Karneval (1.970.000)
Passend zum Tag, um 11:11
Monat: November 2005
Immer wieder erwähnt. Immer wieder gern gesehen. Immer wieder kennt ihn keiner. Deshalber verlinke ich ihn hier noch einmal, den Google Store
Für Google-Fans ein absolutes Paradies ;-)
Google hat gestern bei der 9. Verleihung des Goldenen Computers von ComputerBILD den Preis in der Kategorie "Internet" gewonnen. Die Gewinner werden von den Lesern der Zeitschrift ComputerBILD gewählt. Auch wenn es eine zweifelhafte Ehre ist, von mir aus Herzlichen Glückwunsch! Durchaus verdient!
Die Suchmaschine setzte sich bei einem COMPUTERBILD-Test im Vergleich mit der Suchmaschine MSN von Mircrosoft durch. Google hatte mehr Internet-Seiten im Suchindex. Der Marktführer baut seine Position ständig durch neue Suchfunktionen und Serviceangebote für die Nutzer aus.
Jetzt heißt es in der Schlacht um AOL nur noch Microsoft gegen Google, Yahoo! hat das Handtuch geschmissen. Nun bleibt es nur noch abzuwarten welche der beiden den längeren Atem - bzw. das prallerer Bankkonto hat.
AOL stand für den derzeitigen Besitzer Time Warner noch nie unter einem guten Stern, damit wurden bis heute mehr Verluste als Gewinne gemacht. Bei der damaligen "Mega-Fusion" des Online-Riesen mit dem Mediengiganten wurden sich gegenseitig Aktien zugeschoben um sich gegenseitig aufzukaufen.
Time Warner versprach sich von diesem Deal eine höhere Präsenz im Internet, von der Veröffentlichung aller Filme über das Web war die Rede. Bis heute ist nichts davon in die Tat umgesetzt worden, und AOL leidet seit Jahren unter erhöhtem Mitgliederschwund. Von den einst 35 Millionen Mitgliedern können die Manager heute nur noch träumen.
Jetzt hat Time Warner die Notbremse gezogen und will AOL nun endgültig abstoßen. Ein Käufer für das Provider-Geschäft wurde bereits gefunden, US-Kabelbetreiber Comcast. Microsoft und Google sehen die Stärke von AOL dagegen im Onlinegeschäft. Für Google wäre der Kauf ein weiterer starker Ausbau des AdSense-Geschäfts, Google erzielt bereits jetzt 11% seiner Gewinne über die AOL-Internetseite.
Microsoft würde Google dieses Geschäft natürlich gerne vor der Nase wegschnappen, um mit seinem msn-eigenen AdService endlich einen Fuß in die große weite Internet-Werbe-Welt zu setzen. Für Google ein herber Rückschlag. Das Microsoft einige Zukunftsmärkte verschläft ist nichts neues, und auch das sie dann mit aller Finanzkraft in eben diese Märkte stoßen ist auch weit bekannt. Doch noch nie hatten sie so einen starken Mitbewerber wie jetzt, Google. Yahoo! konnte in dieser Bieterschlacht schon nicht mehr mithalten.
Die beiden Firmen werden sich in den letzten Zügen eine rege Bieterschlacht um AOL liefern. Time Warner freuts. Zur Zeit stehen die Chancen für Microsoft besser, da schon erste direkte Verkaufsgespräche geführt wurden, und Microsoft dem Medienkonzern sehr viel näher steht. Doch vielleicht holt Google noch einmal zum finalen Schlag gegen Microsoft aus und wird ein sehr viel attraktiveres Angebot auf den Tisch legen. Auch Microsoft wird sicher nicht über seine finanziellen Grenzen gehen, es bleibt weiter spannend.
Dies dürfte auch sicher nicht der letzte Kampf zwischen Microsoft und Google sein, eher ein Anfang einer großen Schlacht.
[gelesen bei: Internetmarketing-News]
Für Google-Fans und Nostalgiker habe ich hier etwas ganz besonders in den Google Groups gefunden.
Eine frühe Stellenanzeige von Google, als es noch in den Kinderschuhen steckte und noch auf den Stanford-Servern gehostet wurde.
Und das ist gerade mal 7 Jahre her...
» Googles Stellenazeige
Google bietet bei einigen seiner Dienste eine Kontaktliste, diese wird sicherlich auch bei späteren Diensten eine große Rolle spielen. Doch warum gibt es keine zentrale Verwaltung?
Google Mail
Bei Google Mail besteht die Möglichkeit sich eine Kontaktliste anzulegen. Diese wird auch automatisch beim versenden von Mails an bisher unbekannte Empfänger aktualisiert. Weiterhin teilt Google diese Liste in Kontake ein mit denen wir oft in Verbindung treten, und diese denen wir vielleicht nur einmal geschrieben haben.
Google Talk
Auch bei Google Talk haben wir natürlich eine Kontaktliste. Diese dient in diesem Fall dazu uns anzuzeigen welcher unserer Chatpartner gerade online ist, und was er gerade tut - beschäftigt, abwesend, ...
