Google
Nach der Veröffentlichung von Google Apps for your Domain habe ich mir ein paar Gedanken um die Zukunft von Google gemacht und mir überlegt wohin das Unternehmen in den nächsten Jahren steuern könnte. Dabei sind der Fantasie absolut keine Grenzen gesetzt, wie uns Google schon mehrmals sehr eindrucksvoll bewiesen hat. Dieser mehrteilige Artikel beleuchtet die Vergangenheit, die Gegenwart, die nahe und die ferne Zukunft von Google und damit auch der gesamten Internetwelt. Teil 1 beschäftigt sich damit wie die Google die Internetwelt in den letzten Jahren maßgeblich beeinflusst und verändert hat. Blicken wir erstmal zurück welche großen Änderungen es in der Internet-Welt dank Google gab: Keine überladenen Portale mehr Wer schon vor dem Start von Google im Internet unterwegs war wird wissen wovon ich spreche. AltaVista, Yahoo, Excite, Lycos und wie sie alle hießen und heißen haben ihre Startseiten mit Inhalt nur so zugestopft. Alles lief nach dem Motto "Wir bieten mehr", und die Websuchen sind teilweise ganz an den Rand gewandert oder waren gar erst per weiterem Klick erreichbar. Und dann kam Google mit einer komplett leeren Website. Die großen Portale belächelten dies und sagten Google keinen großen Erfolg voraus. Mittlerweile führen eben diese Portale ein Nischendasein oder bieten ebenfalls komplett leere Suchfelder. Das einzige Portal von damals das heute noch weit verbreitet ist, ist Yahoo! Sehr viel bessere Suchergebnisse Mal ehrlich, wer von euch hat früher mit den oben genannten Portalen und Suchmaschinen wirklich das gefunden was er gesucht hat? Ich habe kaum etwas gefunden... Schuld daran war die Art und Weise wie Webseiten in den Index der Suchmaschinen aufgenommen wurden. Die Suchmaschinen haben sich fast komplett auf die META-Keywords, die Seitenbeschreibung des Webmasters und den Text auf der Seite verlassen. Da kam natürlich sehr viel zweifelhafter Inhalt ganz nach oben. Der PageRank von Google ist genauso simpel wie genial. Diese kleine Technik hat die Websuche komplett revolutioniert und funktioniert bis heute nahezu perfekt. Alle anderen Suchmaschinen haben diese Technik schon längst übernommen, aber bei weitem nicht so gut umgesetzt. Bis heute finde ich bei Google einfach alles sehr viel schneller und sehe fast immer alles was ich brauche auf dem ersten Platz. Als Google damals noch als Geheimtipp durch die Internetwelt geisterte, glaubte niemand dass es wirklich möglich ist in weniger als 1 Sekunde Millionen von Ergebnissen zu finden die einen auch wirklich interessieren. Heute völlig normal und eine selbstverständlichkeit - vor wenigen Jahren noch eine Revolution. Dadurch dass jeder genau das findet was er sucht, ist das Internet in sich sehr viel größer und strukturierter geworden. Informationen gehen nicht mehr verloren und verwaiste Webseiten gehören fast schon der Vergangenheit an. Suchmaschinen finden mittlerweile alles was öffentlich im Internet verfügbar ist. Die Beliebtheit und Verbreitung des Internets wäre ohne die heutigen Suchmaschinen nicht soweit wie sie jetzt ist. Unterscheidung zwischen Suchergebnissen und Werbung AdWords
Die erste Generation von Suchmaschinen hat sich durch Werbung mitten in den Suchergebnissen finanziert. Und zwar Werbung die absolut nicht vom eigentlichen Suchergebnis unterscheidbar gewesen ist. Dies nannte man auch gekaufte Suchergebnisse, und war völlig normal. Teilweise musste man sogar auf Seite 2 der Suchergebnisse wechseln um das erste "echte" Ergebnis zu bekommen. Auch dies ist heute völlig undenkbar und komplett aus dem Suchmaschinenmarkt verschwunden. Werbung gibt es natürlich immer noch, aber diese ist bei allen Suchmaschinen sehr viel dezenter, weniger aufdringlich und vorallem auf den ersten Blick von den übrigen Suchergebnisse zu unterscheiden. Auch Google verkauft per AdWords Werbung für einzelne KeyWords, kennzeichnet diese aber entsprechend und stellt sie niemals zwischen die Suchergebnisse. Und teilweise sind die Anzeigen sogar interessanter als die Suchergebnisse - geniale Algorithmen machen es möglich. Weniger Werbung im gesamten Internet AdSense
