Google Maps
Na darauf habe ich doch schon ewig gewartet, und sicherlich nicht nur ich alleine: Die Google Maps speichern ab sofort jede Adresse die eingegeben und gesucht wird, analog zum Suchverlauf, allerdings auf einer eigenen Website. Die eingetragenen Orte können dann auch gelabelt und so leichter wiedergefunden werden.Das speichern dieses Verlaufs ist natürlich nur aktiviert wenn man mit seinem Google Account eingeloggt ist. Oben rechts erscheint dann direkt neben der eMail-Adresse der Link Gespeicherte Standorte. Ein Klick hierauf führt zu einer Übersichtsseite mit allen bisher gesuchten Adressen und Orten.Jede Suche wird in einer seperaten Zeile aufgeführt und kann mit nur 2 Klicks gelöscht werden, in dem Punkt sieht die Website aus wie der Posteingang von Google Mail. Jedem Ort können individuelle Labels gegeben werden um die Übersicht wenigstens ein bißchen zu wahren. Leider sind diese Labels aber weder verlinkt noch in irgendeiner weise sortierbar, so dass die Placemarks nur sehr schwer zu durchsuchen sind.In der oberen Zeile können außerdem manuell neue Adressen hinzugefügt werden, dazu gibt man einfach den Suchstring und die anzubringenden Labels ein, schon wird der Ort gespeichert und in die Liste mit aufgenommen. Direkt neben diesem Feld, oben rechts, befindet sich die Option Automatisches Speichern von Standorten aktivieren, welches standardmäßig aktiviert ist.Das war es dann auch mit der Funktionalität schon wieder gewesen.Hier folgen wieder meine ultimativen Wünsche für dieses Angebot: - Suche in den gespeicherten Standorten - Tiefere Sortierung als nur Labels, analog zu Google Earth - Speichern von der aktuellen Ansicht, nicht nur des Suchstrings - Import von KMZ-Dateien - Teilen der Standorte mit anderen UsernInnerhalb von kürzester Zeit kann hier eine große Placemark-Community entstehen wenn Google es richtig macht. Aber das wird sicherlich alles erst wieder im Laufe der laangen Zeit kommen. Ich bin aber froh das es jetzt wenigstens so weit online ist ;-)
Google Base
Neben der Möglichkeit Fotos an einen Base-Artikel anzuhängen, gibt es jetzt auch die Möglichkeit bis zu 15 weitere Nicht-Bild-Dateien anzuhängen. Angehängt werden können die meisten Dokumenttypen die Google prüfen, übersetzen und verstehen kann.Die Dateien können entweder direkt vom PC auf die Google-Server geladen werden oder direkt aus dem Web eingebunden werden. Wie auch immer, die Dateien werden auf die Base-Server übertragen, Google bindet wohl nur ungerne externe Dinge ein.Folgende Dateitypen werden derzeit unterstützt: Bilder: . jpeg, .png, .gif, tif, .bmp Dokumente: . pdf, .doc, .ppt, .xls, .txt, .html, .rtf, .wpd sowie XML-DateienMit dieser Änderung soll Base wieder ein kleines Stückchen näher an eBay heranrücken, bei dem man garkeine Dateien bis auf 1 Foto umsonst hochladen kann. Der Usability-Designer bei Google verspricht aber, dass es in den nächsten Tagen und Wochen noch weitere Veränderungen geben wird die Base interessanter machen - ich bin gespannt.» Ankündigung im Base-Blog » Erlaubte Dateitypen
Google will seine User davor schützen auf gefährlichen Seiten zu surfen. Gefährlich in dem Sinne, das der PC potentiell gefährdet ist und sich einen Virus, Wurm oder ähnliches einfangen können. Oder einfach vor Seiten die auf vielen Blacklists stehen. Das ganze geschieht per ganzseitiger Warnmeldung vor dem besuchen der Seite.Klickt man auf ein Ergebnis in dem eine gefährliche Seite verlinkt wird, wird man erst einmal zu folgender Seite weitergeleitet: google.com/interstitial?url=http://asta-killer.com/list.html. Der Parameter gibt die zu besuchende Webseite ein. Gibt man hier eine ungefährliche Webseite ein, wird man sofort auf die Seite weitergeleitet die man besuchen möchte. Im Titel der Seite steht nur "Malware Warning"Besser würde ich es jetzt finden, wenn man schon vor dem Klick sehen könnte welche Seite besser nicht besucht werden sollte. Ein kleines rotes Kreuz vor den Suchergebnisse oder ein roter Titel oder sonst etwas würde ja schon vollkommen ausreichen. Es ist unauffällig aber dennoch informativ. Außerdem sollte man in den Optionen einstellen können dass solche Seite von anfang aus den Suchergebnissen herausgefiltert werden