Orkut
Und auch Orkut lebt natürlich von der Kontaktliste. Wir bauen dort Grupen auf und freunden uns evt. mit einigen Mitgliedern an, die wir dann unserem Freundschaftsnetzwerk hinzufügen. Orkut macht in dem Punkt sogar den Unterschied zwischen Freund, Bekannter, Sehr guter Freund usw. (Einladungen hier)
Das Netzwerk
Wir haben zu all diesen Diensten Zugang mit ein und demselben Account. Mit unseren Zugangsdaten können wir uns überall bei Google und deren angeschlossene Dienste einloggen. Doch wieso haben wir soviele Kontaktlisten? Wieso kann es nicht eine zentrale Verwaltung der Kontaktliste geben?
Mein Vorschlage wäre das es eine Kontaktverwaltung gäbe, in denen wir für jeden einzelnen Kontakt auswählen können in welchen Diensten wir diese Personen zur Verfügung haben wollen. Und wenn wir bei Google Mail den Namen der Kontaktperson ändern, dann soll dies auch gleichzeitig bei Orkut und Google Talk passieren.
Oder gibt es hier jemanden der damit ein Problem hätte? Aufgrund von Datenschutz oder einfach weil man Google nicht zuviele Informationen zukommen lassen möchte?
» Teil 1: Wetteranzeige
» Teil 3: Favoritenverwaltung
» Teil 4: RSS-Feeds
Tokio Hotel (4.780.000)
Ich muss ja auch mal was für meine Besucherquote tun ;-)
Wer - wie ich - sehr viele Mails bekommt und diese mit Google Mail ordentlich verwalten möchte kann sie ganz bequem mit Labels versehen und diese dann im entsprechenden Label-Ordner archivieren. Doch wer mal 20 Mails nacheinander bekommt die das selbe Label bekommen sollen kennt sicher das leidige Problem des markierens.
Google bietet normalerweise nur den Punkt "Alle Mails markieren" und einige weitere Möglichkeiten. Doch es gibt auch eine Möglichkeit 20 Mails mit nur 2 Klicks zu markieren. Man wählt einfach die erste Mail aus, hält die Shift-Taste gedrückt, und wählt nun die letzte eMail aus. Und alle eMails die sich zwischen diesen beiden befinden sind nun markiert - kann schon sehr praktisch sein ;-)
Google Automat - klingt am anfang komisch, und wirklich etwas darunter vorstellen kann ich mir nicht. Doch sobald man diesen - mehr oder weniger hochqualitativen - Screenshot sieht wird einem schon einiges klarer. Ist das die Verbindung zwischen Google Base und Google AdWords?
Auf dem Screenshot steht übersetzt:
Erstellen sie ihr Angebot das sie bei Google verkaufen möchten in weniger als 1 Minute, mit Google Automat. Es ist ganz einfach - tippen sie den Namen, die Beschreibung und den Preis ihres Angebots ein und teilen sie uns mit wie sie von den Interessenten benachrichtigt werden wollen. Wir erstellen automatische Google AdWords für Sie und stellen ihr Angebot online.Alles aus einer Hand Das heißt also das zu jedem Angebot das man bei Google Base einstellt, automatisch noch AdWords erzeugt werden können die den Verkaufserfolg in die Höhe treiben dürften. Das macht Google Base, anders als eBay, für sehr große und teure Verkäufe durchaus attraktiv. Sagen wir eine Firma möchte Häuser verkaufen, bzw. Aufträge für den Bau neuer Häuser erhalten - sie könnte ihr Angebot einfach bei Google einstellen, und sich um die Werbung keine Gedanken machen. Und der Kunde hat den Vorteil das er alles schnell und einfach über seinen Google Account abwickeln kann. Außerdem hat es den Vorteil das der erfahrene User - falls er denn öfter bei Google Base einkaufen sollte - ein vertrautes, einheitliches Angebotsformular zu Gesicht bekommt. Das Netz baut sich auf Google verknüpft also mal wieder mehrere seiner Dienste miteinander. Die Frage nach der Kontaktmöglichkeit lässt ebenfalls den Nutzern verschiedener Dienste zu. Google Mail oder Google Talk wären 2 gute Alternativen. Und die Angebote werden natürlich auch bei Froogle durchsuchbar gemacht werden. Und sollte es ein etwas größeres Produkt sein, könnte man auch noch ein Video davon machen und dieses direkt mit Google Video uploaden und bequem in das Angebot einbinden. Das einzigste was mir an diesem Screenshot merkwürdig erscheint, ist dass als Jahreszahl 2003 angegeben ist. Aber vielleicht ist das ganze ja auch schon so lange in der Enwicklung...
Google scheint den Firefox-Browser wohl richtig ins Herz geschlossen haben. Erst zahlen sie 1$ pro Installation und nun haben sie einige kleine Details im Tab-Browsing verändert.
