Der Google Reader hat mal wieder ein kleines Update erfahren, welches sich rund um die "Labelisierung" dreht. Labels können jetzt unter anderem bequem mit 2 Mausklicks gelöscht werden.Vorher wurden einzelne Labels erst gelöscht, wenn kein Blog es mehr benutzt hat. Ab sofort können Labels auch einfach so gelöscht werden, ohne dass die enthaltenen Blogs dabei verloren gehen.Außerdem verfügt auch der Reader jetzt über eine Auto-Completion-Funktion, dass heißt, das eine Liste mit den verfügbaren Labels schon während des eintipps aufklappt, dass macht das merken der genauen Schreibweise überflüssig.Und als drittes kam eine neue Hotkey-Taste dazu, um ein Beitrag oder einen Blog zu labeln, genügt jetzt ein einfacher Druck auf L-TasteAnkündigung im Google Reader BlogP.S. Zwar nichts großartiges, aber hier passt es gerade hin: Vor 3 Wochen habe ich den Google Reader ein bißchen in den Blog integriert, und jetzt könnt ihr mit diesem Link auch alle offiziellen Google-Blogs in euren Reader packen: » Google-Blogs in den Google ReaderDieser Link findet sich auch auf der Google Blogs-Seite
Der vor 2 Wochen gestartete deutschsprachige Adsense-Blog gibt all den deutschen Bloggern nun Tipps um die Gewinne durch AdSense-Banner zu maximieren. Doch diese sind nicht immer Anwender-Freundlich.Zwar klingen die Tipps erstmal alle ganz nett, doch sie sind auch eine wirksame Methode um Leser vom Blog fernzuhalten. Diese Illustration zum Beispiel zeigt eins der schlimmsten Beispiele. Ich persönlich würde so einen Blog nicht oft besuchen...Ich bin zwar auch nicht gerade sparsam mit AdSense-Bannern umgegangen, aber ich denke dass sie bei mir akzeptabel platziert sind und den Lesefluß absolut nicht stören. Ich mache zwar keine großen Gewinne, aber so lange ich meine Hosting-Kosten decke bin ich zufrieden ;-)Eine englische Erfolgsgeschichte gibt es auch schon: Hier hat jemand seine Einnahmen von 10$ auf 1.700$ täglich gesteigert.» Optimierungstipps » Erfolgsgeschichte
Der Such-Algorithmus des israelischen Studenten Ori Alon weckte dass Interesse der großen Suchmaschinen. Dieser Algorithmus ist in der Lage, verschiedene Schlüsselwörter miteinander zu verknüpfen und die relevantesten davon zusammenzustellen.Yahoo!, MSN und Google interessierten sich brennend für diesen Algorithmus und überschütteten Ori anscheinend mit hoch dotierten Angeboten. 3x dürft ihr raten für wen sich Ori entschieden hat.Diesen Algorithmus, genannt Orion, wird Google wohl in naher Zukunft in seine Websuche integrieren. Damit dürfte sich die Qualität der Suchergebnisse auch wieder weit verbessern. Etwas ähnliches betreibt Google schon lange Zeit in seinen Labs, genannt Google SetsArtikel bei PCWelt » Artikel beim ZDNet-Blog
Verschläft Google in Deutschland den Einstieg in den zukunftsträchtigen Local-Markt? In den USA findet Google jeden kleinen Zeitungsladen und zeigt ihn punktgenau auf der Karte an, doch in Deutschland ist davon noch keine Spur. Dafür positionieren sich GoYellow & co am Markt.Die lokale Suche wird in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle spielen, schließlich rückt das Internet auch unaufhaltbar weiter auf das Mobiltelefon. Google hat eine hervorragende lokale Suche und hat den alten Branchen-Hasen gezeigt, wie so eine Suche aussehen muss. Die deutsche Konkurrenz hat es nachgemacht, doch Google selbst scheint sich für Deutschland noch nicht zu interessieren.Vor einigen Tagen hat Google erst bekannt gegeben, dass die lokale Suche in den spanischsprachigen Ländern gestartet werden wird. Aber vielleicht können wir ja noch auf das Zugpferd Fußball-WM hoffen, schließlich hat Google deswegen schon das Kartenmaterial von Google Earth komplettiert, eine lokale Suche wäre jetzt das i-Tüpfelchen!» Artikel bei Spiegel Online » Google Local
Demnächst soll Google Earth auch mit Videos von ausgesuchten Standpunkten versorgt werden. Das Videomaterial dazu wird vom Discovery Channel geliefert. Den Anfang sollen 10 Clips aus amerikanischen Nationalparks machen.Die Videos werden auch Werbespots enthalten, damit soll sich das ganze finanzieren. Die Einnahmen daraus darf der Discovery Channel komplett behalten. Googles Vorteil aus dieser Partnerschaft ist die weiter steigende Attraktivität seines Weltreiseprogramms.Googles Dienste werden also demnächst noch mehr multimediale Inhalte bieten können, vor 2 Wochen erst wurden Gerüchte bekannt, dass es auf den Google Maps demnächst Kinotrailer und ähnliche Inhalte geben könnte.[Netzeitung]
