Nach einem Bericht der PC World plant Google sämtliche Dienste auf alle 112 Länder, in denen Google aktiv ist zu lokalisieren. Es scheint erkannt worden zu sein, dass die reine Verfügbarkeit für Bevölkerungsgruppen, die es Englischen nicht mächtig sind ein entscheidener Erfolgsfaktor für ein global agierendes Unternehmen ist.Internet-Surfer außerhalb der USA können bald auf alle Google Dienste in ihrer eigenen Sprache zugreifen. Viele der Dienste, die bisher nur regional begrenzt verfügbar waren. Momentan wird noch ein Leiter für die Abteilung gesucht. Die auf Softwarelokalisierung spezialisierte Universität von Limerick im Westen von Irland wurde von Google mit dieser besonders auch für uns Europäer bedeutsamen Übersetzung beauftragt.Irland ist ein besonderer Standort für Lokalisierungen, auch andere globale Konzerne, wie Microsoft, Oracle und Symantec lassen ihre Software von Büros in Irland aus übersetzten, demnach anscheinen ein guter Standort für Goole, um nach erfahrenem Personal in diesem Bereich zu suchen. Googles größter Standort außerhalb der USA befindet sich in Dublin, von wo aus Mitarbeiter aus 40 Ländern in 30 Sprachen Produkte für 35 Zielländer lokalisieren.Doch ich frage mich, warum Google das nicht das naheliegendste tut und die Dienste nicht einfach direkt in Deutschland übersetzen läßt...[PC World, gOS]
Was den Kindern des Microsoft Chefs Steve Ballmer verboten wurde, machen die meisten Microsoft Mitarbeiter täglich, sie suchen Informationen aus dem Web mit Google. Google Mitarbeiter selbst stehen dagegen hinter ihrem Produkt und verwenden ihre Produkte auch selbst. Zumindest in Interviews, z.B. mit Google Produktmanagerin Marissa Mayer wurde immer wieder betont, dass Google andere Suchmaschinen nur zum Testen und Technologievergleich verwenden. Eine Statistik beweist nun diese Aussage.Zumindest das eigene Betriebssystem scheint Microsoft den Daten nach in eigenem Stall ausschließlich zu verwenden. Mit der Websuche dagegen geht der durchschnittliche Microsoft Mitarbeiter fremd.Die Daten von VisitorVille zur Suchmaschinenbenutzung zeigen die folgende Verteilung:Microsoft Corp: Google: 66.31% MSN: 19.65% Yahoo: 10.18%Yahoo! Inc.: Yahoo: 68.87% Google: 29.80%Google Inc.: Google 100%Die Daten kommen zustande, indem auf einer Reihe von Webseiten gemessen wird, über welche Suchmaschine sie angesurft wurde. Verknüpft man diese Information mit der Herkunfts-Domain des Benutzers (Formen-Domain, wie z.B. google.com, microsoft.com oder yahoo.com). Wenn die Googler also andere Suchmaschinen verwenden klicken sie entwder keine Ergebnisse an, oder sie benutzen einen anderen Zugangspunkt, um sozusagen nicht entdeckt zu werden.Diese Methode ermittelt außerdem auch noch andere Informationen, wie Browserversion und Betriebssystem und verrät, dass die Googler von auf Windows setzen. Also von einer angeblichen Microsoft-Rivalität bei Google, keine Spur.Weitere präzisere und umfangreichere Daten auf der Statistikseite von Andrew Hitchcock (Die Daten beruhen teilweise auf recht wenig Zugriffen und entstanden ausschließlich im letzten halben Jahr - between 2005-11-14 and 2006-06-17)[Google Blogscoped, thx to Andrew Hitchcock]
