Vor einigen Tagen hat Google seinem Google Mail-Dienst einen Virenscanner spendiert, aber keine weiteren Details über die verwendete Technologie bekannt gegeben, und wird es sicherlich auch nie tun - um es den Virenschreibern nicht zu leicht zu machen. Doch jetzt hat ein Blogger wahrscheinlich doch herausgefunden welche Software im Einsatz ist.Durch einen aufwendigen Vergleichstest mit vielen verschiedenen Viren und Virenprogrammen hat ein Blogger herausgefunden das Google Mail die selben Ergebnisse herausfiltert wie die Antivirensoftware des Herstellers Sophos. Sophos ist einer der führenden amerikanischen Antiviren-Hersteller.Das ist natürlich keine Garantie dafür das Google Mail wirklich die Technologie von Sophos einsetzt, es könnte auch eine eigene Software entwickelt worden sein. Vielleicht wird man sich bei Google ja irgendwann einmal dazu äußern. Auch noch weitere, noch aufwendigere Tests, dürften Klarheit bringen. Nur wird diese wohl niemand - aufgrund von Zeitmangel - durchführen.» Die Ergebnisse » Der Artikel
Die Blogger-Kollegen von Google Maps Mania haben eine Liste mit Tutorials und Tools rund um die Google Maps zusammengestellt. Vor allem für den Einstieg in die Arbeit mit den Maps sehr interessant.Angesichts der schier unbegrenzten Möglichkeiten die die Maps bieten und der einfachen Integration in jede Homepage dürfte dies vorallem für Webmaster interessant sein.Auch in den Kommentaren dürften noch einige interessante Links auftauchen, bisher ist dort ein Wordpress Plugin und eine Seite auf der man sich schnell eigene Maps erstellen kann verlinkt.Eindeutig ein Fall für die Kategorie LehrbuchTutorials und Tools für Google Maps
GWB-Dossier Tutorials
Das Online-Magazin Business 2.0 hat Ende November ein Interview mit Google-Chef Eric Schmidt geführt, konnte ihm aber leider keine neuen Informationen entlocken.In dem Interview geht es unter anderem um die berühmte 20%-Regel und welche sehr positiven Auswirkungen diese auf das Unternehmen haben. Fast alle neuen Produkte enstanden aus solchen 20%-Projekten, na das sollte anderen innovationslosen Unternehmen doch einmal zu denken geben ;-)Außerdem geht es um Googles Wi-Fi-Experiment, das Verhältnis zu Konkurrent Microsoft und das immer weiter gefächerte Service-Angebot.» Das Interview
Vor einigen Tagen ist bekannt geworden das sich die Google Desktop-Suche über einen Bug im Internet Explorer ausspionieren lässt. Da Microsoft dieses Problem bisher nicht behoben hat - musste sich Google selbst darum kümmern.Zumindest in diesem Fall steht es also 1:0 für Google. Das grenzt schon an Ironie schreibt auch "Kaffeeschluerfer" in den Heise-Kommentaren:
Das Dritthersteller ihre Software so schreiben das sie Lücken umgeht von denen sie genau wissen, dass diese gar nicht da sein dürfen und der Verantwortliche offenbar unfähig diese zu eliminieren.Resultat: *lol* (Traurig, aber passend.)
Die Süddeutsche hat sich mal einige Gedanken zum Thema Datenschutz bei Google gemacht. Das Google viel von uns weiß dürfte jedem klar sein, nur niemand weiß welche Informationen Google wirklich hat.Die Kombination der einzelnen Informationen die mit den verschiedensten Diensten gesammelt werden dürfte noch viel wertvoller sein als nur die einzelnen Informationsfetzen. Auch die lange Cookie-Speicherzeit wird bemängelt. Allerdings sei dazu gesagt, das wohl niemand im Jahr 2038 noch mit dem selben System surfen wird wie heute - Ausnahmen bestätigen die Regel.Personen die unter Verfolgungswahn leiden sei aber noch gesagt das Google diese Informationen nur intern auswertet, um immer besser kontextbasierte Werbung einblenden zu können. amazon.com agiert schon seit Jahren nach diesem Prinzip, und es bringt dem Nutzer nur Vorteile - Amazon natürlich auch.» Artikel bei sueddeutsche.de » Google weiß...