Da wurde mal wieder jemand Opfer eines Google-Bombings: Diesmal in der Zielscheibe, Italiens noch amtierender Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Eine Suche nach dem italienischen Wort für "scheitern" führte zu seiner Biografie.Dieses ganze Debakel ist natürlich nicht ganz zufällig vor der Wahl in Italien passiert. Sogar die Polizei hat sich in diesem Fall schon eingeschaltet, wird aber wohl kaum einen schuldigen finden. Schließlich ist für so ein Bombing ein großes Netzwerk nötig, und es wird wohl kaum jeder Website-Betreiber mit einem Link zu seiner Biografie in den Knast gesteckt werden.Doch dass ganze war mal wieder viel Wind um nichts, jedenfalls scheint es mir so, denn eine Suche nach dem italienischen Wort für scheitern "fallimento" liefert bei mir keine Biografie zu Tage.Ein weitere Klassiker ist auch die Suche nach miserable Failure, welche seit ewigen Zeiten auf die Biografie von US-Präsident George W. Bush linkt.» fallimento bei Google Italia[derstandard.at]
Google vergisst auch seine Wurzeln nicht: Ein längst vergessener Dienst aus alten Tagen, Google Alerts, gibt es, nach unzähligen anderen Sprachen, jetzt auch auf Hebräisch.Okay, ganz vergessen ist dieser Dienst noch nicht, aber er ist schon relativ versteckt und weitgehend unbekannt. Vielleicht ist er ja auch noch einem meiner Leser unbekannt, daher werde ich ihn mal kurz beschreiben:Google Alerts biete jedem registrierten Benutzer die Möglichkeit sich über Neuigkeiten zu einem bestimmten Keyword informieren zu lassen. Sobald Google ein Eintrag mit diesem Schlüsselwort in seinen Index aufnimmt - wahlweise Web, News oder Groups - wird man per eMail sofort, täglich oder wöchentlich informiert.Ich z.B. lasse mir 1x täglich alle Neuigkeiten zum Keyword "GoogleWatchBlog" schicken, so bin ich immer darüber informiert wenn ich mal wieder von jemanden verlinkt wurde.P.S. Google Alerts war übrigens der erste Dienst der ein Google-Konto erforderte, sozusagen der Anfang einer großen Profil-Sammlung ;-)» Google Alerts hebräisch » Google Alerts deutsch
Armes Google: Da bietet man haufenweise kostenlose Dienste an, und trotzdem wird man in einer Tour kritisiert. Aktuelle Fälle sind Google Earth und Googles WLAN.Google Earth Ein "Experte" warnt, dass Terroristen mit Hilfe von Google Earth unsere WM-Stadien ausspionieren können. Und noch dazu liefert Google gleich die exakten Daten um die Raketen auszurichten. Solche Raketen weisen eine Zielgenauigkeit von 50 Metern auf, und diese Daten liefert Google exakt und zuverlässig.Der Mann wohnt - aus Angst er könnte von den bösen Terroristen entdeckt werden - sicherlich in einem Wohnwagen, damit er immer schön den bösen Raketen ausweichen kann. Im Grunde empfiehlt er uns, die WM abzublasen. WM abblasen, Wohnwagen? Wo könnte dieser Experte wohl wohnen? [golem]San Francisco WLAN Google plant sein WLAN - Überraschung - mit Werbung zu finanzieren. Und das natürlich wieder standortbezogen, also muss auch dass Bewegungsprofil des Nutzer gespeichert werden. Diese Daten will Google 180 Tage lang speichern, um seine Nuter besser kennenzulernen. Und genau dies ruft mal wieder Datenschützer auf den Plan.Es wird zwar niemand gezwungen diesen Dienst in Anspruch zu nehmen, aber trotzdem ist mal wieder der Schutz der persönlichen Daten der kompletten Weltbevölkerung stark gefährdet... Vielleicht sollte den Experten einmal gesagt werden, dass Handys schon seit Jahren in der Lage sind die Position des Benutzers punktgenau zu senden? Oder neuere Auto-Modelle sind auch nicht gerade verschwiegen was dies betrifft...Aber wenigstens wissen wir jetzt, was Marissa Mayer damit meinte, als sie sagte, dass Google bald wissen wird wo wir uns aufhalten. [heise]Meine bescheidene Meinung an alle Datenschützer, Paranoiden und Google-Hasser: Geht der Suchmaschine mit den bunten Buchstaben doch einfach aus dem Weg und nehmt diese Dienste nicht in Anspruch. Viel Spaß bei den roten, dem schmetterling, dem Hund oder dem Butler! (I know, Jeeves has left the Building)