In den letzten Wochen sind wieder viele Gerüchte um ein Bezahlsystem von Google aufgetaucht, sogar von einem Online-Shop-System war die Rede und auch erste Starttermine und Details + Bestätigungen wurden genannt. Doch all das ist nicht so sicher wie das was Garett Rogers beobachtet hat - Google bereitet seine Server auf das Bezahlsystem vor.Zumindest für einige Zeit hat der Google-Server auf die Anfrage nach checkout.google.com (Leitet jetzt auf die Account-Seite) reagiert. Google hat einen CNAME dafür eingerichtet was auf einen sehr baldigen Start hinweist.Jetzt müssen wir nur noch bis 28. Juni 2006 warten, denn dies ist der einziger bisher verbindlich genannte Termin. 9 Tage also noch, bis wir wissen WAS es ist, WIE es funktioniert, und vorallem OB es überhaupt kommt...» Entdeckung von Garett Rogers » Google CheckOut ist da
GWB-Dossier Google CheckOut
Google Video hat schon wieder eine kleine Design-Anpassung bekommen. Auch wenn sie nur minimal ist, trägt sie doch stark zur Übersichtlichkeit bei. Ab sofort wird das versenden von Videos per Mail und das einbetten in Webseiten mit folgendem Button möglich: Share this Video!Der Button springt einem beim anschauen eines Videos sofort ins Auge, was auch sicherlich von den Designern so geplant war. Damit wird wieder klar, dass Google der Konkurrenz kräftig Marktanteile abnehmen will und seine eigenen Videos auf allen Webseiten sehen möchte.Erst vor einiger Zeit wurden die Videos in die Suchhistorie aufgenommen, Ein Web-Upload zur Verfügung gestellt, Kino-Trailer angeboten und eine Top100 eingerichtet. Wenn Google jetzt noch eine kleine Community rund herum aufbaut, vielleicht mit Hilfe der Google Groups, dann könnte daraus nochmal ein richtig schöner Video-Sharing-Dienst werden.[Google Blogoscoped Forum]
Google hat seine erst vor wenigen Wochen veröffentlichte Tabellen-Kalkulation Spreadsheets vom Einladungssystem auf einen öffentlichen Zugang für alle User umgestellt. Die Einladungsseite bietet nunmehr kein Eingabefeld zur Registrierung sondern linkt bloß noch auf das fertige "Programm" weiter.Anscheinend gab es nicht so einen Run auf die Tabellenkalkulation wie es Googler erwartet hat, aber das war irgendwie auch nicht anders zu erwarten. Natürlich ist es beeindruckend was Google da mal wieder geschaffen hat, aber bisher sehe ich noch keinen wirklichen Nutzen darin - zumal ich sowieso nur sehr selten mit Tabellenkalkulationsprogrammen arbeite.[thx to: colafee]
Gooooooooogle
Google scheint entweder ein Problem damit zu haben seinen eigenen GoogleBot auszusperren, oder indexiert sich bewusst - nach bestimmten Regeln - selbst. Zumindest sind von einigen Diensten Seiten in Googles Web-Index aufgenommen wurden, damit dreht sich das ganze Web im Grunde im Kreis.Google dürfte wohl eine der meistverlinkten und angefragten Webseiten der Welt sein, wenn nicht sogar die Nummer 1, klar dass die eigene Seite da einen PageRank von 10 hat. Wenn Google sich nun selbst indiziert, tauchen die eigenen Suchergebnisse wieder ganz weit oben auf und bringen praktisch Quer-Traffic von einer Suche zur nächsten.Das Problem taucht auch öfters bei Suchmaschinen auf die die Google-Engine benutzen. Teilweise indiziert Google damit seine eigenen Web-Ergebnisse, welche sich auch wieder selbst indizieren. Und auch diese indizieren sich wieder selbst. Damit ist eine Endlosschleife aufgebaut, aus der der GoogleBot nicht mehr entkommen kann, es sei denn er erkennt irgendwann was er da scannt.Aber ich muss sagen, dass Google das Problem mittlerweile gut in den Griff bekommt, früher wurde ich sehr viel öfter an andere Suchmaschinen verwiesen als es heute der Fall ist!Eine Liste von Quer-Verlinkungen der Google-Dienste hat der Google Operating System Blog zusammengestellt. Manche Suchen liefern bei mir zur Zeit 0 Ergebnisse - vielleicht arbeitet Google schon daran dass ganze zu beheben :-D» Liste von Quer-Verlinkungen