Google inside
Google baut eigene Netzteile für seiner Server. Ha! DAS ist ja lächerlich. DAS kann ja jeder. Bald baut Google seine eigenen Prozessoren - Jawohl.Zumindest wenn es nach Googles Technik-Chef Urs Hölzel geht, wird Google bald unter die Prozessorbauer gehen. Die bisher verfügbaren Prozessoren auf dem Markt reichen Google einfach nicht mehr aus, sie brauchen sehr viel mehr Rechenleistung und eine bessere Konfiguration. Und wer kennt die Anforderungen von Google besser als Google selbst?Noch hat Google nicht begonnen eigene Prozessoren zu entwickeln, aber denkt durchaus darüber nach. Sobald man die Qualität der Produkte von der Stange übertreffen kann, werde man damit beginnen. Dies bedeutet natürlich auch, dass Google schon lange dabei ist eigene Prozessoren zu entwickeln - denn so ein Ding entwickelt man nicht mal eben von Heute auf morgen...Und um dies zu bewerkstelligen hat Google auch schon vor einiger Zeit Mitarbeiter eingstellt die an der Entwicklung des Alpha-Prozessors von DEC beteiligt gewesen sind - wenn das mal keine schlechte Leistung ist. Vielleicht kommen ja im neuen Rechenzentrum in Oregon schon erste Prototypen der G-Prozessoren zum Einsatz - in Beta, versteht sich.Übrigens ist Google nach Dell, HP und IBM der viertgrößte Serverhersteller der Welt - wen wundert das bei diesen gigantischen Datenmengen? Mich nicht. Interessant wird es natürlich auch wenn Google eines Tages diese selbstentwickelten Prozessor auch noch verkauft - wieder ein erster Schritt in Richtung Google PC.[golem]
Das angekündigte Nokia 770 mit Google Talk ist seit gestern im Handel. Der Tablet PC ist zwar schon seit einigen Monaten auf dem Markt, enthält aber erst in der neuesten Version sein neues Betriebssystem inklusive Google Talk und natürlich der bunten Suchmaschine als Standard-Websuche.Das passt natürlich genau in die mobilen Pläne von Google herein und könnte sowohl Nokia als auch Google Talk zu Vorreitern der modernen mobilen Kommunikation machen, zumindest in Deutschland. Und Google als Standardsuchmaschine ist ja quasi auch schon Standard bei Handys (Motorola, Opera, BlackBerry, Vodafone, Sony Ericsson)Es fragt sich nur, woher auf einmal die Linux-Version von Google Talk kommt. Für den PC ist diese noch nicht verfügbar, aber das Handy-Betriebssystem setzt komplett auf Linux auf. Oder läuft darunter etwa ein Wine-Client (oder wie das heißt)? Vielleicht kommt aber auch in einigen Tagen eine Linux-Version von Talk für den PC, warten wir es mal ab.» Weitere Details über das Nokia 770[thx to: colafee]
GWB-Dossier Partnerschaften
Eine interessante Idee hatten die Betreiber der Website GWEI - Google Will Eat Itself. Sie wollen Google kaufen, und zwar nur dem Geld welches Google ihnen selbst ausbezahlt - via den AdSense-Anzeigen. Eine Super-Idee, daran sollte ich mich beteiligen :-DMit dem Geld was per AdSense-Banner verdient wird (Ich habe übrigens garkeinen auf der Webseite gesehen), wird automatisch ein kleiner Anteil an Google gekauft. Da eine Aktie aber einen entsprechend hohen Wert hat wird es wohl noch eine Weile dauern bis sie die erste Aktie kaufen können .pIrgendwann - aktuell in 202.546.295 Jahren - werden sie Google dann komplett besitzen und mit den AdSense-Anzeigen doppelt Geld verdienen. So jedenfalls der Traum der Macher der Seite. Ich wünsche Ihnen dabei von hier aus viel Glück *daumen drück*P.S. Für Website-Epileptiker, klickt diesen Link nicht an» Google Will Eat Itself
