Orkut
Orkut wirft sein bisheriges System komplett über Bord und möchte jetzt jede Menge neue Nutzer aufnehmen. In wenigen Stunden wird das Einladungssystem abgeschafft und die gesamte Internetwelt kann sich frei registrieren. Und um es den neuen Nutzern so bequem wie möglich zu machen wurden auch gleich noch einige neue Features in Googles Social Network integriert.Noch ist die Seite zum registrieren bei Orkut nicht verlinkt, aber mittlerweile schon online. Durch die Berichte in Blogs und Newsseiten dürften Orkuts Server dann auch bald überlastet sein - so wie sie es tradiotenell in Brasilien auch sind. Und die Communitys füllen sich. Unter der Adresse orkut.com/JoinCreate.aspx kann sich jetzt jeder registrieren.Neue Funktionen Quick Reply Auf Nachrichten kann nun sofort geantwortet werden, via AJAX wird ein Antwortfeld eingeblendet. Die Nachricht erscheint dann bei dem betreffenden User im Posteingang.Neue Spracheinstellungen Auf der Suche nach neuen Freunden kann jetzt auch nach Sprache gefiltert werden. Entweder werden nur Personen in der eigenen Muttersprache oder in allen Sprachen gesucht.Nachrichten schnell löschen Wer viele Spamnachrichten bekommt kennt das Problem: Nachrichten müssen alle einzeln von Hand gelöscht werden - das kann nerven. Dafür gibt es jetzt einen "alle markieren"-Button mit dem sich mehrere Nachrichten gleichzeitig löschen lassen können.Anzahl der Nachrichten Die Anzahl der Nachrichten die auf einer Seite angezeigt werden kann jetzt verändert werden. Standardmäßig werden 10 angezeigt, weitere Auswahlmöglichkeiten sind 20 oder 30 Nachrichten.Sprache bei der Community-Suche Auch bei der Suche nach Commnitys wird nun wahlweise auf die eingestellte Muttersprache Rücksicht genommen. Es kann aber auch weiterhin nach allen Sprachen gesucht werden.Moderatoren in Commnitys In großen Communitys ist unter Umständen möglich mehreren Personen die Macht zu geben Kommentare zu löschen - dafür wurde jetzt ein Moderationssystem eingerichtet. Als Administrator und Besitzer einer Gruppe kann aber weiterhin nur eine Person fungieren.-- Einige nette Features sind mit dabei, vorallem das löschen der Nachrichten und das Moderationssystem. Natürlich ist auch die Öffnung von Orkut für diesen Dienst eine kleine Sensation - aber öffnet Spammern nun noch mehr Haus und Hof, ob das wirklich so gut war weiß ich nicht.Mit dem verschwinden des Einladungssystems, das Orkut bisher ausschließlich eingesetzt hat, dürfte die Popularität außerhalb Brasiliens jetzt weiterhin steigen. Leider aber nur die Popularität, nicht die Benutzung selbst - denn irgendwie ist Orkut nichts halbes und nichts ganzes. Hier besteht noch sehr sehr viel Nachholbedarf wenn Google irgendwann den Anschluss an anderen Social Networks schaffen will.» Bei Orkut registrieren[Googlified]
Google Finance
Die Diagrammfunktion von Google Finance hat einige neue Features bekommen: Seit gestern können unter anderem bis zu 13 beliebige Aktien miteinander verglichen werden. Auch die Informationen die in dem Diagramm erscheinen sollen können nun angepasst werden, so können z.B. die Links zu den News ausgeblendet werden.Aktien vergleichen Beim vergleichen mehrerer Aktien miteinander bietet Google eine kleine Vorauswahl an Firmen an die im gleichen Markt wie die aktuelle Firma operieren. Bei Google sind das dann unter anderem Microsoft und Yahoo! Beim Vergleich verschiedener Aktien miteinander wird die Ansicht auf eine Prozent-Skala umgeschaltet und der aktuellen Aktienwert ist leider nicht mehr ersichtlich.Ein Bild sagt mehr als tausend Worte... Vergleich zwischen Google, Yahoo und Microsoft
Diagramm ändern In der Ansicht können die News, die über den Aktiensturz oder Höhenflug Auskunft geben sollen, ein- und ausgeblendet werden, die ausgeschüttete Dividende ein- und ausgeschaltet sowie Aktiensplits und der Verlauf wahlweise angezeigt werden. Standardmäßig wird alles angezeigt. Außerdem kann die Standard-Zeit-Ansicht und die vertikale Höhe des Diagramms verändert werden.Die Änderungen sind recht nett, vorallem der Vergleichen von verschiedenen Aktien untereinander gefällt mir sehr, dass habe ich mir schon länger gewünscht. Schön wäre es jetzt noch wenn die Diagramme auch auf der eigenen Webseite eingeblendet werden könnten - aber ich habe noch Hoffnung dass das auch demnächst kommen wird.» Google Finance - Google
GoogleYouTube