Noch vor einigen Jahren blinkte, blitzte und rauschte es an allen Stellen des Webs. Überall wollten Werbebanner unbedingt unsere Aufmerksamkeit und natürlich auch unsere Klicks auf sich ziehen. Dies hat einem manchmal schon den Spaß am eigentlich surfen genommen und konnte schon manchmal den letzten Nerv kosten - ich spreche hier leider aus eigener Erfahrung. Dann plötzlich, auf einmal, änderte sich dies und die blinkende Werbung war verschwunden. Überall prangten plötzlich kleine weiße Banner mit kleiner farbloser Schrift die weder blinkte noch sich bewegte oder gar "Müp Müp" (AOL) machte. Darunter stand ganz klein "Ads by Gooooogle" - Google sei dank. Auch hier sind wieder alle anderen aufgesprungen. Zwar zeigen die Banner von Google mittlerweile auch Bildbanner und demnächst auch Videos, aber diese haben immer noch einen sehr viel kleineren Nerv-Wert als die früheren Banner. Und es hat auch funktioniert, schließlich sind die Banner bis heute auf vielen großen Webseiten (AOL, MySpace, eBay) zu sehen und dürften die Webmaster gut verdienen lassen. Alles umsonst Ganz am Anfang war im Web alles umsonst. Dann, kurz vor Google, wollten die Webportale plötzlich Geld für alle möglichen Leistungen. Auch hier räumt Google auf, und zwar bis heute. Bis auf die Unternehmenssuche gibt es heute kein einziges Google-Produkt welches nicht kostenlos verfügbar ist. Zusatzfunktionen können bei einigen Angeboten dazu gekauft werden, aber die kostenlosen Versionen sind weder beschnitten noch zeitlich begrenzt. Dieses ganze Modell basiert auf der Werbung als einzigste Einnahmequelle. Was leichtsinnig und verrückt klingt funktioniert aber anscheinend sehr gut. Schließlich bezahlt Google tausende von Mitarbeitern und Millionen von Webmastern mit seiner Werbung. Und wenn Google etwas umsonst anbietet dann können die anderen Portale natürlich kein Geld verlangen, also bieten sie ebenfalls das Groß der Dienste umsonst an - wieder eine wichtige Änderung. Vervielfachung des eMail-Speicherplatzes Google Mail
Wohl die beste Innovation von Google. Dümpelten "normale" eMail-Fächer bei 5-10 MB, das allerhöchste der Gefühle waren 20 MB, herum so kam Google auf einmal ganz überraschend mit einem Speicherplatz von 1 GB - heute schon knapp 3 GB. Dies war nur Tage vor dem Start, dem 1. April 2004, komplett undenkbar und wurde zurecht für einen sehr guten Aprilscherz gehalten. Doch wie wir heute wissen war es keiner. Wollte man früher 50 MB Speicherplatz musste man monatlich eine ordentliche Summe auf den Tisch legen. Und wer 1 GB Speicherplatz wollte konnte gleich mal sein Monatsgehalt opfern. Auch hier überbieten sich die Anbieter mittlerweile selbst und 1 GB Speicherplatz umsonst ist mittlerweile garnichts besonderes mehr. Ohne Google wäre wir wohl noch heute bei höchstens 50 MB... Fortsetzung folgt... morgen » Teil 2: Suche und Kommunikation » Teil 3: Hosting, Werbung & Webmaster » Teil 4: APIs, Helferlein & Software » Teil 5: Auslaufmodelle » Teil 6: Der Masterplan - Teil 1 » Teil 7: Der Masterplan - Teil 2 » Teil 8: Was ist Google? » Teil 9: The Internet is not enough
