Google Reader
Bei einem kompletten Neustart, so wie ihn der Google Reader vor einigen Wochen bekommen hat, schleichen sich natürlich einige Fehler und unlogische Dinge ein - vorallem wenn dass ganze im laufenden Betrieb passiert. Einen ganzen Batzen kleiner Bugs im Reader hat Google jetzt beseitigt und auch gleich ein kleines neues Featurechen hinzugefügt.Folgende Bugs wurden bereinigt: - Der Shared Item-Clip für die eigene Webseite oder Blog behindert nun keinen fremden JavaScript-Code mehr - Vor dem hinzufügen eines Feeds wird der Benutzer jetzt noch einmal gefragt ob der Feed wirklich hinzugefügt werden soll - Die Suche nach interessanten Feeds funktioniert jetzt auch mit dem Opera (Juchhe!) - Das Scrolling und wechseln zwischen einzelnen Feeds funktioniert jetzt problemlos, nur tatsächlich gelesene Einträge werden auch als gelesen markiert - Die Farbschemen für die Clips auf der eigenen Webseite funktionieren jetzt problemlos - Die Benachrichtigungs-eMail über geteilte Feeds enthält jetzt den korrekten Link (hat vorher nicht funktioniert) - Wird zum nächsten Feed (via Next-Button) gewechselt, werden alle vorherigen Einträge als gelesen markiert - Die Artikel-Ansicht wird jetzt zuverlässig aktualisiert, vorher konnte hier ein Themenmix entstehen - Die Shortcut-Tasten funktionieren jetzt auch im IE wieder fehlerfrei (die meisten davon sind mir garnicht aufgefallen)Und ein kleines Update: Nach dem hinzufügen eines Feeds frag der Reader jetzt sofort welche Labels dieser Feed bekommen soll (genauso wie es der alte Reader auch getan hat). Diese Funktion hat mir wirklich sehr gefehlt und ich bin froh dass sie wieder da ist. Vorher musste man extra die Einstellungsseite aufrufen, den Feed aus der (bei mir sehr langen) Liste heraussuchen und dann die Labels hinzufügen.» Google Reader » Ankündigung im Reader-Blog
Google Personal Homepage
Vor 1,5 Monaten hat die Personal Homepage endlich ihre lang erwarteten Tabs bekommen. Doch die Freude, zumindest bei den deutschen, währte nicht lange - denn die Tabs haben nur auf der amerikanischen Website funktioniert - auf der deutschen waren sie nicht sichtbar. Von der deutschen auf die amerikanische Version zu kommen war manchmal auch ein kleiner Kampf - aber das hat sich jetzt erledigt, denn auch die deutsche Homepage ist seit gestern mit Tabs ausgestattet.In der deutschen Version nennen sich die Tabs "Registerkarten" und sind ein exaktes Pendant zur amerikanischen Version - es gibt keine neuen Features oder Experimente. Dabei wären einige Dinge jetzt unbedingt nötig gewesen, so z.B. das verschieben der Tabs und vorallem das anpassen der Tab-Farbe, aber leider konnte keines von beiden in der deutschen Version Einzug halten.Ich glaube zwar dass Google an den beiden Vorschlägen, und vielen anderen, arbeitet - aber bis es dann endlich verfügbar ist sind wir wohl im Jahr 2007... Schade. Wirklich ansprechen tut mich die Personal Homepage auch nicht, ich habe sie zwar voll eingerichtet und vollgestopft, aber nutzen tu ich sie so gut wie nie - sieht einfach nach nichts aus. In diesem Punkt muss Google noch viel von netvibes & co. lernen.P.S. Was für Reiter habt ihr? Meine: Home Nur ein Suchfeld, damit es schnell lädtNews heise, golem, spiegel, handelsblatt und der Google ReaderGoogle Calendar, Google Mail, Notebook, Suchprotokoll, Picasa web Albums, Mini SearchGames Kreuzworträtsel, Sudoku, Wei Hwa & co.Tools Wetter, IP Adress Lookup» Personal Homepage Deutsch[thx to: Gregor Best & XellD]
