischerweise werden auch die Untertitel direkt eingeblendet, so dass man gleich den kompletten Text zu sehen bekommt.Für 30-Sekunden-Videos scheint dieses neue Feature zwar sinnlos, da hier der Kontext fehlen kann wenn man das Video nicht von Anfang an sieht, aber bei längeren Exemplaren kann es schon sehr hilfreich sein an die richtige Stelle geleitet zu werden. z.B. bei den Google TechTalks, die gut und gerne 1 Stunde laufen, kann die Recherche nach bestimmten Themen schon sehr verkürzen.» Beispielsuche TechTalks[Google OS]
Google Code Search
Googles Quellcode-Suchmaschine Code Search unterstützt seit einigen Tagen 11 weitere Programmiersprachen. Unterstützen heißt dabei, dass die Sprache automatisch erkannt und via DropDown-Menü der erweiterten Suchen ausgewählt werden kann. Unter den Neulingen ist unter anderem auch der Klassiker COBOL mit dabei.Die Neuzugänge: - AppleScript - COBOL - ColdFusion - Haskell - Modula-2 - Modula-3 - OCaml - R - Rebol - SML - VHDLAuch alle anderen Sprachen, die noch nicht unterstützt werden, können via file:xxx durchsucht werden, was aber natürlich bei weitem nicht so komfortabel ist, wie die direkte Suche nach einer Sprache. Aber ich denke dass alle wichtigen Sprachen nun vertreten sind - bis auf Brainfuck ;-)[ZDnet-Blog]
Google CheckOut
Wem die Google CheckOut API bisher zu kompliziert war, dem wird mit einer stark vereinfachten Version jetzt Abhilfe geschaffen. Der neue Spross nennt sich Google CheckOut HTML API und ist, wie der Name schon sagt, auch für "einfache" Webmaster leicht integrierbar. Natürlich müssen dann aber auch Einbußen bei der Funktionsvielfalt gemacht werden.Das ganze funktioniert direkt über das CheckOut Merchant Center, welches via einfachen Links mit Daten gefüttert wird. Die Daten werden größtenteils per POST-Varibalen übertragen, teilweise aber auch direkt via URL, also mit GET-Variablen. Viel mehr als das hinzufügen eines Produkts ist dann natürlich nicht drin, aber das reicht für das einfache shoppen ja auch vollkommen aus.Mit der neuen API, sofern man sie denn so nennen möchte, soll CheckOut wohl so stark vereinfacht werden, dass die Buttons in fast jede Webseite integriert werden und so natürlich die Verbreitung stark gesteigert wird. Ich denke, das könnte ein neuer Finanzierungsansatz für viele Webseiten werden, da ein Online-Shop so nun sehr viel einfacher aufgebaut werden kann.Aber bis die Europäer in den Genuss kommen werden, kann es wohl noch etwas dauern...» Google CheckOut HTML API » Ankündigung im CheckOut-Blog
GWB-Dossier APIs
Google China
"Kunden, die dieses Produkt gekauft haben interessierten sich auch für...", diese Meldung ist eines der Geheimrezepte die hinter dem Erfolg von amazon stecken. Die gleiche Funktion bietet Google auch schon in seinem Suchverlauf an, hat dies aber bisher von der Websuche fern gehalten. Eine Testphase wurde jetzt in China gestartet.In den chinesischen Suchergebnissen tauchen ganz unten auf der Seite ganz ähnliche Suchabfragen auf. So werden z.B. bei der Suchanfrage Censor die Suchen nach google censor, rock music censor, yair censor, internet censor, bypass censor proxy und print censor vorgeschlagen.Jetzt könnte man natürlich vermuten, dass diese Daten einfach auf Suchanfragen basieren, in denen der gesuchte Suchstring selbst vorhanden ist - aber ich denke diese Version ist zu einfach. Eher wird Google beobachten, wonach die User suchen - sucht ein Benutzer innerhalb von wenigen Sekunden nach verschiedenen Keywords, deren Webseiten sich auch noch ähneln wird Google diese Ergebnisse sicherlich gruppieren und so später vorschlagen.Eine sehr interessante Idee, die auch weltweit gestartet werden sollte - ich denke dass könnte die Suchanfragen an Google noch einmal erhöhen - da dem User so vielleicht Suchen vorgeschlagen werden auf die er so ohne Hilfe garnicht gekommen wäre. Wer dann auch noch das richtige durch die VOrschlagsfunktion findet, wird auch als zufriedener User zurückkehren.» Beispielsuche Censor[Google OS]
Google Mail
Der Spam-Filter von Google Mail arbeitet meiner Meinung nach sehr sehr gut und 100%ig zuverlässig. In meiner langen Benutzungszeit (ca. seit Juli 2004) wurde erst eine einzige eMail fälschlicherweise als Spam erkannt - ich denke das ist ein Wert an den andere Spamfilter noch nicht herankommen (zumindest keine mir bekannten). Doch um den Filter noch weiter zu verbessern möchte Google nun einen kleinen Einblick in eure eMails.In Einzelfällen, die sehr selten auftreten, kann es vorkommen dass der Benutzer gefragt wird, ob das Google Mail-Team in seinen Spam-Ordner schauen darf, um den Filter noch weiter zu verbessern. Dabei erhält Google ausdrücklich nur Einblick in die eMails die als Spam gelabelt worden sind und somit keine persönlichen Details ausplaudern könnten.Ich denke dass diese Meldung aber nur auftreten wird, wenn den Googlern die Quellen ausgehen. Ich schätze, dass der Spamfilter deswegen so gut funktioniert, weil hier einige Personen sitzen die sich Tag und Nacht mit nichts anderem beschäftigen als die Spam-Ordner der User zu durchsuchen die dem ausdrücklich zugestimmt haben. Da Spams immer Millionenfach verschickt werden ist die Chance sehr hoch dass sie jede Spam-Welle sofort erkennen und so von den Usern fern halten.Würdet ihr Google Einblick in eure Spam-Mails geben? Ich nicht.» Screenshot des Abfragefensters