Google rückt Microsoft immer näher und näher und macht sich in MS Wildereigebiet breit. Und das gilt nicht nur für den Internet- und Softwaremarkt sondern mittlerweile auch bei den Immobilien. Konkret geht es um den Kauf eines noch in Bau befindlichen Büroturms in direkter Nähe zum Microsoft-Campus in Seattle. Der Name des Büroturms lautet Tower 333 und bietet ein Platzangebot von über 130.000 m². Im Oktober 2007 werden die Bauarbeiten beendet sein und der neue Mieter einziehen. Bisher gibt es nur wenige konkrete Hinweise und eher nur ein Verdacht dass Google der Käufer oder Mieter sein könnte. Dass Google sich diesen Turm aber genauer angesehen hat steht außer Frage. Im Büro in Seattle arbeiten derzeit ca. 100 Googler, da bekommt ja dann jeder Mitarbeiter ein eigenes Stockwerk :-D. Es kann also davon ausgegangen werden dass die Mitarbeiteranzahl in Seattle stark aufgestockt werden soll, hoffentlich arbeiten diese auch wieder an interessanten neuen Projekten. Vermutet wird dass Google 75% des Turmes mieten wird. Der Eigentümer des Turms sagt dazu derzeit nur:
I believe they have found their home
Aha, er glaubt, aber wissen tut er nicht. Oder doch? Google verpflichtet seine Partner und Mitarbeiter ja bekanntlich zu absoluter Schweigepflicht. Vielleicht steht er auch schon unter dieser. Ich denke dass Google eher den oberen Teil der Büros mieten wird, so dass man einen schönen Ausblick auf den Campus von Microsoft hat und ein klein wenig Fern-Industrie-Spionage betreiben kann :-D [Seattle Pi]
Google + eBay
Was nach der Kooperation von eBay mit Yahoo unmöglich schien, wurde nun zumindest außeralb der USA doch möglich. Google und eBay kooperieren bei Anzeigenschaltung und dem neuen Dienst "Click-to-Call". Die Vereinbarung läuft erst einmal für 4 Jahre. Für die US-Webseite ebay.com kooperiert eBay bereits mit Yahoo und ist somit für die neuen Pläne mit Google blockiert. Per Click to Call soll der Anbieter direkt per Google Talk kontaktiert werden können, sofern er denn online ist. Dies soll offene Fragen wenige Minuten vor Schluss noch klären können und so zu einer Steigerung der Verkaufszahlen und des Verkaufswertes führen. Außerdem werden Googles AdSense-Banner ab anfang 2007 ebenfalls auf eBay auftauchen. Die Partnerschaft geht aber vermutlich noch sehr viel weiter, so soll die Google Toolbar ab kommendem Jahr mit in Skype integriert sein, was dessen Verbreitung aber nicht mehr sehr viel steigern dürfte, einfach aus dem Grunde weil sie jeder schon auf seinem Rechner hat :-D, außerdem sollen Skype und Google Talk sich demnächst auch verstehen - eine sehr interessante Möglichkeit. Die beiden Unternehmen haben auch in der Vergangenheit schon sehr eng zusammengearbeitet. So war eBay einer der ersten sehr großen Werbekunden von Google der bei praktisch jedem nur denkbarem Keyword Anzeigen geschaltet hat. eBay dürfte sehr stark zur Füllung von Googles Bankkonto beigetragen haben. Doch dies nahm mittlerweile sehr stark ab, und nach dem CheckOut-Verbot dachte man eigentlich dass die Partnerschaft beendet wäre. Was dieses Abkommen in den nächsten Jahren bringen wird ist jetzt noch garnicht abzusehen. Ich halte aber eine Anzeige von Googles Base-Artikeln bei eBay für wahrscheinlich und auch eine eBay-Integration in Froogle und Base wäre nicht undenkbar. Und ein Artikelstandort bei eBay mit einer Google Map wäre ja auch mal was feines. Lassen wir uns überraschen. [Skype Blog, Die Welt, ebay Pressemeldung]
GWB-Dossier Partnerschaften
Google Video
Kaum ist die AdWords Odyssee beendet, geht die nächste los. Diesmal will mich Google Video ärgern. Und zwar wurden alle meine TV Total-Clips gelöscht. Naja gelöscht nicht, aber vorerst deaktiviert. Google hat mich mit 17 eMails (!) darüber informiert dass mein Video deaktiviert wurde und ich meine Meinung dazu äußern kann. Der Text lautet folgendermaßen:
Hallo, Google wurde davon in Kenntnis gesetzt, dass Ihr Video angeblich Urheberrechte anderer verletzt. Den Titel des betreffenden Videos finden Sie am Ende dieser Nachricht. Gemäß unseren Richtlinien für den Umgang mit Beschwerden zu Urheberrechtsverletzungen entfernen wir folgendes Video: TVT - Du kannst mich am Arsch lecken Wenn Sie der Ansicht sind, dass das Video zu Unrecht entfernt wurde, antworten Sie bitte auf diese E-Mail. Mit freundlichen Grüßen Ihr Google Video-Team http://video.google.com/
Okay, und der Betreff des Videos lautet Ihr Video wurde abgelehnt. Abgelehnt also, nachdem es vor mehr als 4 Monaten zugelassen und freigeschaltet wurde? Und was heißt "Google wurde davon in Kenntnis gesetzt"? Von wem? Hat Stefan Raab persönlich da ein bißchen gesucht und mich gefunden? Da hätte er mich ja auch selbst informieren können. Okay, ich weiß dass ich nicht die Rechte an den Videos habe - aber hat Raab sie denn? Er kopiert ja auch nur von allen anderen Sendern und macht seinen bunten Rahmen drumrum. Außerdem habe ich an keinem einzigen meiner hochgeladenen Videos ein Recht dran, wie auch? Lebt denn so eine Video-Community nicht von so kurzen lustigen Clips? Wohl kaum einer der da etwas hochlädt hat es selbst gedreht, das ist alles von Fun-Webseiten geladen oder aus eMule gezogen worden. Was meint ihr? Soll ich auf die Mail antworten? Oder ist es gerechtfertigt? Nachtrag: » Antwort von Google Video
Orkut
Orkut versucht die Zwickmühle in der es zur Zeit steckt jetzt mit Hilfe der User zu lösen und vielleicht noch zu einer freundlichen Einigung mit den brasilianischen Behörden zu kommen. Die Community muss jetzt mithelfen Orkut sauber zu halten und jugengefährdete Inhalte und Profile dem Orkut-Team melden. Um die User daran zu erinnern dass es ein Moderatorenteam gibt und dieses sich auch um die Belange der User kümmert wird auf der Startseite von Orkut eine kleine Meldung angezeigt:
A friendly reminder: We all love orkut.com so help us keep it clean. Please use the service responsibly and be proactive in reporting abusive profiles and communities. Illegal content will not be tolerated and will be removed. View our Terms of Service. Stay beautiful - orkut team
Tja, in den ersten Tagen und Wochen wird das vielleicht helfen, aber auf Dauer ist das so auch keine Lösung. Orkut muss seinen Usern mehr vertrauen und freiwillige Moderatoren und Administratoren einstellen. Dazu müsste aber erst einmal ein vernünftiges Moderationssystem geschaffen werden. Bei Millionen von Foren im Internet funktioniert das ja schließlich auch, und in einem Social Network sollte es ja dann fast schon eine Selbstverständlichkeit gelten. Aber der Hinweis dass Orkut nicht zum Austausch für illegale Inhalte eignet ist fast schon überflüssig. Oder welche Person, die so etwas betreibt, wird sich von dem kleinen 3Zeiler einschüchtern lassen? Meine Lösung für die Orkutmisere wäre: Google soll die Daten nicht herausgeben, sondern sich mit einem vernünftigen Moderationssystem selbst darum kümmern Orkut sauber zu halten. Und wenn eine verdächtige Person entdeckt und eindeutig identifiziert werden kann, dann zeigt Google diese Person eben von selbst an, ohne eine ganze Regierung im Rücken. Dies würde auch den Abschreckungsgrad sehr erhöhen und würde Orkut nach 2-3 Verurteilungen sicherlich sehr viel sauberer halten. Probiert das mal aus ihr Googler ;-) [NetRebell]
