Auch bei den sonst eher unscheinbaren Google Groups tut sich mal etwas: Google hat seinem riesigen Usenet-Archiv eine Bewertungs-Funktion verpasst und gibt jetzt jedem Benutzer die Möglichkeit sich ein kleines Profil anzulegen.Jeder einzelne Beitrag kann ab sofort mit 1-5 Sternchen bewertet werden, dass ganze läuft wieder mit Ajax, so dass kein Reload nötig ist. Ob diese Bewertungen dann aber irgendeinen Einfluß haben war bisher nicht rauszubekommen. Ich schätze mal das Beiträge die auffallend oft negativ bewertet werden, an das Google-Team weitergeleitet werden.Außerdem hat nun jeder Benutzer die Möglichkeit sich ein kleines Profil anzulegen, dort kann der Real-Name, der Wohnort und ein eventueller Titel angegeben werden. Wer eine Website besitzt kann diese dort ebenfalls eintragen. Dann gibt es noch die Möglichkeit ein paar Worte über sich selbst zu sagen, und das war es dann auch schon wieder.Google will mit diesen Veränderungen die Groups wohl wiederbeleben. Zwar ist es dort noch lange nicht ruhig, aber mit früher nicht mehr zu vergleichen. Also baut man jetzt - wahrscheinlich - nach und nach einige Features drumrum, die dann mit aktueller Boardsoftware konkurrieren kann.Ein Killerfeature wäre zum Beispiel, wenn jeder eine eigene Gruppe erstellen, diese im Layout anpassen und dann in die eigene Homepage integrieren könnte. Und Google hätte gleich mal wieder jede Menge Content der gesammelt, organisiert und durchsuchbar gemacht werden kann. Vielleicht ist ähnliches ja schon in Planung.Ich frage mich nur wann die Groups endlich mal aus dem Beta-Stadium herauskommen, da befinden sie sich jetzt seit knapp 5 Jahren...» Eigenes Profil bearbeiten
Na das ging ja mal wieder schnell: Erst vor 2 Tagen hat Garett Rogers herausgefunden dass Google sein Google Mail auf andere Server ausdehnen will- und schon ist es da! Das heißt, ein Google Mail direkt auf dem Server, und jeder Benutzer der eine eMail-Adresse auf diesem Server besitzt kommt dann auch in den Genuss dieses Interfaces.Das ganze wurde jetzt offiziell am San José City College gestartet, jeder der 10.000 Studenten verfügt nun über ein eigenes Google Mail auf dem Universitätsserver. Für die breite Öffentlichkeit ist das ganze aber noch nicht freigeschaltet, man kann sich aber für einen Zugang bewerben. Ich habe mich einfach mal beworben, mal schauen ob es klappt :D - aber ich glaube mal eher nicht :-(Mehr Details zu dazu gibt es dann wahrscheinlich am Montag, zur Zeit sind keine weiteren Informationen zu finden. » Google Mail for your Domain » Login-Screen der UniNachtrag: » Google Mail for your Domain - Mein Bericht
The Books are not enough! Google würde jetzt auch gerne handschriftliche Dokumente scannen, vorwiegend auch ältere. Dazu hat man jetzt zusammen mit der Dublin City University ein Projekt ins Leben gerufen, dass sich die nächsten 2 Jahre ausschließlich mit dieser Thematik beschäftigen wird.Die eingescannten Dokumente werden dann wohl bei der Buchsuche verfügbar gemacht werden, oder in einen anderen Bereich integriert. Wer weiß, in 2 Jahren kann viel passieren - vor allem bei Google. Damit geht man auch wieder einen Schritt in die Richtung alle Informationen auf der Welt durchsuchbar zu machen zu. Irgendwann scannt Google echt noch jede Einkaufsliste mithilfe der Webcam...Das ganze wird auf der Grundlage einer schon vorhandenen Software zur Videoerkennung aufgebaut. Ursprünglich war diese dazu gedacht, Filmszenen aus verschiedenen Blickwinkeln wieder zu erkennen und zuzuordnen. Mithilfe einer kleinen Textprobe von wenigen Worten soll die Software dann später in der Lage sein einen Text komplett fehlerfrei erkennen zu können.Na da dürften jetzt wohl die ersten der versprochenen 600 Jobs vergeben worden sein. Hoffentlich schaffen die Leutchen die doch zugegebenermaßen schwere Aufgabe, eine Handschrift komplett fehlerfrei zu erkennen. Vorallem die tatsache dass es sich um alte Dokumente handelt dürfte das ganze noch einmal erschweren. Aber wenn es dann erst einmal da ist, wird es sicherlich rege genutzt.[golem]