Der Spiegel hat einen sehr interessanten Hintergrund-Artikel über Googles neues geplantes Werbesystem und damit verbunden natürlich auch über das neue CheckOut geschrieben. Der Autor ist der Meinung, dass dieses doch recht geniale System - nur bezahlen bei Kauf - Google in der Zukunft nicht glücklich machen dürfte.Und dabei hat der Autor auch vollkommen recht. Viele Kunden schauen sich Produkte online an und kaufen sie dann doch im Geschäft. Der Werbeerfolg ist zwar da gewesen, aber derjenige der den Banner auf seiner Webseite anzeigen ließ, hat nichts davon. Online-Shop-Betreiber messen eine sehr große Anzahl von Kunden die den Kaufvorgang durchführen und beim letzten Schritt dann doch zurückzucken.Wieviele davon die Ware dann tatsächlich offline im Geschäft kaufen ist natürlich nicht messbar - es sei denn jemand erfindet dafür mal ein gutes System. Und genau das könnte diesen neuen System das Genick brechen, da es sich für die werbenden absolut nicht lohnt, für den Inserenten dafür aber um so mehr. Der Vertrauen in Online-Kaufhäuser muss also noch sehr viel weiter steigen, und Zertifizierungssystem müssen genauer und verstrauensvoller werden, erst dann wird sich die Mentalität wohl ändern, und das System funktioniert.Bei TV-Werbung, Zeitungsinseraten und Werbeplakaten ist der Erfolg ja schließlich auch nicht messbar und es kommt trotzdem gut an und nimmt immer mehr Überhand. Ich will euch nicht mit zuviel Text langweilen, den bietet Spiegel selbst schließlich auch, also lest euch den Artikel mal durch:» Klicken, gucken - und nix kaufen
Die meisten (durchschnittlichen) Google-User wissen nicht, dass die Google News komplett automatisch, ohne das eingreifen von auch nur einem einzigen Redakteur, erstellt werden. Es ist auch wirklich eine erstaunliche Leistung die Googles Algorithmen da vollbringen - aber NoMachine is perfect. Das wird vorallem bei den dazugehörigen Bildern deutlich.Der Google Operating System Blog hat eine Liste der 10 besten Google News aufgestellt, die nicht so ganz das zeigen was sich die Programmierer eigentlich gedacht haben. So erscheint z.B. neben der News dass in der Türkei 100 Kinder verschüttet worden sind eine Anzeige für ein Bestattungsinstitut... In einer realen Zeitung sehr makaber, aber hier leider ein Irrtum des Algorithmuses und ein Beweis dass die Künstliche Intelligenz noch nicht so weit ist...Schaut euch die Top10 einmal an, ist recht interessant. Da es auch noch andere, lustigere Irrtümer gibt packe ich das ganze mal in "Fun with Google" ;-)» Top10 der lustigsten Google News
Osteuropa boomt, und das wissen auch Google und Microsoft - also führen sie derzeit ein Wettrennen um diesen Standort. Das zukünftige Schlachtfeld liegt in Bulgarien. Beide Unternehmen führen derzeit Gespräche über langfristige Investitionen.Worum es bei diesen Investitionen genau geht gaben die Firmen nicht bekannt. Nur soviel dass man gemeinsam sehr viel vor hat und gemeinsame Projekte starten will. Bei Google wird es wohl die Erweitung aller Dienste auf den bulgarischen Raum sein, sprich lokale Suche, angepasste Sprachversionen, mobile Dienste & co.Bei Microsoft dürfte es wohl eher um lokale Entwicklungsbüros für die Lokalisierung der PC-Software gehen. Aber vielleicht geht es auch um Microsofts Internet-Pläne und die beiden lieferen sich ein Wettrenen um dieses Land. Warten wir einfach mal ab was uns die Schlagzeilen in den nächsten Tagen über den Ausgang dieser Verhandlungen mitteilen.[heise, thx to: colafee]