Trotz der enormen Verbreitung von Smartphones leiden viele Menschen - gerade außerhalb von Großstädten - über eine schlechte mobile Internetverbindung und müssen darauf achten dass am Ende des Datenkontingents nicht zu viel Monat übrig ist. Unter anderem deswegen hat YouTube bereits mehrere Varianten einer Download-Funktion ausprobiert, und nun ist mit YouTube Go eine App erschienen, die sich genau auf diesen Schwerpunkt konzentriert.
YouTube hat schon vor vielen Jahren die Voraussetzung für Livestreaming geschaffen und hat immer wieder größere Events übertragen und damit Millionen Zuschauer erreicht. Dennoch hat man sich von der Konkurrenz in den letzten Jahren wahrlich überrollen lassen und muss nun langsam Gas geben um nicht abgehängt zu werden: Als ersten Schritt in diese Richtung wird nun mobiles Livestreaming für alle größeren Kanäle ausgerollt.
Googles Entwickler sind bekannt dafür, immer wieder neue Funktionen mit einer kleinen Anzahl von Nutzern zu testen und diese sporadisch an- und abzuschalten. In den meisten Fällen werden die Features nach dieser Phase dann auch relativ schnell freigeschaltet, aber in manchen Fällen dauert es eben länger: Nach über einem Jahr Wartezeit bekommt die YouTube-App nun endlich die Möglichkeit, innerhalb eines Videos schnell vor oder zurück zu springen.
Mit dem letzten Update der YouTube-App hat sich augenscheinlich sowohl an der Oberfläche als auch beim Funktionsumfang nichts getan, aber dafür unter der Haube um so mehr: In einem der regelmäßigen Teardowns hat AndroidPolice entdeckt, dass die YouTube-App schon bald einen intelligenten Offline-Modus bekommen dürfte, der Videos für einen kurzen Zeitraum zwischenspeichert. Außerdem wurde noch eine Umfrage- und eine Bild-in-Bild-Funktion entdeckt.
Wer YouTube-Videos nicht nur im heimischen WLAN oder unterwegs mit einer sehr schnellen Verbindung ansieht, wird wohl auch schon in den Genuss der Lade-Animation vor dem Start von Videos gekommen sein. Seit vielen Jahren bestand diese Animation aus dem bekannten drehenden Kreis, der sich immer wieder selbst vervollständigt um dann wieder zu schrumpfen. In der YouTube-App wurde diese Animation nun gegen eine völlig andere ausgetauscht, in der stattdessen ein Schloss gebaut wird.
Am heutigen 20. Januar 2017 geht nicht nur die 8-jährige Ära von Barack Obama als 44. US-Präsident zu Ende, sondern es beginnt auch die neue Ära von Donald Trump als 45. US-Präsident. Die Inauguration Party des neu-gewählten Präsidenten wird seit Wochen mit Spannung erwartet und wird natürlich von allen großen Sendern und Netzwerken Live übertragen. Auch YouTube ist mit dabei und bietet in Zusammenarbeit mit den großen TV-Sendern gleich mehrere Streams an.
YouTube ist praktisch seit Beginn an die größte Videoplattform der Welt und möchte diesen Status natürlich auch auf lange Sicht behalten. Um dies sicher zu stellen, hat sich die Plattform in den vergangenen Jahren deutlich breiter aufgestellt und hat eigene Plattformen für Kinder und Gamer geschaffen. Außerdem streckt man nun auch die Fühler in andere Richtungen aus und testet einen in die YouTube-App integrierten Messenger.
An der Google Bildersuche hat sich in den letzten Jahren nicht viel getan und bis auf einige kleine Verbesserungen sieht sie noch immer genau so langweilig vertraut aus wie bisher. Doch bei einigen Nutzern ist in der mobilen Version nun ein interessantes neues Element in Form von einem YouTube-Video aufgetaucht. Diese werden direkt über den Suchergebnissen angezeigt und in einer Dauerschleife abgespielt.
Livestreams erfreuen sich auf den großen Plattformen wie YouTube oder Facebook großer Beliebtheit und finden immer weitere Verbreitung. Ein wichtiger Teil von Livestreams ist aber nicht nur das eigentliche Video, sondern vor allem auch die Live-Kommentare der Nutzer. Um sich aus der Masse der Kommentare hervorzuheben führt YouTube nun schon bald eine neue Funktion namens Super Chat ein, die den Streamern eine neue Einnahmequelle bescheren soll.
Mit dem Start von Google+ vor über fünf Jahren wurden die Google+ Benachrichtigungen eingeführt, über die der Nutzer über Aktivitäten in dem Netzwerk informiert werden und immer auf dem laufenden bleiben soll. Im Laufe der Jahre wurden diese immer wieder überarbeitet und mal mit mehr und mal mit weniger Angeboten ausgestattet. Nun scheint sich zumindest YouTube davon zu verabschieden und ist vor wenigen Tagen auf ein eigenes System umgestiegen.