Nur zur Info: Ich habe mal eine 404-Error-Site erstellt, das alte war mir doch bißchen langweilig. Mag sein das die jetzt zu bunt ist, aber ich bin zufrieden.btw: Ich hoffe natürlich das ihr nur sehr selten bis garnicht diese Seite zu Gesicht bekommt ;-)» 404
Hier gibt es ein weiteres sehr praktisches Tool das die Google Maps Engine benutzt: Die Wunderground-Wetteranzeige.Außer der aktuellen Temperatur des jeweiligen Standortes gibt es noch eine 5-Tages-Vorhersage, die Angabe der Luftfeuchtigkeit und die Windgeschwindigkeit angegeben. Diese Daten sind weltweit verfügbar, und nicht wie die meisten Maps-Dienste nur auf Amerika beschränkt. Einziges Manko: Die Temperatur kann nur in Fahrenheit angezeigt werden.» Wunderground
GWB-Dossier Google Maps Mashups
ACHTUNG: Wer Angst vor viel Text hat sollte ab hier nicht mehr weiterlesen und direkt ins GoogleBoard gehen!Ich habe hier mal einen ausführlichen Bericht über Google Base geschrieben, mit allen Vorteilen & Nachteilen INHALT: » 1. Der Einstieg » 2. Funktionen »» 2.1 Suche »» 2.2 Angebot einstellen »» 2.3 Keine Anzeige geht verloren » 3. Wofür ist Base geeignet? »» 3.1 Möglichkeiten »» 3.2 Wer kann Base nutzen? » 4. Ein Beispiel-Eintrag » 5. Wofür braucht Google den Base-Service? » 6. Konkurrenten die mit Base direkt angegriffen werden » 7. Was Google nachrüsten sollte » 8. Fazit1. Der Einstieg Wer einen Google Account besitzt kann bei Base sofort loslegen und den neuen Service sofort in Anspruch nehmen. Aber auch ohne einen Account hat man Zugang zu Base, dann allerdings nur im Lesen-Modus. Doch eine Registrierung bei Google dauert ja auch nur wenige Sekunden, das tut keinem weh - und bringt viele Vorteile.Eingeloggte User können sofort, ohne Umwege, Überprüfungen oder Profil-Erweiterungen Anzeigen einstellen und verwalten. Das ganze ist natürlich komplett kostenfrei und uneingeschränkt nutzbar.2. Funktionen Google Base bietet auf den ersten Blick nur wenige Funktionen, doch diese wenigen Funktionen sind sehr mächtig und bieten ein enormes Organisationspotential.2.1 Suche Ist eine Anzeige bei Google Base einmal eingestellt worden, erscheint sie nach wenigen Minuten im Suchindex und kann von allen Usern dieser Welt gefunden und angesehen werden.Suchmöglichkeiten: » Eine Suche kann nach immer weiteren Optionen eingeschränkt werden, bis das richtige Ergebnis gefunden wurde Da es bei Base möglich ist soviele Optionen und Eigenschaften zu einer Anzeige hinzuzufügen wie man möchte, kann nach diesen natürlich auch gesucht werden. Eine Suche nach "Blog" findet über 1 Million Ergebnisse, bis man dort das richtige gefunden hat wird man eher alt und grau. Nun kommen die erweiterten Suchfunktionen ins Spiel. Google bietet hierbei die Möglichkeit die Suche nach Autor, Typ, Sprache usw. einzuschränken, je nach Angebotstyp. Bei der Suche nach einem Auto wird beispielsweise die Möglichkeit die Autos nach der Farbe zu beschränken angeboten.» Angebote können direkt auf die Website des Inserenten weiterführen Da Google nur eine Datenbank, und keine Verkaufsplattform, zur Verfügung stellt ist es möglich eine Website zur eingstellten Anzeige anzugeben. Wird das Angebot in den Suchergebnisse gelistet, wird der Suchende direkt auf die angegeben Website weitergeleitet, auf der der Inserent sein Angebot noch besser bewerben kann.2.2 Angebot einstellen Beim einstellen einer Anzeige lässt Google dem Inserenten fast freien Lauf. Jeder Inserent kann selbst bestimmen welche Angaben er zu seiner Anzeige machen möchte. Bis auf den Titel und die Beschreibung gibt es keinerlei Pflichtfelder.Einige Möglichkeiten die Base bietet: » Freie Auswahl von Eigenschaften einer Anzeige Jede Anzeige kann soviele Eigenschaften bekommen wie es der Inserent wünscht. Möchte man sein Auto verkaufen kann man neue Felder hinzufügen die die Farbe beschreiben, die Anzahl der Türen, Höchstgeschwindigkeit, Baujahr,... die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Nach diesen Eigenschaften kann dann später