sollen.Wie Google entscheidet welche Seite gefährdeten Inhalt zeigt und welche nicht wird nicht angegeben, ich denke aber dass es in Zusammenarbeit mit StopBadware.org passiert, welches in der Warnmeldung verlinkt wird. Hoffentlich gerät nicht einmal aus versehen eine falsche Seite auf dieser Blacklist, denn das kann viele tausende Besucher kosten, schon innerhalb von Stunden.Das ganze grenzt im Grunde schon an eine Art Zensur, auch wenn ich es eigentlich garnicht wirklich so nennen will. Aber Google beeinflusst die User dahingehend welche Seiten sie besuchen sollten und welche besser nicht. Den Webmastern der Seite die auf der Blacklist stehen dürfte das überhaupt nicht schmecken...Für unerfahrene PC-Benutzer sieht diese Seite außerdem aus wie eine Browser-Fehlerseite, oder besser gesagt eine HTTP-Fehler oder sonstiges. Die meisten werden also auf den Zurück-Button klicken und so im Grunde garnicht wissen das folgende Seite existiert. Ob das nun gut ist oder nicht wage ich mal nicht zu beurteilen.» Beispiel-Fehlerseite[Google Blogoscoped]
Google Code
Um die AJAX Search API zur Perfektion zu führen und wirklich alle Bugs zu beseitigen hat Google für dieses Projekt nun einen eigenen Bugtracker online gestellt. Jeder User kann hier Feature-Wünsche einbringen oder Fehler in der Software melden. Die Google-Programmierer werden dann anhand dieser Liste das Projekt fortführen.Das ganze funktioniert ähnlich dem Bugtracker des neuen Google Code Project Hosting, nur eben für ein einzies Projekt. Ich könnte mir vorstellen dass so eine öffentliche Bugtracker-Liste bei Erfolg auch auf weitere Dienste ausgeweitet und vielleicht sogar für alle online gestellt wird. So können die Entwickler nicht mehr in die falsche Richtung gehen und wissen genau woran sie als nächstes arbeiten sollten oder müssen.Bisher beschränkte sich Google mit Vorschlägen für seine Projekte auf Google Talk und Google Mail, in der neuen Form ist das ganze aber sehr viel besser gelöst. Vor allem stellt jeder Vorschlag ein eigenes Groups-Topic dar, so dass die Entwickler auch gleich individuell darauf eingehen können oder Vorschläge von anderen Usern gemacht werden können.» Google AJAX Search API Issue Tracking[Google Blogoscoped]
GWB-Dossier APIs
Google hat mit einer der größten Nachrichtenagentur der Welt, Associated Press, ein Lizenzabekommen über die Nutzung von Nachrichten und ihren Inhalten getroffen. Damit ist Google im offiziellen Besitz von Nachrichtentexten und klaut sie nicht nur einfach von fremden Nachrichtenseiten - wie bisher noch bei den Google News der Fall. Die Texte sollen für ein neues Angebot genutzt werden.Die Nachrichtentexte sollen definitiv nicht bei den Google News erscheinen, aber wo denn sonst? Ich denke eher dass es ein Zusatzangebot zu Googles Newsdienst werden wird. Eine Art "Real News"- oder "Pressemeldungen"-Bereich, denn anders kann ich es mir nicht vorstellen, wo sollen Nachrichten denn anders hin als zu den News?Die News werden natürlich weiterhin alle aktuellen Nachrichten von tausenden Webseiten herausfiltern und übersichtlich zusammenzustellen, an eine Einstellung dieses Dienstes wird nicht gedacht und es wird sicherlich auch nie durchgeführt.Finanzielle Details zu diesem Deal gibt es nicht, eine AP-Sprecherin sieht das Geschäft aber mit sehr viel Optimismus, "Die Partnerschaft ist sehr leistungsfähig, wenn man mit dem richtigen Geschäftsmodell arbeitet".[heise]
GWB-Dossier Partnerschaften
In der 20%-Zeit eines Mitarbeiters, genauer gesagt Ted Bonkenburg, ist mal wieder ein nützliches Tool entstanden - diesmal wieder für unsere Apfel-Freunde. Ab sofort gibt es einen Uploader für die Picasa Web Albums für den Mac. Dieser arbeitet auch mit der beliebten Mac-Software iPhoto zusammen.Der Uploader integriert sich auf Wunsch fest in iPhoto und gibt einem so die Möglichkeit Fotos direkt mit einem Klick auf die Google-Server zu übertragen und in Galerien zusammenzufassen. Wer iPhoto nicht nutzt oder lieber ein externes Tool nutzt, dem hilft der Uploader natürlich auch. Per Drag & Drop in das Programm wird ein Bild sofort auf den Server übertragen.Das ganze ist (natürlich) Beta ;-)» Picasa Web Album Uploader Mac » Ankündigung im Google-Blog