Na wenn das so weitergeht, dann gehören Google bald alle Domains in denen der allbekannte Firmenname vorkommt. Diesmal scheint Google ein Testcenter aufbauen zu wollen welches gleich mit einer langen Reihe von Domains erreichbar sein wird. Die neuen Domains: » googgle-test-a .com, .net » google-testing .com, .net » googletest-a .com, .net » googletesta .com, .net » test-google-a .com, .net » test-googlea .com, .net » testgoogle .com » testgooglea .com, .net » testing-google .com, .net » testinggoogle .com, .net Garett Rogers vermutet dass es sich hierbei auch um interne Testcenter für in der Entwicklung befindliche Angebote gibt. So das ein neuer Mitarbeiter sofort vom ersten Tag an einen Überblick über alle Funktionen bekommen und das bereits fertige testen kann. Möglich wäre es aber auch dass hier eine art Beta-Test-Seite eingerichtet wird. Was jetzt natürlich auffällt ist das "a" in den ganzen Domains. Könnte das vielleicht etwas mit dem neuen Angebot Google Apps for your Domain zu tun haben, welches sich ebenfalls immer in dem Unterordner "a" befindet? Vielleicht... Das ganze könnte eine recht interessante Testumgebung werden. Ich bin gespannt :-D
GWB-Dossier Domains
Dodgeball Google Spreadsheets
Google hat es in der Liste der 50 coolsten Webseiten gleich zweimal geschafft sich zu platzieren. Aber nicht wie üblich mit der Websuche sondern eher mit 2 Nischenprodukten. In die Liste eingezogen sind Google Spreadsheets und das völlig unbekannte Dodgeball. Okay, warum Spreadsheets gewonnen hat verstehe ich, eine Tabellenkalkulation im Browser ist mal etwas. Zwar hat Google diesen Markt nicht erfunden und es gab schon lange vorher vergleichbare Anwendungen, aber Google hats mal wieder am besten und userfreundlichsten umgesetzt ;-) - subjektive Meinung. Was Dodgeball in dieser Liste zu suchen hat weiß ich allerdings nicht. Das Aussehen der Webseite kann es nicht sein, denn die lädt mich auch nicht gerade zum surfen ein. Und selbst in amerikanischen Artikeln wird das ganze als sehr unbekannt beschrieben, da kann sich in den letzten Jahren also nicht viel getan haben. Warum Google Dodgeball vor einigen Jahren gekauft hat weiß ich bis heute nicht... Und als wenn das nicht genug wäre, hat Google es auch noch mit 2 weiteren Angeboten in die Liste der 25 Webseiten ohne die wir nicht mehr Leben können geschafft. Diesmal ist die Websuche vorne mit dabei und das zur Zeit renovierte Blogger konnte sich auch in dieser Liste breit machen. Na bitte. » Die 50 coolsten Webseiten » Die 25 lebenswichtigen Seiten [Googlified]
AdWords
Was macht man wenn man sich zum tausendsten mal bei AdWords einloggt und zum ebenfalls tausendsten mal den Hinweis bekommt dass die Bankverbindung nicht korrekt ausgefüllt worden ist? Richtig, irgendwann wird es einem zu bunt und man trägt die Daten einfach ein. Dadurch wurde mein Account komplett aktiviert und AdWords komplett verrückt. Zur Vorgeschichte: Um AdWords einfach ausprobieren, aber nichts bezahlen zu müssen, habe ich bei der Registrierung - die schon mindestens ein halbes Jahr her ist - einfach meine Bankverbindung weggelassen. Google hat das akzeptiert. Dann habe ich eine Kampgne für diesen Blog erstellt mit dem Anzeigentitel "GoogleWatchBlog". Google hats gefressen, so blieb das bis gestern. Die Odyssee: Dann habe ich also gestern den Account durch die Angabe meiner Bankverbindung aktiviert und Google scheint meine Kampagne intern noch einmal überprüft zu haben. Ich bekam eine eMail in der steht das meine Anzeige nicht akzeptiert wird da sie grammatikalische Fehler enthält. Der Fehler ist das die Wörter "Google, Watch, Blog" von Google erkannt wurden und es verboten ist diese ohne Leerzeichen zusammen zu schreiben - warum auch immer. Schlau wie AdWords ist hat es mir dann den Vorschlag gemacht den Titel doch in "Google Watch Blog" zu ändern. Okay, das habe ich getan. Google