gesucht werden. Je mehr Angaben gemacht werden, umso besser ist die Chance später von den Interessenten gefunden zu werden - sucht er nur nach roten Autos mit 100 PS, so wird er nur Angebot zu Gesicht bekommen die diese Angaben gemacht haben. Alle weiteren Anzeigen fallen dann komplett heraus.» Fotos zum jeweiligen Anzeige Zu jedem eingestellten Angebot können bis zu 10 Fotos hochgeladen werden. Dabei gibt es keinerlei Begrenzungen in der Bildgröße und der Dateigröße. Es ist auch möglich Bilder die sich bereits im Internet befinden in das Angebot zu integrieren. Auch diese werden auf den Google-Server übertragen, so das dem Besitzer des Fotos keinerlei Traffic entsteht. Aus den Fotos kann der Anwender dann später eine Slideshow erstellen lassen. Bilder sollten immer - wenn möglich - mit in die Anzeige integriert werden. Niemand kauft gerne die Katze im Sack, oder ein Auto das man nochnie zuvor gesehen hat. Oder bei Kontaktanzeigen, man möchte ja gerne sehen wen man da vor sich hat ;-) Auch bei eBay ist es statistisch erwiesen das Angebote ohne Bilder so gut wie keine Chance haben - egal wie gut die Beschreibung auch sein mag.» Integration von Google Maps Zu jeder Anzeige kann auch ein Punkt auf den Google Maps markiert werden. Dieses Angebot funktioniert allerdings bisher nur in Amerika zuverlässig, dort kann der Straßenname oder eine Postleitzahl eingegeben werden, die dann auf den Maps erscheint. Auf dem Rest der Welt kann man bisher - wenn überhaupt - nur den Namen der Stadt in der man sich befindet angeben. Das bietet zwar einen groben Überblick, mehr allerdings auch nicht. Wenn die Google Maps auch für den Rest der Welt zuverlässigs Kartenmaterial bereithalten wird dieses Angebot noch sehr interessant werden. Einer Suche nach einem Händler der vielleicht nur 2 Straßen weiter wohnt steht so nichts mehr im Wege.» Google bietet verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme Natürlich muss ein Interessent den Inserenten auch kontaktieren können. Auch hierbei lässt Google die freie Auswahl, und bietet unter anderem eine Chiffre-eMail-Adresse an. Diese Adresse ist dann nur für die Dauer des Angebots gültig und leitet direkt auf die eigene Mail-Adresse weiter. Das ist vorallem für diejenigen interessant die Angst vor Spam haben und ihre Mail-Adresse nicht gerne weitergeben. Außerdem ist es möglich die eigene eMail-Adresse anzuzeigen, eine Telefonnummer anzugeben, Faxnummer, oder gleich die komplette Adresse.2.3 Keine Anzeige geht verloren Einige Anzeigenformate haben eine maximale Dauer von 31 Tagen, einige sind auch unendlich lange gültig. Wenn eine Anzeige sein End-Datum überschritten hat ist es allerdings nicht gelöscht, es wird nur deaktiviert. Diese Anzeige kann danach wieder neu eingestellt werden - und zwar ebenfalls wieder unbegrenzt oft. Auch eine unbegrenzt lange Anzeige kann für einige Zeit pausiert - sprich deaktiviert - werden und kann von niemandem mehr gefunden werden. Später kann diese bequem wieder eingestellt und von allen Benutzern gefunden werden.3. Wofür ist Base geeignet? Bei Base kann nahezu alles eingstellt werden was man sich denken kann, alles was einem in Textform vorliegt kann dort eingefügt werden. Google Base ist eine stetig wachsende allumfassende Datenbank.3.1 Möglichkeiten Was bei Base alles eingestellt werden kann » Veranstaltungen » Verkauf von Produkten/Dienstleistungen » Job-Suche, Job-Anzeigen » Dating-Anzeigen » Produktpräsentationen » Abschlussarbeiten, Referate » Familienanzeigen » Öffentliche Linklisten, Notizen, Dinge die man einem größeren Personenkreis mitteilen will » und noch vieles mehr...3.2 Wer kann Base nutzen? Für welchen Personenkreis ist Base gedacht und wer kann es sich zu Nutzen machen? » Privatleute Jeder der etwas verkaufen möchte, eine Veranstaltung organisieren will, einen Job sucht oder sich einsam fühlt und einen Partner sucht, kann mit seinem Anliegen zu Google Base kommen. Sofort wird ein großer Personenkreis auf einen aufmerksam - vergleichbar