Google Base
Seit einigen Monaten lassen sich Google Base-Artikel direkt mit Google AdWords bewerben, ohne das AdWords-Center dafür betreten zu müssen. Bisher musste diese Option für jeden Artikel einzeln eingestellt werden, was natürlich nicht wirklich förderlich ist - wer etwas zu bewerben hat bietet meist auch viel an. Jetzt gibt es Werbekampagnen auch via Bulk Upload.Zu aller erst muss das tägliche Budget für die Kampagnen festgelegt werden, damit Base den Inserenten nicht in den Ruin treibt. Der Rest verläuft dann beinahe vollautomatisch, zu jedem Artikel in der Bulk Upload-Datei kann ein optionaler Eintrag für die Werbekampagne gemacht werden. Die Keywords für die Kampagne legt Base+AdWords dann ganz automatisch fest, so dass der Inserent nichts weiter zu tun braucht als auf die Kunden warten.Was ich mich bei der Sache jetzt frage ist: Warum um alles in der Welt sollte ich für einen Eintrag bei Base werben? Dann hole ich mir die Kunden doch lieber gleich auf meine eigene Website, damit sie dort etwas kaufen. Irgendwie verschließt sich mir hier also der Sinn hinter der ganzen Sache - aber Google wird schon seine Gründe haben so etwas anzubieten, und wenn sie es jetzt noch erweitern hat es wohl auch Erfolg :-D» Ankündigung im Base-Blog
Google CheckOut
Als Verkäufer hatte man es bei Google CheckOut bisher nicht leicht seinen Kunden einen Preisnachlass zu gewähren. Zwar war es, via der API, immer möglich einen Preisnachlass mit in die Rechnung des Kunden einzubauen aber dass war den meisten Händlern zu kompliziert. Mit dem Coupon Creator können jetzt auch API-unkundige umfangreiche Preisnachlässe gewähren.Laut Google lassen sich die Preisnachlässe sehr umfangreich gestalten. So kann ab einer bestimmten Summe ein fester Betrag abgezogen werden, ein prozentualer Nachlass gewährt werden, die Versandkosten fallen gelassen werden und vieles mehr. Auch die Möglichkeit nur einem neuen Kunden einen Preisnachlass zu gewähren wurde mit integriert - und sicher noch viele weitere Rabattarten.Ausprobieren kann ich das ganze nicht, da man ohne einen gültigen CheckOut-Account das Händlercenter garnicht erst betreten darf und kann - ich hoffe immer noch auf eine schnelle Öffnung für den europäischen Raum.» Google CheckOut - Coupon Creator » Ankündigung im CheckOut-Blog
GWB-Dossier Google CheckOut
Google Code Jam
Schon vor über einem Monat fand die letzte Runde des diesjährigen Code Jam-Wettbewerbs statt, aber erst jetzt wurden die Gewinner bekannt gegeben. Der erste Platz ging dieses mal an den russischen Studenten Petr Mitrichev, gleichzeitig erhält er einen Gewinn von 10.000$ sowie eine erstklassige Referenz und wahrscheinlich einen Job bei Google.Auf den Plätzen 2 und 3 folgten ihm der Chineses Ying Wang und der Russe Andrey Stankevich. Die beiden und alle anderen die es die Top10 geschafft haben erhalten 5.000$ und ebenfalls eine sehr gute Referenz für die Zukunft. Die genauen Aufgaben und Ergebnisse des Wettbewerbs werden wie üblich nicht veröffentlicht, vielleicht hält Google sie für den Eigennutzen unter Verschluss - wer weiß was die da entwickeln :-DDen vorherigen Contest, der ebenfalls in diesem Jahr ablief, gewann ein polnischer Student. Polen - Russland - China - RUssland, wenn es um die Programmierung geht sind uns die östlichen Kollegen also einige Schritte voraus :-D» Google Code Jam 2006 » Pressemitteilung über den Ausgang des Wettbewerbs