meldet mir dann eine Trademark-Verletzung, durch das Wort "Google". Warum schlägt mir AdWords das dann erst vor wenn es auch nicht geht? Auch diesmal hat AdWords einen Vorschlag für mich, und zwar "Google-Watch-Blog". Okay, abgesehen davon dass es scheiße aussieht habe ich es einfach mal dahingehend geändert. Und schon wieder wird mir hier eine Trademark-Verletzung vorgeworfen. Dabei befolge ich doch nur was Dr. Google mir empfohlen hat :-(. Okay, also weiter. Dann nenne ich den Titel um in "Googlewatchblog". Das frisst AdWords endlich und hält meine Anzeige für korekt. Nur leider ist dieses Wort auf den ersten Blick unlesbar. Mit den 3 Großbuchstaben ist das sehr viel einfacher - aber wie kann man AdWords das mitteilen? - Garnicht! Abgesehen davon dass ich eh keine Kampagne schalten will (ist mir einfach zu teuer) sollte AdWords solche Ablehnungsgründe persönlich prüfen und nicht einen sturen Algorithmus an die Sache heranlassen. Wenn ich schon Anzeigen schalten würde dann nur mit dem Titel "GoogleWatchBlog" und keine der merkwürdigen Variationen die mir da angeboten werden... Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
Google-Blog
Den wachsamen Augen der Google Blogoscoped-Community entgeht wirklich garnichts. So hat ein Mitglied im RSS-Feed von Googles offiziellem Blog einen Eintrag über einen Artikel gehabt der noch garnicht existiert hat. Der gesamte Artikel war im Reader zu lesen, aber im Blog selbst war keine Spur davon. Mittlerweile ist der Artikel aber auch für die ganze Welt sichtbar. Der Artikel wurde also gepostet, wurde über den RSS-Feed in alle Welt verteilt und dann wieder gelöscht weil er wohl noch garnicht veröffentlicht werden sollte. Den Eintrag aus dem RSS-Feed den tausende Personen wohl just zu der Sekunde geparst haben konnten natürlich auch die Googler nicht mehr rückgängig machen, und so nahm das ganze seinen Lauf. Da der Artikel-Eintrag dadurch eh durch die Blogosphäre gereicht wurde, hat Google sich wohl entschlossen ihn jetzt doch zu veröffentlichen. Es stellt sich nur die Frage warum er nicht veröffentlicht werden sollte, er enthält keinen bristanten Inhalt und weist auch nicht auf ein neues Angebot hin. Fragen über Fragen. Vielleicht werden Blog-Artikel aber auch einfach noch einmal von der Chefetage gegen gelesen, und das ist vielleicht in dem Fall noch nicht passiert und der Artikel wurde nur aus versehen veröffentlicht. Ich könnte mir schon vorstellen dass das alles noch einmal kontrolliert wird, schließlich ist der Google-Blog schon das zweite Pressezentrum von Google. Was hier steht geht um die Welt. Wie auch immer, das Posting ist jetzt da, unter einer leicht veränderten URL, und es war viel Wind um, genau, nichts :-) » Der Artikel [Google Blogoscoped-Forum
Jaja, das die Japaner ein bißchen anders ticken als die westliche Welt und im Alten Europa ist ja bekannt, aber sich so etwas dann im TV anzusehen ist immer wieder lustig. Für eine japanische TV-Show hat sich ein Team aus 4 Leuten auf dem Weg in die japanische Google-Niederlassung gemacht und dort ein paar sehenswerte Szenen eingefangen. Worum es in diesem Beitrag genau geht weiß ich natürlich nicht, da ich dem japanischen nicht mächtig bin. Aber auch ohne es zu verstehen ist es doch relativ lustig gemacht, irgendwie haben die japanischen Reporter etwas das mich immer wieder zum lachen bringt :-D Zu sehen ist der Eingangsbereich der Niederlassung, der Empfang, dann die berühmte Snackbar, der Freizeitraum und viele weitere "Attraktionen" mehr. Auf jeden Fall ist auch die japanische Filiale ein wahrer Spielplatz für alle junggebliebenen und sehr typisch im Google-Stil gehalten. Schaut euch das Video auf jeden Fall mal an. Und damit ihr diesen wunderbaren Blog nicht verlassen müsst habe ich es gleich mal wieder eingebunden :-) (Nicht vom Anfang verwirren lassen, es ist das richtige Video ;-) ) [Google Blogoscoped]