Die Neuerungen auf einen Blick:
- Ein Button zum schließen eines Tabs befindet sich nun auf jedem einzelnen Tab
Vorher gab es nur einen an der rechten Seite
- Wenn ein Tab geschlossen wird springt der Firefox nun zur vorher geöffneten Seite zurück
Vorher sprang Firefox zum ersten geöffneten Tab zurück
- Das Controlpanel der Tabs wurde neu gestaltet, es wurden keine Funktionen hinzugefügt
Es sind zwar keine großen Änderungen dabei, doch der unerfahrene Benutzer wird es danken. Außerdem ist es nicht selbstverständlich das sich eine Firma um ein OpenSource-Produkt Gedanken macht. Schließlich ist Google ja auch in Opera Standard und kann über die Toolbar im IE nachgerüstet werden.
» Firefox downloaden
Jetzt ist die Zeit, und AdWords, wohl reif genug neue Wege zu beschreiten und den Service auch offline zu testen. Das ganze geschieht in nächster Zeit in einer Chicagoer Tageszeitung, in welchem Bereich der Zeitung das geschehen soll hat weder Google noch der Verlag bekannt gegeben.
Google kauft komplette Anzeigenseiten auf und vermietet diesen Platz an seine AdWords-Kunden weiter. Ein kluger Schachzug, vorallem in der Anfangsphase. So lange es neu ist wird es sicher viel Beachtung finden. Ich frage mich nur wie Google das mit der Bezahlung und der Wirksamkeit der Anzeige überprüfen will. Vielleicht gibt es ja Chiffre-Links in Form von www.google.com/adwords/ax0_837ajf oder so ähnlich.
Auf jeden Fall eine interessante Möglichkeit, die nun wieder garnicht zu Googles Kerngeschäft gehört. Gerüchten zufolge soll ein ähnlicher Plan auch für TV-Werbung in den Schubläden liegen.
Das Google AdSense-Team hat eine Studie aufgestellt wie man mit AdSense noch erfolgreicher werben und Geld verdienen kann. Alles ausführlich erklärt am Beispiel der Website AskTheBuilder.com von Tim Carter. Der Webmaster hat seinen Verdienst von 10.000$ im Monat auf über 30.000$ gesteigert, nur durch Design-Anpassungen.
Design ist alles
Dabei geht es vorallem um den Einbau der Banner in das Design. Ein Banner der zwar ins Auge springt, jedoch optisch zum Rest des Inhalts passt zieht wesentlich mehr vermeintliche Klicker an als ein Banner der ganz unpassend, womöglich noch in einer andere Farbe, an eine Ecke der Website geklatscht ist.
Außerdem hat er dafür gesorgt das seine Kundschaft mit den Bannern direkt angesprochen wird. Nichts ist tödlicher als Werbung die absolut nicht zum Inhalt der Website passt. Dabei geht Herr Carter mehr auf die Gewerbetreibenden als auf die Hilfesuchenden ein. Diese sehen auf der Website Werbung für etwas das sie auch wirklich benötigen werden - und klicken so natürlich auf das Banner. Der Webmaster freut sich, Google freut sich, und der werbende freut sich erst Recht.
Das ganze ist hier noch einmal ausführlich erklärt.
Es ist schon immer wieder erstaunlich was man so alles aus der Google Maps API herausholen kann. Das beliebte Brettspiel Risiko wurde jetzt online umgesetzt. Das Spiel basiert direkt auf Google Maps, was es auch möglich macht direkt vor der eigenen Haustür zu spielen.
Vorausgesetzt wird jedoch das sich alle Spieler am selben Computer befinden, an einer Online-Multiplayer-Version wird aber schon gearbeitet. Auf jeden Fall eine gute Demonstration was mit dem Maps-Service alles möglich ist.
» Risiko Online spielen
Google verschenkt seinen Suchserver Google Mini.
Natürlich gibt es dieses Geschenk nicht für lau, viel mehr legt Google diesen Mini-Suchserver noch kostenlos auf ein großes Paket mit drauf. Jeder der nun auf die Google Search Appliance wechselt soll nun damit belohnt werden.
Mit dem Mini-System, das einzeln 3000 $ kostet, können 100.000 Dokumente in 220 verschiedenen Dateitypen durchsucht werden. Für eine kleine Firma durchaus ausreichend - daher ein interessantes Angebot. Doch warum sollte man für diese relativ kleine Menge nicht die Google Desktop-Suche verwenden?
Mit den großen Servern, die es erst ab 30.000 $ - Preis aufwärts unbegrenzt - gibt, können dagegen schon in der kleinsten Version eine halbe Millione Dokumente durchsucht werden. Außerdem nimmt der große Server bis zu 5 Suchanfragen pro Sekunde entgegen. Diese Geschwindigkeit ist mit der Desktop-Suche nicht mehr zu erreichen, und für große Firmen daher interessant. Bisher setzen über 2200 Firmen weltweit das Google-Suchsystem ein.
» Jetzt wechseln
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Ein paar Webcams, gefunden bei Suchmaschinen News