Na wenn das mal nicht der Anfang vom Ende ist: YouTube hat nach einer Beschwerde der Japan Society for Rights of Authors, Composers and Publishers 29.549 Videos aus seinem Bestand gelöscht die dem japanischem Datenschutz unterliegen.Worum es sich bei den Videos genau handelt wurde nicht näher erläutert, ich könnte mir aber vorstellen dass es haufenweise Ausschnitte aus den bekannt-verrückten japanischen TV-Shows sind - denn diese waren im Web schon immer ein Renner gewesen.Hinter der Organisation stehen einflussreiche japanische Medienkonzerne - ein ignorieren der Beschwerde hätte also sicherlich schwere Konsequenzen und haufenweise Klagen nach sich gezogen. Insofern hat YouTube natürlich richtig gehandelt - ganz klar. Sicherlich werden in den nächsten Monaten auch noch hunderttausende weitere Videos gelöscht werden, aber die Community wird das sicherlich nicht akzeptieren können.Seitdem in YouTube ein Haufen Geld und eine auf Profit ausgerichtete Firma steckt versuchen die jeweiligen Rechteinhaber der Videos natürlich ihre Videos von dort zu verbannen oder wollen kräftig mitkassieren. Dies schränkt die bisher unbegrenzte Freiheit der YouTube-User natürlich sehr stark ein und könnte sie dazu bewegen sich ein andere Portal zum hochladen zu suchen.Im Grunde könnte es genauso ablaufen wie bei den P2P-Netzwerken, auch hier wird alle paar Jahre von einem Netzwerk auf das andere gewechselt, weil ein Anbieter in den Ruin geklagt wurde oder sich freiwillig den Medienkonzernen ergeben und alle Copyright-geschützten Werke gelöscht hat. Wer erinnert sich heute noch an Napster oder KaZaA?Ich bin gespannt ob YouTube es schaffen wird sich dauerhaft zu etablieren oder in wenigen Jahren nur noch in den Geschichtsbüchern der IT-Welt zu finden sein wird... was glaubt ihr?[heise]
Suchmaschinen gibt es wie Sand am Meer, aber nicht alle durchsuchen selbständig das komplette Netz. Einige Daten werden dazugekauft oder komplett von vermeintlichen Konkurrenten übernommen. Wer welche Daten für wen liefert lässt sich mit einer kleinen Flash-Animation und bunten Pfeilen sehr gut darstellen.Eine ähnliche Animation, die allerdings eine Fehler enthielt hatten wir hier schon einmal vorgestellt, aber diesmal ist das ganze noch besser umgesetzt und noch leichter ersichtlich woher die Datenbestände eigentlich kommen. Auch wer zu wem gehört und die aktuellen Anteile am Suchmaschinenmarkt sind hier sehr gut eingearbeitet - ist auf jeden Fall einen Blick wert.» Search Engine Decoder[thx to: nbwolf]
Google + Deutsche Post World Net
Google möchte demnächst verstärkt in den Markt mit Unternehmenssoftware einsteigen. Insbesondere im Bereich der Informationsbeschaffung und dem durchsuchen von Intranets wird in den nächsten Jahren eine Menge Geld fließen - und Google will kräftig mit verdienen. Der Intranet-Verantwortliche der Deutschen Post gibt dazu einen kleinen Einblick und Erfahrungsbericht mit der Google Search Appliance.Mit rund 120.000 Dokumenten hat die Post ein recht ordentliches Pensum an Datenmaterial dass ohne eine klare Struktur nicht zu verwalten ist. Aber nicht immer lassen sich Dokumente einfach sortieren und übersichtlich ablegen, vorallem wenn irgendwann eine kritische Masse überschritten wird. Da hilft dann nur noch eine vernünftige Suchfunktion die in sekundenschnelle das gewünschte Dokument findet.Für diesen Zweck setzt die Deutsche Post World Net die Google Search Appliance ein, welche im Hintergrund alle Dokumente im Netzwerk indiziert und jedem Mitarbeiter innerhalb von Sekunden zugänglich macht.Vorteile gegenüber anderen Lösungen Der größte Vorteil von Googles Search Appliance dürfte wohl die einfache Installation sein. Die Suchsoftware kann einfach auf das Netzwerk aufgesetzt werden und benötigt keine komplizierte Implentation - ganz im Gegensatz zur Konkurrenzsoftware. Außerdem hat Google hochkarätige Partner mit im Boot, so dass auch Dokumente innerhalb einer Unternehmenssoftware durchsucht werden können.Nicht zuletzt stößt die Suche auch auf eine sehr viel höher Beliebtheit als die vorherige Lösung. Die Mitarbeiter verbinden mit "Google" einfach das reine suchen - daher wurde der Name bewusst beibehalten. Mit 30.000 ? für die Search Appliance ist das Angebot auch relativ günstig, bei Konkurrenzsoftware kann dieser Betrag schon einmal schnell 6- oder gar 7-stellig werden.Nachteile Aber auch Googles Suche ist noch nicht perfekt: So bemängelt der Mitarbeiter dass es nicht genügend Einstellungsmöglichkeiten für die Indizierung gibt und man der Maschine freien Lauf lassen muss. Und auch in der Sprachanpassung ist Google nicht wirklich flexibel, denn auch hier muss das vom Werk eingestellte beibehalten werden.Halten wir also fest, Googles Suche leistet viel, lässt sich aber nicht in die Karten schauen ;-)» CIO Online: Google + Deutsche Post World Net[thx to: nbwolf]