Microsoft startet in die Offensive gegen die Google Maps und verbessert den eigenen Kartendienst local.live.com. 33 Flugzeuge kartographieren bereits die großen Städte der USA und sollen bis Ende des Jahres 80% der bewohnten Fläche in einer Auflösung abgedeckt haben, in der man sogar Hydranten erkennen können soll.In den letzten Tagen verbesserte Microsoft den Live Local Kartendienst zudem um Echtzeit-Verkehrsdaten für die USA durch eine Kooperation mit Traffic.com, mit der 35 Großstädte der USA abgedeckt werden. Außerdem stellt Microsoft nun auch umfangreiches Kartenmaterial für Europa zur Verfügung. Fotos aus der Vogelperspektive sind nun auch für Großbritannien verfügbar. Deutsche Nutzer sehen in der Startansicht nun Europa statt die USA.Eine Outlook-Integration für Outlook XP und Outlook 2003, ermöglicht es nun Routen mit Terminen zu verknüpfen und die Verbindung mit dem Passport Account sorgt für die persistente Speicherung der Orte und Routen bei Microsoft. Verknüpfungen zu MSN-Spaces und dem Live Messenger ermöglicht den Austausch der Informationen.Bleibt als für Google also viel zu tun, um die Verknüpfungen mit Accountdaten und Kalender und Messenger nachzuziehen, um im Rennen zu bleiben. Vorerst wurde schon mal das Design dynamisiert. Komischerweise nur auf maps.google.de sind nun Tabs unter den Eingabefeldern wechseln zwischen Orts-, Unternehmens- und Routensuche.Quelle: ZDNet, TechCrunch
Die Webseite Shnizl verbindet Google Earth mit Terminen und Ereignissen wie Konzerten oder Messen und bietet eine Plattform zum globalen Austausch solcher Ereignisse. Der Mehrwert gegenüber dem Google Calendar ist eine Taggingfunktion mit der sich thematisch in allen von der Community veröffentlichen Beiträgen suchen läßt. Von den Terminen zeigt jeweils ein Link direkt auf den Veranstaltungsort in Google Earth. Anders herum zeigen Network Links in Google Earth alle Ereignisse räumlich an.Shnitzl hat keine Verbindung zu Google, Google Earth oder dem Google Calendar. Die Adressen zur Verbindung mit Google Earth muß der postende Benutzer selbst zur Verfügung stellen. Für Eilige öffnet sich auch nur ein kleines Google Maps Plugin. Genausogut lassen sich die Termine aber auch gesammelt per rss-feed anzeigen und exportieren.Quelle: Google Watch
Gerüchte um Fusionen in der Suchwelt gibt es ja schon länger. Letztens lehnte Yahoo ein Angebot von Microsoft in dieser Richtung harsch ab, schon brodelt die Gerüchteküche weiter. Der Kandidat, der sich einen "Partner" sucht ist diesmal SAP. Allerdings sind auch andere Riesen für eine Gigantenhochzeit im Gespräch, darunter IBM und Microsoft.Letztere würden auf dem ersten Blick vielleicht besser passen, doch es gibt auch Gründe für Google. Gerade neu gebaut ist die Fotschungseinrichtung von SAP nahe dem Googleplex und falls Google ein Bezahlsystem startet, braucht das Unternehmen starke Partner im Business-Bereich.Eine Abwägung der Kombinationen:Microsoft - SAP: Haben schon gescheiterte Fusionsgespräche im Sommer 2004 hinter sich.Google - SAP: Betreiben nahegelegene Forschungseinrichtungen im Sillicon Valley, doch Google ist an der Börse momentan bereits sehr hoch bewertetIBM - SAP: Die wahrscheinlichste Mischung, da IBM günstiger bewertet ist, derzeitiger Börsenwert 126 Milliarden Euro.Den Gedanken mal weiter geführt:Yahoo - Google: Soweit kartellrechtlich möglich, sowohl vom Markt als auch der Lage der Konzenrzentralen momentan die allerwahrscheinlichste Kombination. Die ablehnende Haltung gegnüber Microsoft macht ebenfalls deutlich wohin Yahoo eigentlich will.Quellen: SeekXL