mit einer Anzeige in einer Tageszeitung.» Firmen Ein Produkt kann bei Base optimal präsentiert werden und dann mit der eigenen Produktpräsentation auf der Website verlinkt werden. Vorallem für kleinere Firmen die sich keine teure Werbung leisten können ist Base optimal geeignet. Auch die Suche nach neuen Mitarbeitern kann mit Base vereinfacht werden - es kann ein noch umfangreicheres Job-Profil als bei herkömmlichen Job-Seiten angelegt werden.» Webmaster Webmaster können ihre Webseite bei Base vorstellen, doch vorallem Blogs profitieren von Base. Diese können ihre Artikel parallel bei Base einstellen und finden somit eine noch breitere Leserschaft. Ich persönlich stelle auch täglich die Überschriften meiner Artikel ein und verlinke mit dem jeweiligen Artikel. Seither habe ich immerhin 20-30 Besucher am Tag die von Base kommen.4. Ein Beispiel-Eintrag - Folgt in den nächsten Tagen, in der Kategorie Lehrbuch -5. Wofür braucht Google den Base-Service? Auf den ersten Blick scheint Google von Base keinen Nutzen zu haben - aber nur auf den allerersten. Google zieht mehr Nutzen aus diesem Service als man sich am Anfang vorstellen kann.Googles Nutzen aus Base: » Google lernt seinen Nutzer besser kennen Durch Base bekommt Google alle Informationen von seinen Benutzern die es sonst so nie bekommen hätte. Das Interessensgebiet kann noch einmal weiter eingeschränkt werden, und somit noch besser kontextbasierte Werbung geschaltet werden. Was die Click-Rate noch einmal stark erhöhen durfte. Lernt Google das sein Kunde ein Bauunternehmer ist, dann ist es relativ sicher das er auf Anzeigen klicken wird in denen er günstige Baustoffe angeboten bekommt, und Anzeigen von weiteren Bauunternehmern dürften dann natürlich nicht mehr angezeigt werden.» Zugang zum Deep Web Ein weiterer Punkt ist der Zugang zum sogenannten Deep Web, darum werden Google alle Konkurrenten beneiden. Das "Deep Web" besteht aus riesigen Datenbanken die sonst nicht einsehbar wären. Mit Base verlagert Google einen Teil des Deep Webs auf seine eigenen Server, baut eine eigene riesige Datenbank auf - mit allen Informationen die man sich nur denken kann.» Bindung an die Marke Google Durch Base wird der Kunde natürlich noch einmal stark an die Marke Google gebunden. Da einige Base-Einträge auch in der normalen Google-Suche gefunden werden können, wird sich die Nutzerzahl noch einmal stark vergrößern. In Zukunft sollen Anzeigen auch über Google Local gefunden werden können, was die Verbreitung der Google Maps noch einmal unterstützen dürfte.6. Konkurrenten die mit Base direkt angegriffen werden Da Base eine große offene Datenbank mit frei definierbarem Inhalt ist, werden auch viele Konkurrenten damit angegriffen, und dürften sich auf eine harte Zukunft einstellen müssen.Konkurrenten: » Online-Auktionen Zwar ist Base für Auktionen nicht geeignet, doch einen großen Teil der Umsätze machen Auktionshäuser wie eBay mit dem Verkauf eines Produktes zum Festpreis. Dies ist eine Bastion die Base direkt anspricht, noch dazu kostenlos.» Kleinanzeigen Anbieter wie Craigslist, kijiji und vorallem die gute alte Tageszeitung werden durch Base massiv bedroht.» Kontaktanzeigen Zwar ist Base nicht gerade die richtige Umgebung um den Traumpartner für das Leben zu finden, doch auch Anzeigen solcher Art dürften sich mittlerweile schon in der Datenbank befinden - und vielleicht gibt es schon das erste GBase-Paar ;-) Anbieter wie match.com müssen nicht unbedingt um ihre Existenz fürchten, aber einen kleinen Einbruch der Userzahlen dürften sie nicht verhindern können.» Jobseiten Auch Stellenanzeigen sind eine Bastion die Base direkt bedient, und sich schon bald größtenteils in diese Datenbank verlagern dürften. Niemand der keinen Job hat kann es sich noch leisten viel Geld für eine Anzeige in Online-Job-Seiten auszugeben. Am meisten bedroht sein dürfte Monster.com7. Was Google nachrüsten sollte Wie man sieht ist Google jetzt schon sehr vielseitig, und bietet mit relativ wenigen