Was den Amerikanern ihr CIA ist, ist Google sein MOMA. MOMA ist ein komplettes Google-Überwachungssystem mit dem alle Statistiken, Nutzerdaten und alle Einzelheiten über die User und Mitarbeiter mit wenigen Klicks angezeigt werden. Googles hausinternes Verwaltungssystem ist also ein riesiges Big Brother, einige Details darüber kamen jetzt ans Licht. Trotz des immensen Aufwands Interna geheim zu halten sickert bei Google immer mal wieder etwas durch, ob durch Ex-Mitarbeiter, oder unvorsichtige Angestellte, die Rechner offen rumstehen lassen...Der Blog für alle Ex-Googler, Xoogler kann schon manchmal sehr interessant sein. So berichtet einer der Autoren über Googles gigantisches Überwachungssystem. Hier können für alle Google-Dienste alle Einzelheiten die verfügbar sind komplett und von jedem Mitarbeiter eingesehen werden.Welche Suchanfragen sind gerade sehr beliebt, woher kommen sie, welche Ergebnisse werden angeklickt, und vor allem: von wem kommen sie? All diese Informationen kann MOMA anzeigen. Und das nur bei der Websuche. So kann auch der aktuelle Server-Traffic, Mail-Traffic, die aktuell besten AdWords-Keywords und alle weiteren nur denkbaren Details über die Google Dienste-Flut angezeigt werden.Google Zeitgeist und Google Trends sind dagegen nur ein Spielzeug und stellen Auszuüge dieser viel größeren Informationsbasis dar, die übrigens jedem Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Alle Mitarbeiter selbst sind bei Google in MOMA ebenfalls aufgeührt, jeweils mit Foto, Standort und immer aktuell fortgeführten Lebenslauf. So kann jeder Mitarbeiter alle verfügbaren Informationen über die Kollegen einsehen. Wann wurden sie eingestellt, wie alt, wieviele Kinder - an welchen Projekten arbeiten sie, welche Erfolge konnten sie erzählen... usw., all dies ist einsehbar. Der gläserne Mensch - bei Google ist er wirklichkeit.Damit lebt Google auch hausintern sein eigenes Motto - die gesamten Informationen der Welt zu digitalisieren und durchsuchbar zu machen. Einige Mitarbeiter dürfte dies stören, andere dürften es faszinierend finden. Die Autoren schließen sich den letzteren an :-DAber dass Google nie über dieses System gesprochen hat ist natürlich klar, schließlich ist immer noch den meisten Usern garnicht bewusst welche Masse an Daten Google über jeden einzelnen gesammelt hat, sammelt und noch in Zukunft sammeln wird. Deutschen Datenschützen würde es unter Umständen die Haare sträuben und ich frage mich, ob Google allein intern überhaupt in der Lage ist die gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz in Deutschland überhaupt einzuhalten.P.S. Hat jemand Vorschläge wofür MOMA stehen könnte?» Artikel über MOMANachtrag: » Screenshot von Googles internem MOMA-System
Orkut Nachdem die brasilianischen Behörden gegen Orkut Sturm gelaufen sind, hat Google nun reagiert und einige (tausende) Communitys geschlossen. Damit greift Orkut zum ersten mal in seine Community ein, was den Usern wohl garnicht gefallen dürfte.Am Anfang wirkt Orkut für jeden geheimnisvoll, da man diese "spezielle" Community nur mit einer Einladung (gibt es hier) betreten kann, was den Großteil der User natürlich neugierig macht. Und so fühlt man sich dann am Anfang auch ziemlich privat in seiner eigenen kleinen Community. Bis sie dann groß und beliebt wird, dann merkt man erst einmal wieviele User sich dort eigentlich schon tummeln.Ich persönlich bin zu 19,223,646 Usern innerhalb meines Netzwerks verbunden. Damit wird die Dimension von Orkut erst einmal klar. Klar dass sich unter diesen vielen Millionen Menschen auch einige kranke befinden die sich an Kinderpornographie aufgeilen müssen... Und so muss Orkut nun leider in diesen großen Wilden Haufen eingreifen und tausende Communitys schließen die gegen bestehende Gesetze verstoßen.Ob das nun der Anfang vom Ende ist oder nur das Ende vom Anfang werden wir in den nächsten Monaten dann sehen. Eventuell wird Orkut nun dazu gezwungen jede Community vor der Eröffnung zu überprüfen und wird täglich tausende neue schließen müssen. Anders geht es wohl leider nicht...Einen Artikel über die Schließung der Community gibt es bei USA Today.» USA Today » Orkut-Einladungen zu vergeben