Unbestätigen Gerüchten zufolge soll heute am Rande der Web2.0-Konferenz der Google Calendar gestartet werden. Wäre auch ein schönes Nikolaus-Geschenk, falls es heute dazu kommen sollte.In Philipp Lenssens Blog wurde herausgefunden das Beim Aufruf der Adresse http://calendar.google.com/mapfiles/home.html keine Weiterleitung auf die Homepage erfolg, wie bei calendar.google.com, sondern 3 leere Eingabefelder erscheinen.Das deutet daraufhin das der Kalender mit Google Maps verbunden sein wird, schonmal ein sehr gutes Feature. Auch das öffentlichmachen von Terminen soll mit dem Kalender möglich sein, was den Service wieder für Veranstaltungen attraktiv machen würde. So kann man direkt auf einer Maps-Karte sehen welche Konferenzen, Versammlungen, Vorlesungen, Verkäufe, etc. gerade in der näheren Umgebung abgehalten werden.Warten wir mal ab ob der Kalender heute kommen wird, und falls ja, wie er bei der Fachpresse und den Benutzern ankommen wird. Falls er online sein sollte könnt ihr ihn hier erreichen: » Google Calendar
Die Redakteure bei Zeit.de und intern.de scheinen zur Zeit keine wirklichen Themen zu haben über die sie berichten können. Also berichtet man mal einfach über etwas das jeder schon weiß - Google ist eine amerikanische Firma.Dass viele Google-Dienste in der Anfangszeit, und die kann sich auch mal auf 1-2 Jahre ziehen, nur auf englisch verfügbar sind ist weithin bekannt. Vorallem weil sich diese Dienste fast alle im Beta-Stadium befinden ist es doch schon ungewöhnlich das sie überhaupt soweit verbreitet und online verfügbar gemacht wurden. Welche andere Softwarefirma lässt ihre Produkte schon halbfertig auf die große Masse los? (Außer Microsoft :p)Jeder Nutzer weltweit kann auch alle Dienste nutzen, egal wo er sich befindet. Die einzige Ausnahme stellt hier Google Video, was aber wohl eher an den begrenzten Ressourcen liegen dürfte - und nicht am bösen Willen der Googler, Europa im Regen stehen zu lassen. Durch diese Einschränkung wurde der Artikel wohl auch angestoßen, da Werbevideos für den Mozilla Firefox-Browser nur für den amerikanischen Raum beschränkt sein sollen. Das diese Videos nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung überall im Internet auftauchen werden haben die Redakteure wohl nicht bedacht.Auch über die bisher größtenteils auf den amerikanischen Raum beschränkten Programme Google Maps und Google Earth haben sie ihren Unmut geäußert. Doch dazu sei zu sagen das solches Kartenmaterial auch nicht umsonst ist, Google lässt dies sicher einiges kosten. Außerdem ist Europa bei den Satelitenfotos recht gut abgedeckt - Großstädte sind auf jeden Fall einsehbar. Stadtpläne werden in den nächsten Monaten folgen.Also liebe Redakteure, lasst Google mal machen, sie haben nie gesagt das die Dienste nur auf Amerika begrenzt sein werden. Achja, übersetzt ihr eure Zeitungen denn für den amerikanischen Raum? Oder was ist mit den Japanern? Können Chinesen eure Zeitschriften lesen? Oder bleiben die etwa außen vor?
SPAM! Das lasse ich einfach mal so stehen, der Müll des Internets. Jeder Webmaster hat damit zu kämpfen, und früher oder später auch jeder noch so harmlose Surfer wird damit konfrontiert. Spam ist überall - natürlich auch bei Froogle.Durch die Möglichkeit die eigenen Produkte in Eigenregie bei Froogle online zu stellen werden natürlich auch viele Spammer angelockt - gerade der Bulk Upload macht Froogle zu einem attraktiven Spam-Portal. Bei Google Base wusste jeder von Anfang an das es nicht nur praktisch sein wird, sondern sich dort auch eine riesige Spam-Datenbank aufbaut.Brian Smith von Comparision Engines hat in seinem Blog nun eine besonders dreiste Methode aufgedeckt. Bei der Suche nach "iPod nano" wird man direkt zu einer geparkten Domain geführt, die natürlich mit Werbung versehen ist. Hier gibt es natürlich keine iPods, genug Einnahmen wird dieser "Händler" aber sicherlich doch haben.Das zeigt mal wieder das es doch keine so gute Idee ist alles automatisiert ablaufen zu lassen. Bei Suchergebnissen bekommt Google das Spam-Problem zwar relativ gut geregelt (natürlich nicht perfekt), aber bei Shops dürfte das eine Herausforderung sein. Auch ein gegenseitiges anschwärzen der Mitglieder - wie es bei Base möglich ist - dürfte hier nicht weiterhelfen, da sich die Händler sonst gegenseitig ans Bein pi**** werden.Aber Google war ja schon immer für eine Überraschung gut, und ich bin mir sicher das sie auch in diesem Fall eine Lösung finden werden.» Froogle Spam