Funktionen sehr viel Vielfalt und macht den Aufbau einer kompletten persönlichen Datenbank so einfach wie nie. Trotzdem gibt es noch einiges was mir persönlich bei Base fehlt.Was bei Base noch fehlt » Auf Anzeigen antworten Es sollte noch eine Möglichkeit zur Verfügung gestellt werden auf Anzeigen direkt zu antworten, praktisch eine Art Forum für jede Anzeige. Beispielsweise bei Veranstaltungen könnten sich alle Interessierten eintragen, und jeder somit direkt sehen wer alles kommen wird. Auch wären Auktionen somit möglich oder Fragen die man an den Inserenten stellt wären direkt für alle sichtbar. Außerdem würde auf diesem Wege alles über Base abgewickelt und archiviert werden - zur Zeit muss man alles noch selbst verwalten.» Benutzer bewerten Besonders bei Benutzern die Base zum Verkauf benutzen wäre eine Bewertungsfunktion äußerst wünschenswert, sonst wird es schnell viele schwarze Schafe - ähnlich wie bei eBay geben.» Angebotstext formatieren Es sollte eine Möglichkeit geben die Beschreibung der Anzeige wenigstens teilweise zu formatieren. Es muss kein bunter blinkender Text sein, doch eine Unterstreichung, Fettschrift und Überschriften-Formatierung wäre sehr wünschenswert.» Favoriten anlegen Wünschenswert wäre es auch wenn man eine Anzeige direkt als Favorit markieren könnte. Hat man einmal eine Anzeige gefunden, z.B. eine Veranstaltung die man gerne besuchen möchte, so findet man sie zur Zeit nur sehr schwer oder garnicht wieder. Siehe dazu auch: Lücken im Netzwerk: Favoritenverwaltung8. Fazit Mit Base hat Google etwas völlig neues gestartet, etwas das es bisher in einzelnen Teilbereichen gegeben hat. Aber nie gab es eine Datenbank in der jeder alles eintragen kann. Google geht damit den richtigen Weg des Web2.0 - der User macht den Content. Mehr durch User eingetragener Inhalt geht wohl nicht.Base ist grundsätzlich für absolut jeden interessant, ohne Ausnahme. Jeder hat mal etwas zu verkaufen, zu organisieren, etwas das er mit seinen Mitmenschen teilen möchte - und wenn es nur ein einzelner Link oder Witz ist. Jede Anzeige wird garantiert von irgendjemanden gelesen, man kann auch leicht Personen kennenlernen die vielleicht das gleiche Interessensgebiebt haben. Veröffentlicht man seine Doktorarbeit bei Base, so werden sich Leser melden denen diese Arbeit sehr geholfen hat, oder Leser die diese Arbeit noch ergänzen möchte. Kurz und knapp: Base ist kostenlos aber nicht umsonst» Google Base » GoogleWatchBlog bei BaseIch hoffe ich konnte euch mit diesem kleinen Bericht Base etwas näher bringen, oder genauer darlegen wozu man es eigentlichen nutzen kann. Wer jetzt immer noch nicht genug von Base hat, der kann mit anderen darüber im GoogleBoard unterhalten und seine Erfahrungen und Meinung austauschen.
Google hat sich für AdSense mal wieder etwas neues ausgedacht, nachdem man bereits vor einigen Wochen das AdSense-Empfehlungs-Programm gestartet hat, kann man nun auch zielgerichtet auf einer Website werben. Das ganze nennt sich dann OnSite-AdvertiserIn den Anzeigeblöcken von AdSense erscheint dann der Link "Auf dieser Website Anzeigen schalten" und führt direkt auf eine AdSense-Seite auf der man sich über die angegeben Website informieren kann. Hat man seine Entscheidung getroffen können sofort gezielt Werbeplätze über AdWords auf dieser Website gebucht werden. Das ganze macht es erst besonders interessant für Webseiten die einen kurzzeitigen Ruhm erleben und in kürzester Zeit einen ungeahnten Besucheranstrom erwarten, siehe auch Slashdot-Effekt oder Heise-Effekt.Die Information die der Werbetreibende über diese Website erhält werden entweder von Google selbst generiert oder vom Webmaster festgelegt, Google lässt dabei den Gestaltungsmöglichkeiten des kreativen Webmasters freien Lauf. Wer diesem Programm nicht beitreten möchte der kann dies bereits jetzt - vor dem Start - deaktivieren.Das Programm soll voraussichtlich am nächsten Montag, dem 28. November starten. Wieder einmal eine clevere Idee, die nicht nur den Webmastern erfolgreicher Seiten mehr Einnahmen bescheren dürften. Auch Google kann sich wohl über eine Umsatzsteigerung freuen, und eine weitere Bindung von großen Werbekunden an AdSense.» Erklärung bei Google