Google konnte seinen Marktanteil auch im April wieder steigern. Im Februar lag er bei 41,4%, im März bei 42,3% und in diesem Monat gar bei 43,1%. Der Anstieg ist kaum aufzuhalten.Schon den 9. Monat in Folge konnte Google seinen Anteil damit steigern. Ein Ende ist bei den rasanten Anstiegsraten bisher nicht abzusehen. Aber realistisch gesehen dürfte wohl spätestens bei 50% schluss sein - prophezeihe ich einfach mal so. Die Integration von Google auf Dell-PCs dürfte aber in den nächsten Monaten einen weiteren Anstieg bringen ;-)[golem]
GWB-Dossier Marktanteile
Philip Lenssen hat mal wieder eine ganz nette Idee gehabt. Und zwar geht es darum, wieviele Klicks die eigene Website von google.com entfernt ist. Und zwar ohne dass irgendetwas in Googles Suchbox eingegeben wird. Es darf nur geklickt werden. Außerdem dürften nur Google-Webseiten benutzt werden die für jeden Benutzer zugänglich sind.Das heißt, das z.B. der Suchverlauf nicht benutzt werden darf, da dieser nur von euch selbst eingesehen werden kann. Jeder soll den Weg zu eurer Website also nachvollziehen können.Mein Blog ist nur 6 Klicks Google entfernt. Aber das auch nur weil mein Toolbar-Button in Googles Toolbar Gallery vorhanden ist.Mein Weg: 1. more 2. Toolbar 3. New! Test the latest Toolbar Beta 4. View Button Gallery 5. Blogs 6. www.jmboard.comWieviele Klicks braucht ihr? Schreibt euren Weg hier in die Comments, oder bei Philip Lenssen im dazugehörigen Forum.» Start des Wettbewerbs
Durch eine Kooperation mit CodeWeavers bietet Google die Fotosoftware Picasa nun auch für Linux an. Mit der Windows-API Portierung WINE ist es möglich auch unter Linux Windows Software auszuführen. Diesen Trick bedient sich nun auch Google. Die neue Version wird vorerst nur als Beta verfügbar sein.Aus das Brennen von CDs und das Abspielen von Videos müssen Picasa Nutzer unter Linux noch verzichten, da die Treiber und Codecs noch fehlen. Eine eigenständige WINE-Installation hingegen wird in Picasa für Linux mitgeliefert, so daß keine separate WINE-Installation notwendig ist. Die Software soll auf jeden Fall unter den aktuellen Versionen der Distributionen Debian, Fedora Core, Mandriva und Red Hat laufen, allerdings inkompatibel zu der Sicherheitserweiterung SELinux sein.WINE selbst wurde fürdie Portierung um 200 Funkionen erweitert, was weitere Portierungen in die Linux Welt erleichtern wird, erkärt Googles Open-Source-Program-Manager Chris DiBona gegenüber Linux Today. Google Earth würde allerdings nicht auf diesem Weg portiert, da die Software die Qt- und GL-Bibliotheken nutze, so dass Wine hierfür nicht geeignet sei. Wann eine Linux-Version von Google Earth veröffentlicht werden soll, gab er nicht bekannt.Die Download-Seite ist nur für US-Bürger zu erreichen, daher hier die übersetze Version über den Proxy: » Picasa Download für Linux[Official Google Blog, golem, heise. de]
Wie schon länger spekuliert wurde, liefert Dell nun Google Software wie den Google Toolbar und das Google Pack auf seinen Rechnern vorinstalliert mit. Dies wurde gestern in einer für drei Jahre laufenden Kooperation zwischen den beiden Unternehmen vereinbart. Damit will Google eine stärkere Bindung der Dell Kunden an die Suchmaschine erreichen.Nach Spekulationen aus der IT Branche zahlt Google bis zu einer Milliarde US-Dollar für den Deal. Auch Yahoo und Microsoft standen zur Debatte, doch Goobe überbot die Mitstreiter und schlug damit gegen Microsoft zurück, die im neuen Internet Explorer 7 MSN als Suchmaschine voreingestellt haben.Bis zu 100 Millionen PCs werden so nun mit den Google Produkten ausgestattet. 2005 hat der PC Hersteller 37 Millionen PCs und Server ausgeliefert. Pro Rechner waren zurest Beträge von 75 cent bis zu einem US-Dollar im Gespräch. Rein rechnerisch ist die Subventionierung nun höher. Google CEO Eric Schmidt kündigte an, daß weitere derartige Kooperation folgen sollen.Eine eigene Dell-Homepage hat Google schon vor einigen Monaten erstellt.[ZDNet, FAZ, de.internet.com, golem.de, spiegel.de, it-times.de, heise.de]