Für alle die einen Teil von Wei Hwa's Puzzle Challenge verpasst haben oder ein Spiel gerne länger behalten würde hat Herr Hwa jetzt eine Webseite eingerichtet in der sich alle Spiele wiederfinden und spielen lassen. Zu einigen hat er sogar noch Kommentare abgegeben. Stilecht für einen Google-Mitarbeiter ist die Webseite natürlich mit dem Page Creator erstellt worden, wie auch sonst - in Blogger lassen sich ja noch keine Gadgets einbinden. Die Idee das ganze zu sammeln und so für die Ewigkeit aufzubewahren finde ich super, es war schon sehr schade wenn ein Spiel zu schnell verschwunden war. Genau das gleiche hätte Google auch mit dem Da Vinci-Spiel tun sollen, aber das ging sicherlich auch wegen rechtlichen Problemen und dem ganzen Lizenzkram nicht - schade! » Wei Hwa's Puzzle Challenge Homepage
Zum Geburtstag von Google Talk wurde ein Bot eingerichtet der alle Geburtstagsglückwünsche entgegen genommen hat. Dazu wurde im offiziellen Google-Blog eine eMail-Adresse angegeben an der man seine Voicemails leiten konnte. Hat man genau diesen zu seiner Kontaktliste hinzugefügt und "Happy Birthday" geschrieben sagte der Bot brav "thanks!" :-D Nach dieser Antwort verweigerte der Bot aber jegliche Kommunikation und reagierte auf keine der eingegeben Textzeilen mehr. Möglich auch dass der Bot immer "thanks!" gesagt hätte, egal was man ihm erzählt. Ich kanns leider nicht ausprobieren, denn der Bot nimmt meine Einladung nicht an :-( Aber die Idee ist gut, das muss man Google lassen - es ist eben doch keine ganz normale Firma ;-) [Google Blogoscoped]
Den meisten Unternehmen bereitet es Probleme wenn der Jahresabschluss nur noch in rot geschrieben wird und der Kontostand ein immer dickeres Minus anzeigt. Google hat jetzt genau die gleichen Probleme, mit nur einem winzig kleinen Unterschied: Statt einem dicken roten Minus steht ein noch sehr viel dickeres schwarzes Plus vor dem Betrag. Google hat zu viel Geld. Genau 14,4 Miliarden US$ hat Google sich zur Seite gelegt. Das ist der US-Börsenaufsicht für ein "normales" Unternehmen zuviel und so soll die Firma Google als Investment-Fond klassifiziert werden. Diese bringen viele neue Auflagen mit sich die Google nicht erfüllen will und wahrscheinlich auch nicht kann. Googles Anwälte wissen dies und haben daher beantragt von dieser Investment-Fond-Regelung aus dem Jahr 1940 (!) ausgenommen zu werden und weiterhin als normales Unternehmen mit Aktien betrachtet werden soll. Die Börsenaufsicht lehnte das bisher ab, ein endgültiges Urteil ist in diesem Punkt aber noch nicht gesprochen. Die Firma Google lebt nicht davon zu investieren, Anteile zu verkaufen und damit Gewinn zu machen. Nur ein kleiner Teil der Einnahmen aus dem letzten Jahr kamen aus dem Finanzgeschäft, daher wehrt sich Google berichtigterweise - meiner Meinung nach. Sollte die Börsenaufsicht nicht nachgeben will Google seine Investmentstruktur verändern um aus dieser Regelung wieder ausgenommen zu werden - na da bin ich ja mal gespannt wie das gehen soll. Die Probleme von Google hätte ich jetzt gerne... Sie könnten ja auch einiges von dem Geld ausgeben in dem sie ein paar interessante Unternehmen zusammenkaufen ;-) Oder neue Server, der Calendar wird immer langsamer... P.S. Ich weiß, der Artikel klingt als wäre er von golem zusammen-gecopy&pastet. Aber er ist komplett selbstgeschrieben, golem verwendet in diesem Fall einfach genau meinen Wortschatz und Ausdrucksweise. » Google-Aktie [golem]