Google Doodle Winter-Olympiade Natürlich gibt es auch zu den diesjährigen olympischen Spielen wieder ein passendes Doodle. Es ist wieder einmal sehr gelungen, wie ich finde. Erfahrungsgemäß wird dies nicht das letzte Logo sein, spätestens zum Ende folgt noch eins ;-) Dafür spricht auch der Name des Logos "olympics06_opening.gif"
GWB-Dossier Doodles
Die Bürgerrechtler der amerikanischen Electronic Frontier Foundation (EFF) rufen alle Anwender der neuen Google Desktop-Version dazu auf, die Funktion zur Suche auf mehreren Rechnern nicht zu aktivieren oder abzuschalten. Das war zu erwarten, schließlich wird so der gesamte Suchindex auf Googles Servern gespeichert.Eigentlich hat Google es mit dieser Funktion ja nur gut gemeint und bietet seinen Anwendern ein unschlagbares Feature. Es ist natürlich auch aus gutem Grund standardmäßig deaktiviert. Datenschützer sollten sich also keine Sorgen machen, wer mit seinen Daten leichtfertig umgehen möchte, dem soll man doch einfach machen lassen.Vorallem spielt man auf das Szenario an, das der Verlust eines Google Accounts immer mehr dem Verlust eines Ausweises nahe kommt. Der Suchverlauf, geheime eMails, Interessen und jetzt auch noch - womöglich - sensible Daten, auf alles kann mit nur einem kleinen Passwort zugegriffen werden. Leider haben auch heute noch nicht wenige User ein Passwort ala "123abc", die habens dann aber auch echt nicht besser verdient...Außerdem kommt jetzt in jüngster Vergangenheit noch der Grund dazu, dass die US-Regierung die Herausgabe von Daten fordert, und somit freien Zugriff auf alle Dokumente der Bevölkerung hat. Aber da sich Google immer noch vehement dagegen wehrt, besteht noch keine Gefahr. Außerdem würde sich das gesetzlich sicherlich nicht durchsetzen lassen, hoffe ich zumindest...Natürlich ist es erst einmal ein komisches Gefühl wenn man seine sensiblen Dokumente auf einen Google-Server lädt, aber es hat ja niemals jemand darauf Zugriff. Und diese Daten werden sicherlich auch verschlüsselt gespeichert. Ich persönlich habe diese Funktion für mich deaktiviert, aber das nicht aus Angst vor Google oder Datenklau, sondern einfach weil ich es zur Zeit nicht brauche. Wenn ichs brauche, werde ich das auch aktivieren, egal wie lange mir die Datenschützer und Bürgerrechtler ins Gewissen reden...[golem]
Die Franzosen haben sich jetzt auf Google eingeschossen: Zur Zeit wird die neue Suchmaschine Quaero als Konkurrenzprodukt entwickelt, und jetzt will man das scannen französischer Bücher komplett untersagen. Dies geht jedoch diesmal nicht von der Regierung aus, sondern vom Verband der französischen Verleger und Autoren SNE.
Wir werden nicht gleichgültig zusehen, wie Google die 500.000 französischen Werke aus der Bibliothek der Universität Michigan einscannt
Wenn Google der Aufforderung, das scannen zu stoppen, nicht nachkommt wird man auch auf gerichtliche Schritte nicht verzichten. Damit wäre das scannen von Büchern zwar erst einmal unterbunden, aber ich denke dass Google am Ende doch am längeren Hebel sitzen wird.Ich bin auch für das scannen, es schadet ja schließlich niemandem. Es wird jeweils immer nur ein Teil des Buches angezeigt, für den Rest muss man sich das Buch kaufen, was bei Google ebenfalls gleich verlinkt ist. Im Grunde bietet die Buchsuche ja nicht viel mehr als das einfache blättern im Buchladen, oder das lesen des Buchrückentextes. Also wieder mal viel Lärm um nichts.[heise]