Ja, ich weiß, es ist schon alt - aber viele kennen es immer noch nicht. Und da viele gestern abend sicher FocusTV geschaut haben - werde ich es hier auch noch einmal erwähnen. Google gibt es auch auf klingonisch.» Man gehe auf Google.de » Klicke auf Einstellungen » Dann wählt man aus ganz oben bei "Google-Suchtipps und Meldungen anzeigen auf:" seine favorisierte Sprache aus und klickt auf "Einstellungen speichern"P.S. Merkt euch am besten wie ihr das ganze wieder rückgängig machen könnt, sonst steht ihr schön blöd da ;-) P.S.S. Für die H4x0r unter euch, gibt es auch "Hacker", coooolHier ist es nochmal genauer erklärt: Sprottenblog
Asien ist im kommen, das hat mittlerweile schon jeder mitbekommen. Sie bauen mittlerweile die besseren Autos, unsere Elektronikgeräte kommen seit eh und je aus Asien, Bollywood-Filme laufen rauf und runter, und nun wollen die Asiaten auch das Internet neu erobern.In der Anfangszeit von Yahoo! dachten viele Internet-Nutzer das diese Suchmaschine aus Japan kommt - auch ich saß diesem fehlglauben eine zeitlang auf, was nicht zuletzt am japanisch klingenden Namen liegt. Doch entgegen aller Meinungen ist Yahoo! rein amerikanisch und hat mit Asien soviel zu tun als das sie dort ein eigenes Portal betreiben.Die derzeit bekannteste Suchmaschine aus dem asiatischem Raum dürfte Baidu.com sein, oder auch "das chinesische Google". Diese hat vorallem durch ihre MP3-Suche in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt, was die Verbreitung massiv gesteigert hat. Google hält zur Zeit eine Minderheitsbeteiligung an Baidu, eine spätere Übernahme ist nicht ausgeschlossen.Doch nun macht sich ein neues Portal auf den Weg seinen Siegeszug anzutreten. Der Name: Alibaba.com. Wir gewinnen eBay, kaufen Yahoo und stoppen Google. Das macht Spaß., so die Aussage des Vorstandchefs Jack Ma. Das Portal Alibaba.com besteht schon seit 6 Jahren, wurde 1999 von Jack Ma mit nur 2000$ Startkapital gegründet, und ist mittlerweile eine feste Größe im chinesischen Markt.Punkt 1 - eBay Mit seiner Verkaufsplattform taobao.com hat Alibaba den Konkurrenten eBay schon vor langer Zeit geschlagen, und ist mittlerweile 20 mal so groß wie eBay, jedenfalls was den chinesischen Markt angeht. Damit ist Aussage #1 schonmal bestätigt - Wir gewinnen eBayPunkt 2 - Yahoo! Was Punkt 2 angeht, läuft es derzeit genau andersherum. Portal-König Yahoo! hatte sich bereits im August diesen Jahres für 1 Millarde $ mit 40% bei Alibaba eingekauft, und sein China-Geschäft komplett in die Hände von Alibaba gelegt. Das Alibaba nun eine halbe Tochter von Yahoo! ist dürfte es dem Betreiber schwer machen Yahoo! zu kaufen - aber unmöglich ist es natürlich nicht, siehe den Mobilcom-Freenet-Aufkauf-Zirkus.Punkt 3 - Google Google stoppen - das wollen viele, um genau zu sein jeder. Man könnte sagen, wenn man an der Spitze ist kann es nur noch abwärts gehen. Aber diesen Trend kann man bei Google derzeit nicht erkennen. Da Baidu in China zur Zeit eine höhere Bedeutung hat als Google, sollte sich Alibaba wohl erstmal vornehmen Baidu zu stoppen, dann kann man über nächste Schritte nachdenken. Allerdings ist auch nichts so schnelllebig wie das Internet - und wer weiß, vielleicht heißt es dann hier bald "Willkommen im AlibabaWatchBlog" :pFazit Baidu.com ist für den chinesischen Suchmarkt von erheblicher Bedeutung, der Punkt geht an Google. Andersherum lässt sich erst mit einem großen Portal richtig viel Geld verdienen - dieser Punkt geht an Yahoo!. Somit haben wir zur Zeit einen Gleichstand. Wie man sieht wird wohl auch der Kampf um das asiatische Web wieder zwischen Google und Yahoo! entschieden, beide besitzen strategisch wichtige Beteiligungen im Zukunftsmarkt und werden sich wohl einen harten Kampf liefern (müssen). Bleibt die Frage: Wo ist MSN?